DEP0051772DA - Anordnung für den Aufbau von Rundfunkverstärkerämtern - Google Patents
Anordnung für den Aufbau von RundfunkverstärkerämternInfo
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Description
Die Hauptaufgaben eines Rundfunkverstärkeramtes bestehen einmal in der Verstärkung der über die ankommenden Leitungen übertragenen Programme, andererseits in ihrer Verteilung auf wahlweise verschiedene abgehende Leitungen. In der bisher üblichen Aufbauweise enthalten daher die Gestelle für die Aufnahme der Hauptverstärker ausgedehnte Schaltfelder in Gestalt von Kreuzschienenverteilern mit den einzelnen Leitungen zugeordneten senkrechten Sammelschienen und eingangs- und ausgangsseitigen Querverbindungsleitungen. Den einzelnen ankommenden Leitungen waren außerdem Rundfunkentzerrer zugeordnet, die in einem, dem eigentlichen Verstärkergestell vorgeordneten besonderen Rundfunkentzerrergestell zusammengefasst waren. Eine solche Aufbauweise ist in der beigefügten Abb. 1 in einem Blockschaltbild dargestellt.
In diesem Schaltbild deuten die stark hervorgehobenen, sich kreuzenden Liniensysteme die Kreuzschienenverteiler der Gestelle an. Zur Vermeidung von Fehlschaltungen sind diese Verteiler mit mechanischen und elektrischen Verriegelungen versehen. Die Wirkungsrichtung der mechanischen Verriegelung ist durch die stark gezeichneten Pfeile in der Mitte der Kreuzschienensysteme angegeben. Die beim Anschalten einer senkrechten Schiene betätigten Relais sind als P- und Q-Relais bezeichnet. Sie haben außer den aus der Abbildung ohne weiteres zu entnehmenden Schaltfunktionen noch bestimmte Verriegelungsaufgaben in der Art zu erfüllen, dass bei Zweidrahtleitungen stets nur entweder die rechte oder die linke Vertikalschiene geschaltet werden kann, was in der Abbildung durch die kleinen, mit p(sub)2, q(sub)2 usw. bezeichneten Pfeile angedeutet ist.
Es ist nun neuerdings vorgeschlagen worden, die Phantomkreise unbelasteter Kabelleitungen für die Rundfunkübertragung auszunutzen. Hierbei kann ein allen zu stellenden Anforderungen genügender Verstärker verwendet werden, bei dem entgegen der bisherigen Technik anstelle des vorgeschalteten, stark dämpfenden Entzerrers der Gegenkopplungskreis des Verstärkers selbst zur
Leitungs- und Systementzerrung herangezogen wird. Bei der Einfügung solcher Verstärker in Rundfunkverstärkerämter üblichen Aufbaus ergeben sich jedoch gewisse Schwierigkeiten, vor allem deshalb, weil das andere Entzerrungsverfahren dazu führt, den Verstärker der Leitung fest zuzuordnen, denn die Umschaltung der Röhrenteile allein in der bisher üblichen Weise würde eine völlige Veränderung und Komplizierung der bisherigen Schalttechnik bedingen. Ein weiterer Grund für die Einführung des Endverstärkerbetriebes besteht darin, dass die bisherige Verstärkeranordnung den Hauptteil der Leitungen als Zweidrahtleitungen voraussetzte, die jeweils nur in einer Richtung betrieben werden können. Bei der Einführung von Vierdrahtleitungen in grösserem Umfange, wie sie die neuen Leitungen darstellen, ist jedoch die bisherige Vorsehung einer Verstärkerzahl = 1/2 Leitungszahl nicht mehr ausreichend.
Es ist zwar möglich, den Einbau solcher Endverstärker für U-Rundfunkleitungen in Rundfunkverstärkerämter bisheriger Bauart ohne wesentliche Änderungen an den Hauptverstärkergestellen durchzuführen. Diese Lösung ist aber nur dann brauchbar, wenn der Anteil der anzuschliessenden U-Rundfunkleitungen gegenüber der Gesamtzahl der Leitungen gering ist. Eine andere Lösung, die darin besteht, sämtliche Verstärker, also auch die zwischen den Verteilern liegenden Hauptverstärker, als Endverstärker umzuschalten, unterliegt zwar nicht der genannten Einschränkung, sie macht jedoch Eingriffe in die Schaltung erforderlich. Die umgeschalteten Hauptverstärker verbleiben dabei in dem gemeinsamen Gestell, das die Kreuzschienenverteiler und Ausgangsverstärker mit enthält.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung für den Aufbau von Rundfunkverstärkerämtern zu schaffen, die diese Nachteile vermeidet und keine Rücksicht auf die Art der bisherigen Einrichtungen zu nehmen braucht. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Verstärker als den Leitungen fest zugeordnete Endverstärker in einem Verstärkergestell zusammengefasst sind, während die Schalteinrichtung in einem besonderen Schaltgestell vereinigt sind.
Hierdurch wird vor allem der Vorteil erzielt, dass Schaltgestelle mit ihren verhältnismässig aufwändigen Verteilereinrichtungen nur auf Verteilerämtern aufgestellt zu werden brauchen, während für Unterwegsämter nur noch Verstärkergestelle benötigt werden. Hierdurch wird die Zahl der erforderlichen Gestelle vermindert, was im Hinblick darauf, dass die Zahl reiner Unterwegs-
ämter bei Verwendung unbespulter Rundfunkleitungen wegen der dabei kürzeren Verstärkerfeldlängen grösser als bisher ist, von wesentlicher wirtschaftlicher Bedeutung ist. Ausserdem kann jederzeit ein Unterwegsamt durch Zufügen eines Schaltgestells in ein Verteileramt umgewandelt werden. Weitere Vorteile ergeben sich aus einer Vereinfachung der Schaltfelder, insbesondere deren Verriegelungseinrichtungen, sowie aus den vielseitigen Schaltmöglichkeiten.
In der Abb. 2 ist ein Blockschaltbild einer Anordnung für den Aufbau eines Rundfunkverstärkeramtes gemäss der Erfindung dargestellt. Die Anordnung besteht demnach aus zwei Gestellen, dem Verstärker- und dem Schaltgestell.
Das im oberen Teil der Abbildung in dem schraffierten Feld angedeutete Verstärkergestell enthält die fest jeder Leitung zugeordneten Endverstärker einschliesslich der Entzerrer, ausserdem zweckmässig einen Ersatzverstärker, der im Störungsfall an die Stelle des Röhrenteils eines jeden Endverstärkers eingeschaltet werden kann.
An das Schaltgestell, das in dem gezeigten Ausführungsbeispiel für die Verteilung von bis zu 8 Programmen eingerichtet ist, können 8 Leitungen angeschlossen werden. Die Leitungseingänge können wahlweise für den Anschluss von Zweidraht- oder Vierdrahtleitungen geschaltet werden. So sind hier beispielsweise die Leitungen 3, 6, 7 und 8 als Vierdraht-, die übrigen als Zweidrahtleitungen angenommen. Das Gestell enthält neben den 8 Zusatzverstärkern (Ausgangsverstärkern), die auch bei der bisherigen Bauweise im kombinierten Hauptverstärker-Verteiler-Gestell enthalten waren, je einen Kreuzschienenverteiler für ankommende und abgehende Leitungen. Diese sind vorteilhaft übereinander angeordnet, wobei der obere den ankommenden, der untere den abgehenden Leitungen zugeordnet ist. Der obere Verteiler erhält die übliche Verriegelung nur in horizontaler Richtung, während bisher hierfür Verriegelungseinrichtungen sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung erforderlich waren. Der untere Verteiler besitzt in vertikaler Richtung wirksame Verriegelungseinrichtungen. Dadurch wird mit Sicherheit verhindert, dass mehrere ankommende Leitungen gleichzeitig auf die gleiche horizontale Programmschiene geschaltet werden können oder mehrere Programme auf den gleichen Zusatzverstärker.
Ausserdem verriegeln sich bei Zweidrahtleitungen die entsprechenden senkrechten Reihen der beiden Schaltfelder gegenseitig, sodass in diesem Falle entweder nur gesendet oder empfangen werden kann. Diese, in Abb. 2 durch die Pfeile zwischen den beiden Schaltfeldern angedeutete Verriegelung lässt sich bei der Anordnung gemäss der Erfindung in einfacher Weise rein mechanisch erreichen, da die betreffenden Schienen unmittelbar übereinander angeordnet sind.
Eine weitere Vereinfachung der Kreuzschienenverteiler gegenüber der bisherigen Ausführungsform wird dadurch erreicht, dass im ganzen Gestell einheitliche Pegel herrschen. Die Zahl der notwendigen Verbindungsleitungen zwischen den beiden Verteilern beträgt nur noch die Hälfte, da anstelle der getrennten eingangsseitigen und ausgangsseitigen Querverbindungsleitungen jetzt nur die horizontalen Programmschienen beider Schaltfelder miteinander verbunden werden müssen. Dabei entsprechen die für die Bedienung massgebenden Elemente völlig den bisher verwendeten, sodass sich an der Betriebsweise grundsätzlich nicht ändert.
Sollen bei Beibehaltung der gleichen Höchstzahl von Programmen, z.B. 8, mehr Leitungen aufgenommen werden, als an ein Gestell anschliessbar sind, so kann dies in beliebigem Umfange durch Aufstellung weiterer Schaltgestelle ermöglicht werden, die dann über die in Abb. 2 angedeuteten Querverbindungsleitungen zusammengeschaltet werden.
Claims (7)
1) Anordnung für den Aufbau von Rundfunkverstärkerämtern, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärker als den Leitungen fest zugeordnete Endverstärker in einem Verstärkergestell zusammengefasst sind, während die Schalteinrichtungen in einem besonderen Schaltgestell vereinigt sind.
2) Aordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgestell je einen Kreuzschienenverteiler für ankommende und abgehende Leitungen enthält, die vorzugsweise übereinander angeordnet sind.
3) Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erforderlichen Verriegelungseinrichtungen rein mechanisch wirken und in jedem Verteilerfeld nur eine Wirkungsrichtung besitzen.
4) Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Verteiler eine in horizontaler Richtung wirksame, der untere Verteiler eine in vertikaler Richtung wirksame Verriegelung aufweist.
5) Anordnung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass beim Anschluss von Zweidrahtleitungen eine gegenseitige mechanische Verriegelung der einander entsprechenden senkrechten Schienen beider Verteiler erfolgt.
6) Anordnung nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreuzschienenverteiler eine der Höchstzahl der zu schaltenden Programme entsprechende Anzahl von Programmschienen besitzen.
7) Anordnung nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anschaltung einer grösseren Zahl von Leitungen an die gleichen Programme mehrere Schaltgestelle durch Verbindung ihrer Programmschienen zusammengeschaltet werden.
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