DEP0050853DA - Vorrichtung zum Durchspülen einzelner Rohrstränge eines Zwangdurchflußkessels. - Google Patents

Vorrichtung zum Durchspülen einzelner Rohrstränge eines Zwangdurchflußkessels.

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Publication number
DEP0050853DA
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DE
Germany
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automatically
pipe
pipe strings
throttle
flushing
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Johann Oberhausen Kölling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft e4a rahre ~ Vorrichtungen zum Durchspülea einzelner Rohrstränge eines Zwangdurchflußkessels ohne Betriebsunterbrechung»
Es ist bekannt,bei einem Zwangdurchflußkessel jeden Rohrstrang desjenigen Heizflächenteiles, in welchem die Restverdampfung erfolgt, einzeln zu spülen. Infolge der bestehenden Querverbindungen der Rohrschlangen kann nur ein kleiner Teil der Heizfläche gespült werden, und es ist notwendig, auf der Dampfseite Rückströmdrosseln anzubringen»
Demgegenüber wird gemäß der Erfindung auf der Wassereintrittsseite eines jeden Rohrstranges eine Drosseldüse angeordnet, welche während des Spülvorganges überbrückt wird·
Die Anordnung gemäß der Erfindung ist in den Abb, I und 2 schematisch dargestellt«
Das Speisewasser tritt aus dem Verteiler 1 in die parallel geschalteten Rohrstränge 2 ein» Diese enthalten- jeder eine Erweiterung 3j in welcher die überbrückbare Drosseldüse 4 angeordnet ist. Die einzelnen Rohrstränge laufen parallel durch den Dampferzeuger und bilden den Speisewasservorwärmer 5 und die durch Strahlung beheizte Verdampferheizflache 6» Aus dieser treten die Rohre in einen als Quersammler ausgebildeten Abscheider 7 ein«, Der abgeschiedene Dampf 4xi££ durch die Rohre S und den Vorüberhitzer 9 in den Dampf« temperaturregler 10, in welchen zur Tpleiclhaltung der Enddampftempe«- ratur durch Rohrleitung 11 mit Düse 12 Speisewasser eingespritzt
wird* Der gekühlte Dampf strömt durch die Rohre 13 und den Nachüberhitzer 14 zu dem Sammler 15, aus welchem er zu den Verbrauchsstellen geleitet wird»
Die Drosseldüse 4 besteht, wie Abb« 3 und 4 zeigen, aus einer zylindrischen Scheibe mit einer Düsenöffnung 4 und ist in der Erweiterung 3 des Eohres 2 mittels Zapfen 16 und Welle 17, die uurch eine Stopfbüchse 18 abgedichtet ist^ ^begrenzen die Drehung der Drosseldüse auf 90°β
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgendes
Die Drosselscheiben 4 stehen im normalen Betriebe so, daß sie den Durchgang durch den Querschnitt 3 versperren- und- die Strömung größtenteils durch die Düsenöffnung 4 erfolgen muß« Wenn eiö abnormaler Druckunterschied zwischen Wassereintritt 1 und Dampfentnahme 15 festgestellt wird, ist dies-ein Zeichen dafür, daß sich in der Verdampfungsheizf-läche Salze angesetzt haben« Es ist dann notwendig, die Heizfläche durchzuspülen* Zu diesem Zweck wird an einem Rohrstrang die Welle 17 um 90° gedreht, sodaß die Drosselscheibe in die in Abbe 3 und 4 dargestellte Lage kommt. Das Wasser kann daher zu beiden Seiten an ihr vorbeiströmen und infolge des verringerten Widerstandes wird eine größere Wassermenge durch den Rohrstrang fließen als in ihm. verdampft werden kann»
In dem Abscheider 7 wird sich das Was-ser vom Dampf trennen und durch die Rohre 19 in den Behälter 20 strömen, aus dem es durch Öffnen des Ventiles 21 abgeschlämmt wird« Nach einer angemessenen Zeitspanne, etwa nach zwei Minuten, wird die Drosselscheibe 4 wieder um 90° in die Normalstjellung gedreht und der gleich®
Vorgang wird am nächsten Rohrstrang wiederholt und so fort,bis alle t
Rohre durchgespült sind« Dann wird auch das Ventil 21 wieder $e~
CJ
schlossen.

Claims (1)

  1. Die Umstellung der Drosseldüsen kann auch selbsttätig ausgeführt und der Apparat dazu kann selbsttätig in Abhängigkeit von dem Druckunterschied zwischen 1 und 7 in und außer Betrieb gesetzt werden*
    Patentansprüche:
    1«) Sw^^teren .ae^1 Vorrichtung zum Durchspülen einzelnejr Rohr» stränge eines Zwangdurchflusskessels ohne Betriebsun£®rtrrs£hun||5 * dadurch gekennzeichnet,daß. αμΐ der Wässereintrittsseite eines jeden Rohrstranges eine Drosseldüse angeordnet ist, welche während des Spülvorganges ausgeschaltet wird«,
    bis
    zeichnet, daß die zu einer S
    Sixherheit zu erwarten ist, daß im normalen
    lvi.1 Cixcso «eiSSöT ν©XHXcO33]px ο Ιου «
    Vorrichtung nach Anspruch 1 TaBd-S-, dadurch «fe»5WP*Ä«@41®* die Rohrstränge durch einen
    gekennzeichnet, daß aaa~«fe»5WP*Ä«@4
    Sammler verbunden sind, aua welchem das Spülwasser abgeleitet wird,
    ¥e*^ate®®-»^ Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosseldüsen in Erweiterungen der Rohrstränge in Scheibenform angeordnet sind und durch Aufklappen oder Drehen um 90° den erweiterten Querschnitt größtenteils freigeben«,
    »i*d: Vorrichtung nach Anspruch ls dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung selbsttätig nacheinander die Umschaltungen vornimmt und gegebenenfalls in Abhängigkeit von dem Druckgefälle der Rohrschlangen selbsttätig in undyaußer Betrieb
    gesetzt wird»
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