DEP0049759DA - Blindschachtausbau aus umschnürtem Holzbeton. - Google Patents
Blindschachtausbau aus umschnürtem Holzbeton.Info
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Description
Für den Ausbau von Blindschächten benutzt man bisher meist hölzerne Rahmen, in der Regel aus Eichenholz bestehend. Als Verzug zwischen den Rahmen werden Eichenbretter verwendet, die auf der Außenseite der Rahmen oder Balken durch Nagelung befestigt werden. Der Hohlraum zwischen dem umgebenden Gebirge und den Verzugbrettern wird darauf mit Geröll, Steinen, Asche oder einem sonstigen Füllmaterial ausgefüllt.
Der Zwischenraum zwischen den Verzugbrettern und dem Gebirge ist meist nicht größer als 10 - 15 cm. Es ist daher schwierig und zeitraubend, die Bretter durch Nagelung mit den Rahmen bzw. Balken zu verbinden.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Ausbau für Blindschächte o.dgl., welcher aus aus umschnürtem Holzbeton bestehenden Ausbaurahmen und dazwischen angeordneten Verzugdielen gebildet wird, welche ebenfalls aus armiertem Holzbeton hergestellt sind und zugleich zur Verbolzung des Ausbaues dienen. Vorzugsweise sind erfindungsgemäß die Ausbaurahmen mit Vorsprüngen versehen, gegen welche sich die Verzugsdielen abstützen.
Man kann vorteilhaft nach der Erfindung die Holzbetonrahmen auf ihrer Unterseite mit einer rinnenförmigen Vertiefung zur Aufnahme des oberen Endes der Verzugdielen versehen und auf der Oberseite der Rahmen bzw. der Balken, an deren innerem Rand, eine nach oben vorragende Leiste vorsehen.
Die Verzugsdielen können rechteckigen oder trapezförmigen Querschnitt erhalten. Man kann ihnen erfindungsgemäß auch ein T-förmiges Profil geben.
Bei rechteckigem Ausbau werden die Ecken vorzugsweise mit einem winkelförmigen Verzug besetzt, der außerdem den
Vorteil erhöhter Knickfestigkeit besitzt.
Auf der Zeichnung ist in
Fig. 1 ein waagerechter Schnitt durch einen rechteckigen Blindschachtausbau gemäß der Erfindung wiedergegeben,
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch einen Teil des Ausbaues gemäß Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 schließlich gibt einen waagerechten Schnitt durch einen kreisförmigen Ausbau wieder.
Der in Fig. 1 wiedergegebene Ausbau besteht aus den Rahmenbalken 1, 2, die aus umschnürtem Holzbeton gefertigt sind. Die Betonkörper sind mit einer vorteilhaft schraubenlinienförmig verlaufenden Umschnürung aus Stahl- oder Eisendraht versehen und in bekannter Weise mit Verteilereisen ausgestattet. Der Holzbeton besteht im Sinne der Erfindung aus einem Gemenge Holzklein (Sägemehl), sowie den üblichen Zuschlagsstoffen. Ein derartiger Beton ist in sich nachgiebig, d.h. beschränkt zusammendrückbar, ohne seinen Zusammenhalt zu verlieren. Die Holzbetonkörper können mit einer wasserdichten oder wasserabstoßenden Deckschicht versehen werden. Sie zeichnen sich durch vergleichsweise geringes Gewicht bei hoher Tragfähigkeit und Elastizität aus.
Die Ausbaurahmenbalken erhalten an ihrer Oberseite - wie aus Fig. 2 ersichtlich - am inneren Rand eine Leiste 3 und an ihrer Unterseite eine rinnenförmige Vertiefung 4.
Zwischen aufeinanderfolgenden Ausbaurahmen sind die aus armiertem Holzbeton bestehenden Verzugdielen 5 angeordnet, die mit ihrem oberen Rand (Fig. 2) in die rinnenförmige Vertiefung des einen Ausbaurahmens eingreifen, während sich ihre Unterseite gegen die Randleiste 3 des anderen Rahmenbalkens anlegt. Wie aus Fig. 2 leicht ersichtlich, kann man die Verzugdielen 5 leicht nach Einbringen der Ausbaurahmen 1, 2, die beispielsweise durch Keile 6 gegen das Gebirge 7 festgelegt werden, einsetzen, ohne daß es dazu einer Nagelung oder sonstigen Maßnahme bedarf. Nach Einbringen des üblichen Versatzes in den Zwischenraum 8 zwischen Gebirge und Ausbau liegen die Verzugdielen gegen die Vorsprünge der Ausbaurahmen fest an und werden dadurch in ihrer Lage gesichert.
Bei rechtwinkligem Ausbau kann man in den Ecken der Ausbaurahmen, wie bei 9 angedeutet, winklige Verzugdielen vorsehen, die zugleich den Vorteil erhöhter Knickfestigkeit besitzen.
Die Verzugdielen wirken bei der erfindungsgemäßen Anordnung gleichzeitig auch als Abstandshalter oder Distanzbolzen, so daß sich eine besondere Verbolzung der Ausbaurahmen erübrigt.
An den Schnittpunkten der Einstriche mit dem Jochbalken 10 können, wie bei 11 angedeutet, im Querschnitt T-förmige Verzugdielen vorgesehen werden.
In Fig. 3 wird der Ausbau von den aus umschnürtem Holzbeton bestehenden Bogen 12, 13 gebildet, die miteinander durch ein schraubenartiges Glied 14 verbunden sind. Die Verzugdielen 15 sind hier analog der Anordnung nach Fig. 1 und 2 vorgesehen.
Claims (4)
1.) Ausbau für Blindschächte o.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen aus armiertem Holzbeton bestehenden Ausbaurahmen aus einem artgleichen Material bestehende Verzugdielen angeordnet sind, die sich in dem Rahmen abstützen und zugleich zur Verbolzung dienen.
2.) Ausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen auf ihrer Unterseite eine rinnenförmige Vertiefung zur Aufnahme des oberen Endes der Verzugdielen haben und auf ihrer Oberseite am inneren Rand eine nach oben vorragende Leiste besitzen.
3.) Ausbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzugdielen an den Rahmenecken ein im wesentlichen winkelförmiges Profil besitzen.
4.) Ausbau nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Verzugdielen von T-förmigem Querschnitt vorgesehen sind.
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