DE828834C - Blindschachtausbau - Google Patents

Blindschachtausbau

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DE828834C
DE828834C DEP33053A DEP0033053A DE828834C DE 828834 C DE828834 C DE 828834C DE P33053 A DEP33053 A DE P33053A DE P0033053 A DEP0033053 A DE P0033053A DE 828834 C DE828834 C DE 828834C
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DE
Germany
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wood
blind shaft
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concrete
blind
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Expired
Application number
DEP33053A
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English (en)
Inventor
Karl Kolster
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KARL KOLSTER
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KARL KOLSTER
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D5/00Lining shafts; Linings therefor
    • E21D5/04Lining shafts; Linings therefor with brick, concrete, stone, or similar building materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Blindschachtausbau Der im wesentlichen aus viereckigen waagerechten Rahmen und senkrechten Verbindungsstützen bestehende Ausbau von Blindschächten im Bergbau wird bisher ausschließlich aus Holz, und zwar gewöhnlich aus Eichenholz, hergestellt, wobei die einzelnen Bauteile meist erst an Ort und Stelle zugeschnitten und zusammengebaut bzw. eingebaut werden.
  • Da demgemäß der Blindschachtausbau große Holzmengen erfordert, Holz aber knapp und teuer ist, besteht ein dringendes Bedürfnis nach einem Blindschachtausbau aus billigeren und leichter zu beschaffenden Werkstoffen mit Eigenschaften, die denen des bisher verwendeten Eichenholzes etwa entsprechen.
  • Versuche, für den Blindschachtausbau Betonbalken zu verwenden, waren erfolglos und sind wieder aufgegeben worden, weil Betonbauteile mit den für den Blindschachtausbau erforderlichen Abmessungen zu schwer sind, und ihre Verbindung zu Rahmen beim Einbau umständlich und schwierig, sowie jede Nachbearbeitung nicht passender Betonteile außerdem kaum möglich ist.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, den Blindschachtausbau aus Holzbeton, einem Werkstoff aus Holzmehl und/oder -spänen, Zement und mineralischen Zuschlagstoffen, herzustellen. Es hat sich bei eingehenden Versuchen gezeigt, daß Holzbeton alle an den Blindschachtausbau zu stellenden Anforderungen erfüllt, zumal dann, wenn die Ausbauteile aus einem Holzbeton bestehen, bei dem ein Teil des Holzmehls oder der Holzspäne, gegebenenfalls mit geringem Zusatz von Splitt, Sand o. dgl., mit wenig Zement und stark verdünnter Chlorcalciumlauge vorbehandelt und das so vorbehandelte Holzmehl nach der Abbindung mit den übrigen Baustoffen (Holzmehl und/oder Holzspänen, Mineralstoffen und Zement) vereinigt ist.
  • Zur Estrichherstellung und zur Herstellung von Leichtbaukörpern, insbesondere von Leichtbauplatten, ist Holzbeton an sich bereits bekannt. Für den Grubenausbau und zumal für den Blindschachtausbau ist Holzbeton bisher jedoch nicht vorgeschlagen worden, und zwar deshalb nicht, weil er wegen der an einen solchen Ausbau zu stellenden hohen An= forderungen als ungeeignet erachtet wurde. Es hat sich aber überraschenderweise herausgestellt, daß Holzbetonbauteile, zumal mit Stahleinlage für .den Blindschachtausbau, hervorragend gieeignet.sind. Sie sind den auftretenden Beanspruchungen durchaus gewachsen, haben ein verhältnismäßig niedriges Gewicht, lassen sich leicht und billig herstellen, wie Holz bearbeiten und u. a. auch nageln.
  • Die fabrikmäßig in den üblichen Abmessungen hergestellten Ausbauteile werden entweder fertig zu Rahmen montiert angeliefert oder aus den einzelnen Bauteilen an Ort und Stelle zusammengesetzt. Der neue Blindschachtausbau entspricht in der Form der Bauteile und in ihrer Verbindung im wesentlichen dem Holzausbau, hat diesem gegenüber aber noch den besonderen Vorteil, daß er nicht brennbar ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i den neuen Blindschachtausbau im Grundriß, Fig. 2 einen Rahmenbalken zur Veranschaulichung einer Verbindungsart abgebrochen in Ansicht, Fig.3 ebenfalls abgebrochen in Ansicht einen Rahmenbalken in etwas anderer Ausführung.
  • Der dargestellte Blindschachtausbau, der in den Einzelheiten mannigfache Abänderungen zuläßt, ist in üblicher Weise aus viereckigen waagerechten Rahmen und nicht dargestellten senkrechten Verbindungsstützen, insbesondere in den vier Rahmenecken, zusammengesetzt. Die äußeren Rahmenbalken i, die den Blindschacht in ein Fördertrum 2 und ein Fahrtrum 3 unterteilenden Balken 4, die zu diesen quer gerichteten, das Fahrtrum nochmals unterteilenden Balken 5, sowie die nicht dargestellten Verbindungsstützen und etwaigen sonstigen senkrechten Bauteile des Ausbaus bestehen erfindungsgemäß aus Holzbeton, d. h. aus Holzmehl und/oder Holzspänen, Zement und mineralischen Zuschlägen. In der äußeren Form entspricht der neue Blindschachtausbau dem bisher üblichen Holzausbau. Die Ausbauteile aus Holzbeton können auch wie Holzbalken bearbeitet, zu Rahmen verbunden werden, und die Rahmen den beim Holzausbau üblichen Abstand von etwa i m erhalten.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel überblatten sich die Balken i an den Rahmenecken in der in Fig. 2 ersichtlichen Weise und sind zweckmäßig durch Schrauben oder Nägel zusätzlich verbunden. Die Balken i sind mit den Balken 4 und 5 durch sches albenschwanzförmige Zapfen 6 und Nuten 7 verbunden. Die Teile 6 und 7 können dabei nach unten verjüngt ausgebildet sein, wie Fig. 2 zeigt, oder auch Absätze 8 aufweisen, wie Fig.3 veranschaulicht. Alle Ausbauteile haben zweckmäßig eine Stahleinlage, die in ihrer einfachsten Form als zentrale Stahlstäbe 9 angeordnet sind. Natürlich kann die Verbindung der Ausbauteile auch beliebig anders ausgeführt werden. . Die fabrikmäßig hergestellten Holzbetonbalken werden am besten erst beim Einbau zu Rahmen zusammengesetzt, wobei nicht passende Bauteile leicht nachgearbeitet werden können. Die holzähnliche Bearbeitbarkeit des aus Holzbeton bestehenden neuen Gruben- bzw. Blindschachtausbaus ermöglicht auch die Anbringung von Bühnen u. dgl. im Fahrtrum 3 und von Spurplatten io u. dgl. im Fördertrum in der beim Holzbau üblichen Art.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blindschachtausbau, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbauteile aus Holzmehl und/oder Holzspänen, Zement und mineralischen Zuschlägen bestehen. z. Blindschachtausbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzbetonbauteile durch Stahleinlagen verstärkt sind.
DEP33053A 1949-02-02 1949-02-02 Blindschachtausbau Expired DE828834C (de)

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DEP33053A DE828834C (de) 1949-02-02 1949-02-02 Blindschachtausbau

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DE828834C true DE828834C (de) 1952-01-21

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