DEP0049734DA - Gerät mit Lastkette, Lastkettenrad, Getriebe und Antriebshebel o. dgl. zum Heben, Spannen oder Ziehen von Lasten. - Google Patents
Gerät mit Lastkette, Lastkettenrad, Getriebe und Antriebshebel o. dgl. zum Heben, Spannen oder Ziehen von Lasten.Info
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Description
Die Erfindung betrifft ein mit Lastkette, Lastkettenrad, Getriebe und Handelshebelantrieb ausgerüstetes Gerät zum Heben, Spannen, Ziehen o.dgl. von Lasten und bezweckt, den Aufbau und Zusammenbau derartiger Geräte, wie sie z.B. durch die deutsche Patentschrift 672 319 oder in der Ausbildung als Kettenflaschenzüge an sich bekannt sind, zu verbessern und zu vereinfachen.
Nach der Erfindung ist das Lastkettenrad zwischen zwei, oben und unten durch je einen Bolzen verbundenen Platten gelagert, und auf der Außenseite der einen Platte das vorzugsweise aus einem Knarrhebel bestehende Antriebsglied zweckmäßig mit selbsttätiger Lastbremse und mit Handrad, auf der Außenseite der anderen Platte das Getriebe angeordnet. Hierdurch ist eine in Herstellung und Montage besonders einfache und solide Ausführung des Gerätes erreicht. Außerdem ist das Lastkettenrad mit der Lastkette durch die beiden Tragplatten gegen die anderen Teile des Geräts vollständig abgeschlossen, so daß diese gegen Eindringen von Schmutz usw. weitgehend geschützt sind. Das auf der Außenseite der einen Tragplatte befindliche Getriebe ist in dieser Platte und in einer die Platte überspannenden Brücke gelagert. Die Brücke kann aus einer verhältnismäßig schmalen Schiene mit Lagerbohrungen bestehen und mit einwärts gebogenen Enden und auch in diesen befindlichen Bohrungen auf den beiden Verbindungsbolzen der Platten gelagert und befestigt sein.
Die Verbindungsbolzen der beiden Lagerplatten für das Lastkettenrad erfüllen erfindungsgemäß noch einige weitere Funktionen, wodurch das Gerät noch mehr vereinfacht wird.
So dient der obere Verbindungsbolzen der Platten gleichzeitig als Traverse für den Tragheken, während der untere Verbindungsbolzen der Platten gleichzeitig als Sperrhakenbolzen ausgebildet ist bzw. den in das Sperrad eingreifenden Sperrhaken trägt. Die Verbindungsbolzen sind zweckmäßig als Schraubenbolzen mit gesicherten Muttern ausgebildet.
Ist das Gerät für zweistrangige Belastung ausgebildet, dient der untere Vernbindungsbolzen schließlich auch noch zur Befestigung des einen Lastkettenendes.
Die beiden Platten zur Lagerung bzw. Befestigung der Hauptteile des Gerätes mit ihren Verbindungsbolzen und der zur Lagerung des Getriebes auf der einen Platte vorgesehenen Brücke sind zweckmäßig durch Kappen überdeckt. Die Platten und ihre Kappen haben vorzugsweise längliche Form, z.B. Rautenform mit abgerundeten Ecken, welche sich zumal beim Transport des Gerätes durch Schleifen über den Boden vorteilhafter als die bisher üblichen Gehäuseformen erwiesen hat.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Ausführung des Geräts im Längsschnitt,
Fig. 2 das gleiche Gerät in größerem Maßstab und abgebrochener Darstellung von der Seite des Antriebshebels gesehen in Ansicht unter Weglassung des Antriebshebels und einiger weiterer für die Erfindung nicht wesentlicher Teile.
Das neue Gerät zum Heben, Spannen, Ziehen o.dgl., das für ein- oder zweistrangige Belastung in gleicher Weise geeignet ist, besteht in den Hauptteilen aus dem Tragheken 1 mit Traverse 2, der Lastkette 3 mit Lasthaken 4, dem Lastkettenrad 5, dem Sperrad 6 mit Sperrhaken oder -klinke 7, dem Getriebe 8 und dem auf der Achse des Lastkettenrades angeordneten Antriebshebel 9 mit Handrad 10 und zweckmäßig selbsttätiger Bremse 11. Anstelle des bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel als Knarre ausgebildeten Antriebshebels kann natürlich auch ein anderer Antrieb vorgesehen sein.
Das Lastkttenrad 5 ist erfindungsgemäß zwischen zwei Platten 12, 13 gelagert, welche oben und unten durch je einen Bolzen 14,15 verbunden sind. An der Außenseite der Platte 12 ist der Antriebshebel 9 mit Handrad 10 und Bremse 11 auf der Antriebswelle 16 gelagert, während auf der Außenseite der zweiten Platte 13 des Getriebes angeordnet ist. Das Getriebe 8 ist dabei in der Platte 13 und in eine Brücke 17 gelagert, welche aus einer Schiene besteht und mit einwärts gebogenen Enden auf den Bolzen 14,15 gelagert und befestigt ist. Die Bolzen 14,15 dienen nicht nur zur
Verbindung der Platten 12,13 und zur Befestigung der die Platte 13 überspannenden Brücke 17, sondern erfüllen noch weitere Aufgaben. So dient der obere Bolzen 14 gleichzeitig zur BEfestigung des Traghakens 1 und bildet gleichzeitig die Hakentraverse und der untere Bolzen 15 ist gleichzeitig als Sperrhakenbolzen ausgebildet, d. h. er bildet die Achse des in das Sperrad bzw. Klinkenrad 6 eingreifenden, unter Wirkung der Feder 18 stehenden Sperrhakens bzw. der Klinke 7. Bei zweistrangiger Belastung des neuen Geräts dient der untere Verbindungsbolzen schließlich auch noch zur Aufhängung des Lastkettenendes 3'.
Die Platten 12,13 mit ihren Verbindungsbolzen 14,15 und der Brücke 17 sind durch Kappen 19,20 überdeckt.
Platten und Kappen haben dabei eine längliche, z. B. rhombische, rautenförmige oder ähnliche Form mit abgerundeten Enden und Ecken und ohne vorstehende Teile, vorzugsweise eine der Fig. 2 entsprechende oder ähnliche Form.
Claims (7)
1. Gerät mit Lastkette, Lastkettenrad, Getriebe und Antriebshebel o. dgl. zum Heben, Spannen oder Ziehen von Lasten, dadurch gekennzeichnet, daß das Lastkettenrad zwischen zwei oben und unteren durch je einen Bolzen verbundenen Platten gelagert ist, und auf der Außenseite der einen Platte das Antriebsorgan, auf der Außenseite der anderen Platte das Getriebe angeordnet ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe in der einen der Platten zur Lagerung des Lastkettenrades und in einer diese Platte überspannenden Brücke gelagert ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke mit einwärts gebogenen Enden auf den Verbindungsbolzen der Platten gelagert und befestigt ist.
4. Gerät nach Anspruch der Platten gleichzeitig als Hakentraverse dient.
5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Verbindungsbolzen der Platten gleichzeitig als Sperrhakenbolzen ausgebildet ist.
6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Verbindungsbolzen der Platten bei zweistrangiger Belastung des Geräts gleichzeitig zur Aufhängung bzw. Befestigung des Lastkettenrades dient.
7. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten und die diese sowie die Verbindungsbolzen und die Brücke überdeckenden Gehäusekappen längliche Form aufweisen.
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