DEP0049683DA - - Google Patents
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Description
PATENTANWÄLTE Göttinnen, den 11. Juli 1949
Dr.-Ing. Dr. jur. FR. LEHMANN
ΘΟΤΤΙΝβΕΝ. Gronerstrefle 35
Telefon 3078
Kr. G/767 l/Sa
Herren
Hermann Wacker und Peter Wacker
Post 3eichertshofen\ (Oby.)
μ Verfahren and Torrichtung zur Verwendung hochfrequenter
Aussenrüttler für Innenverdichtung ".
Die Erfindung betrifft ein V.rfahren und eine das Verfahren
durchführende Vorrichtung zur Verwendung hochfrequnter
Aussenrüttler für die Innenverdichtung. Zur Innenverdichtung
kennt man sogenannte Innenrüttler, die in Form von lüttelflaschen in die Masse eingeführt werden. Dabei liat
man bereits vorgeschlagen, an die Büttelflaaciien dieses
Innenrüttlers in der Achsrichtung ein sogenanntes Schwert anzufügen. Dieses Schwert dient einmal der Verhinderung
der Drehbewegung des Innenrüttlers w!ihrend des ßüt"celvor-
£aii4;es. Sun anderen sollte die wirksame Oberfläche dec
Sattlers etwas vergrössert werden.
Demgegenüber gent der Brfindangsgedanke aas von der Verwendung
hochfreqifnter Aassenrüttler für die Innenverdiehtung.
Um die an sioh bekannten Außenrüttler, die nicht ohne weiteres in die Masse eingeführt werden können,
für eine Innenverdichtong nutzbar zu machen, wird
der Außenrüttler mit einer Membrane ausgestattet, die in die zu bearbeitende !lasse, wie beispielsweise Beton,
eingeführt wird. Die Ausgestaltung ist verhältnismässig
einfach. Die Membrane wird mittels einer das Gehäuse des Aussenrüttlers umfassenden Schelle an diesem Gehäuse
auswechselbar befestigt. So kann der Rüttler jederzeit wieder als Aussenrüttler Verwendung finden. Ausserdem
können Membranen verschiedener Form und Gestalt Verwendung finden. Die äusseren Umrisse der membrane können
dabei den zu formenden Korpern angepasst werden.
Aussenrüttler ist mit seiner Achse quer Längsrichtung,
d.h. Einführungsrichtung der Membrane in die Masse
angeordnet. Auf diese Weise werden die Schwingun^simpulse
in wirksamster Weise auf die "embrane übertragen.
Die Zeichnungen zeilen ein Ausführun^sbeispiel der hrfindung
und zwar zeigen:
j'ig. 1 eine Seitenansicht und
Pig. 2 eine Vorderansicht.
Pig. 2 eine Vorderansicht.
1 ist ein Außenrüttler bekannter Art, 2 feine Llembrane,
die die Form eines Schwertes oder Rechteckes haben kann.
Die äusaere Umrissform, dieser iieabrane kann auch eine
andere Gestalt besitzen, indem sie beispielsweise dem
herzustellenden Körper angepasst ist. Die Lleinbrane
ist mit einer Schelle 3 am Gehäuse auswechselbar befestigt, wobei die Längsachse des Rüttlers senkrecht zu
der Längsachse der 11Aembrane 2 steht. An der Schelle 3
sind gleichzeitig die Handgriffe 4 für das Erfassen des Büttelgerätes angebracht.
Die Wirkungsweise ist folgende: Die gesamte Einrichtung
wird mit dem Schwert in die au behandelnde Masse eingeführt.
Dabei kann das Schwert stillstehen, frei nach unten hängen, mit seinem unteren Ende auf dein Boden der
Zorm aufstossän oder auch beliebig in der Masse bewegt
werden· nachdem der Rüttelvorgang beendet ist, wird die
liemebrane 2 wieder aus der Lasse herausgesogen.
Claims (5)
1.) Verfahren zur Verwendung hochfrequenter Aussonrütxler
für InnenverdichtugLgen, dadurch gekennzeichnet, dass
der lussenrüttler (1) mit einer laembrane (2) versehen
ist, die in die zu bearbeitende Liasse eingeführt wird.
2.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den G-ehäuse
des Aussenrüt,lers (1) eine schwertartige Ilembrane
(2) befestigt ist.
3.) Vorrichtung nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane (2) mittels einer das Gehäuse (1)
des Aussenrüttlers umfassenden Schelle (3) an diesem
auswechselbar befestigt ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenrüttlex (1) mit seiner Achse
quer zur Längsrichtung der Membrane (2) angeordnet ist.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ^embxane (2) in ihrer Umrissgestalt
dem zu formenden Körper angepasst ist.
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