DEP0048465DA - Elektrische Grubenlampe mit Sammler und Stromzuführung zur Glühlampe über Kontakte einer aus Isolierstoff bestehenden Kontaktscheibe - Google Patents
Elektrische Grubenlampe mit Sammler und Stromzuführung zur Glühlampe über Kontakte einer aus Isolierstoff bestehenden KontaktscheibeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Grubenhandlampe mit Sammler und Stromzuführung zur Glühlampe über Kontakte einer aus Isolierstoff bestehenden Kontaktscheibe.
Bei den bisher bekannten elektrischen Grubenlampen dieser Art, bei denen Lampenoberteil und -unterteil durch einen Magnetverschluß verschlossen sind und durch Drehung gegeneinander die Kontakte am Abschlußdeckel des Sammlers und an der Unterseite der Kontaktscheibe zu schließen und zu unterbrechen und damit den Strom einzuschalten und auszuschalten gestatten, sind gewöhnlich die durch den Abschlußdeckel des Sammlergehäuses geführten Kontakte als Federkontakte ausgebildet, während die Kontaktscheibe feste Kontakte mit waagerecht eingelassenen Lamellen an der Unterseite als Stromabnehmer aufweist, die mit der Fassung und dem Fußpol der Glühlampe verbunden sind. Um zwischen der Kontaktscheibe und der Glühlampe einen glatten Stromdurchgang ohne Unterbrechungsstellen durch Kontakte, lösbare Verbindungen u.dgl. zu erzielen, ist es bei derartigen elektrischen Grubenlampen auch schon bekannt, die festen Kontakte der Kontaktscheibe und den Fußpol und Sockel der Glühlampe durch Lamellen verbinden, die an beiden Enden angeschweißt oder angelötet sind. Da hierbei das Auswechseln der Glühlampe erschwert wird, ist schließlich auch schon vorgeschlagen worden, die Stromzuleitung über den Sockel der Glühlampe dadurch zu vermeiden, daß die Glühlampe mit zwei Fußpolen versehen ist, mit denen die zu den Kontakten der Kontaktscheibe führenden Stromleitungen verschweißt oder verlötet werden, oder auch Glühlampen zu verwenden, bei denen die zum Glühfaden der Glühlampe führenden Drähte durch den Sockel nach außen durchgeführt und mit den Kontakten der Kontaktscheibe verschweißt oder verlötet sind.
Von den bisher bekannten Ausführungen unterscheidet sich die neue elektrische Grubenhandlampe erfindungsgemäß dadurch, daß die Kontakte am Abschlußdeckel des Sammlergehäuses fest, die Kontakte der Kontaktscheibe, die den Strom möglichst ohne weite-
re Unterbrechungsstellen "widerstandslos" zu dem Glühfaden der Glühlampe führen, federnd ausgebildet sind. Die Kontakte der Kontaktscheibe bestehen dabei vorzugsweise aus in Bohrungen der Kontaktscheibe federnd gelagerten und über diese nach oben und unten hinausragenden Bolzen, die gegen den Durchtritt von Gasen und Flüssigkeiten zwischen Bolzen und Bohrung abgedichtet sind.
Die Kontaktbolzen stehen zweckmäßig unter dem Einfluß von Schraubenfedern, die sich unten gegen einen Bund der Kontaktbolzen, oben gegen die Wandung der Kontaktscheibe bzw. eine Verschlußmutter und eine die Durchgangsbohrung gegen die Kontaktbolzen abdichtende Manschette o.dgl. abzustützen. In eingeschaltetem Zustand der Lampe, in welchem die federnden Kontaktbolzen der Kontaktscheibe durch die mit schräger Auflauffläche versehenen festen Kontakte am Abschlußdeckel des Sammlers angehoben sind, wird durch das dabei gleichzeitig eintretende Spannen der Kontaktfedern der Anpreßdruck gegen die Dichtungsmanschette o.dgl. erhöht und daher eine besonders sichere Abdichtung erzielt.
Aber auch in ausgeschaltetem Zustand der Lampe ist ein Durchtritt von Gasen bzw. Feuchtigkeit durch die Bohrungen der Kontaktscheibe für die Kontaktbolzen dadurch wirksam verhindert, daß im unteren Teil der Kontaktbolzen eine zweite Abdichtung vorgesehen ist. Diese zweite Abdichtung ist dadurch geschaffen, daß erfindungsgemäß die Kontaktbolzen und die die Bohrungen der Kontaktscheibe unten zweckmäßig verschließenden Muttern ventilartig ineinandergreifend ausgebildet sind. Die Kontaktbolzen weisen unterhalb des Bundes, am besten an diesen anschließend, z.B. einen Kegel auf, der in ausgeschalteter Stellung der Lampe einer mit Dichtungsscheibe versehenen entsprechend kegligen Sitzfläche der Verschlußmuttern federnd angedrückt ist.
Die Federn der Kontaktbolzen sind mit diesen nicht verbunden, sondern bilden lose eingesetzte Teile, die daher ihre Naturhärte behalten und lange gebrauchsfähig bleiben. Außerdem sind die Federn und alle übrigen Teile der Kontakte der Kontaktscheibe leicht und schnell auswechselbar.
Die Stromzuführung von den federnden Kontaktbolzen der Kontaktscheibe zu der Glühlampe erfolgt zweckmäßig durch Sockeldrähte, die mit den oberen Enden der Kontaktbolzen verbunden z.B. verschweißt oder verlötet sind.
Nach einer weiteren Ausführung der Erfindung ist die Kon-
taktscheibe mit einer Gewindebohrung zum Einschrauben der Glühlampenfassung versehen. Die Fassung der Glühlampe kann im einzelnen beliebig ausgebildet sein. Bei Führung des Stromes durch Sockeldrähte der Glühlampe hat sie zum Durchgang dieser Drähte Schlitze, die gegebenenfalls gleichzeitig auch noch einem anderen Zweck, nämlich einer Federung der Fassung zum Festklemmen des Glühlampensockels, dienen.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an Ausführungsbeispielen. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ausführung der neuen elektrischen Grubenhandlampe in abgebrochener Darstellung teils in Ansicht, teils im Längsschnitt,
Fig. 2 eine etwa andere Ausführung der Kontaktscheibe mit Federkontakten und eingeschraubter anderer Glühlampenfassung in gesonderter Darstellung im Schnitt.
Die in Fig. 1 dargestellte elektrischen Grubenhandlampe besteht in ihren Hauptteilen aus dem Sammlergehäuse 1 mit den Sammlerelektroden 2 und dem Abschlußdeckel 3, dem Lampenoberteil 4 mit der Kontaktscheibe 5, Glühlampenfassung 6, Glühlampe 7, der Schutzhaube 8 und dem Traggestell 9. Durch Drehung des Lampenoberteils 4 gegenüber dem Lampenunterteil bzw. Sammlergehäuse 1 ist der Strom ein- und ausschaltbar.
An dem Abschlußdeckel 3 des Sammlergehäuses 1 sind zwei feste Kontakte 10 mit Schrägflächen 11 vorgesehen, während die mit diesen zusammenwirkenden Kontakte der aus Isolierstoff bestehenden Kontaktscheibe 5 federnd ausgebildet sind. Die Kontakte der Kontaktscheibe 5 bestehen aus Bolzen 12, welche in Bohrungen bzw. Aussparungen 13 der Kontaktscheibe 5 unter dem Einfluß von lose eingebauten Schraubenfedern 14 stehen. Die Aussparungen 13 der Kontaktscheibe sind nach Fig. 1 an beiden Enden, nach Fig. 2 nur am unteren Ende durch Muttern mit Bohrungen für die Kontaktbolzen verschlossen. Die Schraubenfedern 14 stützen sich am oberen Ende gegen die Wandung der Kontaktscheibe 5 (Fig. 2) bzw. die obere Verschlußmutter 15 (Fig. 1) und eine Dichtungsmanschette 16 z.B. aus einem Blechring und einer mit Paraffin getränkten Filzmanschette, am unteren Ende gegen einen Bund 17 der Kontaktbolzen 12 ab. Unterhalb des Bundes 17 ist an den Kontaktbolzen 12 ein Kegel 18 vorgesehen, der in ausgeschaltetem Zustand der Lampe, wie im rechten Teil der Fig. 2 veranschaulicht ist, unter dem Einfluß der Federn
14 in eine entsprechende, mit Dichtungsscheibe 19 versehene Sitzfläche 20 der unteren Verschlußmuttern 21 gedrückt wird. Der Durchtritt von Gasen bzw. Flüssigkeit durch die Kontaktscheibe 5 ist durch diese Abdichtungen wirksam verhindert.
Die Stromzuführung zu dem Glühfaden der Glühlampe 7 erfolgt durch Sockeldrähte 22, die mit den oberen Enden der Kontaktbolzen verbunden sind. Natürlich kann die Stromzuführung auch anders als in den dargestellten Ausführungsbeispielen ausgeführt werden.
Die Kontaktplatte 5 ist im Mittelteil mit einer Gewindebohrung 23 versehen, in welche eine aus Isolierstoff bestehende Glühlampenfassung 6 eingeschraubt ist. Durch Schlitze 24 der Fassung 6 sind die Sockeldrähte 22 hindurchgeführt. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen dienen die Schlitze 24 gleichzeitig dazu, die Fassung 6 federn zu gestalten und den Sockel der Glühlampe 7 in der Fassung federnd zu befestigen. In Fig. 1 ist die mit einem Reflektor 25 einstückig ausgebildete Fassung 6 am unteren Ende durch Schlitze 24 als Spannzange ausgebildet und durch Einschrauben in die Gewindebohrung 23 der Kontaktscheibe 5 zusammendrückbar, wobei die in der Zone des Sockels von einer Gummimuffe 26 umgebene Glühlampe 7 federnd eingeklemmt wird. Das Gewinde der Bohrung 23 und der Fassung 6 sind daher konisch ausgebildet. Nach Fig. 2 ist die Fassung 6 durch Schlitze 24 im oberen Teil als Spannzange ausgebildet. In diesem Falle dient ein auf konisches Gewinde der Fassung aufschraubbarer besonderer Reflektor 25 als Spannmutter zum Zusammendrücken der Fassung und zur federnden Befestigung der Glühlampe.
Claims (10)
1. Elektrische Grubenhandlampe mit Sammler und Stromzuführung zur Glühlampe über Kontakte einer aus Isolierstoff bestehenden Kontaktscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte am Abschlußdeckel des Sammlers fest, die Kontakte der Kontaktscheibe federnd ausgebildet sind.
2. Grubenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte der Kontaktscheibe aus Bolzen o.dgl. bestehen, die in Aussparungen bzw. Bohrungen der Kontaktscheibe federnd gelagert sind.
3. Grubenlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen zur Lagerung der vorstehenden Enden der Kontaktbolzen gegen Durchtritt von Flüssigkeit bzw. Gasen vorzugsweise an mehreren Stellen abgedichtet sind.
4. Grubenlampe nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbolzen unter dem Einfluß von Schraubenfedern stehen, die lose Einbauteile bilden und sich unten gegen einen Bund der Kontaktbolzen, oben gegen Verschlußmuttern bzw. die Wandung der Kontaktscheibe und eine die Durchgangsbohrung an den Kontaktbolzen abdichtende Manschette o.dgl. abstützen.
5. Grubenlampe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbolzen und untere Verschlußmuttern o.dgl. zu ihrer Lagerung und Führung bei ausgeschaltetem Strom ventilartig abgedichtet sind bzw. ineinandergreifen.
6. Grubenlampe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbolzen unterhalb des Bundes, vorzugsweise an diesen anschließend, einen Kegel o.dgl. aufweisen, der bei ausgeschaltetem Strom einer mit Dichtungsscheibe versehenen entsprechend kegligen Ventilsitzfläche der Verschlußmuttern federnd angedrückt ist.
7. Grubenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktscheibe eine Gewindebohrung zum Einschrauben der Glühlampenfassung aufweist.
8. Grubenlampe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführung zu dem Glühfaden der Glühlampe durch Sockeldrähte erfolgt, die mit den oberen Enden der federnden Kontaktbolzen verbunden z.B. verschweißt oder verlötet sind.
9. Grubenlampe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühlampenfassung Schlitze zur Durchführung der Sockeldrähte aufweist.
10. Grubenlampe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühlampenfassung zur elastischen Befestigung der Glühlampe durch Schlitze federnd zusammendrückbar ist.
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