DEP0048444DA - Scheibenwischer - Google Patents

Scheibenwischer

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DEP0048444DA
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DE
Germany
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main rod
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point
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English (en)
Inventor
Alfons Hermanns
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Description

AIfons Hermanns , Bergneustadt, Kölner Strasse 4
S one ibenwi s eher
Die an Kraftfahrzeugen unerlässlichen Scheibenwischer zum Freihalten der Aussenfläche der vorderen Sichtscheibe weisen grundsätzlich den Nachteil auf, daß die Wischerleiste mit einer an ihrem einen Endpunkt schwenkbar gelagerten Hauptstange fluchtet und infolgedessen eine kreisbogenförmige Bewegung ausführt, bei der sie stets die Lage eines Salbmessers einnimmt· Die Folge dieser Bewegungsform ist, daß lediglich ein Ereisringsektor der Scheibe freigehalten wirdj sodaß also die obere und die untere Begrenzungslinie des Gesichtsfeldes stets einen Kreisbogen darstellt und die beiden Seiten durch unter einem Winkel zueinander stehende Radienstücke gebildet werden«, Es fallen also an der oberen Begrenzungslinie, und zwar an deren beiden Enden, jeweils dreieckförmige Felder für die Sicht ma. Vor allem aber fallen an den seitlichen Begrenzungslinien ebenfalls dreieckige Felder aus, die sich gerade nach unten zu vergrössera dJäo also an Stellen, an denen die Sicht besonders gut sein müsst©©
Auch ein Umkehren der Anordnung in der Weise, daß die Scheibenwischer ihrön Lagerpunkt an der oberen Kaurte der Scheibe haben, hat keine befriedigende Lösung bringen können, weil im Grunde genommen gleichartige Verhältnisse auch bei dieser Lösung vorliegen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, einen Scheibenwischer vorzuschlagen, bei dem sich die Wischerleiste möglichst geradlinig und senkrecht sowie parallel
I
zu sich selbst bewegt, sodaß also ein Gesichtsfeld freige«
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halten wird* ds^ eine rechteckige Eorm aufweist und infolgedessen möglichst weit gehalten ist. Es sollen auf diese Weise tote Winkel vermieden werden» Die Aufgabe soll tabei so gehalten sein, daß als Antriebsmittel nach wie vor eine Hauptstange verwendet wird, die um einen in der Kegel aus» serhalb der Lagerscheibe angeordneten Drehpunkt schwenkbar gelagert ist«
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe ge~ löst, indem ein Lenker vorgesehen ist, der an der Hauptstange angelenkt ist und sich ihr gegenüber so verschwenken lässt, daß die Schwenkebene des Lenkers parallel zur Schwenkebene der Hauptstange liegt. Geht man nun weiter so vor, daß man den Lagerpunkt und die Länge des Lenkers so auslegt, daß diese Länge zuzüglich der Entfernung von seinem Lagerpunkt bis zum freien Ende der Hauptstange etwa gleich der der Wischerleiste i3t, so kann man die Wischer*· leiste mit ihrem einen Ende am freien Ende des Lenkers
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lagern und mit ihrem anderen Ende gleitend und schwenkbar im freien Ende der Hauptstange führen,, Man erhält auf diese Weise ein Dreieck, das aus dem freien Ende der Hauptstange, dem Lenker und dem zwischen beiden befindlichen (Peil der Wischerleiste besteht. Man kann nun die Bewegung des Lenkers auf die der Hauptstange so abstimmen, daß dabei die Wischerleiste die in der Aufgabe gestellte Bewegung vollführt, d.h. also daß sie eine geradlinige Bewegung vollführt, die senkrecht zu ihrer Lage erfolgt. Die Lage der Wischerleiste soll dabei naturgemäss mit der der Eauptstange in der Mittellage des Ausschlages zusammenfallen«, Fan benötigt also zur völligen Durchführung der Aufgabe noch irgendwelche Übertragungsmittel, durch welche die oben beschriebene Bewegung der Lenkerstange in Abhängigkeit von der Bewegung der Hauptstange sichergestellt wird. Eine derartige Übertragung kann durch an sich bekannte Mittel vorgenommen werden, so z.B. durch eine Kegelradübertragung, "bei der sian etwa ein ortsfestes Kronrad vorsehen könnte @ das im. Lagerpunkt der Hauptstange befestigt ist und auf dem sich ein weiteres Kronrad mit der Bewegung der Haupt— stange abwälzt. Dieses weitere Kronrad wäre dam auf einer felle zu befestigen, die hinter der Hauptstange und an dieser gelagert sein könnte. Die Welle könnte bis zum Lagerpunkt für den Lenker reichen, hier wiederum ein Krön— rad tragen, das dann auf ein viertes Kronrad einwirkt, das mit dem Lenker verbunden ist. Man würde danät dem Lenker bei einem Übersetzungsverhältnis von 1 s 2 den doppelten
Ausschlag erteilen, den die Hauptstange vollführt» Wählt man die Verhältnisse so, daß der Lenker die gleiche Länge aufweist wie das freie Ende der Hauptstange, so würde man schon eine angenähert richtige Führung der Wischerleiste erzielt haben»
Man kann anstelle dieser Anordnung auch andere Anordnungen wählen. So kann man beispielsweise am Lenker einen Schnurlauf vorsehen, um den eine Schnur unter Spannung und unter einem Umschlingungswinkel von etwa 54o Grad herumgelegt ist, die dann mit ihren beiden Enden, hinter der Hauptstange verlaufend, am Lagerpunkt oder in dessen Nähe befestigt ist und beim Verschwenken der Haupfcstange über Kurven so betätigt wird, daß jede beliebige Winkelfunktion zwischen dem Ausschlag des Lenkers und dem der Hauptstange böherrsdit werden kannο
Im übrigen ist die Behinderung der Sicht, die zunächst davon abgehalten haben mag, ähnliche Konstruktionen bisher ar, zuwenden, keineswegs von Bedeutung, da diese Behinderung überhaupt nicht Platz greift, sobald der Wischer in Tätigkeit tritt. Wenn er aber ausser Tätigkeit getreten ist? so ist es auch bisher Brauch, ihn in die Bndlage zu bringen, in der er sich möglichst dicht am Seitenrand der Scheibe beflüdet. In diesem Falle stört bei den bekannten Ausführungen der als Radius im Gesichtsfeld stehende Wistark, während der errindungsgemässe Wischer eine
weit geringere Störung verursacht, da ja der Endpunkt dor Hauptstange bis an den Rand der Scheibe heranreicht, d.h. also der Ausschlag wesentlich grosser ist als bisher, die Wischerleiste aber erfindungsgemäss mit dem Rand der Scheibe praktisch zusammenfällt, die Sicht also überhaupt nicht stört und der Lenker so eingerichtet werden kann, daß er in der Endlage fast senkrecht zur Wischerleiste steht und damit die Sicht ebenfalls nicht behindert. Es wird aber auf diesen Punkt nachstehend nochmals zurückgekommen werden»
y/ill man sich nun einer besonders einfachen Übertragung zwischen der Bewegung der Hauptstange und des Lenkers bedienen, so kann man gemäss weiterer Entwicklung der Erfindung einen Übertragungshebel vorsehen, der zwischen dem Drehpunkt der Hauptstange und dem Lagerpunkt des Lenkers gelagert ist und mit seinem dem Lagerpunkt der Hauptstange zugewandten Ende gleitend in einem Punkte geführt ist, der auf der Winkelhalbierenden des Ausschlagwinkels für die Hauptetange liegt. Eine derartige Führung ist verhältnismassig einfach durchzuführen, indem man den Hebel mit einem Schlitz versieht und einen entsprechenden Stift in dieser Winkelhalbierenden anordnet. Die Winkelhalbierende ist dabei naturgemäss die Mittelstellung der Hauptstange. Man kann nun die Übertragung zwischen dem anderen Ende dieses Übertragungshebels und dem Lenker auf verschiedene Weise vorsehen. Man kann z.B. zwei einander entsprechende
Kurvenstücke mit den beiden Teilen verbinden, bei denen die zusammenarbeitenden veränderlichen Radien dieser Kurven in ihrer Summe stets den Abstand der beiden Lagerpunkte ausmachen. Man kann diese Kurvenstücke mit einer Verzahnung ausstatten, kann aber auch in ebenfalls bekannter Weise die gegenseitige Sicherung gegen Verdrehen durch zwei jeweils an den entgegengesetzten Stücken befestigte Bänder erzielen. Insbesondere soll indessen so vorgegangen werden, daß einerseits der Lenker, anderseits der Übertragungshebel an seinem freien Ende mit einem Zahnritzel bezw. Zahnsegment verbunden werden, die ein festes Übersetzungsverhältnis aufweisen. Man kann nun unter Beobachtung der Bewegungskurven für den Winkelaasschlag der Hauptstange und des Lenkers das Übersetzungsverhältnis zwischen diesen beiden Zahnelementen und den Drehpunkt des Übertragungshebels sowie den Abstand des Führungspunktes für dessen gleitende Führung so einrichten, daß die Wischerleiste die gewollte geradlinige Bewegung, wenn auch nicht theoretisch genau, so doch weitgehend angenähert vollführt und ein gutes Sichtfeld freigehalten wird. Diese Ausführung weist den Vorteil der einfachen Herstellung und grosser Betriebssicherheit auf«
Eb kann aun möglich sein, daß darauf Wert gelegt wirds daß der Wischer in jeder Lage abgestellt werden soll und dabei die Sicht nicht stärker behindern darf, als ein Wischer der bisher bekannten Konstruktion. Auch dies lässt sich
bei dem erfindungsgemässen Wischer erreichen, und zwar in der Weise, daß man beim Ausschalten des Wischers die Lenkerbewegung in der Mitxellage der Haupt3tange ebenfalls ausschaltet, in der sich also die Hauptstange mit dem Lenker deckt. 3s wird sich dann bei weiterer Bewegung der fiauptstange der Wischer in d er gleichen ?/eise bewegen wie dies bei den bisher bekannten Konstruktionen der Fall ist, deh« er wird mit der Hauptstange fluchten und die Sicht nicht anders behindern als bislang»
Eine derartige Ausführung lässt sich bei einer Anordnung, wie sie vorstehend im einzelnen beschrieben wurde, bei der also ein Übertragungshebel Verwendung findet, dadurch erreichen, daß man den Gleitpunkt iiir den tTbertragungshebel auf einen Steuerhebel verlegt, der in gleicher Weise wie die Hauptstange um deren Lagerpunkt schwenkbar ist und gemäss den vorstehenden Ausführungen in der Arbeitslage so, und awar unbeweglich liegt, daß er in die Mittellage des Ausschlages für die Hauptstange fällt. Kuppelt man nun beim Ausschalten des Wischers diesen Steuerhebel in der Äittellage der Hauptstange, d.h» also wenn sich diese beiden Teile decken, mit der Hauptstange, so werden wiederum sämtliche Teile der Anordnung mit der Hauptstange fluchten und die Sicht in der gleichen V/eise beeinflussen wie dies bisher schon der fall war·
Inder beiliegenden Zeichnung ist ein Beispiel für einen
erfindungsgemässen Wischer wiedergegeben, und zwar zeigt Abbildung 1 einen derartigen Wischer in der Seitenansicht, Abbildung 2 den gleichen Wischer in der Aufsicht.
An der Rahmenleiste 5 der freizuhaltenden Scheibe 6 ist die Hauptstange 7, die auf einer Welle 8 verkeilt ist, schwenkbar gelagert. Im Punkte 9 ist der Lenker 1o an der Hauptstange seinerseits ^gelagert^und die Wisoherleiste 11 im Punkte 12 am freien Ende des Lenkers*/Dagegen ist am freien Ende 13 der Hauptstange 7 über eine Rollenanordnung 14, die schwenkbar in das freie Ende 13 eingesteckt ist, die Wischerleiste 11 gleitend geführt, sodaß also die Wischerleiste sich in der Rollenanordnung nach Maßgabe des Doppelpfeiles 15 und die Rollenanordnung 14 gegenüber der Hauptstange 7 nach Massgabe des Doppelpfeiles T6 beliebig einstellen kann«
Im Punkte 17 ist ein Führungshebel 18 an der Hauptstange 7 gelagert, an dessen freiem Ende 19 ein Zahnsegment 2.' vorgesehen ist, das mit einem Zahnritzel 21 kämmt. Dieses ist mit dem Lenker 1o fest verbunden. Das andere Ende 22 des Fohrungshebels ist mit einem Längsschlitz 23 versehen, in den ein Stift 24 eingreift. Dieser ist an einem Steuerhebel 25 befestigt, der in der Winkelhalbierenden 26 des vollen Ausschlagwinkels der Hauptstange 7 liegt«

Claims (5)

- 9 Ansprüche
1) Scheibenwischer mit möglichst geradliniger Bewegung der Wischerleiste, gekennzeichnet durch einen an der Hauptstange (7) parallel zu deren Bewegungsebene schwenkbar gelagerten Lenker (1o) , dessen länge zuzüglich der von seinem Lagerpunkt (9) "bis zum freien Ende (13) der Hauptstange (7) etwa gleich der der Wischerleiste (11) ist und im dessen freiem Ende (12) das eine Ende der Wiacherleiste (11) angelenkt ist, während ihr anderes Ende gleitend und schwenkbar im freien Ende (13) der Hauptstange (7) geführt ist, ferner gekenn zeichnet durch Übertragungsmittel, wie z.B. Kegelradübertragungen über eine hinter der Hauptstange (7) gelagerte Welle oder entsprechende Hebel- (18), Zahnrad- (2o, 21), Schnur- und/o<ier Kurvenübertragungen.
2) Scheibenwischer nach Anspruch 1 ., gekennzeichn e t durch einen Lenker (io), dessen Länge gleich der Entfernung von seinem Lagerpunkt (9) bis sum freier Endpunkt (13) der Hauptstange (7) iöt.
3) Scheibenwischer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zwischen Drehpunkt (8) der Hauptstange (7) und Lagerpunkt (9) des Lenkers (lo) geleerten Übertragungshebel (18), der an einem auf der V/inke!halbierenden (26) des vollen Ausschlagwinkels der Hauptstenge (7)
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gelegenen Punkt (24) gleitend und schwenkbar geführt wird und dessen Bewegung sich über Wälzkurven, Zs.hn.segmente (2o, 21) oder dergleichen so auf den Lenker (1o) überträgt daß dieser sich möglichst geradlinig und senkrecht su seiner Mittellage bewegt.
4) Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3t dadurch gekennzeichnet , daß beim Ausschalten des Wischers die Lenkerbewegung in der Mittellage, an der sich die Hauptstange (7) mit dem Lenker (1o) deckt, abgeschaltet wird»
5) Anordnung nach Anspruch 3 and 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitpunkt (24) für den Übertragungshebel (18) auf einem um den Lagerpunkt (8) für die Hauptstange (7) schwenkbaren Steuerhebel (25) liegt und dieser beim Aasschalten mit der ihn drehenden Hauptstange gekuppelt wird, worauf der gesamte Wischer seitlich in die Endsteliung gebracht wird.

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