DEP0047747DA - Schaltung und Schaltvorrichtung für Gasentladungsröhren, insbesondere Neon-Leuchröhren - Google Patents

Schaltung und Schaltvorrichtung für Gasentladungsröhren, insbesondere Neon-Leuchröhren

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DEP0047747DA
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DE
Germany
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tubes
circuit
switching device
gas discharge
neon light
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Adelbert Rendsburg Stephan
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Description

Anmelder; Adelbert Stephan, Tiendsbargy Alte Kieler Landstr. 95«
Schaltung und '!Schaltvorrichtung für Giu^rohren, insbesondere Neon-Leuchtröhren."
Für Zwecke der Beleuchtung mittels Gasrohren, z.B.
mit sogenannten Neonleuchtröhren, gibt es zwei verschiedene Ausf üb rung s formen. Die eine Art sind sogenannte Hochspar.ni'ngsröbren welche zum Antrieb eine Klemmspannung von ca. 6 000 V. benötigen die durch einen Ilochsparinungstransformator hergestellt werden muß. Uie andere Art betrifft, sogenannte Niederspannungsröhren η it einer Kleaimspannung für den !Dauerbetrieb von etwa 105 V. Die Betriebsspannung dieser Röhren ist deshalb so niedrig, weil sie zum Zünden etwa die doppelte Betriebs spannung benötigen und die normale Netzspannung von 220 V, dafür ohne Transforraator ausreichen soll. Zin besonderes SchaltgerLt, z.B. ein Thermoschalter führt der Leuchtröhre nach dem "linscbalten der Beleuchtung zuiicobst die volle Netzspa. nung zu und sor t nach erfolgtem Cünd^crgang, also nach einer entsprechenden Terzcierung (s.I. durch einen Thermoschalter) dafür, daß in den jeweiligen .Stromkreis jeder eincslnen Röhre nach den Aufleuchten derselben ein Yorschaltwiderstand gelegt wird, welcher die IIle mspannung der Röhre auf die für den Dauerbetrieb nötige 3pannung von 105 V«, verringert. Der Vorschaltwiderstand besteht dabei im allgemeinen aus einer Drosselspule, deren Phasenverschiebung den L'igenstromverbrauch des Widerstandes möglichst herabsetzt.
Die vorliegende Erfindung erspart nicht nur die ve.r
hältnismäßig teure, bisher für jede Röhre nötige Drosselspule und den durch die bedi'ngten Stromverbrauch, sondern verbessert
überdies den Wirkungsgrad der. GasröRirenbeieucirfcung erheblich. Erreicht wird dieser Erfolg 'durch, eine Parallelschaltung beliebig vieler Röhren in der Süiids te llung und eine selbsttätige Umschaltungin Reihe nach erfolgter Zündung und die betreffende Schaltvorrichtung, bestehend aus einem sehneIls arbeitenden Umschalter, vvelcher in der Anfängssteilung die Röhren in Parallelschaltung hält, dann aber sofort nach Stromschluß eine zweite stellung herbeiführt, in welcberdie'Röhren hintereinandergeschaltet sind. Dabei wird zweckmässig in oen Stromkreis der Pa-.ra 1 le Is cha lter jeder einzelnen Röhre oder sämtliche" Rohren ein Rchutawiderstand, z.B. ein einfacher'Rohlevviderstand,, e ingeschaltet,
Rach der er-findirngsgemässen schaltung werden z.B. zwei
einzelne Gasteiirecken, die aus. zwei einzelnen.Röhren oder einer Rohre mit zwei getrennten Ga^s^ecken bestehen können, dui'oii. .einen-entsprechend ausgebildeten Verzögerungsschalter (z.B. Thermoschalter) zunächst parallel an die volle Netzspannung von 220 V. gelegt, um den SRndvorgang. einzuleiten, Rach erfolgter 'JRiudung legt der v er zog er ungs s chal t er seine .IRontakte selbsttätig de' art um, daß die beiden Gsns^tirecken in Reihe, also hintereinander geschaltet werden und somit jede Strecke nach diesem Beispiel nur noch die halbe Netzspannung an'ihren Elejmnen besitzt, Sol 1 te die Dauerbetriebssriannunff der Röhren unterhalb der halben Retzspavinung liegen, so kann zum Ausgleichs ein entsprechend dimensionierter Yorwiderstand zusätzlich in die Reihenschaltung ebenfalls/selbsttätig eingefügt werden. Ist-die Dauerbetriebsspannung, ■ z.B. 105 V«. je 'Strecke, also 210 Y. über zwei in Reihe liegenden Strecken, so BiuBi bei. einer Netzspannung von 220 Y> die Bifferenzspannung von 10 Y, von dem Yorwisderstand aufgenommen werden. Dieser Vorwiderstand l-rann z.B. durch, die Heizwicklung des Thermoschalters gebildet werden, sodaß ein besonderer Bau-
teil dafür - nicht nötig ist»
Bei der einfachen'Annahme, daß die GasVireckeη sich wie Drahtx iViderstande verhalten.; f Ii esst in der Parallelschaltung zweier gleichartiger Gassrecken insgesamt ein viermal höherer Strom durch die beiden! Leitungen als1 bei der He ine ns chaltung· Der anfänglich höhere Ziindstrom geht also nach dem Umlegen des Verzögerungsschalter""'auf ein Viertel seines Wertes zurück,.sodaß die heizwicklung des beispielweise angenommenen Thermoschalters nur für den schwächeren Dauerstrom dir.-srißioniert s:;u werden braucht, der jedoch immer noch'ausreichen muss, um δ.er. V c-r 2, overlings s cnal t er solange in der Dauerbetriebs stellung ' zu Iialteii5 Me : j: - &.ch dem Ausschalten der beleuchtung selbsttätig in die ZlLvU-tell; .,ι·., siirückspringt. Das . wäre s,E, durchES einen Thermoschalter ' iv V ii::lrlr.Minr ; ■'■ it. einem an sich bekannten empfindlichen. Kippschalter oiler ei;;; ":.&i.ß usw. erreichbar. Diie Zeit für das Umlegen der Kontakte dieses Schalters von Parallel auf Reihenschaltung muss entweder' ic 1 ·:..! · l inessen Sainj daes die nezUueleten Gassrecken während der Umschaltung nicht zum'Erlöschen., kommen oder es müssen Mittel vorgesehen werden, welche eine Unterbre-■ehnnn der IIlemmspannung an den Gasstrecken verhindern/ wie sie •an sich in 'der Technik bekannt sind. Die Vorteile, der' ";·ehaltung nach der'Erfindung sind aus einer einfachen Berechnung der Wirtschaftlichkeit erkennbar.
In einer beispielsweisen Ausführungsform ist die Erfindung in der beiliegenden Zeichnung in Dorm eines Schaltbildes schematisch dargestellt. Gezeigt ist der. Zustand der Hin*ereinander scha ltung zweier Köhren. 1,2,· während die punktierten Linien der Zündstellung, d.h., der Parallelschaltung■durch die Umschalter 5 entsprechen. 4 zeigt einen Vorwiderstand und 5. 6 -Schutz— widerstände. Bei Klarheit des Schaltbildes erübrigt sich

Claims (3)

für den Fachmann eine nähere Brlaaterung· Pate η t a n s ρ r ü c h e':
1.) Schaltung für Ga^fShren, insbesondere Ieon-Tjeucht3?öhren, gekennzeichnet durch, eine Parallelschaltung beliebig vieler Röhren in der Rundste llung- and eine selbsttätige UmscIialtung in Esihe nach erfolgter ZLirsdrxig.
2) Schaltvorrichtung für (Ja^oiiren. insbesondere JTeon-Leuch tr Öhr en, geKennseicimet durch,einen, schnell arbeitenden Umschalter, ^elcher·in der Anfäagfösteilung die Höhren in Parallelschaltung hält, dann aber sofort nach •Iea Sünden eine zweite Stellung selbsttätig herbeiführt, -in welcher die '!!Öhren hintereinandergeschaltet sind.
3) Schaltiing nach Patentanspruch J?, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromlcreis der -Parallelschaltung ein Schutzwiderstand, 2,13. einfacher Kohlewidersta:o&, eingeschaltet ist.

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