DEP0047467DA - Verfahren zur Herstellung eines Mischfutters aus mindestens zwei verschiedenen pflanzlichen Futterstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mischfutters aus mindestens zwei verschiedenen pflanzlichen Futterstoffen

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DEP0047467DA
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Gesellschaft für Agrikultur und Technik mbH, Affinghausen über Bassum
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Description

Patentanmeldung:
Teriaiixen aar Herstellung eines Misclifatters aus mindestens 2 λ ei verschiedenen pflanzliorien Futter— wertstcffen«
Es besteht infolge der bekannten Knappheit an Futtermitteln für die Winterzeit ein grosser Bedarf an diesen Pattermitteln« Iis fehlt deshalb nicht an Vorschlägen, den ^edarf an Futtermitteln durch Mischen von hochwertigen Futtermitteln mit minder wertvollen Futtermitteln zu decken·
Eb ist bekannt, Grünpflanaenteile aller Ärt zn Futt e xz weeken zu zurkleire rn, zu hacksein und/oder zu entsaften und den Brei beaw. den Saf'ö mit anderen Futterstoff en. au Bixsohen und so ein Ilisohfutter he rauet eIlen, das durch die genannte Vorbehandlung eine grösBere Oberfläche hat und demgemass leichter und schneller getrocknet werden kann. Mit diesen Verfahren sollen die Verluate an Mhrwertetoffen "verringert werden, was in einem gewiesen ITmfange möglich ist* Man erreicht jedoofe mit den bekannte Verfahren eine zu feine ^erkriimeXung oder einen mehlartigen Charakter des Futtermi11 els, das in diesem Zustand nicht gern von dem Tieh (Pferden und Eindern) aufgenommen wird· Pferde und Kinder Verlangen ein Kajjhf utter, das in seiner Struktur dem Heu mögliche t ähnlich ist♦/Mit dem »erfahren nach der Erfindung werden einerseits die bei dem üblichen Heuen entstehenden grossen Vearluste an Futterwerten sowie an Geruchs—und ^eochmaokB-stüffen weitgehend verringert, während andererseits die Gewinnung einesMischfuIters mit ^eueiiarakter oder Heustruktur möglioh ist, das Von dem Vioh gern gefressen wird, und in dem iie^min— deijwertvollen Futterstoffe von den wertvolleren Futterstoffen von dem Vieh nicht mehr getrennt werden können.
Das .Verfaliren nach der Erfindung bestellt darin, dass wenigstens der den höheren Feuchtigkeitsgehalt aufweisende Stoff des Miechfutters, zum. Beispiel frische GrdnpfIansent $ras, BtLbenblatterf frisches Laub und ähnliches, unter Anwendung bekannter Mittel möglichst unter Vermeidung eil»r Verkleinerung und eines Saft·. Verlustes gesplissen Wirdj d.iu vorzugsweise in seiner Längsriohtung gespalten, aufgerissen oder geschnitten wird. Dieses Minohfatter ist durch die verteilung der ^euchtigte It auf ein grösseres Volumen und auf eine grössere Oberfläche schneller und leichter durch Trocknung »a konservieren als z»B» Gras in dem üblichen Keuungsverfahren^ Durdi die schnelle Zubereitung Möglichkeit des Misclif Utt er s nach der Erfindung tritt eine Ueruchsierfeinerung und — Verbesserung ein, wodurch auch-die Fresslust der '•^iere gesteigert wird« £ie beim üblichen Heu» verfahren durch sa langes Sroeknenmiissen imfl durch. Witterung β*- einflüsse eintretenden **ö.rttons-,CtescJtoiaoke-und ^ahrwertverlust© werden durch das Erfindungsverfahren auf ein Minimum beschränkt,
Bs ist nach der Erfindung möglioh, auch den trockeneren Stoff des Mischfuttersf «.Be Stroh, au spleißsen und so die saugfähigeren Schichten des Strohes freizulegen* &s genügt aber, das Stxoh zu zerschneiden oder zu häokseln. Die zur Beimis chtm/x verwendeten
«. 2 —
"L· UV ·
trooloieren Stoffe können erfindangagemäse gegebenenfalls aueh bis zum Mehlzustand verkleinert werden«
Sas Spleissen des be zw» der Fatterstoife erfolgt erfxndungegemäss vorf während ader nach dem Mischen der stoffe. Sollen mehrere Futtermittel naeh der Erfindung gemischt werden» so werden £.13. bei Verwendung vo η Gr ünp f 1 an ζ en diese vor dem Mischen gesplissen« Die anderen zur Mischung dienenden Futterpflanzen köiinen vor dem llischen auoh gesplissen oder, sonstwie zerkleinert oder zerrissen werden. Während des fische sjnjund η a oh dem Misehen handelt es sich dagegen um ein Spleissen aller beistandteile des Mischfutters· Die durch das Spleissen freigelegte Feuchtigkeit des einen Futterstoffes wird durch das Mischen von den troeJmeren Futterstoffen aufgesaugt oder auf diese gleichmässig" verteilt, so dass ein !ils ο hf titter mit einem niedrigeren durch— schnitt.lic hen Feuchtiglseitsgehalt entsteht, das nach der Srfindang z.B. darch natürliche oder künstliche Sroclcnung schnell konserviert wird. Gelingt es, durch die Mischung den durchschnittlichen Peuohtigkeltsgehalt auf etwa 12 - 15 $ zu senken, so ist eine nachträgliche Srooknong im allgemeinen nicht mehr erforderlich®
Mach einem weiteren Erfindungsmerkmal wird beim Mischen ein Ueberschuss an -Feuchtigkeit aufnehmenden Stoffen, die einen grösseren Peinheitsgrad als der gesplissene Stoff aufweisen, verwendet, der nach des Mischen zum Beispiel durch Aussieben Gder Ausschütteln wieder ans der Mischung entfernt, gegebenenfalls mehrmals verwendet und schliesslich als butter zum Beispiel für Schvieine oder andere Jdeintiere benutzt wird. Die Futterraittelstoffe_werden - gegebenenfalls in geschlossenen Behältern unter Gasdruck- zum Beispiel daroh Rühren und gegebenenfalls dabei Quetschen oder Kneten miteinander vermischt.
Entsprechend einem anderen Markraal der Erfindung können dem ' Mischfutter auch andere ^4#&*f#i«*«ü»^e? fährst ο ί f e, zum Beispiel Biweiss, Stärke, Zudker oder andere Kohlehydrate, oder Aufbaustoffe wie Ealkt Vitamine und/oder Mineralstoffe einzeln oder in zweckentsprechenden Zusammenstellung beigefügt werden»
B4.312635-ia5.50
31 055
Wie gross die Anteile der zu mischenden feuchten and trockenen Putterst of fe, die für die Mi sc hang verwendet Vierden, sind, richtet sich einmal danach, wie schnell anschliessend getr ockne t werden soll, welche Aufnahmefähigkeit der trockene Anteil für den Saft des gesplissenen grünen Bestandteiles hat, und ob der trockene bestandteil arm oder reich an Nährstoffen ist. Im allgemeinen werden die Mischungsanteile so bemessen werden, dass dor ^etrag an Irokkensubstanz bei. den einzelnen Bestandteilen annähernd gl eich i st. Ob der trockene Bestandteil gesplissen werden muss, hängt ebenfalls von seiner Fähigkeit zur Aufnahme der !Flüssig keit ab. So w z.B. Roggenstroh gesplissen werden, während Spreu nicht weiter zerkleinert werden muss. Das Verfahren nach der Erfindung hat sich beispielsweise' für folgende Mischungsbestandte il e bewährt s
I.
Rübehblätter (gesplissen)
5o kg
Spreu
15 "
II.
Roggenstroh (gesplissen) Wie se ng ras (gesplissen)
Io "
5o "
III,
Haferspreu
5 "
Roggens troh (gesplissen) Luzerne, grün (gesplissen)
4o "
5 "
-4-

Claims (1)

  1. P at en tanspr iäo he
    1« Ver ahren zm Hsrnteilung eines Hischfatters aus ν ersohiedenen pflanzlichen Futterstoffen, dad u roh gekennzeichnet, dass wenigstens die Mi scSmngsbestandteile mit höheren FeuchtigkeitsgeiisL ten, ζ,Β, frische Griinpflane,en, unter Anwendung bekannter Mittel und möglichst uns te r Verniei oung von Zerkleinerung und Saftverluet gesplissen werden, und das Gemisch natürlich oder liinstlich getrocknet wird® 2· Ver ahren nach Ansprachl9 dadurch gekennzeichnet, dass das Spleisten vor, während oder nach de m Mischen erfolgt·
    3* Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzelohnet, dass * zur Beimischung trookft^toffe gegebenenfalls biszu einem mehlartigen Zustani zerkleinert sind*
    4· Verfahren nach Anspruch 1 ~ 3, dadurch gek enns eic haet, dass der «i sc hang s a η t e il, der einen grösseren Feinheit© grad aufweist als der f euohtigkeita..gebende Seil, nach oang; oder teilweise aus der Mischung entfernt wird.
    · Verfahren nach Anspruch 1 -4, dadurch gekermz ei ebnet, dass die Mischung in einem geschlossenen Jöehäl ter unter Gasdruck durch Rühren, Eneten oder Queteehea oder mehrere dieser Massna- men

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