DEP0047069DA - Wandverbindung für Handkoffer aus Sperrholzplatten mit Lederbezug - Google Patents
Wandverbindung für Handkoffer aus Sperrholzplatten mit LederbezugInfo
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Description
Dr.-lng. Holzhäuser
Offenb?^
Humboldstratieb9
Humboldstratieb9
Hermann Kretechner Fabrikation feiner Lederwaren Offenbach (Mein)
"Wandverbindung für Handkoffer aus &perrhol»platt»»
mit LederbesuK".
Die Erfindung betrifft einen Handkoffer aus ^perrholrplatten alt Lederbesug. Derartige Keffer, Inabesondere solehe alt
abgerundeten Längekaaten aind bisher in der Weiße hergestellt worden, dass die Stirnkanten dor die Hau, tteile des Koffere
(Deckel- und Bodenteil) bildenden SA errhol«platten bündig mit der Aussenf la ehe der Seitenplatten verlief ea. 12er Leder*
betug wurde bei diesen Koffern bit tu den Huaseren R:\ädern der betreffenden Flächen aufgeklebt; die Fugen anriechen dem
Lederbesug der äauptteile dee Koffer*», also des Deckels und dee K ο ff er bod en«, und de« Lederbesug der Seltenwände wurden
dann durch eine la ,uerechnitt etwa rechtwinkelige Kinfaeeung aus Leder otdgl. abgedeckt. Da dies? £infae&ung an den abgerundeten Ecken der Seitenwinde falten bildet, wurden dleae
Kofferecken «eist noch «it besonderen Schutsk&ppen aua Leder vereehen.
Diese bekannte Herstellung von Handkoffern aus :>t errholaplatten
mit Lederbesug let urnet;indlieh und teuer. Auaeerdem können beia Gebrauch derartiger Handkoffer die .infastungen
und auch die Schutζecken leicht beschädigt werden, wodurch der Koffer nicht nur unansehnlich wird, sondern auch die
LederbesÜge der Hauptteile des Koffere und seiner £eitenwände sich en ihren Bändern leicht abIdeen oder einreissen können·
Die Erfindung be»weckt die Vermeidung dieser Nachteile der bekannten Raffer dieser Gattung und gleichzeitig eine
Verbilligung und Vereinfachung ihr@r Herstellung, sowie eine Krhöhung ihrer Gebrauohsfäiiigkelt.
Der 2rfindungssweck wird dadurch erreicht, dass die Lederbesüge der Seitenwände und der Hauptteile des Keffers
ßck »ua&jasengenäht sind·
Bei ein r bevorsugten AusführunfcSform der Erfindung überragen die Stirnkanten der die Hau*; tteile des Koffers bildenden
^perrfcoleplatten die Außenfläche jeder Seitenplatte ßOAeit, deas die Lederbesüge der Beitenplatten
von den led rhesogenen Stirnkanten der Kot ferhau. tteile bündig eingef&set sind und die Naht über Eck die beiden
Lederbeasüge und die überstehende Hol «kante erfasst.
Zweckmäßig sind die Bänder dor Lederbezige der Kofferhauptteile so eit auf die Seiten, latten umgeschlagen, dass
die Lederbesüge der Seitenplatten diese BMnder überdee&ea·
Ferner ist xweckmässig der Lederbeaug jeder Seitenplatte auf einer Unterlage» s*B. aus ;iap. e aufgesogen, und sein«
Bänder sind nach innen umgeschlagen.
In der Zeichnung ist eine Außfuhrungsform des Krfindungs~ beispielsweise dargestellt, und «war seigern
der Zeichnung besteht der Handkoffer aus zwei Hsuptteilen, η imlieb dem Bodenteil 1 und den Deckel Z
ait angebogenen Breitseiten· welche in üblicher Weise an der Rückseite durch .Scharniere (nicht sichtbar) und
an der Vordereelte durch die üblichen hehlöseer 3 niteinander verbunden sind.
Aa Badenteil 1 ist ferner der übliche Handgriff 4 befestigt. Der Koffer besteht au» Spe*etoisr>latte* 5 ?ϋτ die Kofferhaupttelle
und Sparrhol!platten 6 für seine uchaalseitenteil· (Fig. 2). Die Stärke dieser ^ errhoiz lasten beträgt
etwa 5-6 mm.
Die Verbindung der äehaaleeiten^latten 6 alt den die Kofferhaupt teile bildenden *lattea 5 erfolgt geraasa Fig. 2 in
der Weise» dass die Stirnkantea vier Hatten 5 die Außenfläche der Seitenplatte» 6 überragen·
Auf der Auseenseite der Platten 5> 1st der Lederbe*ug 7 aufgeklebt und mit aeinen Rändern 8 übe: die Stirnkant·
der Platten 5 gegen die Aue«ens«ite der Ceitenplatten 6 ungeschlagen.
Der Lederbeaug 9 der Lgltenp Letten 6 let sweckaJie&ig auf eine Unterlage 10 s.B. aus Pep β eufgeklebt und seine
händer 11 sind nach innen !«geschlagen. Die Stärke der beträgt etwa 1 - 1,5 am.
Die Stirnkanten der Platten 5 ra^en bow«it über die Aue&enfliehe der Selte&platten 6 vor, dass die LederbeiOge 9 der
Seite&platten 6 von. den lederbesogenai Otirnkanten der Platt« > bündig eingefasst sind.
au.cn Zök genaht und »war so, d&as die Naht über Sck/Qie Überstehende
Holskante der latt !? erfasst. Die Richtung der Hahtstiche ißt in Fig. 2 durch die gestrichelte Linie
12 dargestellt. Dioee Beht über ück der Lederbeaüge 7» 9 ergibt dann die Nahtlinien 12» 14 geaäse Figur 1·
Durch daβ Rahen fiber Eck der Lederbeaüge 7 und 9 entfallen die blah er bei derartigen Koffern notwendigen
sowie
Die :xfindun& ist nicht auf d&a dargestellte Ausführungebeiepiel eines Handkoffert beschrankt, sondern für falle
AuFführungkforoon von Handkoffern &ue Sperrholzplatten mit Led^rbesuis anwendbar· r's IeL auch nicht unbedingt
erforderlich, da»© die Stlrnk&nten der Platten "j die Auseenflachen der Seiteaplatten 6 überragen. Ua die sur
£irifaaeung des Lederbeeugeε 9 der teitenplaiten 6 notwendige oinf&Bauag&h&he der Stirnkanten dee Led^rbesugea
7 su erreichen, kann atatt dessen auch &n der .teile 15 (Fifcur 2} eine e.B. echnurför&ige einlage vorgesehen
werden·
Claims (1)
- Aaiprflebe1· Wandverbindung fur Handkoffer aus Sperrholsplatten ait kederbeeug» dadurch get ennseichnet, dass die Lederbestlge (7· 9) dor Seitenwände (6) «fcd der Hauptteil· (1t 2) des Koffere über Eck susaaaengenäht sind·2· Wandverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die °tirnkanten der die Hauptteile des Koffers bildenden Eperrhol«platten (5) die AussenflHche jeder Seitenplatte (6) soweit überragen, dass die Lederbesüge (7t 9) der Seitenplatte» (6) von den lederbeaogenen £tirnkanten der iofferhaupttelle bündig eingefasst sind und die Naht über üek die beiden Lederbesüge (7t 9) und die überstehenden Holskanten erfasst.3.Wandverbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (8) der LederbeiÜge (7) der Kofferhauptteile soweit auf die -eiten£*Sse (6) ungeschlagen sind, dass die Ledorbesüge (9) der reitenplatten (6) diese Ennder (8) überdecken·4. Wandverbindung nach den Anbrüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lederbesug (9) Jeder Seit·»· wand (6) auf eine Unterlage (10), z.B. uua Jfepp·· aufgesogen let, und seine Kinder (11) nach innen ungeschlagen sind·
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