DEP0046982DA - Vorrichtung zum lösbaren Feststellen eines Zeichenbrettes an einem Ständer - Google Patents
Vorrichtung zum lösbaren Feststellen eines Zeichenbrettes an einem StänderInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum lösbaren Feststellen eines Zeichenbrettes an einem Ständer. Es ist an sich bekannt, ein Zeichenbrett mittels eines Parallelogrammgestänges und Gegengewichtes verstellbar an einem Ständer zu führen, wobei die beiden auf der Drehachse sitzenden Schenkel des Parallelogrammgestänges Segmente tragen, die mit einem Feststellorgan zusammenwirken. Die Erfindung bezweckt, diese Feststelleinrichtung in der Weise zu verbessern, dass sie in einfacher Weise gelöst und das Zeichenbrett in jede gewünschte Stellung gebracht werden kann, worauf die Feststelleinrichtung wieder automatisch zur Wirkung gelangt.
Die Erfindung besteht darin, dass die einander benachbarten Segment mit sich deckenden kreisbogenförmigen Schlitzen versehen sind, welche von einem im Ständer befestigten Klemmbolzen durchsetzt werden, dessen Kopf an einem der Segmente anliegt,
während ein Anschlag des Bolzens mit einem zwischen dem Anschlag und den Segmenten verschiebbaren Keil zusammenwirkt, mit dem Zwecke, die Segmente gegeneinander und gegen den Ständer beliebig anpressen zu können. Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind die Keile an beiden Tischseiten entgegen der Wirkung einer Feder durch ein gemeinsames Pedal betätigbar. Die Erfindung erstreckt sich ferner darauf, dass Rollen als Anschläge für die entgegen der Wirkung von Federn verstellbaren Keile vorgesehen sind.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine Stirnansicht des Zeichenständers,
Fig. 3 den Drehmechanismus und
Fig. 4 den Zeichenständer mit verschiedenen Stellungen des Zeichenbrettes.
Der Zeichenständer weist zwei Füsse 1 auf, die unten mittels Stangen 2 und oben mit einer Stange 3 fest verbunden sind. Die Füsse 1 sind aus Leichtmetall hergestellt, sie werden vorteilhaft in Kokillen gegossen. Auf der Stange 3 ist eine Hohlwelle 20 drehbar gelagert,
nahe deren Enden je ein Segment 4 befestigt ist. Jedes Segment 4 ist mit einem Arm 5 verbunden, von denen jeder an einer auf der Rückseite des Reissbrettes 7 befestigten Leiste 6 angelenkt ist. Parallel zum Arm 5 ist an jeder Leiste 6 eine Stange 8 schwenkbar gelagert, die nahe ihren freien Enden ein gemeinsames Gegengewicht 10 tragen. Mit jeder Stange 8 ist ein Glied 9 gelenkig verbunden, das mit einem um die Hohlwelle 20 drehbaren Segment 21 versehen ist. Die Segmente 4 und 21 besitzen ähnliche Abmessungen und weisen beide je einen kreisförmigen Schlitz 11 bzw. 22 auf, durch welche ein Bolzen 14 ragt, der an den Füssen 1 befestigt ist. Zwischen den Segmenten 4, 21 sind Reibscheiben 17 gelagert; ferner ist jedem Bolzen 14 ein Keil 15 zugeordnet, der zwischen einer als Anschlag dienenden Rolle 16 des Bolzens 14 und den Reibscheiben 17 liegt. Beide Keile 15 können entgegen der Wirkung von Federn 18 durch einen einzigen gemeinsamen Fusshebel 13 gleichzeitig verstellt werden. Die Federn 18 sind bestrebt, die Reibungsbremse 4, 21, 17, 14 zu schliessen. Das Zeichenbrett 7 kann z.B. in irgend einer der in Fig. 4 durch punktierte Linien I, II, III dargestellten Stellungen festgestellt werden.
Zur Verstellung ist das Pedal 13 vorgesehen, derart, dass durch einen Druck auf dasselbe beidseitig die Bremsen gelöst werden, die aber selbsttätig durch die Federn 18 in die Klemmlage zurückkehren, wenn das Pedal 13 freigegeben wird.
Claims (3)
1.) Vorrichtung zum lösbaren Feststellen eines Zeichenbrettes an einem Ständer, an welchem es mittels eines Parallelogrammgestänges und Gegengewichtes verstellbar geführt ist, wobei die beiden auf der Drehachse (3) sitzenden Schenkel (5, 9) des Parallelogrammgestänges Segmente (4, 21) tragen, die mit einem Feststellorgan zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass die einander benachbarten Segmente (4, 21) mit sich deckenden kreisbogenförmigen Schlitzen (11) versehen sind, welche von einem im Ständer (1) befestigten Klemmbolzen (14) durchsetzt werden, dessen Kopf an einem der Segmente anliegt, während ein Anschlag (16) des Bolzens (14) mit einem zwischen dem Anschlag (16) und den Segmenten (4, 21) verschiebbaren Keil (15) zusammenwirkt, zum Zwecke, die Segmente gegeneinander und gegen den Ständer beliebig pressen und feststellen zu können.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Keile (15) an beiden Tischseiten entgegen der Wirkung von Federn (18) durch ein
gemeinsames Pedal (13) betätigbar sind.
3.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Rollen als Anschläge (16) für die entgegen der Wirkung von Federn (18) verstellbaren Keile (15) vorgesehen sind.
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