DEP0046960DA - Rollenmühle - Google Patents

Rollenmühle

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DEP0046960DA
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Germany
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grinding
roller
rollers
mill
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Expired
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English (en)
Inventor
Theodor Schmidt
Original Assignee
Schmidt & Co., Dörnigheim
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Description

Eollenffliihle
Rollenmühlen, vorzugsweise mit horizontalen Achsen und gegenüberliegenden gegenläufigen paarweisen und gleichgroßen Walzen, ferner solche, mit nebeneinander in gemeinsamer Achsrichtung befindlichen Walzen, nach Art von'Kollergängen, wobei die Walzen sich auf der Stelle drehen und sich auf einer drehenden Unterlage abwickeln oder- horizontal kreisförmig auf 'einer festen Unterlage ebenfalls nach Art der Kollergänge um einen gemeinsamen Mittelpunkt rotieren, sind bekannt.
Die Bauart mit feststehenden Walzen oder Rollen und rotierenden Unterlagen (Mahlteller) wird zum Mahlen von vorzugsweise weichen und mittelharten Gütern - wie Kohle, Kalk, .Düngemittel, . Chemikalien o. dgl. - angewandt, da diese-Mühlen hinsichtlich des Kraftaufwandes günstige Ergebnisse zeitigen.
Der Nachteil solcher Mühlen besteht hauptsächlich darin, daß die Anzahl der Mahlelemente und deren Größe durch den Durchs messer des Mahltellers sehr beschränkt ist, der vertikale Antrieb des Mahltellers einen komplizierten Kegelradantrieb benötigt und das. Auswechseln abgenutzter Teile mit umständlichen Montagearbeiten verknüpft ist»
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und zeigt eine Rollenmühle, welche den technisch einfachsten Antrieb, die Möglichkeit, viele Mahlelemente einzubauen, leichteste Zugänglichkeit zu allen besonders sich abnützenden Teilen und vielseitige Verwendbarkeit zeigte
Die neue Mühle kann als !Fertigmühle, UmI auf mühle., Luftstrommühle, Sichtmühle, Einblasemühle o.dgl. mit gleichzeitiger Trocknung des Mahlgutes Anwendung finden, wie dies nachstehend durch einige Ausführungsbeispiele gezeigt wird.
Abb, 1 zeigt schematisch das Prinzip der neuen Rollenmühle.
Innerhalb des Gehäuses a dreht sich um die horizontal gelagerte Welle b die Walze c, welche durch Reibung die.auf den ebenfalls horizontal bzw. parallel' gelagerten Wellen e die drehbaren Rpllen f durch .,Reibung in Drehung versetzt. Die Wellen e sind ausweichbar gelagert und übertragen durch Hebel u. dgl., den durch Federn, Druckluft, Druckflüssigkeiten o, dgl.-, erzeugten erforderlichen Mahldruck, auf die Rollen f.
Der Mahlvorgang gestaltet sich im Prinzip folgendermaßen: Unter Annahme der Zuschaltung einer Luftstromförderung mit dazwischen geschaltetem Windsichter bedeutet in Abb.-1 g den Einlauf des Frischgutes. Je nach .Korn-οder Stückgröße des^ selben wird die Rolle -f., im Durchmesser entsprechend groß dimensioniert, wie dieses.dem zur Erreichung eines der Korngröße entsprechenden Einzugwinkel für das Mahlgut entspricht.
Das zwischen der Rolle f. und der-Walze c zerkleinerte Gut fällt beim Austritt zur EOchzerkleiiierung zwischen die Rolle fp und die Walze c. Die Leitvorrichtungen h und i führen dabei zwangsläufig das ungenügend zerkleinerte Mahlgut dem letztgenannten Mahlelement zu. Sofern das Mahlgut nur einen "einmaligen Durchlauf durch die Mühle erfährt, wird es nach Anordnung des Schemas Abb,l durch den Auslauf k aus der Mühle abgeführt. Wird es von dort aus einem Sichter, Sieb o.dgl. zur Trennung des Fertiggutes von Grießen zugeführt, dann fallen letztere durch den Zulauf 1 zweckmäßigerweise zur Vermahlung vor die . Rolle f* die mit Rücksicht auf die geringere.Korngröße ebenso wie die Rolle fp einen geringeren Durchmesser als-die Rolle fhaben kann. Auen hier können die Leitvorrichtungen h und i zur Einführung des Mahlgutes unter diese Rolle Anwendung finden. Erfahrungsgemäß zerstäubt das Feingut, welches durch die Mahlrollen f gebildet wird, sofort und wird durch die in der Mühle herrschende Luftströmung, ohne in weiteren Mchlspalten zerkleinert zu werden, dem Auslauf k zugeführt. .
Falls die Rollenmühle als Luftstrommühle .arbeitet, strömt die umlaufende Förderluft durch den Zulauf m (evtl. unter Mitführung des Aufgabegutes) z.B. wie im Schema, gezeigt, unter ,gleichzeitiger Rückführung der Grieße aus dem Sichter ρ,dgl... in die Mühle zurück. Die durchströmende Luft oder Gase wirbeln das zwischen den Mahlelementen.gefeinte Gut aus dem gröberen Mahlgut heraus und führen es durch, den Ab lauf kanal η dß.r Sichtvorrichtung zu.
Soll in der Mühle zugleich gemahlen und gesichtet werden, so kann die Luft- bzw» Gasgeschwindigkeit im Austritt η der- Mühle durch ein Regelorgan ο so reguliert werden, daß die Luftoder Gasströmungen bis zu einer bestimmten maximalen Größe das Fertiggut aus der Mühle herausführen»
Gröbere Stücke des Mahlgutes werden durch den Auslauf- k eliminiert, um durch evtl. eingebaute Fördermittel den Mahlelementen erneut zur Vermahlung aufgegeben zu werden.
Fremdkörper - wie Eisen etc. - werden gleichfalls durch den Auslauf k entfernt.
Abb, 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Das Gehäuse a umschließt allseitig die vo.rbeschriebenen Mahl·-·, Leit-, Förder- und Sichtelemente. Die Welle b ist .doppelseitig gelagert und wird durch eine Riemenscheibe angetrieben. Die Walzen e in zweifacher nebeneinandergelegener Ausführung mit den Leitringen i werden durch die Welle b im Umdrehungen versetzt. Je ein Satz Mehlrollen f. fp und f^ sind jeweils einer Mahlwalze c zugehörig. Die Leitringe i führen das Mahlgut nach dem Durchgang zwischen Mahlwalzen und Mahlrollen wieder auf die Mahlbahn zurück. Der Auslauf k kann in ein beliebiges Fördermittel münden.

Claims (13)

  1. Abb. 3 zeigt die seitliche Ansicht des Erfindungsgegenstandes, insbesondere die beispielweise vorgesehenen Winkelhebel q und die Druckfedern r zur Erzeugung des Mahldruckes der Rollen f.. Selbstverständlich kann der Mahldruck auch-durch andere technische Mittel erzeugt werden«'Die Abb„ läßt gleichzeitig die Möglichkeit erkennen, sämtliche Mahlelemente nach Abnahme von Deckeln ohne größere Demontage aus dem Mühlengehäuse herauszunehmen«
    Abb. 4 zeigt schematisch eine Ausführungsform, welche ohne getrennten Frischgut™ und Grießzulauf arbeitet,
    Es ist daher, nur ein Mahlgutzulauf s. vorhanden. Die Mahlrolle t, auf welche das gröbste Gut zuerst auftrifft, ist auch hier zweckmäßigerweise im Durchmesser größer, als die späteren»
    Abb. .5 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Mahlrollen u mittels der Wellen' ν an dem beweglichen Hebel w befestigt sind. Durch die ledern χ wird der regelbare Mahldruck . erzeugt . Die Achsen der Rollen u sind hier schräg;zur Achse der Welle b angeordnet. Die Stellschrauben y gestatten, die Mahlrollen u in einem solchen Abstand von der Mahlbahn c z\x halten, daß bei Leerlauf die Mahlflächen beider Mahlelemente sich nicht berühren und unnötig abnutzen. Die gezeigte Anordnung der Mahlrollen kann sowohl beiderseits der Breitseiten der Mühle, als auch auf der Stirnseite derselben in mehrfacher Anordnung angebracht werden- Gleichseitig zeigt die Abb. die Möglichkeit, die Mahlrolle u durch Umklappen der Hebel w mit dem Gehäuseteil ζ ans der Mühle herauszunehmen»
    Ab_b_=_6 zeigt als Ausführungsbeispiel der Anwendung des Erfindungsgegenstandes die bekennte Art der Zusammenstellung eines Mahlaggregates unter Verwendung eines Beckerwerkes und eines Windsichters»
    Abb. 7 zeigt als-weiteres Ausführungsbeispiel den Erfindungsgegenstand als Luftstrommühle mit gleichzeitiger Mahltrocknung»
    Da der Mahlgut™ und Luftaustritt aus der beschriebenen Mühle sowohl horizontal als auch vertikal erfolgen kann,eignet sie sich auch für Sonderzwecke, z.B. als Einblasemühle für die Speisung von Feuerungsanlagen mit Kohlenstaub. Ferner für sogenannte Mühlenfeuerungen, wobei ein Teil des Mühlengehäuses infolge Einbaues in die Feuerungsanlage fortfällt und durch zusätzliche Bläserelemente die nötige Luft- oder Gasbewegung für die Trocknung und Förderung des zu mahlenden Brennstoffes erzielt wird.
    P at ent ans ρ rü eher
    1,) Rollenmühle mit einer oder mehreren nebeneinander von einer horizontalen Welle angetriebenen Mahlrollen gekennzeichnet durch mehrere hintereinander und gegebenenfalls nebeneinander - angeordneten7, im Durchmesser kleinere Gegenmahlrollen, welche von der zentrisch angetriebenen großen Mahlrolle durch Reibung mitgenommen werden.
    - 4 ■ --
  2. 2.) Rollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die angedrückten Gsgenrollen (f1?fprf,) von der großen Mahlrolle (e) abhebbar beweglich gelagert sind, so daß sie sich der Größe des Mahlgutes entsprechend von dieser abheben 'könnenu
  3. 3.) Rollenmühle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Andrücken der Gegenrollen (f.,,fp,f-) 'an die große Mahlrolle (e) Federn, Druckluft, Flüssigkeiten ο-dgl. vorgesehen sind,
  4. 4.) Rollenmühle nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet ,. daß die Gegenrollen (f ^, f^., f ■?) im Wege des Gutdurchganges verschiedene Durchmesser haben, die der Grö'sse des Mahlgutes an der Vermahlungsstelle angepaßt werden.
  5. 5.) Rollenmühle nach den Ansprüchen 1 bis A, gekennzeichnet durch Anordnung von Leitelementen (h,i) zur Führung- des' Mahlgutes zwischen.die Mahlrollen,,
  6. 5.) Rollenmühle nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch Anordnung von Regel- und Leitelementen (v) zur Führung des Luft-- und Gasstroms zwecks Erzielung einer Sicht- oder Förderwirkung,,
  7. 7·) Rollenmühle nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahlrollen (f-pfgjfO aus dem Gehäuse (a) seitlich herausnehmbar sind.
  8. 8.) Rollenmühle nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahlrollen (u) aus dem Gehäuse (a) ausschwenkbar gelagert sind0
  9. 9.) Rollenmühle nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Mahlrollen (f^,fp,f^) parallel zur Achse (b) der Antriebswalze (c) gelagert sind.
  10. lo.) Rollenmühle nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Mahlrollen (u) schräg zur Achse der Antriebswalze (c) gelagert sind.
  11. 11,). Rollenmühle nach den Ansprüchen 1 bis Io, gekennzeichnet durch Stellvorrichtungen (y), an den Mahlrollen (u) um ihre Mitnahme bei Leerlauf zu verhindern.
  12. 12.) Rollenmühle nach den Ansprüchen 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Gebläsevorrichtung für Ealt-und Warmluft oder Gase zur Förderung und gegebenenfalls Trocknung des Mahlgutes=
  13. 13.) Rollenmühle nach den Ansprüchen 1 bis 12, gekennzeichnet durch Fördereinrichtungen zur wiederholten Rückführung des Mahlgutes zwischen die Mahlrollen«

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