DEP0046721DA - Transportabler Hohlziegelbalken für Stahlsteinbalkendecken - Google Patents
Transportabler Hohlziegelbalken für StahlsteinbalkendeckenInfo
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Description
Patentanwälte
|C Mündt, Ο. Fricke
Braunschweig P 46 721· V/37a D
Dankwnrdstraße 211
Telefon 3598 4727
S o Ii 8 m ο - Decken G.m.b.H.» Braiwiscliweig - Gliesmarode
Ziegelei Moorhütte
"Transportabler Hohlziegelballcen für Stahlstein-Dalkendeekenn ·
Besohreitung«
g@ ist liekannti aus Hohlsiegelsteinesa transportable Deckenbalken sä Mldeng indes die Hohlsiegelsteiaef die an ihrem
Fass© a«, beiden SeitenJe eis© la das Steinprofil eingewogene offene Nute besitzen» reihenweise su Balken aneinandergelegt
nid nach Einlegen von Rundstahl in die genannten Kuten durch EinfUllen von Betös. in diese Muten miteinander verbunden wer»
den. Die Balken werden nach dem Erhärten des Betons dicht an dicht im DeckenfeH e verlegt.
VSm aus solch en Balken Stahlbetonrippendecke» für grosse Spannweiten oder höchste Belastungen oder beides gleichzeitig
bilden zu können» 1st erfin&ungsgesäss der Fuss der Bohlziegelsteine
nicht nur» wie bislang» zu beiden Seiten mit je einer eingezogene a offenen Iut sam Einlegen Se eines Beweimmgs-
^rundstahls auf jeder Steisseite versehen* sondern es ist ausserdem Tor jeder dieser offenen Hüten je eine Ealbnut ge»
biläet»die sich nach dem Verlegen der Balken im Deckenfelde mit der Halbnut der Steine des angrenzenden Balkens zu einer
mit tig zwischen zwei Salken liegenden Nut ergänzt · Um die Breite dieser Klttelnut wird der Spalt zwischen den im Decken
felde dicht an dicht verlegten transportablen Balken, In deren
eingezogene Hüten z.B. in der Fabrik die Rundstähle einbetoniert
sind, erweitert und damit die in diesem Spalt durch Einfüllen von Beton gebildete Stahlbetonrippe erheblich verstärkt
. In diese Mittelnut wird ein weiterer Bewehrungs^ruadstahl eingelegt, durch den die durch Einfüllen von Beton in
den Spalt zwischen je zwei Balken gebildete Betonrippe in der
Zugzom sich weiterhin verstärken und mit Hilfe von Bügeln alt den Stahleinlagen des Aufbetons der Druckzone der Decke
verbinden lässt. Die auf diese einfach© Weise durch bewnrte Stahlbetoiirippea verstärkte ,aus transportablen Hohlziegelbalken gebildete
Decke eignet sich besonders gut für gros se Spannweiten, offer höchst© Belastuagen oder beides®
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind hierunter aiahaud der Seichnung as einem Ausiüarungsbeispiel beschriebe»«,
Be seigern
Fig· 1 zwei -Sad-err in der Decke verlegte Hohlslegelbalkea im Querschnittj
Fige 2 eise Fusseite eiaes H0hl2iegelstein.es in vergrössertem
Maßstäbe;
Fige 5 eine FillleinXage, die beim Vergiessen der Fussnutea
der HohlziegelbaIken Bit fiiessendem Seton verwendet Wirdg und
Fige 4 einen Pflugspaähtel %vm Ferst reichen, der Fussnuten der
Hohlslegelbalken mit steifem Beton.
Die Eohlziegelsteine 1 (Fig8I) besitzen aa ihrem Fusse aa
jeder Seite je eine in das Steinprofil eingezogene offene Nut 2. Die Steine werden reihenweise zu Balken aneinander
gelegt. Hierauf werden in die fluchtenden !taten 2 der Steine 1 jedes Balkens Rundstähle 3 eingelegt und die I.uten mit
Beton verstrichen oder vergossen* lach dem Erhärten des Betons sind die Balken transport- hezw. vexlegnagsfähig®
Vor jeder lute 2 ist erfindungsgemäss am Fusse der Hohlziegel steine
noch eine Halbnute, 5» gebildet. Nachdem die Hohlsiegelbalken im Seckenfelde verlegt Sladi ergänzen sich
die Halbnuten 5 zweier nebeneinaaäerliegender Kohlzi eg elbalken au einer vollen Kute, ta die ein Rundstahl 6 eingelegt und
der gegebenenfalls durch Bügel 7 mit den Stahleinlagen 8 des AufBetons der Decke verbunden wird® Biareh Aafiillea der zwischen
Je sswei Balken verbleibenden Ripp β 9 alt Beten wird der Rundstahl-
6 eingebettet, von denen also Je eine zwischen zwei nebeneinander Ii eg enden Hohlziegelbalkea zu liegen köfisatg was
der Decke grosse Biegefestigkeit verleiht, die sie für gros se Spamsseitea und höchste Belastungen oder beides geeignet macht.
Ia der Druckzone der Hohlziegelsteine kann eine einseitig zur Steinmitte liegende Vertiefung 10 solcher Breite gebildet
@eins dass sie etwas über die Steiiiaitte Maausgreifte Buroh
Versetzen der Hohlalegelsteiae im lalkea üb 180° kommt diese Vertiefung 10 einmal auf der eiaen^ beia nächsten Mal auf d©r
anderen Balkenseite zu liegen. Bie Seitenwände dieser Vertiefungen 10 sind erfiaduagsgemäss
schsfalbensehwanzfönaig schräg gelegt» wodurfla ei a besonders guter Verbaad mit dem in
diese Vertiefungen einzufüllenden Beton eraielt wird® Durch diesen Beton wird die Druckaone der Balken verstärkt und ein
3etonverband der Steine an ihren Stirnflächen geschaffen® Da die Vertiefungen 10 über die Steinmitte hinausgreifen,
kann in sie bei Bedarf ein durchlaufender Rundstahl 11 einbetoniert werden? hierdurch erhalten auch Hohlziegelbalken für
grosse Spannweiten ihre für den Transport bezw. für das Verlegen notwendige Eoatagefestigkeita
Ferner bilden Gegenstand der vorliegenden Erfindung Verfahren aur Herstellung der beschriebenen Balken© Diese
tems-teg-lt®-&ecke wfrd^auf die Weise gebildet, dass raehrere Reihen der Eohlsiegelsteine trocken dicht neb eaeiaa ader gelegt
Werden9 so dass di© Fusskanten je zweier benachbarter Steinreihen aaeinaaderstossen und die vorelnanderliegendea
offenen lutea 2 zweier Steiareihen immer gleichzeitig mit Rundstahl 3 bewehrt und mit Beton zugestrichen bezw. vergossen
werden können.
Damit beim Vergussverfahrea mit fliessendem Beton die aus den Balbnuten zweier neb en einander liegender Balken gebildete
Mute 5 zum Einlegen des Rundstahles 6 für die Stahlbetdnrippe nicht mitvergossea wird, sondern offen bleibt^ wird erfindmngsgemäss
in diese liute ein Füllkörper 12, aaBs in Fom eines
entsprechend im Querschnitt gestaltet» Rohres o.dgl./ eingelegt
(Fig.3), der nach dem Vergiessen der beiden Kuten 2 aus äm Spalt zwischen den beiden Steinreihen (Balken) herausgenommen
wird, für welchen Zweck er die Handgriffe 13 besitzt. Damit dieses Herausnehmen des Füllkörperi 12 nach oben ohne
Behinderung erfolgen kanne werden zweckmässig die Flaknen der Hohlziegelsteine so schräg ausgebildet, dass sie sich
von unten her nach oben zur Steinmitte etwas neigen* so dass
der von ihnen für die Stahlbetonmittelrippe gebildete Spalt sich nach oben erweitert, d.h. mit anderen Worten9 das
Steinprofil sich in Richtung vom Steinfuss her nach oben verjüngt.
XJm für den erfindungsgesTss ausgebildeten Fuss der Hohlziegelsteine
die für seine Hantierung bis zum Brennen notwendige Steifigkeit zu erz©Uges9 wird erfindungsgemäss das aa ilen
!bekannte Mittel einer einschlagbaren Verbindung,dem Faetaann© bekannt eis sogenannte BrUekef 14, swischen dem freien Steinfuss
und der Steinflanke angeivendet, Wiedas in Fig·2 angedeutet ist·
Dadurch* dass in die Vertiefungen 10 der StelaoBerflIahe eis Montageeieea- 11 eingelegt Wird9 ergibt sieh im Zusaiamea-Iiaag
mit den Bewehrungsstahleialagen 3 im Steinfuss ia Steinprofil
gesehea eis Breieaksverfcaadil der die statischen Eigenschaften des Balkens für Transport und Belastung gleicherweise erhöht^/Werden
die Uuten 2 der Bslkenfusseitea mit steifem Betoa verstrichen, kann auch dies erfindungsgettäss
in der Weise erfolgen, dass immer gleich die voreinanderliear
gendea Hüten 2 ssweiex mit ihren Fusskanten dicht aneinanderstessender
Balken, gleichzeitig verstrichen werden. Hierzu dient eis. Pflugspachtel 15» wie ihn die Fig.4 veranschaulicht·
Dieser mit Handhabe 16 versehene Pflugspachtel 1st so ausgebildet, dass er ,wenn Beton in der zum Füllen beider Nuten 2
erforderlichen Menge ^wischen den beiden Balken auf deren Fussteile eingefüllt ist, durch Entlangfahren auf den Steinfüssen
den Beton in die beiden seitlichen lutea 2 einstreicht,» indes er dabei aus der durch die Halbnutea gebildeten lute 5
für die Stahl einlage 6 den Beton in diese Nuten 2 eindrückt, so dass diese lute 5 von Beton gänzlich frei wird.
Claims (4)
- PatentanwälteMündt, Ο. FrickeBraunschweig Dankwardstraße 2H Tdefoa 3598Pat eat a η s ρ räch®;1·) Transportabler Hohlziegelbalken für Stahlsteinbalkendecken, bei dem die verwendeten. Hohlziegelsteine an ihrem Fusse zu beiden Seiten in das Steinprofil eingezogene Huten besitzen, in die Bundstahl einbetoniert ist, dadurch gekennzeichnet, dass vor den eingezogenen Ifuten (2) der Hohlsiegelsteiae in dem zu diesem Zwecke entsprechend verbreiterten Steinfusse noch je eine Halbnute (5) gebildet ist, die bein Füllen der eingezogenen Muten (2) mit Rundstahl und Beton offenbleibt und sich beim Verlegen der Balken im Deckenfelde alt der Halbnute (5) des NachbarbaIkens zu einer vollen offenen Nute ergäastf in die ein weiterer Hundstahl (6) für die «wischen den Balken zu bildende Stahlbetonrippe eingelegt werden kann.
- 2.) Hohlziegelbalken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanken der Hohlzi eg el st eine so abgeschrägt sind, dass sich das Steinprofil nach oben verjüngt.
- 3·) HohlziegelbaIken nach Anspruch 1 oder 2, gekenszeieb.net durch la der überfläche des Hohlaiegelsteiaes (1 ) einseitig mir Steinaitte liegende, etwas über die Steiiraitte hinausgreifende, Vertiefungen (1o), deren seitliche Begrenzungswände schwalbenschwartzförmig ausgebildet sind und in welche eine Montagebewehrung (11) eingelegt ist.
- 4. ) Hohlziegel zur Herstellung von FIohlziegelbalkea nach einem der Ansprüche 1 -3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (2) zu beiden Seiten des Steinfusses durch einschlagbare Brücken (14) abgedeckt sind.Verfahren zur Herstellung von transportablen IIohlziegelbalksn nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Steinreihen mit ihren einander zugekehrten Fus senden dicht zusammengelegt und ihre einander zugekehrten offenen Muten (2) gleichzeitig mit Bewehrungsstahl (3) versehen und mit fliessendem Beton ausgegossen werden, wobei ein entfernbarer füllkörper (12)* der zwischen des Steinreihen in die aus den Halbnuten der beiden Steinreihen gebildete Vollnute (5) eingelegt wird, verhindert, dass diese Mute (5) mit Beton ausgefüllt wird.Verfahren zur Herstellung von transportablen Hohlzlegelbalken nach einem der Ansprüche 2 - A, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Steinreihen mit ihren einander zugekehrten Fusakanten zusammenstossend dicht nebeneinandergelegt und immer swei einander zugekehrte Nuten (2) mit Bewehrungsstahl (3) versehen und mit steifem Beton dadurch verstrichen «erden, dass ein die aus zwei Halbnuten gebildete Mittelnute (5) von Beton reinigender, zwischen den Balken mittels einer Handhabe (16> entlangbewegter Pflugspachtel (15) den Beton in die Ruten (2) eindrückt.Stahlsteinbalkendecke aus Hohlziegelbalken nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundstahleinlage (6) der Stahlbetonmittelrippe durch Bügel (7) mit dem Beweh rungs stahl (8) des Aufbetons der Decke verbunden ist.
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