DEP0046292DA - Brillenkasten mit sphärischen Probiergläsern - Google Patents

Brillenkasten mit sphärischen Probiergläsern

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DEP0046292DA
DEP0046292DA DEP0046292DA DE P0046292D A DEP0046292D A DE P0046292DA DE P0046292D A DEP0046292D A DE P0046292DA
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DE
Germany
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glasses
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glass
spherical
dptr
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Inventor
H. Dr. med. Lüdinghausen Sachtleben
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Br. med. Sachtleben* Lüdinghausen, den 2. Oktober 1950·
Stmerstra 1.
Paienianmel dune
eiBrUlmkastm mit sphärischen Probiergläsern"
Qie bisher bekannten BrtUenkästen enthalten Sätze mit ihrem Brechwert bezeichneter sphärischer Probiergläser mn der Art, daß je ein Satzpaar Conuex- und Conkavglaser Oor hand en sind, welche in ihren niedrigen Werten am feinsten (44 Optr9) in den mittleren Merten gröber (H2 dp tr,) und hohen Werten am gröbsten (in 1 bis 2 dp tr.) unterteilt sind, selbst bei großen Sri Henkästen dieser Art (z. B. mit 64 sphärischen Glaspaaren) fehlen bei den höheren Merten (%. B. bei der StarbriUenanpassung)genügend feiner Abstufungen (in H2 dp tr.) um ohne g el egen tlicht Addition zweier sphärischer Gläser auskommen zu können.Hier fehlen also, wenn man den Brillenkasten nicht Ubermäßig groß und teuer machen will, die Zwischenstufen, während andererseits die Vierteldioptrinzwischenstufen bei den geringen Verten erfahrungsgemäß nur in den sei tens ten Fällen benutzt werden. Daher ist die bekannte Einteilung unvorteilhaft.
Die nur gelegentliche Addition zweier Gläser erschwert außerdem die SehscbärfenbeStimmung durch ungleichen Kontrast zu vergleichenden Bilder, der auf der verschiedenen Anzahl zwi schenlieg en der brechender Flächen mit ihren Lichtverlust en durch Reflektion und unvermeidlichen Staub entsteht.
Zur MeUMng dieser Maafiteile wird die Gläseraddition hierbei er stmaltglsystema tisch angewandt und in den höheren Merten all gerne in eingeführt. Es werden Sätze sphärischer PmMergMser vorgeschlagen, welche bei neuartige Beset ch*- nungsweise durch ihren Aufbau nach dem Dezimalsystem die Gesamtzahl der notwendigen Brillengläser und damit mfang und Gestehungskosten des Brillenhastens wesentlich herabsetzen.
Di^ sphärisoiten Brillengläser sind erfindungsgemäß dadurch geKennxeiGtonet, daß sis zu einem Satz zusammengestellt sind, dessen einer feil in oder H2 Aptr. unterteilt 10 dptr, und dessen anderer Teil in 10 dptr. unterteilt et&eftfr-"ftr^Brrer"-JgräeJ^^ OdiLLon «f-tfe« ernten
SafrrtertiQpjiiflmrhtrn nrerhisart umfaßt. Am besten Oer legt tan die Brechwerte des ersten Satzteiles-wte Anpprwh 3 festlegt - zwischen +5,0 und -5,0 dptr. Bann kommt man tie! der Korrektion der meisten um den Nullpunkt der Normalsichtigkeit herum liegenden Fehlsichtigkei ten üblicherweise ohne Gläseraddition aus» Um diese Zuaanmmatellmg zu Oer deutlichen, ist der Beschreibung ein Schema der Brechwerte des Brillenkastens beigefügt. Die Bedeutung der eingeklammerten Zahlen ist weiter unter erläutert«
Man benötigt demnach für die den höchsten Ansprüchen genugende H dptr.-Abstufung des ersten Satzteiles 4 ζ 10 = 40, dazu 4 Dezimal stufen * 44 Gläserpaare und für die %2 dptr.-Abstufung entsprechend, 24 + 4 Dez im al stufen « 28 Paare, letztere Auswahl reicht für die meisten praktischen Bedürfnisse aus und übertrifft die bisherigen Anordnungen oon doppelt bis dreifachem Umfang an praktischen Gebrauchswert,
wenn man noch die beiden Gläser paare + 0,25 und - Q9 25 dptr. hinzufügt* M gelegentlich anxuwenäende ^4 dp tr. -Abstufungen nur im Bereich Όοη -5,0 und + 5,0 WrKommenlt bleibt auch jetzt noch die Addition immer auf nur 2 Gläser Uesohrankt^
Man kann aber auch statt die + und - 0,25 dptr, als ein"
ZU
SteekMm Probiergläser hlnsiffügen bei Verwendung solcher üJs £leinglä$er,(2S mm 0) in preßstofffassungen das Probierbrillengestell sit einer Meimn Oiersekiorigm Recoss-Scheioe Oersenent welche durch Stehmg hintereinander -0,25? freie Oeffnungf+ 0,25^ (obturator oor schaltbar Rocht. Der dadurch mögliche rasche Wechsel von drei feinsten Abstufungen wträ die aubjekttwe UnterscheidungsmögIlchKeit »ff #4 dptr. bei Sehproben, die bsi sonst üblichen langsameren Glaswechsel nur einem kleinen Teil der Untersuchten gelingt, wesentl ich erleichtern*
Den VQTteil geringerer Gläs&rgaM des vDezimalbrillenliastens * stände 4er MaahieiI lästiger Kopfrecknerei gegenüber, wenn nicht die neuartige Doppelbezeichnung eingeführt mire*
Mach einem wetteren Merkmal sind die Problergläser dadurch gekennzeichnet, daß an oder auf ihnen außer der Bezifferung* die ihren atrxitohen Brechwert darstellt, eine zweite auge bracht ist, deren mit umgehear te si Vorzeichen versehener Zahlenwert die Differem ues wirklichem Breehmertee zur Zahl 10 gleichen vorxetchena trägt. si&Ue Sohma·
Betrachim wir den Fall, es bestünde eim KutmtchtigMt mm 8,5 dp tr. Den Wert - 8,5 setzt man zusammen aus - 10, ύ und + 1,5 dptr. um nun die Subtraktion von
10 - 8,5 ~ 1,5 zu ersparen, ist auf dem Glas mit dem Bmslnsert + 1,5 neben dem Aufdrmi dieses, seines reellen iiertes auch nooh der $tkttm fiktioe ffert -8,5 angebracht und zwar, utie HDlicht in einer anderen Farbe. Es gilt also aia einfache Regel: "Beachte bei üeber sichtigkeit nur die Ziffern mit positivem, Kurzsiohttgkett nur die mit negatioem Vorzeichen, öexw« die entsprechenden Farbena, Die # met te Regel Bürde lauten: nDie fiktiven if er te, die ate te über 5 liegen (und zur ietektm Unterscheidung noch mit einem Kreis umgeben sein können), gelten nur in Verbindung mit einem Additionsglas der Zetmerreihe, unterhalb uettaen ff&rt ate dann liegen. Dagegen gel ten die reellen Herte mit oder ohne Addittonsgläser der zehnerreihe, oberhalb deren Merte sie liegen.letztere nicht so einfache Regel sich zu merken, erübrigt sich Jedoch, da kein Untersucher über die Hohe der mn ihn geprüften Fehlsichtigkeit derart im unklaren ist, das er sich um aen Bereich einer Dekade irren könnte.
Der Gebrauch des Dezimal kästens gestaltet sich demnach ohne Xopfrechnerei sehr einfach:

Claims (1)

  1. paten taneprüc'ae.
    I*) MrlIZmMfStm mit sphärischen Probierbrillengläsern, dadurch gekennzeichnet, ßaß diese in einem Satz xusatomenge et eilt stftä, aeeaen etmr feil in H oder :/2 D&tr, unterteil* IO Bp tr, unä dessen anderer Teil im IQ 4ptr. unter» teilt Ut und vorzugsweise 4 Deximletellen mfaßt, £.) ßriilemasten mit ephiir Ischen probierbrillengläsern nach Anspruch 1, ämurm gehennze ic met, 4aß lo dpir» umfmmnüä Satzteil mn * 5, ο mteb + δ, ο mrMufi« 3·) BrUlmkmtm mit spHärteehen ProbU rbrtu eng lasern naoh AmpruoH 1 oder 2, getmmMo^t iaMteh, daß der in
    üptr, abgestufte Satzteil durch elm, m PrvbUrbrii!enge® teil anzubringende, vormiegma mwrieUige R*eo6&~ Scheibe nrganzt vird, χαΐϋΗ* durch Drehung ein Glas mn - 0,25 dptr., 4im freie Oeffnung, ein Glae em o, 25 dp tr. und einen Obturator oorschaltbar xoeuU
    '"ch^im der BTecteerte für einen
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