DEP0045959DA - Verfahren zur biotechnischen Herstellung von eiweiß- und stärkespaltenden Fermenten - Google Patents

Verfahren zur biotechnischen Herstellung von eiweiß- und stärkespaltenden Fermenten

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DEP0045959DA
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DE
Germany
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ferments
splitting
starch
protein
biotechnical production
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Franz Heidelberg Duspiva
Kurt Dr. Tutzing Wallenfels (Obb.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CF Boehringer und Soehne GmbH
Original Assignee
CF Boehringer und Soehne GmbH
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Description

Das Hauptpatent ... (Anmeldung p 45 347 IVa/6a) betrifft ein Verfahren zur biotechnischen Herstellung von eiweiß- und stärkespaltenden Fermenten durch Züchtung von Schimmelpilzen, welches darin besteht, daß man den Nährböden eu- und/oder mesoplasmatische Proteine bzw. deren Abbauprodukte zusetzt, wodurch gegenüber den bisher bekannten Verfahren der gleichen Arbeitsrichtung eine Steigerung der Ausbeuten an den gebildeten Proteasen um das Mehrfache erzielt wird, ohne daß ein Abfall der Amylasen-Ausbeuten eintritt. Wie inzwischen erkannt worden ist, hat dieses Verfahren den zusätzlichen Vorteil, daß dadurch zeitlich eine Vorverlegung des Maximums der Proteasenbildung bewirkt wird dergestalt, daß dieses nunmehr mit dem Maximum der Amylasenbildung zusammenfällt.
Es hat sich nun daraufhin als vorteilhaft gezeigt, sofort nach Erreichung dieses kombinierten Maximums der Fermentbildung einen Abbruch der Kultur vorzunehmen, anstatt diese - wie bisher - bis zur Beendigung der Konidienbildung fortzuführen, da hierbei - wie eingehende Vergleichsversuche bestätigt haben - die Ausbeuten an Amylasen eine Beeinträchtigung erfahren. Im Sinne der vorstehend geschilderten Erkenntnisse besteht nun das Verfahren der vorliegenden Anmeldung darin, daß man die gemäß dem Hauptpatent ... (Anmeldung p 45 347 IVa/6a) gezüchteten Kulturen sofort abbricht, wenn die Temperatur des Nährbodens sich der des Kulturraumes angleicht, d. h. sobald eine eigene Wärmetönung im ersteren nicht mehr beobachtet wird. Der richtige Zeitpunkt ergibt sich bei einem laufend und exakt durchgeführten Temperaturvergleich ohne weiteres. Dieser Stop im Kultivierungsprozeß läßt sich z. B. durch Einblasen von fungicid wirkenden, aber die gebildeten Enzyme selbst nicht verändernden Gasen und Dämpfen bei gleichzeitigem Trocknen, oder auch durch schnelles Trocknen allein, bewerkstelligen, wodurch die sonst eintretenden Verluste der Ausbeuten an Amylase von etwa 20 bis 30 % vermieden werden.
Beispiel:
Es wird wie im Beispiel des Hauptpatents ... (Anmeldung p 45 347 IVa/6a) verfahren, jedoch mit der Maßgabe, daß sofort beim Angleichen der laufend gemessenen Temperatur des Nährbodens an diejenige des Brutraumes (erstere beträgt während des Pilzwachstums z. B. 35° bei einer Kulturraum-Temperatur von z. B. 28°) die Kultur des Aspergillus orycae gestopt wird, z. B. durch Einblasen von Chloroform oder Aethylenoxyd. Die Ernte des Kulturgutes erfolgt auf diese Weise bereits nach etwa 60 Stunden, wobei man nunmehr pro Gramm Trockensubstanz etwa 120.000 W-Einheiten erhält.

Claims (1)

  1. Verfahren zur biotechnischen Herstellung von eiweiß- und stärkespaltenden Fermenten durch Züchtung von Schimmelpilzen nach Patent ... (Anmeldung p 45 347 IVa/6a), dadurch gekennzeichnet, daß man die Züchtung abbricht, sobald sich die Temperatur des Nährbodens an diejenige des Kulturraumes angleicht.

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