DEP0045212DA - Anhängevorrichtung für landwirtschaftliche Geräte, insbesondere für Anhängepflüge - Google Patents
Anhängevorrichtung für landwirtschaftliche Geräte, insbesondere für AnhängepflügeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf landwirtschaftliche Geräte mit eigenem Radgestell, insbesondere auf zweirädrige Anhängepflüge für Schlepper und betrifft die Ausbildung der Anhängevorrichtung, die am Grindel- oder Zugstangenende angebracht ist. Insbesondere bei Anhängegeräten, bei denen die Anhängevorrichtung unmittelbar am Schlepperhaken angebracht ist, hat sich gezeigt, dass die am Pflug bzw. am Gerät mit den hierfür vorhandenen Mitteln eingestellte Arbeitstiefe durch die unmittelbare Anhängung des Pfluges am Schlepper beeinflusst wird. Der Schlepperführer ist gezwungen, die Tiefeneinstellung öfters nachzuregulieren, bis die gewünschte Arbeitstiefe erreicht ist. Hierdurch entstehen Zeitverluste, ausserdem entspricht die Bodenbearbeitung streckenweise nicht den gewünschten Anforderungen.
Ein weiterer Mangel der Anhängevorrichtung in der bisher üblichen Ausführung ist, dass bei unebenem Boden die durch die Unebenheiten bedingten Lageänderungen von Schlepper und Grindel sich ständig auf die Arbeitstiefe auswirken, sodass der Schlepperführer ständig die Arbeitstiefe nachregulieren muss, wenn er eine gleichbleibende Arbeitstiefe erzielen will.
Ein wesentlicher weiterer Nachteil der bekannten Anhängevorrichtung ist, dass das Gerät durch das sofortige Anheben oder Herabziehen des Grindels durch den Schlepper im Vorgewende durch den einschlagenden Schlepper früher aus der Furche herausgezogen und später als gewünscht wieder in diese eingesetzt wird, weil die Aushebevorrichtung des Gerätes einmal früher zum Eingriff kommt und andererseits das Einfallen der Vorrichtung mehr Zeit erfordert. Das bedingt eine Vergrösserung des Vorgewendes, die sehr unerwünscht ist.
Der zuerst genannte Mangel ist erfindungsgemäss dadurch gehoben, dass die Anhängevorrichtung in der Lotrechten schwenkbar am Grindelende gelagert und in ihrer Winkellage zum Grindel einstellbar ist. Hierdurch kann für jede praktisch erforderliche Arbeitslage des Grindels die Höhe der Anhängevorrichtung des Grindels in Höhe des Schlepperzughakens gebracht und die Beeinflussung der Arbeitstiefe vermieden werden.
Die weiter angeführten Nachteile sind erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass die Anhängevorrichtung aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, nämlich aus einem Teil, der schwenkbar
und einstellbar am Grindel gelagert ist, und aus einem zweiten Teil, der an dem ersteren mit begrenztem Hub ebenfalls in der Lotrechten schwenkbar gelagert ist. Der zweite Teil kann innerhalb seiner Grenzen, d.h. innerhalb der Anschläge der praktischen Ausführung den Lageänderungen des Schlepperhakens folgen, ohne dass gleichzeitig eine Beeinflussung der Arbeitstiefe des Geräte erfolgt. Hierdurch wird das Geräte im Vorgewende auch später herausgezogen und das Einsetzen erfolgt früher, d.h. das Vorgewende kann kleiner als bisher gehalten werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigen:
Fig. 1 das vordere Grindelende eines Anhängepfluges mit einer Anhängevorrichtung gemäss der Erfindung in Seitenansicht,
Fig. 2 das gleiche in Aufsicht und
Fig. 3 eine Anhängevorrichtung in Aufsicht für einen geschlossenen Zughaken.
In der Zeichnung ist das vordere Grindelende mit 1 bezeichnet. Zu beiden Seiten des Grindels 1 sind auf einem Bolzen 2 zwei stumpfwinklig gebogene Flacheisen 3, 4 drehbar gelagert, beide zusammen bilden einen doppelarmigen Hebel, der in seinem Scheitel bei 2 gelagert ist. In den Flacheisen 3, 4 ist an dem einen Ende des Hebels und zwar zwischen den Flacheisen pendelnd nachgiebig eine Mutter 5 gelagert. Diese nimmt eine Schraubenspindel 6 auf, die drehbar und schwenkbar bei 7 am Grindel gelagert ist. Durch Drehen der Spindel mit der Kurbel 8
können die Flacheisen 3, 4 um den Bolzen 2 geschwenkt und in ihrer Winkellage zum Grindel eingestellt werden.
Die nach vorn gerichteten Hebelarme der Flacheisen 3, 4 sind durch einen Bolzen 9 miteinander verbunden, der als Drehzapfen für das eigentliche Anhängemaul 10 dient. Dieses besteht aus zwei Flacheisen 11, 12, die stumpfwinklig gebogen sind. Sie sind von der Knickstelle ab nach hinten zu durch einen Steg 13 miteinander verschweisst. Der Steg 13 sitzt zwischen den Eisen 3, 4. Die Flacheisen 11, 12 dienen gleichzeitig als Anschläge für die Begrenzung der Drehbewegung des Anhängemaules 10.
Im vorderen Teil der Flacheisen 11, 12 sind Löcher 14 für die Aufnahme des Zughakens angebracht. Bei dem Anhängemaul nach Abb. 3 ist anstelle der Flacheisen 10, 11 ein einziges Flacheisen 15 verwendet, das gabelförmig gebogen ist. Die Gabelzinken sind durch einen Steg 16 miteinander verbunden, der die Bohrung 17 für den Drehzapfen 9 trägt. Das Loch für den Durchtritt des Zughakens ist mit 18 bezeichnet. Dieses Anhängemaul dient zum Anhängen der Geräte an Schleppern mit geschlossenem Zughaken.
Claims (4)
1. Anhängevorrichtung für landwirtschaftliche Geräte, insbesondere für Anhängepflüge, bei denen das Grindelende die Anhängevorrichtung trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Anhängevorrichtung in der Lotrechten schwenkbar gegenüber dem Grindelende (1) ausgebildet und in ihrer Winkellage zum Grindel (1) einstellbar ist.
2. Anhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anhängevorrichtung aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, nämlich aus einem schwenkbar und einstellbar am Grindel (1) gelagerten Teil (3-8) und aus einem zweiten, an dem einstellbaren Teil (3-8) mit begrenztem Hub ebenfalls in der Lotrechten schwenkbar gelagerten Anhängemaul (10).
3. Anhängevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der am Grindel (1) gelagerte Teil (3-8) der Anhängevorrichtung aus zwei gleichen stumpfwinkligen Hebeln (3, 4) besteht, die zu beiden Seiten des Grindels (1) angeordnet in ihrem Scheitel am Grindel (1) drehbar gelagert sind und an ihrem einen Ende einen Bolzen für die Lagerung des den zweiten Teil bildenden Anhängemaules (10) tragen, während an ihrem anderen Ende eine Mutter (5) für eine am Grindel (1) drehbar gelagerte Schraubenspindel (6) gelagert ist.
4. Anhängevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen den stumpfwinkligen Hebeln (3, 4) auf einem Drehzapfen (9) gelagerte Anhängemaul (10) aus zwei Flacheisen (11, 12) besteht, die in ihren hinteren Teilen durch einen den Drehzapfen (9) aufnehmenden Steg (13) miteinander verbunden sind und in ihren vorderen Teilen Löcher (14) zur Aufnahme eines Steckbolzens, bzw. eines Zughakens tragen, wobei die Höhe des Steges (13) so bestimmt ist, daß die Flacheisen (11, 12) den Ausschlag des Anhängemaules (10) begrenzen.
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