DEP0044845DA - Abstützvorrichtung für endlose Fördervorrichtungen - Google Patents

Abstützvorrichtung für endlose Fördervorrichtungen

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DEP0044845DA
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DE
Germany
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carrying device
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carrying
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Joachim Dr.-Ing. von Hippel
Original Assignee
Carbo-Strebbau-Gesellschaft Dr.-Ing. von Hippel & Co., Lünen
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Description

Die Erfindung betrifft eine Trage-Vorrichtung für endlose Transportvorrichtungen, insbesondere Bänder.
Wenn solche Bänder zum Transport über unebenes bzw. welliges Gelände verwendet werden, wie insbesondere im bergbaulichen Untertage-Betrieb für die Strebförderung, wo der Verlauf des Liegenden vielfach sehr unregelmässig ist und bei dem mit dem Fortschreiten des Abbaues erfolgenden Vorrücken des Transportbandes sich ausserdem noch ändert, ist es zur Überbrückung solcher Unebenheiten vielfach erforderlich, das Band oder dergleichen in einer gewissen Höhenlage oberhalb des Liegenden zu führen.
Bisher hat man sich, um diese Aufgabe zu lösen, in primitiver Weise durch Unterbauen des Bandes bzw. seines Führungsgestelles durch Klötze oder dergleichen geholfen. Das ergibt aber eine sehr unzuverlässige Lagerung und immer wiederkehrende betriebliche Schwierigkeiten.
Gemäss der Erfindung wird die Aufgabe, ein solches Band oder dergleichen an jeder Stelle seines Verlaufes in einer beliebigen Höhenlage führen zu können, durch Verwendung von bockartigen Tragevorrichtungen gelöst, an denen höhenverstellbare Konsolen angebracht sind, auf welchen das Bandgestell aufruht, vorzugsweise unter gleichzeitiger fester, lösbarer Verbindung dieser Teile miteinander.
Es ist hierdurch möglich, die Höhe, in der das Band geführt wird, ganz beliebig einzustellen und damit den Bandverlauf unabhängig vom Verlauf beispielsweise des Liegenden, zu machen.
Die auf beiden Seiten des Bandes angeordneten Tage-Vorrichtungen können miteinander zu einem Ganzen kombiniert werden. Vorteilhafter ist es jedoch, gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung, die auf beiden Seiten angeordneten Tragstützen unabhängig voneinander zu machen, so dass dadurch auch Unebenheiten des Bodens in Richtung quer zum Band ausgeglichen werden.
In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele von Tagevorrichtungen nach der Erfindung dargestellt und zwar zeigt:
Abb. 1 im Querschnitt die Gesamtanordnung eines von den neuartigen Tragevorrichtungen getragenen Bandgestelles,
Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht einer der Tragevorrichtungen,
Abb. 3 die Anbringung der Trage-Konsole an einer Vorrichtung,
Abb. 4 veranschaulicht eine andere Ausführungsform der Anbringung der Konsole an der Trage-Vorrichtung und
Abb. 5 einen Horizontalschnitt durch die Konsole.
In den Abbildungen ist mit 1 das Bandgestell bezeichnet, an welchem mittels des Verbindungs-Elementes 2 an der Stütze 3, die, von dem Fuss 4 getragen, auf dem Liegenden steht, höhenverstellbar befestigt wird, beispielsweise mittels eines in dem Teil 3 vorgesehenen Vertikalschlitzes 5, durch den ein Ansatzzapfen des Verbindungs-Elementes 2 hindurchgesteckt wird, um durch eine Mutter in der betreffenden Lage gesichert zu werden.
Bei der Ausführungsform gemäss den Abbildungen 4 und 5 wird die Trage-Vorrichtung durch einen nach Art der Telegrafensteigeisen den Block 3 etwa schräg umfassenden Bügel 8 gebildet, der sich unter Belastung selbsttätig durch Klemmwirkung in der eingestellten Höhenlage hält. An diesem Bügel, und zwar an dem ihn zusammenhaltenden Bolzen 7, ist die Konsole befestigt, die ihrerseits mit dem Gestell des Bandes verbunden ist.
Wie in den Abbildungen dargestellt, ist es in weiterer Ausbildung der Erfindung zweckmässig, die über den Obergurt des Bandes hinausragenden Führungsteile der Stütze 3 abnehmbar auszubilden.
Nach dem Ausführungsbeispiel besteht die Stütze aus mehreren hohlen beispielsweise rohrförmig profilierten Elementen 6 mit zapfenartigen Ansätzen, die teleskopartig ineinander eingesteckt werden. Auf diese Weise kann die Stütze je nach Bedarf höher oder niedriger gemacht werden, so dass vermieden wird, dass ein Teil der Stützen über den Obergurt der Band-Konstruktion hinausragt und dadurch der Gefahr von Beschädigungen durch aneckende Fördergutstücke ausgesetzt ist.

Claims (6)

1. Trage-Vorrichtung für endlose Transport-Vorrichtungen, wie endlose Bänder im bergmännischen Untertage-Betrieb, gekennzeichnet durch zwei auf einander entgegengesetzten Seiten des Bandgestelles angeordnete Tragstützen (3), deren jede ein konsolenartiges, in der Höhe verstellbares Auflage-Element für das Bandgestell oder dergleichen trägt.
2. Trage-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden einander gegenüberliegenden Stützen (3) voneinander unabhängig sind.
3. Trage-Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Obergurt des Bandes herausragenden Teile der Stützen abnehmbar oder abklappbar ausgebildet sind.
4. Trage-Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen aus mittels zapfenartiger Ansätze teleskopartig ineinander einsteckbaren Rohrabschnitten (6) gebildet werden.
5. Trage-Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen einen vertikalen Schlitz (5) aufweisen, durch den ein Ansatzbolzen der Tragkonsole hindurchgeht, um in der gewünschten Höhenlage durch eine Mutter festgeklemmt zu werden.
6. Ausführungsform der Trage-Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung in Art eines Telegrafensteigeisens als sich in der eingestellten Höhenlage unter Belastung festklemmender Bügel (8), der seinerseits die Trage-Konsole trägt bzw. an dem die Trage-Konsolte angelenkt ist, ausgebildet ist.

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