DEP0044720DA - Vorrichtung zur schrittweisen Vorwärtsbewegung des Sekundenzeigers von Uhrwerkgetieben. - Google Patents

Vorrichtung zur schrittweisen Vorwärtsbewegung des Sekundenzeigers von Uhrwerkgetieben.

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Publication number
DEP0044720DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
hand
driven
clockwork
trailing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz-André Le Locle Robert-Charrue
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ebauches SA
Original Assignee
Ebauches SA
Publication date

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Description

Patentanwalt Dr.-Ing. Wolff
Stuttgart»!
Kleiqtqtr.13 Kleiststr.12
Stuttgart-W. ,d.l9.Olrt.5O.
EBAUGHBS S>A«t Ieuchatel ( Schweiz ).
Vorrichtung zur schrittweisen Vorwärtsbewegung dee Sekundenzeigers von Uhrwerkgetrieben*
Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zur schrittweisen Vorwärtsbewegung des Sekundenzeigers von Uhrwerkgetrieben zum Gegenstand»
,Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung bekannter Einrichtungen dieser Art? und sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie im Triebwerk des Sekundenzeigers swei gleichachsig angeordnete Räder vorsieht, von denen das eine vom Uhrwerk angetrieben wird, während das andere dem ereteren Rad absatzweise nachläuft, Diese beiden Räder Bind durch eine Feder elastisch-nachgiebig miteinander verbunden und weisen eine gleiche Ansah! von Zähnen auf, Das- nachlaufende Rad hat einen etwas kleineren Durchmesser als das uhrwerksgetriebene Bad. AuBserdem weist die Vorrichtung ein Anhalteorgan auf, das mit diesen beiden Rädern derart zusammenarbeitet, dass beim Durchgang eines jeden Zahnes des uhrweskge-criebenen Rades dieses Organ um eine Grosse verstellt wird, die genügend ist, um dem nachlaufenden Rad
den Durchgang freizugeben s das dann durch die die beiden Hader verkoppelnde Federf dem um mehrere Schaltschritte vorausgeeilten uhrwerksgetriebenen Rad absatzweise nachgeführt wird«. Weitere Einzelheit en der Erfindung sind in den Ansprüchen gekennzeichnet *
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Äusführungsforin des gegenstandes der Erfindung*
Fig, 1 ist eine Draufsicht auf eine Uhr, deren Getriebe die -Torrichtung zur schrittweisen Vorwirtsbewegung des Sekundenzeigers gemäss der Erfindung aufweist,
Fig« 2 ist eine Draufsicht auf diese Torrichtung in grosser em Maestabe»
· 3 ist ein leilschnitt nach der Linie III-III der Fig.
Uta 180 versetzt gezeichnet*
Fig* 4 ist eine Draufsicht s%f eine Einzelheit der Figo in noch grosserem Maßstab»
Die dargestellte Uhr ist mit 1 bezeichnet» Ihr Getriebe weist ein Antriebsrad 2 des Sekundenzeigers auf, das durch einen Trieb 3 angetrieben wird* Der nicht dargestellte Sekundenzeiger sitzt auf der Welle des Rades 2. Ferner sind swei gleichachsige Räder übereinander angeordnet«
Das unteres mit 4 bezeichnete Rad wird im Sinne des Pfeiles 11 vom Uhrwerk aus angetrieben und treibt seinerseits das obere* mit 5 bezeichnete Rad, Dieses Rad 5 ist frei drehbar auf dem Ende der Achse 6 des Rades 4 gelagert. Me beiden Räder sind durch eine Spiralfeder 7 miteinander verbunden* deren inneres Ende an der Achse 6 befestigt ist und deren aus seres ~Bnä@ bei 8 am Rad 5 befestigt ist. J)as Rad 4 hat einen etwas grösseren Äarchmesser als das Rad 5« Indessen haben alle beide dieselbe Anzahl von Zähnen, die gleich ist der Zähnezahl des den Sekundenzeiger antreibenden Rades 2« Eine von einer Feder IO getragene Flinke 9 arbeitet mit den Rädern 4 und 5 zusammen und sucht ihre lirehung im Sinne des Pfeiles 11 zu verhindern . Ein Arm des Rades 4 tragt ausaerdem einen Stift 12S der als Anschlag für einen Arm des Rades 5 dient» Sinige dieser letztgenannten Arme weisen !erben 13 auf» die als Anschlagbegrenzung für den Stift 3-2 bestimmt sind. Die Tiefe dieser Kerben ist in jedem Arm verschieden* TOÄurch ermöglicht wird* die durch das Auftreffen des Armes auf den Stift bestimmte Relativstellung der beiden Räder zu. verändern» je nachdem, welcher Arm zum Zusammenarbeiten mit dem Stift gewählt wird. Bin Sperrglied 14 arbeitet mit dem Rad 2 zusammen, um jedes Spiel des Sekundenzeigers nach jeder seiner schrittweisen Yoriärtsdrehungen zu verhindern*
Die Arbeitsweise ist folgend©ι
Das Rad 4 wird im Sinne des Pfeiles 11 vom Uhrwerk aus angetrieben* In Fige 4 ist der Zahn 4a des Rades 4 gerade von der Klinke 9 freigegeben worden* die von ihm abgleitend vor den Zahn 5a des Rades 5 gefallen ist und nun das Rad 5 festhält j während das vom Uhrwerk aus angetriebene Rad 4 sich schrittweise weiterbewegt. Dabei kommt der nächst© Zahn 4b des Rades 4 dann allmählich zur Klinke 9, nach Massgabe von einem Schritt jede 1/5 Sekunde» Wenn dieser Zahn 4b die Klinke 9 erreicht# hebt er sie ans ^©- durch dar bisher festgehaltene Zahn 5a freigegeben wird* Das Rad 5 läuft dann unter der Wirkung der Spiralfeder 7 dem schrittweise voraufgegangenen Rad^naeh und der Zahn 5a kommt wieder in die Nähe des Zahnes 4a, aber bleibt: doch einwenig zurück^ dank dem Stift 12* so&ass die Klinke 91 wenn j et Bt der Zahn 4b unter ihr durchgeht » wieder einem Zahn fdes Rades 5 herunterfallt (7ig*4)· Die 9 wird bei jedem 5* Schritt des Rades 4angehoben9 worauf das Rad 5 die fünf Schaltschritte des Rades 4 auf einmal naohholendp den Sekundenzeiger über Ritzel 3 und Sekundenrad 2 um eine volle Sekunde verstellte
Die klinke 9 könnt© durch einen gleitenden* der Wirkung einer Jeder unterworfenen Anschlag ersetzt werden*

Claims (9)

,P A 2EIIAISPRuC H
1) Vorrichtung zum schrittweisen Weiterschalten des Sekundenzeigers von Uhrwerkgetriebea,, gekennzeichnet durch zwei im Sekundenseiger~&etriebe angeordnet©,durch eine elastisch-nachgiebige Verkupplung (7 ) und, durch entsprechende Anschläge (12S 13) in einstellbarer Relativstellung ein wenig versetzt au einander gehaltene gleichachsig© Bäder (4, 5) mit gleicher JSähnezahl, von denen das vom Uhrwerk aus angetriebene Had (4) einen etwas grosseren Durchmesser hat, als das elastisch-nachgiebig mit ihm gekuppelte Faehlaufrad (5)» während beide von einem Anhalteorgan (9) beeinflusst werden, welches das lachlaufrad (5) stets bis zum Durchgang dee nächsten Zahnes (4a, 4b usw.), des uhrwei?ksgetriebenen Rades (4) festhält, wobei das Änhalteorgan (9) gerade soviel angehoben wird* dass der bisher festgehaltene Zahn (5a, 5b usw) des lachlaufrades (5) frei wird und dieses die voraufgegangeneη Eingelschaltsehritte des uhrwerksgetriebenen Hades (4) in einer ausammengefassten Schaltbewegung auf das Sekundenseigerrad (2) überträgt ·
2} Vorrichtung nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das nachlaufende Rad (5) auf der Achse (6) des uhrwerkagetriebene η Rades (4) lose drehbar ist und das innere Ende der elastischen Verkupplung (7) an dieser Achse (6) und ihr aus seres Ende am nachlaufenden Rad (5) befestigt ist.
3) Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 29 dadurch gekenn» zeichnet^ dass einer der Anae des uhrwerksgetriebenen Rades (4) einen Stift (12) trägt, auf den ein Arm des nachlaufenden Rades (5) nach jeder seiner absatzweisen Drehbewegungen auftrii
4) Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 3? dadurch gekennzeichnet s dass mindestens ein Teil der Arme dee nachlaufenden Hades (5) eine Kerbe (13) aufweist? die als Anschlag für den Stift (12) bestimmt ist» und jede dieser Kerben eine verschiedene Tiefe hat, derartp dass Mie durch daB Auftreffen des einen ©der anderen der Arme auf den Stift (12) bestimmte Stellung der beiden Räder (4„ 5) zueinander am Snde der absatzweisen Drehungen des nachlaufenden Rades (5), durch Auswahl des Aufschlagarm.es» geändert werden kann«
- 7
5) Yorrtohtung nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet t dass das nachlaufende Rad (5) einen Trieb (3) antreibt s der seinerseits des Antriebsrad (2) des Sekundenzeigers antreibtβ
6) Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 5» dadurch gekennzeichnet, dass ein Sperrglied (14) mit dem Antriebsrad, (2) des Sekundenzeigers Zusammenarbeit et.
7) Vorrichtung nach Anspruch 1$ dadurch gekennzeichnet s dass das Anhalteorgan eine Klinke (9) ist*
8) Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anhalteorgan ein gleitender Ansohlag ist»
9) Vorrichtung nach Anspruch ls dadurch gekennzeichnet t dass die die beiden Räder (4, 5) verbindende feder eine Spiralfeder (7) ist.

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