DEP0044463DA - - Google Patents

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DEP0044463DA
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fentzel - Heidenheim a.djärenz
Felsenstrasse 31
Sohienenstossiag
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung ne der in der Gleisteehnik unter der Bezeichnung »ruhender Sohienenstoss" bekannten Bauart« Bei dieser liegen die Schienenenden entweder unmittelbar oder vermittels einer ünterlagplatte auf einer Breitsohwelle oder einer Doppel-Bοtoθ11β auf und sind im Räume dieses Auflagers befestigt. Die Befestigungemittel, als Elemmplatten und-8-ie«»eehrauben, sitzen also nur wenige «ββηtimeter von der Stoeefuge entfernt.
Infolgedessen ist es nioht möglich, biegungεstarke ^J^ - Winkel/elasohen anzubringen, ohne dass diese durch den Ausschnitt des wagerechten Flansches an stark auf Biegung 'beanspruchter Stelle wesentlich geschwächt werden· Die bessere Unterstützung des ruhenden Sohienenstosses im Vergleich zu dem "schwebenden Stoss" auf auseinanderliegenden Stoßε-Schwellen wird also mit einer Schwächung der iuaaohenvarbindung erkauft.
Auch die Anbringung verspannender Fusekleunmerlasohen» wie bei dem schwebenden Stoss möglich und angewendet, ist aus-
Die Erfindung vermeidet diese Mangel durch eine grundlegend andere Befestigung der Schienen mit der Folge» dass die für eine dauerhafte Sohienenstossverbindung weeentliohen drei Faktoren» nämlich
gute Unerstiitzung des Stosses,
kräftige Laschenverbindung
und Vorspannung der Schienenenden
ihrer Neigung zum Sinsacken und zur Bildung des iLnioks der elastischen Durohbiegungslinie des Schienenstrangs, zum Zusajamenwirken gebraoht werden.
Der Grundgedanke der Erfindung ist folgender: Die Schienen werden nicht nahe ihrem Ende im Baume ihres Auflagers befestigt, sondern seitwärts aueserhalt dee Sohvsellenkörpers auf besonderen Ansätzen der Schwelle —im folgenden "Schulter* genannt—. deren Oberfläche etwas tiefer gehalten let als die Auflagerflache der Schienenende^ Die Abb. 1 zeigt diese Befestigungsart im Prinzip^ q- Sl ejj; die Abb· 2 zeigt in kleinem MasarStab<idie breite Stosa-Sohwelle in Aufsieht mit den unter den Schienen erkenntlichen Ansätzen. Mit der Stoss-Sohwelle &, die aus Stahl oder einem anderen unnachgiebigen Material, aber nicht aus Holz sein kann, sind diese Ansätze b unnachgiebig verbunden, Ihre Oberfläche ist soweit tiefer als die Unterfläche der Schienen gehalten, dass ein kleiner Zwischenraum verbleibt, dessen Höhe von der Art der Befestigungsklammer!- k abhängt, die an diesen Ansätzen b angreifen*
Durch Anzug dieser Kiezamen k wird ein mehr oder weniger starker Druck N auf den Schienenfußß ausgeübt, dem eine gleiche Kraft von unten im Auflager der Schiene entgegen wirkt. Sie stellen ein Kräftepaar mit dem Hebelarm h dar und üben auf die Schiene ein Biegungemoment M = N.h au». So stehen die Sohienenendlängen unter einer V&rspannung im Sinne einee positiven Biegungsmomentes, das dem unter der Radlast aufkommenden misslichen negativen Biegungsmoment und damit
der zu bekämpfenden Neigung zum Einsacken und zur 2jalckbildung der Fahrflache am Stoss entgegenwirkt. Ss wird so ein© ähnliche Wirkung erzielt, wie ^SohlenenfuBs-Verspannung beim schwebenden Stoss^indessen ist hier der Hebelarm h für die Ausübung des Segenbiegemoments gün-ßtlg grosser, die Stoss-Sohwelle kann unmittelbar und in voller Breite unter dem Stossf bleiben und es sind starke Winke 1lasohen 1 auf der ganzen Länge zwischen den klemmen k ohne irgendwelche schwächenden Ausschnitte möglich. Die grosser© Länge der Leeohen ist nicht nur günstig für deren Verspannwirkung, sondern erlaubt auch, die JLaBohen unter Anwendung eines besondere starken-Schraubenbolzen in der Stoesfuge selbst s-o- zu eine Loch-Sohwäohung des Sohienenstegs über dem Schienenauflager vergießen wird.
Gemäss diesem Grundgedanken der Erfindung kann die Ausbildung von Schwelle und Schultern und ihre gegenseitige Verbindung sehr verschieden gelöst werden. Ss können die Schultern b je für sich mit der Schwelle verbunden sein, wie dies die Abb, 3 als nur ein Beispiel zeigt, das Je nach Form der Schwelle abgewandelt werden kann, 3s können aber auch die beiden Schultern b ein durchgehendes Schulterquerstüok bilden, das sich irgendwie mit der Schwelle a kreuzt. Es kann unter der Schwelle und über der Schwelle li.egen, kann durch sie durchgesteckt sein und kann auseinandergespreizt sie umsohlieBeen. Alle diese VerbindungBarten
können je naoh den i^uersohnitten von Sohwella uud SohulterquerstüOiC sehr verschieden gestaltet werden. Die Abb» 4, 5 und 6 eollen nur einige - Möglichkeiten veranschaulichen .
So zeigt Abb. 4 ein Sch.ulterquerstu.ck bt das unter der Sohnelle liegend mit dieser lösbar befestigt ist. Dargestellt ist eine St&hlbetensohwelle» Is kann ebensogut eine e'-sohwelle verschiedenen Querschnitts seIn7und es kann die Verbindung fest durch Versohweiseen sein.
Abb. 5 zeigt die Breitsohwelle durohgesteokt durch dan entsprechend aufgeschlitzten Steg des Schulterquerstüoke.
Abb. 6 zeigt eine Lösung mit über der Schwelle liegendem Sohulterquerstüok, wiederum in I -rrofil. Dessen Steg durchschneidet die oberen Veretei|ungsstege der Schwelle.
Schwelle und Sohulterquerstüok verstärken und versteifen sich günstig gegenseitig; das gilt auoh für die Bauarten 3 und 5·
Solche Bauarten nach Abb« 3 bis 6 sind mit einer durchgehenden Breitschwelle möglich; sie sind aber auoh dahin wandelbar, dass anstelle einer durchgehenden Stoss-Sohwelle, die in ihrem mittleren Teil doch nicht unterstopft wird und insoweit für die Druckübertragung auf die Gleisbettung ausfällt, zwei getrennte kürzere Sohwellenetüoke mit dem Schulterquerstüok verbunden werden» wie dies in Aufsicht mit der Abb* 7 angedeutet ist* Solche Teilung bringt gewisse Vorteile für Fertigung, Transport, Montage und Unterhaltung.
Sie öffnet aber auch aie Möglichkeit, eine Stoss-Spann-Platte gewissermassen "aus einem Guss* anstatt ale Verbundkörper herzustellen«
So zeigt die Abb. 8 in Aufsicht mit der Abb. 9 als Seitenansicht eine mit allen Einzelheiten fertig giessbare Platte aus Guse-Stahl mit einer besonders starken Versteifungsrippe für das Sohulterquerstiick und drei Versteifungsstegen zur Bildung der Schwelle,
Und Abb. 12 zeigt ein^e Sonder-Walzprnfil mit einem starken Steg zur Bildung des Sohulterquerstlioks, aus welchem die mit Abb. 15 dargestellte Stose-Hatte durch Abpressen der Versteifungastege für die Schwelle und Ansohleissen der Fehlstücke τ und Aufbuekelung des erhöhten Stoss-Auflagers in einfacher Weise geformt werden kann.
Die ginze!gestaltung hängt von der Art der Klemmen k ab-, es können sowohl Baokenklmmmern bekannter Art nach Abb* IO als auch die üblichen Klemmplatte^ mit senkrecht stehenden feteiantechra-uben naoh Abb« 11 oder anderer Art verwendet werden. Sicherung der Backenklammern gegen Längsverschieben infolge Barite bewegung der Sohlenenenden erfolgt durch die Ausschnitte der Sohulterflansoh-Ranten und noch besser dadurch, da@s das auszunehmende Material dieser Ausschnitte θ —naoh Abb. 6, 8» 9 und 10 hoohgepresst ist, um die Backenklammern euch in Hohe des Sohienenfueses festzuhalten.
Die Vorspannung Oer Schienen durch dJke Baokenklammern und Schraubenbolzen ο in Abb, 10 kann ergänzt werden durch gintreiben von Flaohkellen unter den Sohienenenden. Hierzu
dient eins iuflagerplatte g mit Seitenleisten i für die seitliche Sicherung der Schienen, mit Ausschnitten fur gesicherte Lage dsl Flaehkeile f, dargestellt in Abb. 6,8 und Die Leisten i erhalten zwaoloaässig einen Nocken η ange-8ohv5eisst» gegen den die Sehlenenenden hei geschlossener Stoeefuge mit entsprechenden Ausschnitten der Schienanfuss-Soken anliegen» eodass der mlttige Sitz der Stossfuge im Auflager gesichert bleibt.
Die Plaohkeile sind in Ihrer Oberfläohe schwaoh abgovolbt. lird auf sie verzichtet, so Ist die Auflagerfläche im ganzen leicht abzuwolben und es ist der Schienenfuss an seiner unterfläche auf etwa 1 bis 2 cm Lauge ab Ends leicht abzunehmen, damit ein kaptiges Aufsitzen der Schienen besonders ihrei "Sndicante vermieden wird.
Patentansprüche siehe Seite 7

Claims (1)

  1. Patea tan spräche
    Anspruch It
    toss mit Unterstützung des Stossee
    duroh eine "breite Stose-Sohwelle gekennzeiohrisiXdadurch/
    U. J Γ
    dasβ die Schienen eof seitlioben mit der Schwelle (a) unnachgiebig verbundenen Ansätzen (b)
    deren Oberfläche etwas tiefer liegt als die Sohienenfussun te rf lache, Termitte.le klemmen (k)
    ^, ί«^*"*·./^ YerJ*·* Se
    Ansprach 2:
    Schienenstoss nach Anspruch 1 dadurch ceic zeiohiiet, dass anstelle einer durchgehenden Stoss-Snhwells zwei getrennte kürzere Sohwellenstuoke als Stoss-I'latten je für sich die beiden Schienenstösee des Gleises untart>· Vi'ie'naoh

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