DEP0044435DA - Verfahren zum Herstellen von flächenhaften Germaniumgleichrichtern - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von flächenhaften GermaniumgleichrichternInfo
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Description
Förderbänder, wie sie insbesondere bei Baggern, Absetzern und Abraumförderbrücken des Braunkohlentagebaues verwendet werden, sind in besonderen Fällen dazu eingerichtet, das Fördergut an wechselnden Stellen der Bandanlage abzuwerfen. In bekannter Weise werden hierzu Abstreifer oder Zwischenabwurfstationen eingebaut, längsverschiebliche oder drehbare Verteilerbänder angeordnet oder ein Abwurfwagen vorgesehen. Mit Ausnahme von Abstreifern, die einen ungewöhnlichen Verschleiss des Förderbandes zur Folge haben, bedingen die aufgeführten und ihnen ähnliche, bekannte Einrichtungen einen erheblichen zusätzlichen Aufwand an Konstruktion, der sich nachteilig auf das Gewicht des gesamten Gerätes auswirkt.
Die nachstehend beschriebene Erfindung gestattet ohne Ortswechsel der gesamten Bandanlage bei geringem Aufwand an Konstruktionsgewicht eine stetige Veränderung der Abwurfstelle.
Nach Abb. 1 werden hierzu die das Förderband a stützenden Tragrollen einzeln oder in Gruppen auf Wagen b befestigt, die auf einer Fahrbahn h laufen. Die Wagen b sind untereinander durch Kupplungsglieder c derart verbunden, dass der Abstand zweier benachbarter Wagen b zwischen Null und einem sich aus der zulässigen Tragrollenentfernung ergebenden Grösstwert veränderlich ist. Die Kupplungsglieder c bestehen zu diesem Zweck aus Seilen, Ketten, verschieblichen Kuppelstangen mit Anschlägen oder anderen entsprechend ausgebildeten Zwischengliedern, die den Ab-
stand zweier Wagen b begrenzen.
Die gewünschte Veränderung der Abwurfstelle erfolgt durch Verfahren der Abwurftrommel. Abb. 2 zeigt schematisch ein Förderband mit ausgefahrener, Abb. 3 das gleiche Band mit eingefahrener Abwurftrommel. Die Abwurftrommel ist hierbei in bekannter Weise mit der zugehörigen Drucktrommel auf einem die Laufbahn i befahrenden Wagen d verlagert und wird durch einen geeignet ausgebildeten Antrieb, beispielsweise eine Seilwinde f in die gewünschte Stellung gebracht. Das Verfahren der Abwurftrommel bewirkt gleichzeitig eine Verschiebung der Spanntrommel e mit dem zugehörigen Spanngewicht g. Die Spanntrommel e ist hier in bekannter Weise fahrbar. Weiterhin ist der in Förderrichtung gesehen erste Tragrollenwagen b mit einem Kupplungsglied c an die Fahrbahn h angeschlossen, der letzte Wagen b ist in geeigneter Weise mit dem Wagen der Abwurftrommel d verbunden. Hierdurch wird erreicht, dass ein Verfahren der Abwurftrommel Verschiebungen der Wagen b zur Folge hat und für jede Stellung der Abwurftrommel das Förderband durch Tragrollen hinreichend unterstützt wird. Abb. 2 zeigt, wie bei ausgefahrener Abwurftrommel alle Wagen b ihren grössten Abstand erreicht haben. Bei eingefahrener Abwurftrommel stehen die Wagen b dicht aneinander, wie aus Abb. 3 hervorgeht.
Um für jede Stellung der Abwurftrommel den Abstand der Wagen b gleichmässig einzuhalten, wird an Stelle der Kupplungsglieder c eine Scherenkonstruktion k verwendet, die auf Abb. 4 zusammengeschoben und auf Abb. 5 auseinandergezogen im Prinzip dargestellt ist.
Claims (2)
1. Förderband mit fahrbarer Abwurftrommel und stetig veränderlicher Abwurfstelle, dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragrollen einzeln oder in Gruppen auf Wagen (b) angeordnet sind. Die Wagen (b) sind hierbei durch Kupplungsglieder (c), die einen zwischen Null und einem oberen Grenzwert veränderlichen Abstand zweier benachbarter Wagen (b) zulassen, verbunden und werden zusammen mit der Abwurftrommel verfahren.
2. Förderband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wagen (b) durch eine Scherenkonstruktion (k) gekuppelt sind und hierdurch für jede Stellung gleichgrosse Abstände besitzen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DEP0044435DA true DEP0044435DA (de) | 1952-03-20 |
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