DE710084C - Foerdervorrichtung fuer einen einseitig offenen, waagerecht oder schraeg angeordneten Ofen mit Waermerueckgewinnung - Google Patents
Foerdervorrichtung fuer einen einseitig offenen, waagerecht oder schraeg angeordneten Ofen mit WaermerueckgewinnungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B9/00—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
- F27B9/14—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
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Description
- Fördervorrichtung für einen einseitig offenen, waagerecht oder schräg angeordneten Ofen mit Wärmerückgewinnung Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung für einen einseitig offenen, waagerecht oder schräg angeordneten Ofen mit Wärmerückgewinnung, welche stückiges Glühgut in zwei übereinanderliegendenLauföahnen gegenläufig auf gleitenden Tragflächen oder Kästen ohne Kippbewegung an der Umlenkstelle von der oberen zur unteren Laufbahn vorzugsweise durch zwei die Tragflächen oder Kästen zwischen sich nehmende Antriebsmittel, z. B. endlose Ketten oder Seile, durch den Ofen hindurchbewegt. Es ist bei derartigen Fördervorrichtungen vorgeschlagen worden, für die Umführung der Kästen oder Tragflächen an der im Ofeninnern liegenden Umlenkstelle eine in Abhängigkeit vom Vorschub der Kästen oder Tragflächen gesteuerte Umwendev orrichtung in Form eines schwenkbaren Trägers vorzusehen, von welchem die Kästen oder Tragflächen nach erfolgter Schwenkung infolge der Schräglage auf die untere Bahn abgleiten. Hierbei ist an der Umkehrstelle aber stets eine Trennung der Kästen von den Antriebsmitteln erforderlich, und ferner kann der Vorschub nur absatzweise erfolgen. Dadurch werden aber mechanische bzw. automatisch arbeitende Schalt-und Steuervorrichtungen erforderlich, welche den gesamten Aufbau der Vorrichtung verwickelt gestalten und die Betriebssicherheit gefährden.
- Gemäß einem älteren, jedoch nicht zum Stand der Technik gehörigen Vorschlag hat man für die Umführung von Tragschalen besondere getrieblich_ mit den Umkehrrollen und damit in Abhängigkeit vom Vorschub der Kästen stehende umlaufende Umlenkscheiben vorgesehen. Die Tragschalen sind hierbei an einem Ende über Drehzapfen mit den Antriebsketten dauernd verbunden und besitzen an dem anderen Ende Stützzapfen, die auf die Umlenkscheiben auflaufen und von diesen mitger.?mmen und gestützt werden. Bei diesen Vorrichtungen besteht jedoch der Nachteil, daß bei der zu erwartenden Längenausdehnung der Kästen die seitlichen Stützzapfen nicht mehr in die entsprechenden Aussparungen der Umlenkscheiben eingreifen, so daß Störungen z. B. durch Verklemmungen die Folge sind. Ferner werden nach Erreichen der mittleren Stellung bei der Uniführung die Stützzapfen von den Umlenkscheiben abfallen und starke Erschütterungen des Glühgutes und dadurch schließlich weitere Störungen zur Folge haben.
- Durch die Erfindung werden nun Vorrichtungen der bekannten Art dadurch wesentlich verbessert, daß an einem Ende mit den Antriebsmitteln dauernd gelenkig verbundene Kästen oder Tragflächen an dem dieser Verbindung mit den Antriebsmitteln abgewandten Ende mit seitlich ausragenden Führungsansätzen oder Rollen versehen sind, die bei der Umsetzung der Tragflächen oder Kästen von der oberen auf die untere Laufbahn auf an der Umlenkstelle der Antriebsmittel fest angeordneten Wendeführungen. gleiten oder laufen. Durch diese Verbindung der Kästen mit den Antriebsmitteln und durch. die Anordnung feststehender Gleitführungen an diesem heißesten Teil des Ofens für das freie Ende der Kästen entfallen alle umständlichen und empfindlichen Steuer- und Schaltvorrichtungen sowie dazugehörige schwenkbare und in Abhängigkeit vom Vorschub angetriebene Umsetzv orrichtungen an der Umlenkstelle, so daß sich eine außerordentlich einfache und betriebssichere Bauart ergibt. Durch das Glühen hervorgerufene Längenänderungen der Kästen haben auf das gleichmäßige Umsetzen und auf die feststehenden Führungsschienen keine störende Auswirkung.
- Die Wendeführungen werden zweckmäßig derart bemessen und ausgebildet, daß sie eine möglichst waagerechte Lage der Kästen während der Umführung gestatten. Ferner wird die Verbindung der Kästen mit den Antriebsmitteln zweckmäßig so ausgebildet, daß sich die Kästen beim Verlassen des Ofens von den Antriebsmitteln selbsttätig lösen und einem anderen Arbeitsplatz z. B. über einen Rollengang zulaufen können.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Abb. i zeigt eine Gesamtansicht des Ofens; Abb. 2 ist ein Ouersclniitt durch den Ofen in größerem ilIaßstab; Abb. 3 zeigt die Umkehrstelle im Ofen; Abb.-I ist eine Draufsicht zu Abb. 3; Abb. 5 und 6 zeigen einen Kasten im Querschnitt und Draufsicht.
- In einen Ofen i, welcher nahe dem geschlossenen Ende bei 2 beheizt wird (z. B. durch elelctrisclie Beheizung), ist eine endlose Fördervorrichtung für das Glühgut eingebaut, Nvelche sich aus aneinandergereiliten Kästen 4 und seitlich angebrachten Bewegungsmitteln 3 (z. B. Ketten oder Seilen) zusammensetzt. Die bei dem dargestelltenAusfübrungsbeispiel oben offenen Kästen .a. und die Bewegungs= mittel 3 sind durch Gelenke 5 leicht lösbar miteinander verbunden. Die Aufgabe des Glühgutes mitsamt den Kästen .4 erfolgt auf das Obertrum durch Aufsetzen der Kästen auf die Gleitschienen io, die das Gewicht der Kästen tragen, so daß das Bewegungsmittel nur die Kästen auf diesen Führungen zu verschieben hat. Die Umführung der Kästen von dem Obertrum auf das Untertrum der Fördervorrichtung erfolgt über die Umkehrrolle g. Damit eine Kippbewegung und dadurch ein Durcheinanderrütteln des Glühgutes vermieden wird, besitzen die Kästen oder Behälter an der Außenseite ihrer freien Enden Ansätze oder Rollen 6, mit denen sie auf seitlich angebrachten Führungsschienen 7, 8 gleiten bzw. laufen. Wie die Zeichnung erkennen läßt, werden auf diese Weise die kästen unter Beibehaltung einer nahezu waagerechten Lage auf das Untertrum überführt, wo sie wiederum auf Gleitschienen io durch das Bewegungsmittel 3 weiterbefördert werden. Beim Verlassen des Ofens löst sich die Verbindung von Kasten .4 und Bewegungsmittel 3 selbsttätig, so daß der Kasten z. B. über einen Rollengang einem anderen Arbeitsplatz zugeführt werden kann.
- In den Abb. 5 und 6 der Zeichnung ist ein oben offener Kasten mit siebartigem Boden dargestellt. Es steht jedoch nichts im Wege, den Boden des Kastens durch eine Platte zu bilden, welche keine Durchbrechungen besitzt.
Claims (1)
- PATEN TANSPRÜCFIL. i. Fördervorrichtung für einen einseitig offenen, waagerecht oder schräg angeordneten Ofen mit Wärmerückgewinnung, welche stückiges Glühgut gegenläufig in zwei Laufbahnen übereinander auf gleitenden Tragflächen oder Kästen ohne Kippbewegung an der Umlenkstelle von der oberen zur unteren Laufbahn von vorzugsweise zwei die Tragflächen oder. Kästen zwischen sich nehmenden Antriebsmitteln (z. B. endlose Ketten oder Seile), mit denen die Tragflächen oder Kästen dauernd gelenkig verbunden sind, durch den Ofen hindurchbewegt, dadurch gekennzeichnet, daä die Tragflächen oder Kästen (4.) an dein der gelenkigen Verbindung (5) mit den Antriebsmitteln abgewandten Ende mit seitlich ausragenden Führungsansätzen oder Rollen (6) versehen sind, die bei der Umsetzung der Tragflächen oder Kästen von der oberen auf die untere 1_aufl)alin auf an der Umlenkstelle (g) der Antriebsmittel im Ofen fest angeordneten Wendeführungen (7, 8) gleiten oder laufen. a. Fördervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeführungen (7, 8) hinter der Umkehrrolle (9) im Ofen angeordnet sind. 3. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeführungen (7, 8) in dem Raum zwischen dem Antriebsmittel (3) und den Tragflächen bzw. Kästen (4) angeordnet sind. q.. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeführungen (7, S) derart ausgebildet sind, daß die Tragflächen oder Kästen möglichst waagerecht vom Obertrum zum Untertrum geführt werden. 5. Fördervorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Kästen (4) über an ihrer einen Seite vorgesehenen, nach unten offenen Ösen bzw. Haken mit an dem Antriebsmittel (3) angeordneten Zapfen (5) kuppelbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ57324D DE710084C (de) | 1937-03-06 | 1937-03-06 | Foerdervorrichtung fuer einen einseitig offenen, waagerecht oder schraeg angeordneten Ofen mit Waermerueckgewinnung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE710084C true DE710084C (de) | 1941-09-03 |
Family
ID=7207226
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEJ57324D Expired DE710084C (de) | 1937-03-06 | 1937-03-06 | Foerdervorrichtung fuer einen einseitig offenen, waagerecht oder schraeg angeordneten Ofen mit Waermerueckgewinnung |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE710084C (de) |
-
1937
- 1937-03-06 DE DEJ57324D patent/DE710084C/de not_active Expired
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