DEP0043781DA - Hydraulischer Hilfsantrieb für Werkzeugmaschinen - Google Patents
Hydraulischer Hilfsantrieb für WerkzeugmaschinenInfo
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Description
Die in der Hauptanmeldung p 27535 I b/49 c "hydraulischer Vorschubantrieb für Werkzeugmaschinen" vom 23.12.58 beschriebenen möglichen Verbesserungen für den Vorschubantrieb von Werkzeugmaschinen lassen sich noch wesentlich erweitern durch die nachstehend beschriebene Einrichtung eines hydraulisches Hilfstriebes.
Als Beispiel ist die neue Einrichtung in der Anwendung bei einer Zweiständer-Hobelmaschine ausgeführt. Für andere Werkzeugmaschinen ist die Anwendung ebenfalls möglich.
Abb. 1 zeigt die Anordnung des Hilfstriebes bei einer Hobelmaschine.
Abb. 2 stellt den Vorschubantrieb im Querbett-Schaltkasten einer Hobelmaschine dar.
Abb. 3 ist ein Schnitt durch die Werkzeugklappe und dir Lüfter-Einruchtung dazu.
Abb. 4 gibt die Querbett-Klemmung und in dem Zeichnungsausbruch den hydraulischen Klemmzylinder zu erkennen.
Eine während des Betriebes einer Werkzeugmaschine dauernd unabhängig, beispielsweise durch Elektromotor 2, angetriebene Pumpe 1 fördert die aus dem Behälter 3 angesaugte Druckflüssigkeit in einen unter konstantem einstellbarem Ueberdruck stehenden Druckkessel 4. Durch Leitung 5 wird Druckflüssigkeit über das durch die Tisch-Steuerknaggen 7 und 8 jeweils in entgegengesetzter Richtung bestätigte Steuerventil 6 abwechselnd über die Leitungen 9 und 10 in die Zylinderräume 11 und 12 geleitet. Der wechselseitig beaufschlagte Kolben 13 macht dadurch je nach Stellung des Steuerventils 6 eine immer gleich große Bewegung. Die Leitungen 9 und 10 sind also einmal Druck-, das anderemal als Ablaufleitung anzusehen. Das von Kolben 13 verdrängte
Druckmittel fließt über Ventil 6 und Leitung 14 wieder in Behälter 3 zurück.
Die geradlinige Bewegung des Kolbens 13 wird durch die verzahnte Kolbenstange 15 auf Ritzel 16 übertragen und dadurch in eine Drehbewegung umgewandelt. Durch die Wahl des Verhältnisses zwischen Kolbenweg und Ritzeldurchmesser wird die Größe der Drehbewegung festgelegt.
Mit dem Ritzel 16 ist Schwinghebel 17 fest verbunden. An dem freien Ende von Schwinghebel 17 ist Kurbelschwinge 18 drehbar befestigt, die um einen beispielsweise durch Gewindespindel und Mutter verstellbaren Drehpunkt 19schwingen kann. Je nach Stellung von Drehpunkt 19 wird eine größere oder kleinere Schwingbewegung von Kurbelschwinge 18 auf einen in 18 schleifenden Hebel 20 übertragen, der die eingestellte Schwingbewegung z.B. durch Ritzel 21 und Gewindespindel 22 unter Zwischenschaltung eines Freilaufes 23 für das Aufziehen der Schaltung, als Vorschub mittels Mutter 25 auf Werkzeugschlitten 24 überträgt.
Wird, wie z.B. bei Hobelmaschinen, die Forderung gestellt, bei der Umsteuerung von Schnittgang in den Rücklauf das Werkzeug vom Werkstück abzunehmen, so läßt sich diese Aufgabe auf einfache Weise lösen.
Auf den Schlitten 28 ist um Drehpunkt 29 schwenkbar Klappe 30 am Klappenschalter 31 befestigt. Der Klappenhalter ist um Drehpunkt 32 schwenkbar, der als Zylinder ausgebildet ist, in dem der einseitig beaufschlagte Kolben 35 sich geradlinig bewegt, wenn Zylinderraum 27 über das Steuerventil 6 Druck erhält. Da mit der Meißellüftung gleichzeitig das Aufziehen der Schaltung erfolgen muß, verbindet man Zylinderraum 11 über Leitung 28 mit Zylinderraum 27. Die Bewegung von Kolben 33 wird ausgenutzt, um mittels Kobenstange 34 Klappe 30 um Drehpunkt 29 zu schwenken.
Mit der Ausbildung des Klappendrehpunktes 32 als Angriffspunkt der Meißellüftung wird der große Vorteil erreicht, daß in jeder Schlitten- und Klappenstellung eine immer gleichbleibende Meißellüftung erzielt wird.
Das Absinken der Klappe in die Arbeitststellung bei der Umsteuerung in den Schnittgang wird duch ihr Eigengewicht oder eine Rückfeder erreicht, da ja bei dieser Umsteuerung Zylinderraum 11 und damit auch Zylinderraum 27 drucklos werden.
Als weitere Verbesserung ergibt sich die Möglichkeit, auch Klemm- oder Spannvorgänge hydraulisch innerhalb einer Werkzeugmaschine vorzunehmen. Beispielsweise ist es bei Hobelmaschinen unbedingt notwendig, während der Bearbeitung das Querbett sicher und unverschiebbar mit den Ständern zu verklammern. Nach Abb. 4 ist im Querbett einer Hobelmaschine ein Zylinder 35 angeordnet, in dem sich ein doppelseitig beaufschlagter Kolben 36 bewegt. Die Druckflüssigkeit wird über Leitung 48, Klemmventil 38 und Leitung 39 oder 40 je nach Stellung von 38 aus Druckkessel 4 entnommen.
Die Querbettlklammerung erfolgt durch Einstellung von Klemmventil 38 auf Stellung "Klemmen". Kolben 36 erhält auf nur einer Seite Druck und bewegt sich bis zum Anschlag, wobei über Kolbenstange 37 und Zahnstange 50 Ritzel 51 eine Drehbewegung ausführt. Ritzel 51 ist drehbar, aber unverschiebbar im Querbett gelagert und in seiner Bohrung mit Gewinde versehen. Ritzel 51 zieht also Gewindebolzen 52 und damit Wagebalken 41 an. Ueber Zugstange 42 und Ausgleichbalken 43 werden Stangen 44 und Klemmhebel 45 bewegt bis alle Spannbacken zur Anlage an den Ständerflächen 47 gebracht sind. Hebel 45 sind durch Drehbolzen 46 im Querbett gelagert. Durch Wahl entsprechender Hebelverhältnisse wird eine gleichmässige Verteilung den Spanndruckes auf alle Spannflächen erreicht. Das Lösen des Querbettes geschieht in sinnentsprechender umgekehrter Weise.
Durch die Einschaltung der Selbsthemmung, hier z.B. in Form einer Gewindespindel 40, in das Gesamtsystem wird erreicht, daß auch bei plötzlichen Fortfall des Druckes kein unbeabsichtigtes Lösen des Querbettes eintreten kann. Die vorstehend beschriebene hydraulische Hilfseinrichtung
bringt eine erhöhte Sicherheit in den Betrieb einer Werkzeugmaschine, da sie die Möglichkeit gibt, eine Verriegelung zwischen Hauptbewegung, Vorschub und Spannvorrichtung in der Weise vorzunehmen, daß über eine zwischengeschaltete Oeldruckmembrane der Antrieb der Werkzeugmaschine sofort selbsttätig ausgeschaltet wird, wenn der Druck unter eine bestimmte Höhe sinkt oder völlig verschwindet.
Claims (3)
1.) Hydraulischer Hilfsantrieb an Werkzeugmaschinen dadurch gekennzeichnet, daß für die Vorschubbewegung eine unabhängig angetriebene Pumpe (1) einen Druckkessel (4) speist, von dem aus durch einen oder mehrere wechselseitig beaufschlagte Kolben (13) über eine verzahnte Kolbenstange (15) je einem oder mehreren Ritzeln (16) eine Drehbewegung erteilt wird, die durch eine verstellbare Kurbelschwinge (18) in veränderliche Schwingbewegungen umgewandelt wird und dadurch veränderliche Vorschubbewegungen ermöglicht.
2.) Hydraulischer Hilfsantrieb an Werkzeugmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von dem oder den Vorschubzylindern (11,12) aus gleichzeitig Druckflüssigkeit in einen oder mehrere in den Werkzeugschlitten (28) angeordnete Zylinder (27) abgezweigt wird, die über Kolben (33) und Kolbenstange (34) bei der Umsteuerung in den Rücklauf der Maschine das Abheben der Werkzeugklappe (30) von der Werkzeugoberfläche bewerkstelligt, wobei der Druckzylinder gleichzeitig als Drehpunkt (38) für eine Schwenkbewegung des Klappenhalters ausgebildet ist.
3.) Hydraulischer Hilfsantrieb an Werkzeugmaschinen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Betätigung eines besonderen Klemm- oder Spannventils (38) Druckflüssigkeit aus einem Druckkessel (4) in einen im Wekzeugschlittenträger angeordneten Zylinder (35) geleitet wird, in dem ein wechselseitig beaufschlagter Kolben (36) eine durch veranlaßte geradlinige Bewegung ausführt, die durch eine verzahnte Kolbenstange (50) und hiermit in Eingriff stehendes Ritzel (51) in eine Drehbewegung umgewandelt wird, wobei das in seiner Bohrung mit Gewinde vorgesehene und im Werkzeugschlittenträger unverschiebbar aber drehbar gelagerte Ritzel (51) als Spannschraube (52) bewegt, die über Ausgleichbalken (41,43) ein Stangen-
system (42,44) betätigt, durch das mehrere Spannklauen (45) so zur Anlage an die am Maschinenkörper vorgesehenen Spannflächen ( 47 ) gebracht werde, daß eine gleichmäßige Verklammerung des Werkzeugschlitteträgers mit dem Maschinengestell erreicht wird.
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