DE756759C - Hydraulische Steuerung fuer senkrecht angeordnete selbsttaetige mehrspindelige Werkzeugmaschinen - Google Patents

Hydraulische Steuerung fuer senkrecht angeordnete selbsttaetige mehrspindelige Werkzeugmaschinen

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DE756759C
DE756759C DEM144146D DEM0144146D DE756759C DE 756759 C DE756759 C DE 756759C DE M144146 D DEM144146 D DE M144146D DE M0144146 D DEM0144146 D DE M0144146D DE 756759 C DE756759 C DE 756759C
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DE
Germany
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piston
line
pressure medium
cylinder
tool
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DEM144146D
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English (en)
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Ewald Dornhoefer
Robert Dr-Ing Obtresal
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Grafenstaden Maschb A G
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Grafenstaden Maschb A G
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/04Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position
    • B23Q16/06Rotary indexing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q39/00Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation
    • B23Q39/04Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being arranged to operate simultaneously at different stations, e.g. with an annular work-table moved in steps
    • B23Q39/042Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being arranged to operate simultaneously at different stations, e.g. with an annular work-table moved in steps with circular arrangement of the sub-assemblies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Hydraulische Steuerung für senkrecht angeordnete selbsttätige mehrspindelige Werkzeugmaschinen Die Erfindung befaßt sich mit der Ausbildung einer hydraulischen Steuerung für senkrecht angeordnete selbsttätige mehrspindelige Werkzeugmaschinen mit mehreren zweckmäßig voneinander unabhängig angetriebenen Werkzeugen und einem die Werkstücke tragenden Schalttisch. Derartige Steuerungen für senkrechte Mehrspindler sind bekannt. Sie weisen jedoch in verschiedener Hinsicht Mängel auf. Bei einer bekannten Ausgestaltung der Steuerung wird z. B. für den Verriegelungsbolzen des Schalttisches eine besondere hydraulische Betätigung mit Druckmittelkolben und Pumpe vorgesehen, dagegen aber die mit der Verriegelung eng zusammenhängende Schwenkung des Tisches mit einem eigens zu diesem Zwecke angeordneten Elektromotor über Zahnräderübersetzungen durchgeführt. Die Druckmittelpumpe, die das Druckmittel für den Kolben des Verriegelungsbolzens liefert, muß fortwährend laufen, da sie mit dem die Werkzeuge antreibenden Hauptelektromotor über Zahnrädergetriebe zwangläufig verbunden ist. Das ist beispielsweise insofern nachteilig, als die Pumpe einen unnötigen Kraftverbrauch hat und zudem eine unzulässige Erwärmung des Druckmittels herbeiführt. Zur Beseitigung solcher Mängel mag es naheliegen, den Schalttisch an die Vorschubpumpen der Werkzeuge anzuschließen, wenn man die Werkzeugschlitten als hydraulisch angetriebene Einheiten ausbildet, die je für sich auf beliebige Eilgang-, Vorschub- und Rücklaufwege einstellbar sind. Eine solche Maßnahme erfordert jedoch einen unübersichtlichen Aufbau und bedingt bei Störungen ein langes Suchen. Die Erfindung zeigt einen anderen Weg zur Beseitigung der geschilderten Nachteile durch den Vorschlag, zum Zwecke des nach jedem Arbeitsgang erfolgenden Entriegelns, Schaltens und Wiederverriegelns des Schalttisches eine besondere Druckmittelpumpe mit Motor anzuordnen, der nach Rückkehr aller Werkzeuge in ihre Ausgangslage selbsttätig eingeschaltet wird.
  • Damit wird die Möglichkeit geboten, für den Steuervorgäng z. B. eine einfache Zahnradpumpe zu verwenden, welche in Verbindung mit einem Überdruckventil und einem Bremsventil eine beliebige Beherrschung der Beschleunigung und Verzögerung des schweren Schalttisches und damit die Erzielung kürzester Steuerzeiten gestattet. Der Aufbau der gesamten Steuerung wird übersichtlich, so daß bei einer etwa vorkommenden Störung kein langes Suchen nötig ist. Besonders hervorzuheben ist die Vereinfachung der Arbeit des Einrichtens der Maschine durch die erfindungsgemäße Ausbildung. Die Betätigung der Verriegelung und der Schwenkvorrichtung des Schalttisches durch eine gemeinsame Druckmittelpumpe erlaubt z. B. das Weiterschalten des Tisches beim Einrichten, ohne daß es, wie bei der eingangs näher beschriebenen bekannten Steuerung, notwendig ist, den Hauptantrieb mit allen Werkzeugköpfen in Gang zu setzen, nur um die geringe Menge des zur Betätigung der Verriegelung benötigten Druckmittels zu erzeugen und außerdem noch den Elektromotor für die Tischschwenkung einzuschalten.
  • Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert, auf der eine Steuerung nach der Erfindung in einem teilweise schematisch gehaltenen Schaltplan dargestellt ist. Dem Ausführungsbeispiel liegt eine solche Werkzeugmaschine der oben näher beschriebenen Art zugrunde, bei der fünf Werkzeugträger an den Seiten eines sechskantigen säulenartigen Ständers oberhalb eines dementsprechend mit sechs Spannvorrichtungen versehenen, bei jedem Schritt um 6o° geschwenkten Werkzeugtisches angeordnet sind. Die Steuerung nach dem Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt zunächst diejenigen Schaltorgane, welche für die Bewegungen der Werkzeuge und der Werkzeugträger vorgesehen sind. Der Übersichtlichkeit halber sind in dem rechten Teil der Zeichnung die Steuermittel für nur einen Werkzeugträger dargestellt; die Steuerungen für die übrigen vier Werkzeuge stimmen mit der dargestellten vollkommen überein. Ein das Werkzeug 6 tragender Werkzeugschlitten 611 ist längs v erschieblich an dem Bett 6v der Werkzeugmaschine gelagert und wird durch ein Druckmittel, und zwar vorzugsweise durch ein Drucköl, angetrieben und gesteuert. Hierzu dient ein Vorschubzylinder 4., dessen Kolben 5 durch eine Stange 7 mit dem Werkzeugschlitten 6a starr verbunden ist. Zwischen den Vorschubzylinder 4 und zwei auf gemeinsamer Achse angeordnete Pumpen i und 2 ist ein Steuerschieber 3 eingeschaltet, der es ermöglicht, daß der Werkzeugschlitten 6a eine Eilbewegung bis zur Anlage an das Werkstück, eine mit bestimmter regelbarer Geschwindigkeit nach unten erfolgende Vorschubbewegung während der Spanabnahme und eine wiederum beschleunigte Rücklaufbewegung nach oben ausführt. Die teilweise als Zahnstange ausgebildete, den Vorschubkolben mit dem Werkzeugschlitten 6a verbindende Stange 7 greift in ein Zahnrad 8a ein, das mit einer Steuerscheibe 8 starr verbunden ist. Die Scheibe 8 trägt an bestimmten Stellen ihres Umfanges je einen Anschlag 9 und io. Im Bereich des Anschlages 9 liegt die Stange 12" eines als Doppelkolben ausgebildeten Ventils 12, dessen zugehöriger Zylinder i i durch eine Leitung 13 mit dem Gehäuse des Steuerschiebers 3 und durch eine Leitung 13" mit dem Vorschubzylinder 4 in Verbindung steht. Der Anschlag 9 der entgegen dem Pfeil m sich drehenden Scheibe 8 gelangt in jenem Augenblick mit der Kolbenstange i2a des Ventils 12 in Anlage, in dem der eigentliche spanabhebendeVorschub des Werkzeugschlittens 6a beginnt. Während bis dahin der Steuerkolben 3 seine untere Endstellung innehatte und infolgedessen beide Pumpen i und 2 den Vorschubkolben 5 beaufschlagten und seine Bewegung nach unten beschleunigten, wird nunmehr die Leitung 1311 durch das Ventil 12 von der Druckmittelzufuhr abgesperrt, so daß jetzt nur noch die Pumpe i Druckmittel in den oberen Raum des Zylinders 4. liefert. Die Größe der Vorschubgeschwindigkeit kann durch entsprechende Einstellung der stufenlos regelbaren Pumpe i bestimmt werden. Zur Begrenzung der Vorschubbewegung des Werkzeugschlittens 611 während der Spanabnahme dient ein am Maschinenrahmen 66 angeordneter einstellbarer Anschlag 14. Ist dieser Anschlag erreicht worden, so entsteht in der Förderleitung der Pumpe r eine Drucksteigerung, die den Kolben 1511 eines in diese Leitung eingeschalteten Ventils 15 entgegen der Wirkung einer Feder 15b nach oben bewegt, so daß über eine dadurch freigegebene Leitung 16 der Steuerschieber 3 in die gezeichnete Lage gebracht wird. Dadurch wird die Leitung 16,1 und somit der Raum oberhalb des Vorschubkolbens 5 mit dem Druckrriittelbehälter 22 verbunden, und die Pumpe 2 fördert über die Leitung 13, r3 b Druckmittel in den Zylinder 4, so daß sich der Kolben 5 und mit ihm der Werkzeugschlitten 611 nach oben bis in seine Endstellung bewegt. Durch die Verstellbarkeit des Anschlages 14 ist eine einfache Möglichkeit geschaffen, die Vorschublänge des Werkzeuges auf den Arbeitsweg am Werkstück einzustellen. An dieser Rücklaufbewegung nimmt die Scheibe 8 im Sinne des Pfeiles m teil; in der Endstellung legt sich ihr Anschlag ro gegen einen elektrischen Schalter 23. Der gleiche Vorgang spielt sich bei den übrigen vier Werkzeugschlitten ab, wobei die entsprechenden Schalter 24, 25, 26 und 27 geschlossen werden. Alle diese Kontakte liegen hintereinander in der gleichen Leitung 28, die somit erst dann stromführend wird, wenn der letzte der erwähnten Schalter geschlossen ist. Befindet sich ein in dieser Leitung angeordneter Türkontakt 29 in der gezeichneten Stellung, so wird ein Schütz 3o angezogen, wobei der mit ihm verbundene Kontakt eine Leitung 3o11 schließt, durch welche einem Motor 3 1 Strom zugeführt wird. Der nunmehr anlaufende Motor 31 treibt eine Druckmittelförderpumpe 32 an. Damit wird der Schwenkvorgang des in der Zeichnung links dargestellten Schwenktisches So eingeleitet, der die sechs Spannvorrichtungen für die zu bearbeitenden Werkstücke trägt.
  • In die Förderleitung der Pumpe 32 ist ein Steuerschieber 33 eingeschaltet, dessen als Mehrstufenkolben ausgebildetes bewegliches Glied an beiden Stirnseiten seines Gehäuses 33" unter dem Einfluß je eines Elektromagneten 34 und 35 steht. Durch die Wirkung weiter unten zu beschreibender Schaltmittel befindet sich der Steuerschieber 33 zu Beginn des Schwenkvorganges in der dargestellten Lage und verbindet die Förderleitung 32a der Pumpe 32 über eine Leitung 36 mit der einen Seite eines Zylinders 37. Die hier eintretende Druckmittelmenge bewegt einen im Zylinder 37 geführten Kolben 38 in seine obere Stellung. Durch einen mit seiner Kolbenstange verbundenen Hebel wird dadurch der bewegliche Teil 39 einer Kupplung ausgerückt, die in den nicht dargestellten Antrieb für die Umlaufbewegung des Werkstücks eingeschaltet ist. Gleichzeitig wird durch diese Bewegung des Kupplungsteils 39 eine Bremse 4o angezogen, welche die Umlaufbewegung des Werkstückantriebes sofort abbremst.
  • Hat der Kolben 38 seine obere Stellung erreicht, so gibt er eine an entsprechender Stelle vom Zylinder 37 ausgehende Druckmittelleitung 41 frei, durch die das Druckmittel nunmehr einem Zylinder 42 zufließt. Dadurch wird ein in diesem geführter Kolben 43 nach oben bewegt, der mittels eines durch Verzahnung mit seiner Kolbenstange verbundenen Kurbeltriebes 44a einen in den Schwenktisch So eingreifenden Riegel 44 ausrückt. Nach Erreichung der Endstellung des Kolbens 43 strömt das Druckmittel weiter durch die Leitungen 42a und 41 dem Antriebszylinder 45 des Schwenktisches So zu und bewegt dessen Kolben 46 in Richtung des Pfeiles n. Über die mit ihm verbundene Zahnstange 47 und eine von ihr mitgenommene Welle 48 sowie ein Zahnrad 49 wird der mit letzterem im Eingriff stehende Schwenktisch So in Bewegung versetzt. Hierbei befindet sich eine auf der Welle 48 angeordnete Kupplung 5 i, deren bewegliches Glied unter dem Einfluß eines in einem Zylinder 53 geführten Kolbens 52' steht, in ihrer eingerückten Stellung. Der Hub des Schwenkantriebskolbens 46 muß mit größter Genauigkeit dem Schwenkwinkel des Tisches So, im vorliegenden Beispiel also einem Winkel von 6o°, entsprechen; zur genauen Einstellung dieses Hubes dient ein einstellbarer Anschlag 55. Bevor der Kolben 46 bei der Bewegung in Richtung des Pfeiles n die Endstellung erreicht hat, versperrt er zunächst eine vom Zylinder 45 ausgehende Druckmittelleitung 57, so daß die vor ihm befindliche Druckmittelmenge nunmehr durch die Rückleitung 59 entweichen und hier ein einstellbares Drosselventil 58 durchströmen muß. Die dadurch erzielte Bremswirkung verhindert ein heftiges Anfahren des Kolbens 46 bzw. der Kolbenstange 46a an den Anschlag 55 und vernichtet außerdem die lebendige Kraft des Schwenktisches So. Gleichzeitig mit der Anlage der Kolbenstange 46a an dem Anschlag 55 wird ein im Bereich der Kolbenstangenbewegung liegender elektrischer Schalter 56 geschlossen; dadurch erhält die zu ihm führende Leitung 6o Strom, so daß ein in ihr angeordnetes Schütz 61 geschlossen wird. Dies hat zur Folge, daß über eine dadurch geschlossene Leitung 6111 dem Magneten 34 des Steuerschiebers 33 ebenfalls Strom zugeführt wird, so daß der Steuerschieber selbst in seine obere Schaltstellung bewegt wird. Durch diese Umsteuerung ist an die Förderleitung 32a der Druckmittelpumpe 32 eine Leitung 62 angeschlossen, die zunächst zum Zylinder 42 führt. In diesem wird der Kolben 43 im Sinne des Einrückens des Riegels 44 in eine zugehörige Ausnehmung des Schwenktisches bewegt. Hierbei gibt der Kolben 43 eine Leitung 63 frei, durch welche die Druckflüssigkeit der Leitung 59 zugeführt wird, die jedoch vor dem Schwenkantriebszylinder 45 durch ein federbelastetes Ventil 64 abgesperrt ist. Gleichzeitig gelangt die Druckflüssigkeit durch die Zweigleitung 5911 in den oberen Teil des Zylinders 53, dessen Kolbenfeder 54 in ihrer Vorspannung im Verhältnis zu der Feder des Sperrventils 64 schwächer gewählt ist, so daß zunächst der Kolben 52 nach unten bewegt wird; dies führt zum Ausrücken der Kupplung 51, wodurch nunmehr der Antrieb des Schwenktisches 5o abgeschaltet wird. Die durch die inzwischen weiterlaufende Förderung der Pumpe 32 hervorgerufene weitere Drucksteigerung der Druckflüssigkeit überwindet nunmehr den Widerstand des Ventils 64, so daß die Druckflüssigkeit über das Rückschlagventil 65 dem Zylinder 45 zuströmt und den Schwenkantriebskolben 46 im Leerlauf in seine Anfangsstellung zurückbewegt. Wenn der Kolben 46 seinen Rückhub beendet und die Druckflüssigkeit infolge der ununterbrochenen Förderung der Pumpe 32 eine weitere Drucksteigerung erfahren hat, so strömt das Druckmittel durch die Leitung 66 zum Zylinder 67" und verschiebt dessen Kolben 67 entgegen der Wirkung der ihn belastenden Feder 67v. Die Vorspannung dieser Feder ist so gewählt, daß bei Erreichung eines bestimmten Druckes die Druckflüssigkeit zunächst die Leitung 68 freigibt und damit dem Druckmittel den Weg zum Zylinder 37 öffnet. Hier wird der Kolben 38 nach unten bewegt, die den Umlauf des Werkstückantriebes verhindernde Bremse 4o gelüftet und die Kupplung 39 für den Werkstückantrieb eingerückt. Nach Erreichung der Endstellung des Kolbens 37 tritt eine weitere Drucksteigerung im Zylinder 67" ein und verschiebt den Kolben 67 weiter nach oben, wodurch der Kanal 69 geöffnet wird. Die Druckflüssigkeit strömt nunmehr durch die hier angeschlossenen fünf Leitungen 70, 71, 72, 73, 74 den Steuerschiebern 3 der Werkzeugantriebe zu. Jeder der Steuerschieber 3 wird aus der gezeichneten Stellung nach unten bewegt; dadurch wird der im Zylinder 4 oberhalb des Werkzeugantriebskolbens 5 befindliche Raum mit den Pumpen 1 und 2 und der Raum unterhalb des Kolbens 5 gleichzeitig mit der Pumpe 2 verbunden. Nunmehr kann der Eilvorschub des Werkzeugschlittens und die ihm folgenden Bewegungen des Werkzeuges beginnen und damit sich der gesamte beschriebene Arbeitsvorgang wiederholen.
  • Ist die Verstellbewegung sämtlicher Steuerschieber 3 beendet, so bewirkt der durch die immer noch fördernde Pumpe 32 hervorgerufene weitere Druckanstieg in der Leitung 66 und im Zylinder 6711 eine nochmalige Verschiebung des Kolbens 67, bei welcher nunmehr der Türkontakt 29 umgeschaltet wird. Die elektrischen Schalter 23, 24, 25, 26, 27 haben inzwischen durch die bereits erfolgte Drehung der Steuerscheibe 8 entgegen der Richtung des Pfeiles m die Leitung 78 geschlossen, so daß nunmehr über den Schalter 29 die Leitung 75 Strom erhält und das Schütz 76 angezogen wird. Dies hat zur Folge, daß der Elektromagnet 35 angezogen wird und den Steuerschieber 33 in die gezeichnete Ausgangslage und damit in seine Bereitschaftsstellung für den Ablauf der nunmehr sich wiederholenden Steuervorgänge bewegt. Gleichzeitig wird durch das Anziehen des Schützes 76 die zum Schütz 30 führende Leitung 77 unterbrochen, so daß das Schütz 30 fällt und somit die Stromzufuhr zum Motor 31 unterbrochen und demgemäß die Förderpumpe 32 stillgesetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydraulische Steuerung für senkrecht angeordnete selbsttätige mehrspindelige Werkzeugmaschinen mit mehreren zweckmäßig voneinander unabhängig angetriebenen Werkzeugen und einem die Werkstücke tragenden Schalttisch, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem nach jedem Arbeitsgang erfolgenden Entriegeln, Schalten und Wiederverriegeln des Schalttisches (5o) eine besondere Druckmittelpumpe (32) mit Motor (31) vorgesehen ist, der nach Rückkehr aller Werkzeuge in ihre Ausgangslage selbsttätig eingeschaltet wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 104d.02; britische Patentschriften N1.301 457, 125 575; USA.-Patentschriften Nr. 1 696 027, 1 933 500, 2 11q.28.:1.; Kelle, »Automaten«, 2. Aufl., Berlin 1927, S. 221 bis 224 und Tafel I.
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