DEP0043727DA - Drehgestell mit spielfreiem Achsstand, insbesondere Triebdrehgestell für Schienenfahrzeuge - Google Patents

Drehgestell mit spielfreiem Achsstand, insbesondere Triebdrehgestell für Schienenfahrzeuge

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DEP0043727DA
DEP0043727DA DEP0043727DA DE P0043727D A DEP0043727D A DE P0043727DA DE P0043727D A DEP0043727D A DE P0043727DA
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English (en)
Inventor
Heinrich Dipl.-Ing. Herrmann
Original Assignee
Fried. Krupp Lokomotivfabrik, Essen
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Description

Fried.Krupp LokomotΙό fabrik in Essen Drehgestell, insbesondere Triebdrehgestell für Schienenfahrzeuge.
JHe Erfindung besieht sich auf Drehgestelle, bei denen zur Er~ sielung großer Wellenlänge beim Sinuslauf der Achsen die Achslager jeder Fahrzeugs ei te spielfreien Abstand voneinander haben, beispielsweise durch Settanholme starr miteinander verbunden sind
flach einem älteren, nicht veröffentlichten Vorschlon werden die Seitenholme durch quer verlaufende Federbletter mit dem Drehgestellrahmen verbunden,, um Reibungskräfte in der Verbindung und dadurch verursachte unangenehme Erschütterungen des Wagenkastens bzw. Fahrzeugrahmens mti glichst klein zu halten.-Do ate Achsen infolge der Schienenstöße gegenüber dem Prahgostel!rahmen in .senkrechter Riefitung verMlinismnßig große Bewegungen ausführen, treten-dann, wenn große Kräfte in Fahrtrichtung fz.B* beim Br em* sen) übertragen werden Missen, aber insbesondere denn, wenn es sich um Triebdrehgestelle handelt, bei der Dur abfederung der Achsen gegenüber dem Drehgestellrahmen beträchtliche, die Federblätter ungünstig beanspruchende zusätzliche Dreftbeanspmchüngen auf. '.'■■' . .· ■ . ■■-■■_■■
Die vorliegende Erfindung bezweckt, zwischen den Achsen und dem Wagenkasten unter Vermittlung des Drehgestellrahmen eine Verbindung m schuffen, die duroh die senkrechte Durchfedcnrng oder windschiefe Bins te llung der Achsen nicht beeinträchtigt wirr!.
Uns Wesen der Krfindung besieht darin, daß die Achsen in-einem vom Drehgestellrahmen baulich getrennten, verhältnismäßig -leichten Laufgestell gehalten werden, das die in Fahrtrichtung wirkenden Kräfte ohne Beanspruchung des Drehgestellrahmens ovj den Wagenkasten übertragt, während die vom Fahrzeug gewicht herrührenden Kräfte vom Drehgestellrahmen auf dos Lauf gestell übertragen werden, ohne dessen !lahmen (überhaupt oder wesentlich) auf Biegung zu beanspruchen* Zweckmäßig greifen diese Kräfte an genau senkrecht über den Achsmiiten der Radsätze'liegenden Stellen des ' Lcufgestellrahmens an, Gevviß- der Erfindung- findet also eine getrennte If s Her leitung der verschiedenen Kr'ifie statt t und zicür derart, daß die in der Fahrtrichtung wirkenden Kräfte nur den LoufgestellrzMen, die vom Fahrzeug ge wicht herrührenden Kräfte nur den Drehgestellrahmen Iieanspru-Gfien, Dieser ist aew/W der Er-finching gegenüber άαη Don Biegebeanspruclnmoen freien und daher
üerhä.ltnisttiäßig leichten Baiwien des Zaufgestells in lotrechter Richtung frei beweglich. Das Laufgestell nach der Erfindung ist für sich auf dem Gleise fahrbar und wira: vorteilhaft durch zwei die Achslager jeder Längsseite starr verbindende Seitenholme und eine sie zusammenhaltende Querverbindung gebildet*
Auf der Zeichnimg sind zwei Aus-führunnsbeispiele des Gegenstandes der LYfindung dargestellt, Abb. 1 und 2 zeigen schematised- in Ansicht und Querschnitt eine Ausführung des grundsätzlichen Aufbouß des Drohgestelles -nach der Erfindung. Bio Abb. 3 bis 6 veranschaulichen im größeren Maßstabs ein Konstruktionsbeisptel für ein Triebdrehgestell nach der Erfindung. Abb. 3 ist der mittlere 'I/tngsechnltt, die Abb. 4 und 5 sind die Schnitte nach den Linien IV-If bzw. V-V der /fob. 3 und Abb. 6 zeigt die Drauf sieht auf den mittleren Teil des Laufgestells.
ifie das Schema von Abb. 1 und 2 ernennen 1'-Wd, stützt'sich der ■Wagenkasten 1 (bm>„ Rahmen cies Fahrzeuges) iiher dämpfiingsfreie Trag federn 2 auf zwei Drehgestelle, nach der Erfindung t die durch am Wagenkasten 1 befestigte Drehzapfen·3 geführt werden. Jedes Drehgestell besieht aus einem Drehgestellrahmen A und einem darunter angeordneten Lauf gestell, Zwischen dem Drehgestellrahmen 4 und dem Laiifgesiell sind dämpfung s freie Trag federn r> vorgesehen Des unabgefederte Laufgestell, das für sich allein auf den Gleis fahrbar' ist, besteht wiederum aus einem leichten Rahmen 6 und den von diesem geführten Radsätzen 7, . ■
Das Oom, Drehgestellrahmen 4 baulich getrennte Lc.ufgestell 6,? übertragt die in der Fahrtrichtung wirkenden Kräfte unmittelbar auf den \iagenUasten' X. Bei dem dargestellten Schema werden dte~ se Kräfte, ohne den Dr'engesteil rahmen 4 zu beanspruchen, auf den fest cm Wagenkasten- 2 sitzenden .Drehzapfen 3 geleitet, der zu -diesem Zwecke bis. in den Dereich des Laufgestellrohmens 6 heruntergezogen ist* Grundsätzlich ist aber die Übertragung auf eine andere'Stelle des Fahrzeugrahmens bzw. ftagenkestens 1 ohne weiteres möglich,- beispielsweise über Lenker und Hebel,
Des Gewicht des Fahrzeugrahmens, bzw, Wagenkastens 1, das. über . das Federwerk 2 auf den Drehgestell rahmen 4 übertrügen wird, drückt über die Tragfedern 5 auf das Lauf gestell 6, γ$ ohne des~ sen Rahmen 6 auf Biegung τα beanspruchen, so daß dieser sehr -leicht ausgeführt werden kann. Zu diesem 'Zioecke erfolnt die Kr*if-
teilh ertragung όγμ Drehgestell rahmen 4 auf den Laufg esteil rahmen 6 an solchen Stellen, die in oder'nahe den Jotreqhten, durch die mittlere Ißngsachse 8 der Radsätze 7 gelegten Sbenen 9 liegen» Beim Beispiel wird das Gewicht auf die Achslager IO 'übertragen, die auf jeder Fatirzeuglängsseite durch schmäle Holme 11 starr verbunden sind* Der- Laufgestellrahmen 6 wird durch die Holme 11 und- eine diese susammenhaltenäe Qüerperbinäung'12 gebildet, so . daß. er von oben gesellen. J-förmtge_Gestalt hat,. Die Holme 11 sind um Ihre' mittlere.waagerechte Querachse 13 im geringen Umfang gegeneinander schwenkbar, so daß sich die Ruder der Radsätze 7 ungehindert' den ßleisunebenheiten anpassen hinnen* Eu diesem Zwecke ist die Querverbindung 12 der Holme 11, wann Gelenke üsr~ Mieden-werden sollen, elastisch vermindern« ausgebildet. Die Querverbindung Hl 2 ist ,ferner so eingerichtet, daß sie die freie lotrechte Bewegung des' Lauf gest. eile s 6, 7 gegenüber dem Dreh-.zapfen 3 un&-.dm'Drehgestellrahmen 4 ermöglicht. Die in waagerechter 'JEhsne erfolgenden Bewegungen des Laufgestelles 6, ?t und zmr nicht-mir die in der Fahrtrichtung, sondern, auch die Quer ■ düzu auftretenden, durch die Spurkrünze'-Oerursachten Bewegungen macht der Drsligesteil rahmen- 4 dagegen mit; Zu diesem Zwecke ■greift er in den Laufgestellrahmen 6 mit zwei lotrechten Zapfen 14 einf die außen am Querträger 15 des Drehgestellrahmen 4 angeordnet sind und mit Kugelgelenken 16 in Führungen 17 greifen, die über Silentblock in dar Mitte der Holme 11 des Lmifgestells f, 7 'vorgesehen-sind*
Die auf die Sjurkränze der Radsätze 7 wirkenden Seltendrüoke werden sowohl durch C'0.5 U it te 1 stück 12 des Lnv.fgestells 6, 7 als auch-durch äie Verbindung seiner Sttrnenäen nit den Drehgestell-' rahmen 4 mittels Zugstangen, oder -homier 18 auf diesen übertragen Die einander zugewandt an Enden der Zugstangen 18 (Ahb.2) fassen unter -Vermittlung von Silentblock in einen Halter 1$, der an den'Stirnenden des Drehgestellrahmen' 4 befestigt ist und sich nach-unten hin bis zum-lauf gesteift vhnen 6 erstreckt, Die Silent-, blocks an den Führungen 17 und an d~en Zugstangen 18 dienen dazu, die mit hoher Frequenz auftretenden, durch die Querreibung der Radsätze 7 auf den Schienen hervorgerufenen Schütte!schwingungen zu dämpfen bzw,'ganz au beseitigen, ■
Damit die Übertragung der seitlichen 8p~urkrahzdrücke <ntf den
Drehzapfen 3 des Wagenkastens hzw. Fahrzeugrahmens 1 nachgiebig erfolgt, steht der Drehzapfen 3 über ein-Kugelgelenk 20 und eine Rückstellvorrichtung mit dem Querträger 15 des DrehgestellroJsnens 4 In Verbindung, Die Rückstellnowiohtung wird .durch zwei bei* derseits des Drehkopf ens J angeordnete, am Querträger 15 des Drehgestellrahmens Δ befestigte Federn 21 gebildet, die Ober zwei im MiitelstüGli 12 des Xaufgesi ejlr ahmens 6 gegeneinander längst)erseht ebb'are Stößel 22 gegen das Kugelgelenk 20 drachen. Damit die Silentblock wirksam werden,' sind die Rückstellfedern 21 nicht am lauf gestellrahmen 6,· sondern am Drehgestellrahmen 4 befestigt. ' ■ :
Susamnenfassenä Kann gesagt werden: Bei dem Drehgestall noch der Erfindung sitzen die Radsätze 7 in einem leichten, für sich fahrbaren Laufgestell 6, 7, dos die Anpassung ,der Räder an die Unebenheiten der Fahrbahn gestattet» Das Lavfgestell 6, 7 übertragt die όon den Radslitzen 7 Körnenden horizontalen Kräfte auf den FaIu-zeunrahm-en J. Die in der Fahrtrichtung wirkenden Kräfte (Atitriehs- und Bretnshrrifte) werden umittelbctr und. ungedfimpf%%bor den Drehgestellrahmen 4 und den Laufgest el !rahmen 6 cmf den-Wagenkasten 1 übertragen,, Das Fahrzeuggewtcht wird Über den Drehge- ' stellrahmen 4 derart auf die Radsätze,? des Laufgestells 6, 7 geleitet, daß ate Kräfte keine Btegebeanspruchung des Lauf gestell" rahmens 6 hervorrufen, so daß dieser-mit geringem' Gewi chi cmsge<» P'!hrt werden kann. Die Leitung der Kräfte, όοιίι Drehgestell rahmen 4 ■ auf die Radsätze 7 geschieht zu diesem Zwecke'über cite einen.Teil des Laufgr-'stellrahmens 6 bildenden Achslagergehäuse 10.. Es ist ferner'· Vorsorge'getroffen, daß LaufgeBtel'l-6, 7 und Drehgestellrahmen 4 in lotrechter Richtung frei gegeneinander spielen Itörlbn, Schließlich ist eine'gewisse Nachgiebigkeit in der'Führung des ~ ■ LaufgesteUes 6, ? bei auftretenden Settendrücken gewährleistet.
Das vorstehend Gesogte gilt einschließlich der Bezugszeichen für 'äos durch die''Abb.. 3 bis 6 dargestellte KonstruHtionsbeisptel des Triebdrehgestelles, so daß dazu nur noch die Einzelheiten amu-η.ΰΙ'&φίηά, die beim Sehern non Abb, 1 und 2 nicht, erahnt .wurden.
Sowohl die Trag federn· 2 als auoh die Trug federn .5 itnd die Rückstellfedern Bl,sind als an sich bekannte Drehsta4bfedern ausge·* ■ bildet? Sei einer praktischen Ausführung, υ on Triebdrehgestell en nach Abp, J bis 6'. wird mn die Drehst abfedern ;? so anordnen, daß +tfdie von den Spurffrrinxen hertforgeniferien Kräfte gedämpft)
die Enden der die Kr-'ifte übertragenden Hebel 23 (Ahb. J und 5), die über Drucks fache 24 auf die Achslager ID drücken, r.it der Mitte der seitlichen Profilträger 2*3 (Abb,. 5) des Drshoestellrahviens 4 susaivMenfaileri, wobei diese wiederum sennrecht über der Mitte der eis Pendelrollenlager ausgebildeten Rollenlager 10 liegt. ■ ■
Damit 'die -Querverbindung 12 des Ό on oben gesehenen I-fKrmigen Lcufgestellrahmens 6 außer der gegenseitigen Verbindung der EoI-riie' 11 im die waagerechte Achset 15 die Übertragung der in der Fahrtrichtung wirkenden Krn.fte auf den Wagenkasten 1 und, ohne sich durchzubiegen, die freie lotrechte Bewegung des Laufgestells 6t? gegenüber dem Drehzopf en 3 und dem Drehgeste llrOvnen 4 ermöglicht, ist folgende Anordnung vorgesehen. Die Querverbindung ■ 12 der Holme 11 des .laufgestell ro Jwiens 6- wird durch zwei mit Abstand voneinander angeordnete, durchgehende waagerechte Feäerbl^fter gebildet (siehe besonders Abb. 4 und 6). Lanii sie die Verwindung, der Holme 11 um die Achse 13 gestatten, ist ihr Quer- schnitt an den Enden durch Ausnehmungen 26 stark geschieht, Zur Vermeidung eines Durchjederns in senkrechter Richtung sind gleich falls an den Enden der Federblätter 12 hochkantstehendet gegen Verdrehen nachgiebige Federblätter 27 vorgesehen, die durch Bunde 28 zusammengehalien werden und deren voneinander angewandte Enden zu beiden Seiten der senkrechten. Zöpfen I4 an den Stegen der Holme .11 befestigt sind (Abb, 6J9 Die einander mgewondten 'Enden der hochkant stehenden Federblntter 27 sind mit einem zwischen den waagerechten Federbltittern 12 angeordneten kastenfMrmlgen<BoHßen 29 fest verbunden. Der Rahmen 29 hatd'ine öffnung 30 für den Durchtritt des Drehzo.pfens 3 urtä dltfAufnatme. des Kugelgelenkes 2OS das sich gegen die in der Querrichtung des laufgestell es 6\ 7 liegenden Winde Ji des Kastens 29 stützt. Über diese Winde 31 loerderjcite in der Fahrtrichtung wirkenden Kräfte üom Uiufgestell 6, 7 auf den Drehzapfen 3 und damit auf den Wagenkasten bzw, .Fahrzeugrahmen 1 übertrogen,,
Jn Richtung der hocMant stehenden Fedcrrhl'itter 27 liegt die Bahn der Stößel 22 dewPdloksiellOürrtchtung des Lauf gesteiles 6,7, Die Stößel 22 werden von den Hebeln 32 der als Drehs tab federn ausgebildeten Bücksteil federn 21 (siehe bes, Abb. 4) gegen dos Kugelgelenk 20 imd dadurch gegen den Drehzapfen 3 gedrückt. Das lauf gestell 6, 7 wintf daher durch die Wichst el.!einrichtung 22,22
j52 weh Ausschlägen auf Gnmd starker, durch die Spurkrcnzstöße hervorgerufener Seitendrüclie wieder in die in Abb. 4 gezeichnete ittttellags zurückgestellt*
Die Seitendrücke werden außerdem durch die Zugstangen 18 auf den Drehgestellrahmen 4 gedämpft übertragen* Die in den äußersten Enden der Holme 11 fest eingespannten Stangen 18 haben an ihren einander zugewandten Enden Köpfe 35 (Abb. 5), die sich über Silentblocks auf Widerlager 34 stützen, die wiederum mittels schneidenartiger Hä.lz-flHchsn 35 gegen die Seitenwinde des Halters 1$ anliegen.
Die Antriebsmotoren 3* des Triebdrehgestelles (siehe besonders Abb. 3) sind ausschließlich im Drehgestellrahmen 4 gelagert, nimlich fest durch BolzenOerbindun^eW^B· Der Laufgestell rahmen 6 kann daher auch durch die Hot orge wichte nicht auf Biegung beansprucht werden. Das vom Motorritzel 39 getriebene große Zahnrad 40 sitzt fest auf der Achswelle des Radsatr.es 7. Sin Getriebekasten 41 (siehe Abb. 5), in dem die Zahnräder 39, 40 gelagert sind, ist mit seinem einen Ende gelenkig am Drehgestellrahmen 4 aufgehängt,' mit dem. anderen Slnde auf der Achwelle des. Radsatzes 7 drehbar gelagert. Eine zwischen dem Bit sei 39 und der Motorwelle 42 angeordnete raumbewegliche Kupplung gewährleistet: die einwandfrei* Übertragung der Antriebskräfte.
An Stelle dieses Antriebs kann auch eine andere Art, ζJK ein so-* genannter Hohlwellenantrieb, vorgesehen werden, bei dem des gesautte Ge. trieb eg e wicht am Drehgestellrahmen 4 hvigt und nur ein Teil des Gewichtes der zwischen Hohlwelle und Achswelle'des Radsatzes anzuordnenden raunbeweglichen Kupplung ouf die unattgefederten Oc-■ wichte entfallt. . . .'· . ■
Die Erfindung ist nicht nur für Drehgestelle oder Diel)drehgestelle, sondern auch für ganze Fahrzeuge sinngemäß anwendbar.

Claims (1)

  1. Patentansprüche.
    1. Drehgestell mit spielfreiem Achsstand, insbesondere Triebdreh*- . ,gestell für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet* daß die· ßadsatzactisen in einen vom drehgestellrahmen (4) baulich getrennten Laufgestell (6,7) gehalten sind,' das die in Fahrtrichtung winkenden Kr-ifte ohne Beanspruchung des Drehgestellrahnans auf den Wagenkasten (1) übertrügt, wihrenä die üom Fahr ringgewicht her-, rührenden Kräfte vom Drehgestellrahmen auf das Laufgestell übertragen werden,' ohne dessen Rahmen (6)-überhaupt oder wesentlich zu beanspruchen.
    2, Drehgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet* daß das Fahrzeug gewicht von Drehgestellrahmen (4) auf den Rühmen'(6) des Laufgestell es (6,7) o.n stellen übertragen wird, die in oder mindestens nahe den durch die mittlere Längsachse (8) der Radsätze (7) gelegten lotrechten Ebenen (9) liegen. ■
    J9 Drehgestell nach Anspruch 1 und 2,'daduroh gekennzeichnet, daß der Rahmen (6) des für steh-fahrbaren Lcufgestells (6,7) durch zwei die Achslager (10) jeder IHngsset te verbindende Holme (11) . und eine diese zusammenhaltende ,Querverbindung (12) gebildet wird, - ' ' ' ■
    .4» drehgestell nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Holme (11) des Laufgesteils (6,7) im eine magerechte Querachse (13) tn geringem Umfange-gegeneinander schwenkbar sind, so ' daß sich die 'Roder den Gleisunebenheiten anpassen
    5, Drehgestell nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß .eine Querverbindung eier Mitten der Holme (11) (Kittelstück 12) die freie senkrechte Beweglichkeit des Laufgestelles (6,7) gegenüber dem aiii Wagenkasten (1) sitzenden Drehzapfen (3) sowie die gegenseitige Schwenkbcrkeit der Holme (11) gestattet,
    6, Drehgestell nach Anspruch 1 bis 5», dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelsiück (12) waagerecht liegende Federbin'tier aufweist* um eine geringe Vewindtmg ihrer an den Holmen (11) befestigten Enden um die waagerechte 'Querachse (V$) zu ermöglichen*
    7* Drehgestell nach Anspruch 1 bis 6» dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten Federblntier (12) von einem Holm (11) des Lctuf gestells (6,7) zum anderen durchlaufen und'mit einer in der N$he der Durchtrittsöffnung-(3O) fur den Drehzapfen (3) angeord
    neten Einrichtung (31) sum Übertragen der In der Fahrtrichtung wirkenden KrHfte oerbunden sind,
    8t Drehgestell naoh Anspruch 1 bis 7f dadurch gekennzeichnet, daß zur Versteifung des elastischen Ittttels'tilclis (12) in senkrechter Richtung mindestens ein hochkantstehendes, gegen Verdrehen nachgiebiges Federblatt (27) angeordnet ist.
    9. Drehgestell nach Anspruch 1 his B9 dadurch gekennzeichnet, daß die hochkontstehenö.'en Federbintter (27) jeder Fahrteugltfv.gsseite durch einen starren kastenförmigen Bahnen (29) mit einander- u er~ bunden sind, der die in der Fahrtrichtung wirkenden Krnfte auf den bis zum lauf gestell (6t7) heruntergezogenen Drehzapfen (3) übertragt,
    10, Drehgestell' naoh Anspruch J bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der das Gewicht des Wagenkastens (1) aufnehnmide, gegenilher dem Laufgestell (6,7) in lotrechter Richtung -frei bewegliche Dreh- - gestellrahmen (4) die in waagerechter Ebene erfolgenden Bewegungen des Laufgestells (6,7) mitmacht, und zwar nicht nur die in der Fahrtrichtung auftretenden, sondern auch die Quer dazu, durch die Spurkränze verursachten Bewegungen,,
    11* DrehgestelT nach Anspmch 1 bis IQ, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehgestellrahmen (4) mit dem Lau fgesi eilrahmen (6) durch lotrechte Zapfen (19) όerblinden ist, so daß ein senkrechtes Spielen der Rahmen (4>6) gegeneinander, aber Heins gegenseitige Verschiebung in waagerechter Ebene möglich ist.
    12p Drehgestell nach Anspruch 1 his 12, dadurch gekennzeichnet? daß der Drehgestellrahmen (4) mit' dem Lauf gestell rc 1Ψ. en (6) durch zwei lotrechte Zapfen (19) üerbunden ist, di& au^en am Querträger (15) des DrehgestellroMena (4) angeordnet sind und in Füh~- riragen (26,17) eingreifen, die in den Sattenholmenjaes-Loufg$~' 3teli^mrgesehen sind, ' ' ■
    13„ Drehgestell nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß, die Büchsen für die.Qlettsteine der Zapfenpls Silentblock^
    ■ ausgebildet sind, ' ' .
    14Ψ'Drehgestell mich Anspruch 1 his 1.3, dadurch gekennzeichnet, daß ' die auf die Spurkränze der Radsätze (7) wirkenden fieitendrUnhe außer durch das ilittelstiloH (Ί2) des Laufgestells (6,7) durch die Verbindung (18) seiner Stirnenden viii dem Drehgestellrahmen
    ■ (4) auf diesen übertragen werden*
    '■...,·■ r- δ - '■ -. ■-
    Η». drekgmtell. nach Anspruch Ϊ pis J 4.$ daäureh gekermzsicfineip: ■:, "■.·.:; ■ '/:.;■-;.. daßi^iellölmMewdeß LaufgesieUs' (6,7) durch quero erlaufende · \ : y%U8Vf%lipfte:Fede^ (M) mit der: Mitte der'
    : ■.;"'- ::ßfi,mendehäes' Drehgestellralmerts:(4):verbunden sind,. . \ ' ■,:
    16,. Drehgestell nach Anspruch 1 bis il5, dadurch pekeivw ei ohne f, (laß.1· ;;äi®. ZugMnäe? (1$) mittels: SiI enth locks' am Drehgestell rahmen (4)
    ■17. DpeJigestell'.-nach-Anspruch' l,pls 16, daäurOh peiiennzeiohnet, daß ■■'.. ;: \.-im DretigesiellrOhmen,-(4) eine,FedßranQräm^ng (2Ϊ) ■ für die Sei» . ■.■'■ .;tenrUcks'iellwig des .laufgestells' (Uj?) -vorgesehen ist,. ■.;.■.'.
    lß,:I)ne}2gesielLna€h Anspruch 1 Ms 17, dadurch gekennzeichnet, daß ; .' 'die Aniriebsäifihaitm'(36):ßuss^ im Drehgestellrahmen
    : . . (4)'. gelagert ·■ '-sindr also- Iw"Ine'unmittelbare '-Verbindung mit dem- :/' ■■' Miifgest$l!rahmen"(S) habend' ;■■ , ■ ■' '..//:■ , ■ .;..'■ ■■■.·■;' ■;
    :l%;.ßrehge$-:tell _ nflchrins ^chl- Ms 'JS,- daäiircft ν altern^ eiehnet:i
    T fßti ΐφΐζνΒ,': für .die: ■Uliertmqimg'-des^eioiehtßs;
    M^ zi^^eiierirüokstellung :■
    e^ ausgebildet sind, ■'■'■ ■

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