DEP0043297DA - Anordnung zur Frequenzvervielfachung - Google Patents

Anordnung zur Frequenzvervielfachung

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DEP0043297DA
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DE
Germany
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arrangement
voltage
resistance value
ohmic
frequency multiplication
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Expired
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Inventor
Wilhelm Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Vervielfachung der Frequenz einer gegebenen Wechselspannung durch Erzeugung eines verzerrten Stromes und Aussieben der Oberwellen.
Die bisher bekannten Anordnungen zur Frequenzvervielfachung beruhen im allgemeinen darauf, daß eisengeschlossene Drosselspulen oder Transformatoren bei höherer Eisensättigung einen Strom aufnehmen, der durch Oberwellen verzerrt ist. Es sind eine Reihe von Schaltgruppen bekannt, um die so erzeugten Oberwellen von der Grundwelle zu trennen, sowie die jeweils gewünschte Oberwelle auszusieben und nutzbar zu machen.
Die Erfindung beruht auf der neuen Erkenntnis, daß sich auch Ohm'sche Widerstände, die einen von der Spannung abhängigen Widerstandswert haben, zur Frequenzvervielfachung eignen. Die Erfindung besteht daher in der Verwendung von spannungsabhängigen Ohm'schen Widerständen für den genannten Zweck. Ohm'sche Widerstände der beschriebenen Art nehmen ebenfalls unter dem Einfluß einer Wechselspannung einen verzerrten Strom auf, aus dem sich Oberwellen aussieben lassen. Gegenüber der bekannten Verwendung von Drosselspulen oder Transformatoren haben aber die erfindungsgemäß verwendeten Ohm'schen Widerstände, abgesehen von dem wesentlich geringeren Preis, den Vorzug, daß sie wesentlich einfacher gebaut sind, ein kleineres Gewicht haben und weniger Raum beanspruchen. Es ergibt sich daher eine besonders einfache, raumsparende und leichte Bauweise des Gerätes. Dies ist insbesondere für Meßzwecke ein großer Vorteil. Außerdem ist die Anordnung nach der Erfindung aber auch geeignet für den Betrieb kleiner Werkzeuge, die mit elektrischen Induktions- motoren angetrieben werden und mit hoher Drehzahl laufen sollen, wie beispielsweise für den Betrieb von Schleifspindeln für Innenschliff.
Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung eine vorteilhafte Ausführungsform der Anordnung nach der Erfindung. Sie besteht im wesentlichen aus einer Brückenanordnung, deren Zweige in abwechselnder Reihenfolge aus je einem gleichen Ohm'schen Widerstand von gleichbleibendem Widerstandswert und je einem gleichen Ohm'schen Widerstand mit von der Spannung abhängigem Widerstandswert aufgebaut sind. Dabei sind die letztgenannten Ohm'schen Widerstände derart gewählt, daß sich ihre Strom-Spannungs-Kennlinien in dem zu verwendenden Bereich schneiden.
Es bezeichnen in der Abbildung 1 und 2 die beiden Ohm'schen Widerstände von gleichbleibendem Widerstandswert und 3 sowie 4 die beiden spannungsabhängigen Ohm'schen Widerstände, die in den beiden Leitungszweigen 5 und 6 der Brücke liegen. Die Endpunkte der Brücke sind mit 7 und 8 bezeichnet. 9 und 10 sind die beiden zum Verbraucher führenden Leitungen, die in den Punkten 11 und 12 an die beiden Leitungszweige 5 und 6 der Brücke angeschlossen sind. Gespeist wird die Brückenanordnung von der Wechselstromquelle 13 über die Leitungen 14 und 15.
Dadurch, daß die spannungsabhängigen Widerstände 3 und 4 in abwechselnder Reihenfolge in den Leitungszweigen 5 und 6 der Brücke angeordnet sind, summieren sich die durch sie erzeugten Oberwellen in den Punkten 11 und 12 der Brückenanordnung, während sich ihre Grundwellen in diesen Punkten aufheben. Es ergibt sich in der dargestellten Anordnung insbesondere eine starke dritte Oberwellen, also eine Verdreifachung der Frequenz.

Claims (2)

1) Anordnung zur Vervielfachung der Frequenz einer gegebenen Wechselspannung durch Erzeugung eines verzerrten Stromes und Aussieben der Oberwellen, gekennzeichnet durch die Verwendung von Ohm'schen Widerständen mit von der Spannung abhängigem Widerstandswert.
2) Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Brückenanordnung, deren Zweige in abwechselnder Reihenfolge aus je einem gleichen Ohm'schen Widerstand von gleichbleibendem Widerstandswert und je einem gleichen Ohm'schen Widerstand mit von der Spannung abhängigem Widerstandswert aufgebaut sind, die derart gewählt sind, daß sich ihre Strom-Spannungs-Kennlinien in dem zu verwendenden Bereich schneiden.

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