DEP0042762DA - Darre - Google Patents
DarreInfo
- Publication number
- DEP0042762DA DEP0042762DA DEP0042762DA DE P0042762D A DEP0042762D A DE P0042762DA DE P0042762D A DEP0042762D A DE P0042762DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sieve bottom
- drying
- goods
- kiln according
- dry material
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000001035 drying Methods 0.000 claims description 29
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 18
- 239000002274 desiccant Substances 0.000 claims description 2
- 101150016491 chsA gene Proteins 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 1
- 238000007790 scraping Methods 0.000 claims 1
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 11
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 10
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 206010057040 Temperature intolerance Diseases 0.000 description 2
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 2
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 2
- 238000009792 diffusion process Methods 0.000 description 2
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- 230000008543 heat sensitivity Effects 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 2
- 235000013405 beer Nutrition 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000012459 cleaning agent Substances 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000003292 diminished effect Effects 0.000 description 1
- 230000003467 diminishing effect Effects 0.000 description 1
- 229940035564 duration Drugs 0.000 description 1
- 235000011389 fruit/vegetable juice Nutrition 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 1
- 238000005498 polishing Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
- 230000004304 visual acuity Effects 0.000 description 1
Description
" -Parre
Dae Mollier'sche i-x-Diagramm lehrt, daß man den in einer Stufe duroh Verdunstungstrocknung erreichbaren Effekt bei gleichem
Wärmeaufwand in einer das zu trocknende Gut weitaus sohonenderen Weise dadurch erzielt» daß man die Trocknung in mehreren Stufen und
bei gleichzeitiger Temperaturetaffeiung und Zwiahenerhitsung der Trocknungsgase vornimmt. Baulieh läßt sich dieses Prinzip der Stufentrocknung derart verwirklichen, daß man entweder mehrere Trockner
und Heizaggregate abwechselnd hintereinander schaltet oder daß man duroh entsprechende Luftführung mehrere Trooknungsstufen in einer
Vorrichtung miteinander vereinigt· Dabei ist einmal die Art, in der man das zu trocknende Gut mit den Trooknungs gas en in Berührung bringi
zum anderen, wie man den Transport des Gutes durch die einzelnen Trooknungsetufen bewerkstelligt, sehr ron Bedeutung für den Wirkungsgrad der gesamten Trocknungsanlage und die Qualität des getrockneten
Produktes· Abgesehen von den Bierohrtrocknern, welche die erwünschte innige Berührung der Trooknungsgase mit dem Gut duroh Verblasen desselben in geschickter Weise mit der Transportforderung kombinieren,
hat sioh ein Durchblasen des mögliohet looker aufgeschütteten Gutes in den meisten Fällen als zweckmäßig erwiesen. Die Transportaufgabe
läßt sich in zweifacher Weise losem Erstens, man befördert das
but »tit Saint <*Ni*r· Uitevlftes
^una zwar mit Hilfe von Horden, e»
f Drehtellern.» bee oödet- U^-laufenden Siebbändern, em ket
zweitens, man bewegt das Gut selbst, und zwar rollend durch Drehtrommeln oder ee über Siebboden. Hach diesem letzten Prinzip ar»
beitende Vorrichtungen, sogenannte mechanisierte Darren, sind mehr«· fach bekannt geworden, wobei stets versucht wurde, die in ihrer Einfachheit des technischen Aufbaues und der Bedienung unerreichte, abez
sonst sehr mängeHiehaftetey Darre unter Anwendung moderner Erkenntnisse wärme- und verfahrenstechnischer Art dem neuesten Stand
der Trooknungsteohnik anzupassen. Hierbei haben sich allerdings neue Mängel und Schwierigkeiten ergebent Da, wo der Tranaprt des Gutes
zwangsläufig-mechanisch, meistens mittels komplizierter Apparatur und unter starker Auflockerung erfolgt, kommt es zu unerwünschter
Zerkleinerung des Gutes und damit zu starken Verwehungeverlusten. Der Transport in Schwingrinnen erzeugt ebenfalls Abrieb und bringt
nicht die notwendige Auflockerung. Ein anderer Nachteil, hervorgerufen durch Kreisbewegungen innerhalb der Schioht des Trocknungen
,/Die Erfindung betrifft eine volliaeclianisierte Darre zur schonenden Trocknung ten, er't^u-enipfindliclier Güter, "bestellend
aus einem nach deni Prinzip der Stuf entrocionm^ in mehrere Absclinitte unterteilten, mit ^aaförmi^ern
Trockenmittel beaufschlagten Siebboden, und aus Fördermitteln, -velciie das Gut über den Siebboden befördern.^
Troeknungsgase vornimmt „ Baulieh läßt sich dieses Prinzip der Stufentrocknung
derart verwirklichen 9 daß man entweder mehrere Trockner und Heiaaggregate abwechselnd hintereinander schaltet oder daß man
durch entsprechende Luftführung mehrere Troeknungsstufen in einer Torrichtung miteinander vereinigte Dabei ist einmal die Artf in der
man das au trocknende Gut mit den Trocknungsgasen in Berührung bring1
zum anderen* wie man den Transport des Gutes durch die einzelnen Trocknungestufen bewerkstelligt 9 sehr von Bedeutung fur den Wirkunge.
grad der gesamten Trocknungsanlage und die Qualität des getrockneten Produktes β Abgesehen von den Bterohrtrocknems welche die erwünschte
Innige Berührung der Trocknungsgase mit dem Gut durch Verblasen desselben in geschickter Weise mit der fransportforderung kombinierenf
hat sich ein Durchblasen des möglichst locker aufgeschütteten Gutes in den meisten Fällen als zweckmäßig erwiesen,, Die Transportaufgabe
läßt sich oi in zweifacher Weise losem Erstens, man befördert
^rtli&' zwar mit Hilfe von Horden 9
oDrehtellern.fr "bei—et twtaa.-ir· υ**,, lauf enden Siebbändern9 v
zweitensg man bewegt das Gut selbst 9 und zwar rollend durch Drehtrommel
oder -sd3*@%©K* über Siebboden« lach diesem letzten Prinzip arbeitende Vorrichtungenj sogenannte mechanisierte Darren^ sind mehr«·
fach bekannt geworden9 wobei stets versucht wurdef die in ihrer Ein«,
faehheit des technischen Aufbaues und der Bedienung unerreichte 9 abe:
sonst sehr mängelSiehaf teter a Darre unter Anwendung moderner Erkenntnisse wärme- und verfahrenstechnischer Art dem neuesten Stand
der Urocknungstechnik anzupassen,, Hierbei haben sich allerdings neue Mängel und Schwierigkeiten ergebens Da* wo der TransgDrt des Gutes
zwange läufig-mechanisch j meistens mittels komplizierter Apparatur und unter starker Auflockerung erfolgt $ kommt es zu unerwünschter
Zerkleinerung des Gutes und damit zu starken YerwehungsverlustenB Der Transport in Schwingrinnen erzeugt ebenfalls Abrieb und bringt
nicht die notwendige Auflockerungβ Ein anderer lachteil9 hervorgerufen
durch Kreisbewegungen innerhalb der Schicht des Trocknung©*-
gutes oder nicht lOO^-iges Funktionieren der Vorrichtung, welche das Gut über den Siebboden befördern soll, ist das Zurückbleiben kleinerer
Trockengutteilchen in höhertemperierten Zonen, wo sie dann übertrocken werden und durch Rüsten oder Verkohlen verloren gehen und u.U. zur
Brandursache werden können. Als weiterer Nachteil ist das Abnehmen der Sohicltetärke des Gutes Infolge Schrumpfung während des Trooknungsvorgn
ganges gegen das Ende des Siebbodens hin zu verzeichnen, wodurch der Ausnutzungsgrad der Trooknungsgase natürlich entsprechend vermindert
wird. CJ
e ee ree Sa s4«(/die Stufentrocknung nüotx auf der Barre unter Zuhilfenahme einer Vorrichtung ermöglicht, welche in ihrer einfachsten Ausführungsform» wie in ihrer verfahrenstechnischen Abwandlung
nach dem Sohaufelprinzip arbeitet, sei Ihr im folgenden die Bezeichnung "Schaufeldarre" gegeben. - Die Schaufeldarre bestehtt Erstens,
aus einem langgestreckten Siebboden, welcher von unten nach oben oder - oben naoh unten und Je nachdem es die Wärmea*pfindliohkeit des zu
/th- trocknenden Gutes erfordert» gemäß dem Prinzip der Stufentrocknung in
\JiLae zwei-, drei- oder mehrfach temperatur- und mengenmäßig gestaffelten
Zonen von Trooknungsgasen im Querstrom durch wird} zweitens» aus dem Förderapparat, der den Transport des Trooknungsgutes über den
Siebboden bewerkstelligt· Unter dem langgestreckten Siebboden befinden sich die Kammern» welche der Zuführung der Trooknungsgase dienen,
deren re jeweils der Empfindlichkeit des Trocknungsguteβ im Zustand zur Zeit des Verweilens über den
jeweiligen Kammern angepasst e4ft&-, wodurch von der Naßgutaufgabeetelle zum TrockengürSnae hin ein Abwärtsstaffelung der Trooknungsgaetemperaturen zustande kommt· Ba beispielsweise bei stark quellfähigen und
während des Trooknens zu Oberflächenverhornung neigenden Gütern auch auf die hierdurch bedingte Verminderung der Diffusionsgeschwindigkeit
der Kernfeuohtigkeit zur Oberfläche des Gutes Rücksicht genommen werden muß, ist neben einer mehfaohen Unterteilung der Temperatur der
Trooknungsgase eine Staffelung der Verweilzelt Innerhalb der einzelnen
Temperaturzonen notwendig» die nach der kälteren d.h. Trookengutseite
hin zunehmen muß» was bei konstanter Fördergeschwindigkeit desGutes über den Siebboden längere Kammern unter dem Siebboden*«»
e &gen ^aber auch auf andere Weise einfacher erreicht werden kann» worüber nachfolgend nooh besonders berichtet wird.
gutes oder nicht 1OÖf£-igee Funktionieren der Vorrichtung^ welche das Gut liter den Siebboden befördern solls ist das Zurückbleiben kleinerer
Sreckengutteilehen in höhertemperierten Zoneng wo sie dann übertrocken
werden und durch Rösten oder Verkohlen verloren gehen und u»Ue zur
Brandursache werden können. Als weiterer Nachteil ist das Abnehmen der Schicltetärke des Gutes infolge Schrumpfung während des Sroeknungsvorip
ganges gegen das Ende des Siebbodens hin zu verzeichnen* wodurch der Ausnutzungsgrad der frocknungsgase natürlich entsprechend vermindert
wird« CJ
LNachf olgend sei iruii eine Trockenanlage bc-schrieben, v/elclie sich unter Ausschaltung aller vorstehend aufgeführten
Nachteile durch Einfecheit dea Aufbe.ues und der Bedienung bei einem Minium an Eirenbedarf auszeichnet und welche
gemäss der Erfindung derart ausgebildet ist, dass die Jürdermittel aus einem oder mehreren sich über die ganze
Breite des Siebbodens erstreckenden,^us einer oder mehreren schaufelartigen Flächen zusammengjsetzten, je^en
den Siebboden geneigten und diesen abstreifenden Gohiibern bestehen, welche so ausgestattet sind, das sie
eine hin-und hergehende Bewegung beschreiben, derart, dass der Arbeitshub ύοπ der Nassgutaufgabestelle zmn.
Trockengutaustragende gerichtet ist und der Rücklauf als Leerlauf erfolgt .J
*ia©h unten und je nachdem.es die Wärmes«tpfindlichkeit des su
^d be- tr©eknenden Gutes erfordert, gemäß dem Prinzip der Stufentroeknung in
e 2wei~e drei- oder mehrfach temperatur=» und menegsmäßig gestaffelten
Zonen von Iroeknungsgasen im Querstrom durchfeS^sea wird ι zweitens @
aus dem Förderapparats der den fransport des Trocknungsgutes über den
Siebboden bewerkstelligte Unter dem langgestreckten Siebboden befin». den sich die Kammern« welche der Zuführung der frocknungsgaee dieaent
deren femp^gfartegalw^unovöcn jeweils der Empfindlichkeit des Srocknungsgutes im Zustand sur Zeit des Verweilens über den
'kSt
jeweiligen Eammern angepasst S'teö-s wodurch von der laßgutaufgabestelle zum froekengu^Me hin ein Abwärtsstaffelung der frocknungsgastempera»
türen sustande kommte Ba beispielsweise bei stark quellfähigen und während des Trocknens zu Oberflächenverhornung neigenden Gütern auch
auf die hierdurch bedingte Terminderung der Diffusionsgeschwindigkeit der Kernfeuehtigkeit zur Oberfläche d@s Gutes Hücksicht genommen werden muß« ist neben einer metefachen Unterteilung der Semparatur der
froeknungsgas© eine Staffelung der "ferweil&eit innerhalb der einzelnen femperatursonen notwendig^ die nach der kälteren dehe Trockengü^roeTte
hin annehmen mug# was bei konstanter Fördergeschwindigkeit des Gute über den Siebboden /g&nlieh längere Kammern unter dem
#^gefi^aber auch auf andere Weise einfacher erreicht werden kannf worüber nachfolgend noch besonders berichtet wird«
Schließlieh ist der Trocknunsgeffekt leim Durchblasen eines Gutes mittels warmer Luft noch von der Gasgeschwindigkeit abhängigf wobei
man die feuehtigkeitsabführende Wirkung der Trockmingsgase dem sich während des Jrocknungevorganges vermindernden Feuchtigkeitsnachschub
infolge geringer werdender Diffusionsgeschwindigkeit dadurch anpassen kann* daß man den Luftdurehtrittsquerschnitt der Siebbodenflache über
t
d UJT?3Q =
einer Kammer gleichfalls von der Haßgutaufga"bestelle zum Trockenguts
dbsefti weise vermindert ^*
ende hin ohn»&--gJfeaftge3b%-> wodurch ae-ofcmo· einer überhitzung d@r
bereits angetrockneten Kandzonen des Gutes vorgebeugt wird* Durch Kombination dieser Gesichtepunkt© läßt sich beispielsweise bei nur dreifacher
Temparaturstaffelung und ebenfalls dreifacher Unterteilung der Luftdurchtrittequersehnitt® im Siebboden ;)eder einzelnen Kammer ein®
Gesamtunterteilung in neun gestaffelt wirkende Troeknungsstufen apparativ höchst einfach erreiehent wie in Abbe 1 sehematiseh dargestellt
ist.
Die Poliervorrichtung der Sehau.feidarre besteht m&m^mr aus einem gegen den Siebboden geneigtenf schaufelartigen Blech, in der
Breite des Siebbodens# das jEdrfe-a-ea-g-eh. ■e-B^i^gBggino 9
den Siebboden abstreifend von der Haßgutaufgabestelli gum frockengutoQte
aia bewegt wird (ββ Abbe2) oder aus einer weitainkigen Harke8
welche in gleicher Weise über d@n Siebboden geführt wird ζββ Abb*3)
oder aus einer weitzinkigen Marke 9 deren Spitzen mit einem gegen den
Siebboden geneigten e kurzen schaufelartigen Blech untereinander verw
bunden sindf wobei durch diese Kombination von Schaufel und Harke ein
Förderelement zustande kommtf das dem in der Landwirtschsf t gebrauch«
liehen Kultivator Sfepaeli; (se Abb»4) oder aus einer rotierenden Walze 9
auf deren Umfang mehrere kleine Schaufeln angeordnet sind (s« AVb65)@
Bei Ter^idung einer Schaufel schiebt sich diese unter das Gut9 welchse
sich örtlich leicht zusammendrückt und bei Erreichen eines bestimmten Staudruckes über die Schaufeloberkante wieder auf den Siebboden %&*>
rüok fällt ι auf diese Weise wird das Gut auf dem Siebboden ein gewis«- ses Stück weiter gefördert und gleichzeitig aufgelockert bezwe gewendet» Bei Verwendung einer Harke wird das Gut gleichfalls nach Erreichen eines bestimmten Staudruckes dureh die Zinkenzwischenräume ge«.
presstj wobei es wiederum ein, Stück weitertransportiert und- gleich»» zeitig auseinanderguellend aufgelockert und gewendet wird, Die jfombi-.
nation beider Elemente zum Kultivatoxvlbrderer vereinigt den Yorssug der Schaufelj welche den Siebboden völlig abstreift und somit ein
Liegenbleiben einzelner Gutsteilchen verhindert 9 mit dem der Harke 9
die sich durch entsprechenden Mnkenabstand der äußeren Erscheinungsform und damit dem Terhalten eines ^eden Gutes bei dieser Art der
Beförderung anpassen läßte Bei Verwendung der Schsafelwalze ist durch
entsprechende Abstimmung von Vorschubgeschwindigkeit dee gesamten Förderapparates und Rotationsgeschwindigkeit der Schaufelwalze dafür
gesorgt, daß wiederum das Trocknungsgut leicht angestaut und außerdem seinem Herüberwälzen über den Förderapparat mechanisch nachgeholfen
wird, wobei das Gut wiederum ein Stück weitertransportiert und aus* einanderfallend aufgelockert und gewendet wird« Durch Verwendung
einer Bürstenwalze anstelle der Schaufelwalze kann auch bei dieser
vollkomtnetfes
Ausführungsfora ein et- Abstreifen des Siebbodens erzielt werden. Die Anwendung einer Förderwalze anstelle einer starren schau»
feiartigen Fördervorrichtung kommt vor allem dann infrage, wenn das Trocknungsgut infolge seiner stniturellen Zusammensetzung oder durch
bei seiner Zerkleinerung ausgetretenen Saft so klebrig ist, beispielsweise gehäckseltes Grünfutter, daß der aus konstruktiven Gründen
hochstzulässige Staudruck nicht ausreicht» um das automatische Gleiten des Gutes über eine starre Sohaufel zu bewirken«
Das Förderelement selbst ist jeweils *m eine Welle geringfügig schwenkbar gelagert, welche von zwei seitlich am Siebboden umlaufenden endlosen Ketten zwangsläufig geführt ist. Am Ende dee Siebbodens wirft das Förderelement stete das dem Torschub entsprechende
Quantum an ge trockne tan Gut ab und kehrt auf dem Rückwege leerlaufend in seine Ausgangsposition zurück· Der Antrieb der Schaufelwalze erfolgt in einfacher Weise dadurch, daß ein Zahnrad, welches über eine
Kettenübersetzung mit der Schaufelwalze verbunden ist, an einer feststehenden Zahnstange vorbei bewegt wird· SiS Durchsatzgeschwindigkeit
des Gutes kann entweder durch Drehzahländerung am Kettenradantrieb oder aber durch Verwendung mehj&rer Förderelemente auf einfachere Art
und Weise variiert werden« Sine zerkleinernde Wirkung des Förderprozesse ist nioht feststellbar· Da sich die Sohiohtstarke des Gutes
automatisch nach dem Staudruck reguliert, schiebt sich das mit zunehmendem Trocknungegrad schrumpfende Gut soweit zusammen, daß am
Ende des Siebbodens eine leichte Zunahme der Sohiohtstarke zu beobachten ist. Infolge dieser Sehiohtstärkensunahme und der Verminderung
des SchuttVolumens des trockener werdenden Gutes wird die Dureheatageschwindigkeit des Trocknungsgutes von der nassen zur trockenen Seite laufend vermindert, so daß sieh hierdurch schon die erfordernohe
Verlängerung der Verweilzeit in den einzelnen Temperatureonen ergibt, wodurch auf die eingangs bereite erwähnte Staffelung der Kammerlängen
bei Anwendung des vorbesohriebenen Förderprinaips verzichtet werden kann. Der am Trookengutende hoohgebogenen Siebboden garantiert den
notwendigen Staudruck der Oute-Sonioht bis zu dieser Stelle«
Claims (7)
- Patentanspr .!.ehe. ) Vollmechanisierte Dprre zur schonenden Trocknung temperaturempfindlicher Güter, "bestellend aas einem nach dem Prinzip der Stufentrocknung in mehrere Abschnitte "unterteilten, mit gasförmigem Trockenmittel beaufschlagten Siebboden und aus Fördermitteln, v/elche das Gut über den Siebboden befördern, dadurch gekennzeichnet, daJj die Fördermittel aus einem oder mehreren sich über die ganze Breite des Siebbodens erstreckenden, aus einer oder mehreren schaufelortigen Flächen zusammengesetzten, geben den Siebboden geneigten und diesen abstreifenden Schabern bestehen, welche so ausgestattet sind, dass sie eine hin-und hergehende Bewegung beschreiben,derart, dass der Arbeitshub von der Nassgutaufgabestelle zum Trockengut oust rag ende gerichtet ist und der Rücklauf als Leerlauf erfolgt.
- 2.) Darre m.ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaber aus einer weitzinkigen Harke besteht, deren Spitzen gegebenenfalls mit einem schaufelartigen Blech miteinander verbunden sind.
- 3.) Darre n?ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaber aus einer mit Schaufeln versehenen, um ihre Achse rotierenden V/alze besteht.
- 4.) Darre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dasr. der Schaber aus einer Bürstenwalze oder einer Walze mit aufgerauhter Oberfläche besteht.
- 5.) Darre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontal oder geneigt verlaufende Siebboden am Trockengutaustragende ein Stück hochgebogen ist, woa?durch der notwendige Staudruck des Trockengutes erzeugt wird.
- 6.) Darre nach Anspruch 1, da (lurch ^e dass mehrere Schaber hintereinander gecehaltet sind, v/q^dureh die Dur chsa ^geschwindigkeit dos Trockengutes "bei jlsichbleibender Geschwindiglceit der Fördereinrichtung vergrüssert wird.
- 7.) Darre nach Anspruch 1, dadurch ,^ekennseichnet, dass der Siebboden derart ausgebildet iot, dap sich die Xür den Luftdurchtritt ausjsaparten Durchtrittsoffnungen je Temperaturstufe von der Gutseintrittsseite zum 'iut saus tragende fortlatif en4.verkleinern.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO2010029045A2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum trocknen von biomasse | |
| DE816827C (de) | Darre | |
| DEP0042762DA (de) | Darre | |
| DE1278949B (de) | Walzentrockner fuer Nahrungsmittel | |
| DE423492C (de) | Zylindrische, beiderseits keglig auslaufende Drehtrommel zum Brennen von Gips | |
| DE212009000161U1 (de) | Anlage für die kontinuierliche Trocknung von Partikelmaterial | |
| DE759118C (de) | Verfahren zum Betriebe von Stockwerkstrocknern fuer pflanzliche Stoffe | |
| DE1729431B2 (de) | Drehtrommeltrockner für Schlämme, insbesondere Teichschlämme | |
| DE7417697U (de) | Zellenradschleuse | |
| CH228591A (de) | Trockenverfahren und Trockeneinrichtung für landwirtschaftliche Erzeugnisse. | |
| DE708985C (de) | Verteilvorrichtung fuer Maiskolbenenthueller | |
| CH439198A (de) | Maschine zum Trocknen von bedruckten Stoffen, insbesondere von gewirkten, gestrickten oder anderen leicht verformbaren Stoffen | |
| DE3836004C2 (de) | ||
| DE678095C (de) | Kuehlbett fuer Walzwerke | |
| DE507626C (de) | Malzwender mit uebereinanderliegenden endlosen Hordenflaechen | |
| DE561394C (de) | Verfahren zum Trocknen von koernigem Gut, insbesondere Getreide, in einem Silo oder einer aehnlichen Einrichtung | |
| DE635141C (de) | Reinigungsvorrichtung fuer landwirtschaftliche Erzeugnisse (Rueben o. dgl.) mit einer schraeg liegenden Rosttrommel | |
| DE737975C (de) | Siebbodentrockner fuer landwirtschaftliche Erzeugnisse | |
| DE246998C (de) | ||
| DE3517880A1 (de) | Befeuchtungs- und bestreuungsvorrichtung fuer semmeln | |
| CH155800A (de) | Verfahren und Einrichtung zur Gewinnung von trockenen Platten aus einer nassen Bahn aus Holzstoff, Zellstoff, Zellulose und dergleichen. | |
| DE76146C (de) | Darre mit rohrenden kegelförmigen Trommeln | |
| DE19736661A1 (de) | Reinigungskratzer für Kettenkratzförderer, insbesondere für Bergbaubetriebe | |
| DE563944C (de) | Feststehende Trockentrommel zum Trocknen von dickbreiigen, pastenartigen und klebrigen Stoffen | |
| DE97557C (de) |