DEP0042762DA - Darre - Google Patents

Darre

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DEP0042762DA
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DE
Germany
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sieve bottom
drying
goods
kiln according
dry material
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English (en)
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Hans Dr.-Ing. Essen Maul
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Description

" -Parre
Dae Mollier'sche i-x-Diagramm lehrt, daß man den in einer Stufe duroh Verdunstungstrocknung erreichbaren Effekt bei gleichem Wärmeaufwand in einer das zu trocknende Gut weitaus sohonenderen Weise dadurch erzielt» daß man die Trocknung in mehreren Stufen und bei gleichzeitiger Temperaturetaffeiung und Zwiahenerhitsung der Trocknungsgase vornimmt. Baulieh läßt sich dieses Prinzip der Stufentrocknung derart verwirklichen, daß man entweder mehrere Trockner und Heizaggregate abwechselnd hintereinander schaltet oder daß man duroh entsprechende Luftführung mehrere Trooknungsstufen in einer Vorrichtung miteinander vereinigt· Dabei ist einmal die Art, in der man das zu trocknende Gut mit den Trooknungs gas en in Berührung bringi zum anderen, wie man den Transport des Gutes durch die einzelnen Trooknungsetufen bewerkstelligt, sehr ron Bedeutung für den Wirkungsgrad der gesamten Trocknungsanlage und die Qualität des getrockneten Produktes· Abgesehen von den Bierohrtrocknern, welche die erwünschte innige Berührung der Trooknungsgase mit dem Gut duroh Verblasen desselben in geschickter Weise mit der Transportforderung kombinieren, hat sioh ein Durchblasen des mögliohet looker aufgeschütteten Gutes in den meisten Fällen als zweckmäßig erwiesen. Die Transportaufgabe läßt sich in zweifacher Weise losem Erstens, man befördert das
but »tit Saint <*Ni*r· Uitevlftes
^una zwar mit Hilfe von Horden, e» f Drehtellern.» bee oödet- U^-laufenden Siebbändern, em ket zweitens, man bewegt das Gut selbst, und zwar rollend durch Drehtrommeln oder ee über Siebboden. Hach diesem letzten Prinzip ar» beitende Vorrichtungen, sogenannte mechanisierte Darren, sind mehr«· fach bekannt geworden, wobei stets versucht wurde, die in ihrer Einfachheit des technischen Aufbaues und der Bedienung unerreichte, abez sonst sehr mängeHiehaftetey Darre unter Anwendung moderner Erkenntnisse wärme- und verfahrenstechnischer Art dem neuesten Stand der Trooknungsteohnik anzupassen. Hierbei haben sich allerdings neue Mängel und Schwierigkeiten ergebent Da, wo der Tranaprt des Gutes zwangsläufig-mechanisch, meistens mittels komplizierter Apparatur und unter starker Auflockerung erfolgt, kommt es zu unerwünschter Zerkleinerung des Gutes und damit zu starken Verwehungeverlusten. Der Transport in Schwingrinnen erzeugt ebenfalls Abrieb und bringt nicht die notwendige Auflockerung. Ein anderer Nachteil, hervorgerufen durch Kreisbewegungen innerhalb der Schioht des Trocknungen
,/Die Erfindung betrifft eine volliaeclianisierte Darre zur schonenden Trocknung ten, er't^u-enipfindliclier Güter, "bestellend aus einem nach deni Prinzip der Stuf entrocionm^ in mehrere Absclinitte unterteilten, mit ^aaförmi^ern Trockenmittel beaufschlagten Siebboden, und aus Fördermitteln, -velciie das Gut über den Siebboden befördern.^
Troeknungsgase vornimmt Baulieh läßt sich dieses Prinzip der Stufentrocknung derart verwirklichen 9 daß man entweder mehrere Trockner und Heiaaggregate abwechselnd hintereinander schaltet oder daß man durch entsprechende Luftführung mehrere Troeknungsstufen in einer Torrichtung miteinander vereinigte Dabei ist einmal die Artf in der man das au trocknende Gut mit den Trocknungsgasen in Berührung bring1 zum anderen* wie man den Transport des Gutes durch die einzelnen Trocknungestufen bewerkstelligt 9 sehr von Bedeutung fur den Wirkunge. grad der gesamten Trocknungsanlage und die Qualität des getrockneten Produktes β Abgesehen von den Bterohrtrocknems welche die erwünschte Innige Berührung der Trocknungsgase mit dem Gut durch Verblasen desselben in geschickter Weise mit der fransportforderung kombinierenf hat sich ein Durchblasen des möglichst locker aufgeschütteten Gutes in den meisten Fällen als zweckmäßig erwiesen,, Die Transportaufgabe läßt sich oi in zweifacher Weise losem Erstens, man befördert
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gutes oder nicht lOO^-iges Funktionieren der Vorrichtung, welche das Gut über den Siebboden befördern soll, ist das Zurückbleiben kleinerer Trockengutteilchen in höhertemperierten Zonen, wo sie dann übertrocken werden und durch Rüsten oder Verkohlen verloren gehen und u.U. zur Brandursache werden können. Als weiterer Nachteil ist das Abnehmen der Sohicltetärke des Gutes Infolge Schrumpfung während des Trooknungsvorgn ganges gegen das Ende des Siebbodens hin zu verzeichnen, wodurch der Ausnutzungsgrad der Trooknungsgase natürlich entsprechend vermindert wird. CJ
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e ee ree Sa s4«(/die Stufentrocknung nüotx auf der Barre unter Zuhilfenahme einer Vorrichtung ermöglicht, welche in ihrer einfachsten Ausführungsform» wie in ihrer verfahrenstechnischen Abwandlung nach dem Sohaufelprinzip arbeitet, sei Ihr im folgenden die Bezeichnung "Schaufeldarre" gegeben. - Die Schaufeldarre bestehtt Erstens, aus einem langgestreckten Siebboden, welcher von unten nach oben oder - oben naoh unten und Je nachdem es die Wärmea*pfindliohkeit des zu /th- trocknenden Gutes erfordert» gemäß dem Prinzip der Stufentrocknung in \JiLae zwei-, drei- oder mehrfach temperatur- und mengenmäßig gestaffelten Zonen von Trooknungsgasen im Querstrom durch wird} zweitens» aus dem Förderapparat, der den Transport des Trooknungsgutes über den Siebboden bewerkstelligt· Unter dem langgestreckten Siebboden befinden sich die Kammern» welche der Zuführung der Trooknungsgase dienen, deren re jeweils der Empfindlichkeit des Trocknungsguteβ im Zustand zur Zeit des Verweilens über den jeweiligen Kammern angepasst e4ft&-, wodurch von der Naßgutaufgabeetelle zum TrockengürSnae hin ein Abwärtsstaffelung der Trooknungsgaetemperaturen zustande kommt· Ba beispielsweise bei stark quellfähigen und während des Trooknens zu Oberflächenverhornung neigenden Gütern auch auf die hierdurch bedingte Verminderung der Diffusionsgeschwindigkeit der Kernfeuohtigkeit zur Oberfläche des Gutes Rücksicht genommen werden muß, ist neben einer mehfaohen Unterteilung der Temperatur der Trooknungsgase eine Staffelung der Verweilzelt Innerhalb der einzelnen Temperaturzonen notwendig» die nach der kälteren d.h. Trookengutseite hin zunehmen muß» was bei konstanter Fördergeschwindigkeit desGutes über den Siebboden längere Kammern unter dem Siebboden*«» e &gen ^aber auch auf andere Weise einfacher erreicht werden kann» worüber nachfolgend nooh besonders berichtet wird.
gutes oder nicht 1OÖf£-igee Funktionieren der Vorrichtung^ welche das Gut liter den Siebboden befördern solls ist das Zurückbleiben kleinerer Sreckengutteilehen in höhertemperierten Zoneng wo sie dann übertrocken werden und durch Rösten oder Verkohlen verloren gehen und u»Ue zur Brandursache werden können. Als weiterer Nachteil ist das Abnehmen der Schicltetärke des Gutes infolge Schrumpfung während des Sroeknungsvorip ganges gegen das Ende des Siebbodens hin zu verzeichnen* wodurch der Ausnutzungsgrad der frocknungsgase natürlich entsprechend vermindert wird« CJ
LNachf olgend sei iruii eine Trockenanlage bc-schrieben, v/elclie sich unter Ausschaltung aller vorstehend aufgeführten Nachteile durch Einfecheit dea Aufbe.ues und der Bedienung bei einem Minium an Eirenbedarf auszeichnet und welche gemäss der Erfindung derart ausgebildet ist, dass die Jürdermittel aus einem oder mehreren sich über die ganze Breite des Siebbodens erstreckenden,^us einer oder mehreren schaufelartigen Flächen zusammengjsetzten, je^en den Siebboden geneigten und diesen abstreifenden Gohiibern bestehen, welche so ausgestattet sind, das sie eine hin-und hergehende Bewegung beschreiben, derart, dass der Arbeitshub ύοπ der Nassgutaufgabestelle zmn. Trockengutaustragende gerichtet ist und der Rücklauf als Leerlauf erfolgt .J
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#^gefi^aber auch auf andere Weise einfacher erreicht werden kannf worüber nachfolgend noch besonders berichtet wird«
Schließlieh ist der Trocknunsgeffekt leim Durchblasen eines Gutes mittels warmer Luft noch von der Gasgeschwindigkeit abhängigf wobei man die feuehtigkeitsabführende Wirkung der Trockmingsgase dem sich während des Jrocknungevorganges vermindernden Feuchtigkeitsnachschub infolge geringer werdender Diffusionsgeschwindigkeit dadurch anpassen kann* daß man den Luftdurehtrittsquerschnitt der Siebbodenflache über
t d UJT?3Q =
einer Kammer gleichfalls von der Haßgutaufga"bestelle zum Trockenguts
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ende hin ohn»&--gJfeaftge3b%-> wodurch ae-ofcmo· einer überhitzung d@r bereits angetrockneten Kandzonen des Gutes vorgebeugt wird* Durch Kombination dieser Gesichtepunkt© läßt sich beispielsweise bei nur dreifacher Temparaturstaffelung und ebenfalls dreifacher Unterteilung der Luftdurchtrittequersehnitt® im Siebboden ;)eder einzelnen Kammer ein® Gesamtunterteilung in neun gestaffelt wirkende Troeknungsstufen apparativ höchst einfach erreiehent wie in Abbe 1 sehematiseh dargestellt ist.
Die Poliervorrichtung der Sehau.feidarre besteht m&m^mr aus einem gegen den Siebboden geneigtenf schaufelartigen Blech, in der Breite des Siebbodens# das jEdrfe-a-ea-g-eh. ■e-B^i^gBggino 9 den Siebboden abstreifend von der Haßgutaufgabestelli gum frockengutoQte aia bewegt wird (ββ Abbe2) oder aus einer weitainkigen Harke8 welche in gleicher Weise über d@n Siebboden geführt wird ζββ Abb*3) oder aus einer weitzinkigen Marke 9 deren Spitzen mit einem gegen den Siebboden geneigten e kurzen schaufelartigen Blech untereinander verw bunden sindf wobei durch diese Kombination von Schaufel und Harke ein Förderelement zustande kommtf das dem in der Landwirtschsf t gebrauch« liehen Kultivator Sfepaeli; (se Abb»4) oder aus einer rotierenden Walze 9 auf deren Umfang mehrere kleine Schaufeln angeordnet sind (s« AVb65)@ Bei Ter^idung einer Schaufel schiebt sich diese unter das Gut9 welchse sich örtlich leicht zusammendrückt und bei Erreichen eines bestimmten Staudruckes über die Schaufeloberkante wieder auf den Siebboden %&*> rüok fällt ι auf diese Weise wird das Gut auf dem Siebboden ein gewis«- ses Stück weiter gefördert und gleichzeitig aufgelockert bezwe gewendet» Bei Verwendung einer Harke wird das Gut gleichfalls nach Erreichen eines bestimmten Staudruckes dureh die Zinkenzwischenräume ge«. presstj wobei es wiederum ein, Stück weitertransportiert und- gleich»» zeitig auseinanderguellend aufgelockert und gewendet wird, Die jfombi-. nation beider Elemente zum Kultivatoxvlbrderer vereinigt den Yorssug der Schaufelj welche den Siebboden völlig abstreift und somit ein Liegenbleiben einzelner Gutsteilchen verhindert 9 mit dem der Harke 9 die sich durch entsprechenden Mnkenabstand der äußeren Erscheinungsform und damit dem Terhalten eines ^eden Gutes bei dieser Art der Beförderung anpassen läßte Bei Verwendung der Schsafelwalze ist durch
entsprechende Abstimmung von Vorschubgeschwindigkeit dee gesamten Förderapparates und Rotationsgeschwindigkeit der Schaufelwalze dafür gesorgt, daß wiederum das Trocknungsgut leicht angestaut und außerdem seinem Herüberwälzen über den Förderapparat mechanisch nachgeholfen wird, wobei das Gut wiederum ein Stück weitertransportiert und aus* einanderfallend aufgelockert und gewendet wird« Durch Verwendung einer Bürstenwalze anstelle der Schaufelwalze kann auch bei dieser
vollkomtnetfes
Ausführungsfora ein et- Abstreifen des Siebbodens erzielt werden. Die Anwendung einer Förderwalze anstelle einer starren schau» feiartigen Fördervorrichtung kommt vor allem dann infrage, wenn das Trocknungsgut infolge seiner stniturellen Zusammensetzung oder durch bei seiner Zerkleinerung ausgetretenen Saft so klebrig ist, beispielsweise gehäckseltes Grünfutter, daß der aus konstruktiven Gründen hochstzulässige Staudruck nicht ausreicht» um das automatische Gleiten des Gutes über eine starre Sohaufel zu bewirken«
Das Förderelement selbst ist jeweils *m eine Welle geringfügig schwenkbar gelagert, welche von zwei seitlich am Siebboden umlaufenden endlosen Ketten zwangsläufig geführt ist. Am Ende dee Siebbodens wirft das Förderelement stete das dem Torschub entsprechende Quantum an ge trockne tan Gut ab und kehrt auf dem Rückwege leerlaufend in seine Ausgangsposition zurück· Der Antrieb der Schaufelwalze erfolgt in einfacher Weise dadurch, daß ein Zahnrad, welches über eine Kettenübersetzung mit der Schaufelwalze verbunden ist, an einer feststehenden Zahnstange vorbei bewegt wird· SiS Durchsatzgeschwindigkeit des Gutes kann entweder durch Drehzahländerung am Kettenradantrieb oder aber durch Verwendung mehj&rer Förderelemente auf einfachere Art und Weise variiert werden« Sine zerkleinernde Wirkung des Förderprozesse ist nioht feststellbar· Da sich die Sohiohtstarke des Gutes automatisch nach dem Staudruck reguliert, schiebt sich das mit zunehmendem Trocknungegrad schrumpfende Gut soweit zusammen, daß am Ende des Siebbodens eine leichte Zunahme der Sohiohtstarke zu beobachten ist. Infolge dieser Sehiohtstärkensunahme und der Verminderung des SchuttVolumens des trockener werdenden Gutes wird die Dureheatageschwindigkeit des Trocknungsgutes von der nassen zur trockenen Seite laufend vermindert, so daß sieh hierdurch schon die erfordernohe Verlängerung der Verweilzeit in den einzelnen Temperatureonen ergibt, wodurch auf die eingangs bereite erwähnte Staffelung der Kammerlängen bei Anwendung des vorbesohriebenen Förderprinaips verzichtet werden kann. Der am Trookengutende hoohgebogenen Siebboden garantiert den notwendigen Staudruck der Oute-Sonioht bis zu dieser Stelle«

Claims (7)

  1. Patentanspr .!.ehe
    . ) Vollmechanisierte Dprre zur schonenden Trocknung temperaturempfindlicher Güter, "bestellend aas einem nach dem Prinzip der Stufentrocknung in mehrere Abschnitte "unterteilten, mit gasförmigem Trockenmittel beaufschlagten Siebboden und aus Fördermitteln, v/elche das Gut über den Siebboden befördern, dadurch gekennzeichnet, daJj die Fördermittel aus einem oder mehreren sich über die ganze Breite des Siebbodens erstreckenden, aus einer oder mehreren schaufelortigen Flächen zusammengesetzten, geben den Siebboden geneigten und diesen abstreifenden Schabern bestehen, welche so ausgestattet sind, dass sie eine hin-und hergehende Bewegung beschreiben,derart, dass der Arbeitshub von der Nassgutaufgabestelle zum Trockengut oust rag ende gerichtet ist und der Rücklauf als Leerlauf erfolgt.
  2. 2.) Darre m.ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaber aus einer weitzinkigen Harke besteht, deren Spitzen gegebenenfalls mit einem schaufelartigen Blech miteinander verbunden sind.
  3. 3.) Darre n?ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaber aus einer mit Schaufeln versehenen, um ihre Achse rotierenden V/alze besteht.
  4. 4.) Darre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dasr. der Schaber aus einer Bürstenwalze oder einer Walze mit aufgerauhter Oberfläche besteht.
  5. 5.) Darre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontal oder geneigt verlaufende Siebboden am Trockengutaustragende ein Stück hochgebogen ist, woa?durch der notwendige Staudruck des Trockengutes erzeugt wird.
  6. 6.) Darre nach Anspruch 1, da (lurch ^e dass mehrere Schaber hintereinander gecehaltet sind, v/q^dureh die Dur chsa ^geschwindigkeit dos Trockengutes "bei jlsichbleibender Geschwindiglceit der Fördereinrichtung vergrüssert wird.
  7. 7.) Darre nach Anspruch 1, dadurch ,^ekennseichnet, dass der Siebboden derart ausgebildet iot, dap sich die Xür den Luftdurchtritt ausjsaparten Durchtrittsoffnungen je Temperaturstufe von der Gutseintrittsseite zum 'iut saus tragende fortlatif en4.verkleinern.

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