DEP0042743DA - Pflanzensetzmaschine - Google Patents
PflanzensetzmaschineInfo
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- grippers
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Pflanzensetzmaschinen und betrifft eine verbesserte Ausbildung solcher Setzmaschinen, die insbesondere zum Setzen von Waldpflanzen auf Vollumbruch und in Streifen gepflügten Kahlschlägen bestimmt sind.
Von den Pflanzensetzmaschinen wird gefordert, daß mit ihnen eine möglichst große Zahl von Pflanzen in einem bestimmten Zeitraum gepflanzt werden, so daß gegenüber dem Handsetzen wesentliche Ersparungen an Arbeitszeit und Arbeitskraft eintreten. Dieses wird bei den bekannten Pflanzensetzmaschinen dadurch erreicht, daß eine aus einer Vielzahl von Greifern gebildete endlose Kette an einer Aufgabestelle vorbeigeleitet wird, dort die Greifer mit Pflanzen durch 2 bis 6 Einleger belegt und zur Setzstelle geführt werden, wo die Pflanzen gesetzt werden. Hierauf werden die leeren, geöffneten bleibenden Greifer wieder zur Aufgabestelle zum Nachfüllen zurückgeführt.
Die Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung der Greifer, so daß diese beim Einlegen der Pflanzen an der Aufgabestelle durch die Einleger mit leichtem Druck geschlossen werden und so das Verwehen der Pflanzen bei starkem Wind verhindern. Ferner wird durch die neuen Greifer ermöglicht, daß die die Greifer tragende endlose Kette in einer vertikalen Ebene geführt und hierdurch eine schmale Bauform der Pflanzensetzmaschine ermöglicht wird, welche für das Setzen von Waldpflanzen erforderlich ist. Weiter ist auch erforderlich, daß auf die Verwendung von Laufrädern mit breiteren Radabständen, wie bei älteren Pflanzmaschinen bekannt ist, verzichtet wird und die Laufräder zugleich als Anpreßräder ausgebildet sind.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht der Greiferkette mit Anpreßrad, Pflug, Aufgabe- und Setzstelle,
Fig. 2 eine Rückansicht der in Fig. 1 erwähnten Teile,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Greiferkette mit Greiffinger und Auslöser,
Fig. 4 eine Rückansicht eines Greifers in geschlossener Stellung,
Fig. 5 eine Rückansicht eines Greifers in offener Stellung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen geschlossenen Greifer,
Fig. 7 eine Draufsicht auf einen offenen Greifer.
Eine endlose Kette 3 ist über Rollen 13 geführt. An der Kette sind Greifer befestigt, welche aus dem Greiferträger 1, der in den Lagern 4 und 6 geführten Achse 2, den Greiferblechen 5, von welchen je ein Stück an dem oberen Ende des Greiferträgers 1 und der Achse 2 befestigt ist, dem Druckknopf 11, dem Stift 7 und der Spiralfeder 10 bestehen. Die Kette Läuft in Richtung des Pfeiles. An der Aufgabestelle zwischen den beiden Sitzbrettern 12 werden die offenen Greifer mit Pflanzen belegt. Durch einen leichten Druck auf den Druckknopf 11 schließen sich die Greiferbleche 5 und halten die Pflanze bis zur Setzstelle fest. Dort befindet sich ein Auslöser 9, welcher die Greifer öffnet und ein Auslöser 8, welcher die Achse 2 so weit anhebt, bis der Stift 7 in den ausgesparten Teil des Lagers 6 einschnappt; die Feder 10 hält die Achse 2 in der gehobenen Stellung, bis der Einleger beim Neueinlegen von Pflanzen die Auslösung durch Druck vornimmt. Die Setzstelle befindet sich unmittelbar hinter einem Hohlpflug 14. In Fig. 1 der Zeichnung ist eine Pflanze (15) an der Setzstelle gezeichnet, welche im Augenblick des Setzens begriffen ist. Durch die Anpreßräder 16, die sich in Richtung des Pfeiles bewegen, schließt sich die mit dem Hohlpflug 14 gezogene Furche, die Greiferbleche 5 öffnen sich und die Pflanze ist gesetzt. In Fig. 2 ist gezeigt, daß die Pflanzensetzmaschine eine sehr schmale Bauform hat und deshalb durch die im Waldboden vorhandenen Wurzeln Baumstümpfe usw. wenig behindert wird; außerdem sorgt die gewählte Pflugform dafür, daß Fremdkörper der erwähnten Art, welchen nicht ausgewichen werden kann, leicht übergangen werden können. Der Antrieb der Greiferkette erfolgt von einem oder beiden Anpreßrädern. Die Ausbildung des Maschinenrahmens, die Befestigung des Hohlpfluges 14 an diesem, sowie weitere Einzelteile der Maschine sind nicht eingezeichnet, da sie zum Verständnis der Erfindung nicht notwendig sind.
Claims (2)
1.) Pflanzensetzmaschine mit an einer in vertikaler Ebene bewegten endlosen Kette befestigten Greifern, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer auf zwei Greiferblechen bestehen, von denen das eine am Greiferträger (1) und das andere an einer durch einen Druckknopf (11) und einer Sperrvorrichtung (6, 7) feststellbaren Achse (2) angebracht ist, die durch einen Auslöser (8, 9) im Augenblick des Setzens gelöst wird.
2.) Pflanzensetzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufräder einen geringen Abstand von einander haben und als Anpreßräder ausgebildet sind.
Family
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