DEP0042546DA - Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme von Bild-Tonfilmen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme von Bild-Tonfilmen

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DEP0042546DA
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Werner, Richard, Berlin
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Description

Verfahren χχηΛ Fi ^richtung zur Aufnahme van Bild-Tonfilmen , igfrtfgF" u ^zrttHg=gfern:;j. t c r =fea£saa ΉΓ- iei^r^mrfa:eTr^te¥te
Zur Aufnahme von j3ild-Tonfilnien werden heute fast durchweg getrennte bandförmige Aufzeichnungsträger für die Bild - und die Tonaufzeichnung benutzt, die in zwei getrennten Aufnahmegeräten von ~je einem besonderen Motor angetrieben werden, Man pflegt fur einen synchronen Lauf der beiden Aufzeichn.ungstra.ger dadurch zu sorgen, dass die erwähnten Motoren selbstanlaufende Synchoninotoren sind5 welche an das gleiche Netz angeschlossen werden» Dabei tritt jedoch eine Schwierigkeit insofern auf, als der Aufzeichnungsträger in der Tonkainera im Interesse eine störgeräuschfreien. Tonaufzeichnung von. einer glatten Trans;portrolle an der Tonaufselchnungsstelle oder in deren Eahe angetrieben werden miss, sodass ausser der Drehzahl der Durchmesser dieser glatten Antriebsrolle für den Bandtransport mas^gebend ist. Selbst bei grosser Genauigkeit in der E < nies sung dieses JSollendurchmessers können nun aber bei längeren Szenen, die sich über einige Minuten erstrecken, doch gewisse Längendifferenζen gegenüber dem zugehörigen Bildfilmstreifen auftreten, da zu ihrer Vermeidung der erwähnte Rollendurchmesser viel genauer eingehalten werden müsste, als es überhaupt oder ohne allzugrossen .aufwand möglich ist. Ein Ton- und ein Bildaufzeichnungsträger j welche gleichzeitig aufgefiominen worden sind, aber eine solche Längendifierenz aufweisen,
sind nun nicht; ohne welkeres zur Ko;oie auf einem gemeinsamen Biodergabefilm geeignet, cia ein 'unterschied in der ! Biedergäbe zusammengehöriger Ton- und .Bi Id ereigniss e in der GrössenOrdnung eines !deinen Bruchteils einer Sekun.de bereits als sehr störend empfunden wird« "Ss ist also5 wenn derartige Läiigendiff eronzen vorhanden sind,notwendig5 die Tonspur erst umzuspielen, um sie der Länge de© Bildstreif eis anzupassen«, Dieser zusätzliche Arbeitsgang soll dusch die iF^ädäFegesai=© Erfindung vermieden werden» Bar kann auch beim Auftreten einer solchen Längendifferenz den BiIdfilmstreifen. durch herausschneiden einiger Einzelbilder der Tonbandlämge anpassen,muss ,-jedoch dabei die herauszunehmenden Bilder über die ganze PlImlänge 'verteilen, damit nirgends zu grosse Zeitdifferenzen zwischen zusammengehörigen .Bild-und Tonereignissen auftreten und muss ausserdem. darauf achten, dass an den Schnittstellen., im. Bildstreifen keine zu schnell verlaufenden Bewegungsphasen vorhanden sind, damit die Bildwiedergabe nicht leidet» Auch diese Korrekturmethode ist also umständlich und kostspielig„
Gemäss der Erfindung soll das Auftreten von Längendifferenzen dadurch, vermieden v/er den, dass der Tonauf zeichnung str ag er mit einer Hilfsaufzeichnung, einer Randeinkerbung oder derglo versehen ist, aus der mittels einer Abtastvorrichtung und vorzugsweise auch eines Verstärkers eine vieohselspannung hergestellt wird, die zur Speisung des Antriebsmotors des BildaufZeichnungsträgers dient.
Im folgenden soll ein Ausfüiirungsbei spiel für eine Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens beschrieben werden»
In Fig. 1 bedeutet Io einen bandförmigen Tonaufseicbn trager für sine Tonaufzeichnung nach dem ==4^€! Mag-
^^it^VM-); der auf seiner oberen
Hälfte a die Tonspur erhält und auf seiner unteren Hälfte b auf photographischem V-Zege mit einer PLtlsaufzeichnung 11 versehen ist, die in der Zeichnung durch eine Schraffierung angedeutet ist und dazu führt, dass bei Durchleuchtung mittels einer Lichtquelle 12 im Ausgangs-.kreise einer Photozelle 13 eine Wechselspannung zustande kommt. Die !einzelheiten dieser .abtasteinrichtung, nämlich der Speisestromkreis der Lampe und die optischen Linsen sowie der Spalt sind in Fig„ 1 der Einfachheit' halber fortgelassen. .An. die Photozelle 13 ist ein. Verstärker Vl- angeschlossen, welcher über die Leitung 15 die 7/ech se !spannung für den Fi Iniantriebsmotor in der Bildkamera 15 lieferto
Der ebenfalls nicht mit'dagestellte Antriebsmotor für den Tonauf^eichmingsstreifen Io kann in üblicher weise an das Wechselstromnetz des Aufnahmeateliers angeschlossen werden. Man kann sich leicht davon überzeugenm dass bei dieser Einrichtung nun die eingangs besprochenen I .än.gendiff erenzen zv/isclien. 'Ton-und Bi Id auf η ahmestreifen selbst bei ungenauer Einhaltung des vorgeschriebenen Transportrollendurchmessers fuv das Tonband nicht mehr auftreten können» Die transportierte BiIdstreifenlänge ist nämlich nun von dem Transportrollendurchniesser in der Tonkamera unabhängig und hängt nur mehr von der tatsächlich transportierten. Tonbandlänge ab, sodass beim Zusammenkopieren der mit dieser Einrichtung aufgenommenen Ton-und Bildstreifen, alle eingangs geschilderten, die Filher-stellung verteuernden Arbeitsgänge fortfallen.
Die P'rfindang ist nicht auf die Tonauf Ii ahme nach dem magnetischen Prinzip beschränkt, sondern auch anwendbar, wenn., die Toncreignisse nach einem photographische] Verfahren oder auf mechanischem 'Vege auf dem Tonband festgehalten werden. Bei photograph.isch.er Aufzeichnung der Sehallereignisse wird man vorzugsweise zu einer Art von hilfsaufzeichnung greifen, die nicht lichtoptisch abgetastet zu v/erden braucht, oder die eine Abtastung mit einer Piohtfarbe erlaubt, gegen welche die lichtempfindliche Schicht unempfindlich ist., Da es aber grundsätzlich keine Schwierigkeiten bereitet, einen photograph! se hen noch unbelichteten. Irilm mit einer fian.deinkerbung für eine !mechanische .Abtastung oder mit einer magnetischen hilfsaufzeichnung von. stets wiederkehrender Periodizität zu /ersehen, wird vm:a unter Umständen die FiIf sauf zeichnung und ihre .Abtastung auf einem anderen. Prinzip aufbauen, als die Tonspuraufzeichnung, wenigstens wenn letztere photographisch vorgenommen wird.
Sofern die Tonaufzeichnung, sei es auf magnetischem oder auf photographischen hege auf einem perforierten "D1Um geschieht, kann man die Filmperforation als EiIi1S-aufzeichnung benutzen und mit hilfe von .Freouenzvervielfacher- und/oder Prequenzteilerstufen zwischen den Ausgang ski. enmi en. der Abtasteinrichtung und den Eingangskiem~ men des Bildkamerariotors aus der Perforationsfreouenz die erforderliche Antriebsfrequenz für den Motor herstellen« Die hin/bereinandorschaltung von Vervielfacher und Teilerstufen ermöglicht dabei die Anpassung an nahezu beliebige Verte fur das Verhältnis von Perforationsfrequenz zu iSotorspeisllfre-.'Uen.z,, Die Tatsache, dass die Prequenzvervielfachung meistens nicht ohne gewisse
.γ na s ens er-wank iing en zwischen, der Eingangs-und der .ausgangsfreciuenZ des Vervielfachers möglich, ist, ist im vorliegenden Fall ohne Bedeutung, da Hias er Schwankung en selbst von einer ganzen Period en da:; er der Antriebsfrequens des Bildkaiieramotors noch keine Gan.guntersch.iede der Bild- und der I1Or.!spur hervorrufen v/ürden, die bei der Vorführung stören könnt es.»
Die hie:. 2 seigt in scheraatischer Darstellung einen magnetischen. Tonaufaeichnungsträger, bei welchem wieder die obere Hälfte a mit der Tonspur beschrieben wird und die untere Hälfte b· die Hilfsaufzeichnung trägt» Diese besteht, wie durch die schraffierten Flächen c und die daswisehen liegenden nicht schraffierten Flächen, von gleicher Lange angedeutet ist, in einer vor dem ,Aufbringen der Tonspur vorgenommenen Magnetisierung der Eisenschicht deren Grundwelle als Antriebsfrequenz für den Biläkamerauiotor benutzt werden kann« Dieser T on spur streifen kann auch eine durch Schwärzung der schraffiert angedeuteten Flächen, beispielsweise mit einer Lackfarbe hergestellte Hilf sauf zeichnung besitzen, die dann rnih einem lichtoptischen Abtastgerät zur Erzeugung der Wechselspannung dient. Die hilfsaufseic-nung kann bei geeigneter Ausbildung auch durch Liclxbreflegion abgetastet "//erden.
Die Fig. 3 zeigt einen magnetischen. Tonauf sei chnungsträger, bei welchem der untere Sand mit periodisch wiederkehrenden Einkerbungen versehen ist und im übrigen die ganze untere Hälfte beispielsweise durch einen. Lackanstrich geschwärzt ist, sodass die Sihfcerbungen. · lichtoptisch leicht abgetastet werden können. Auch, eine mechanische .Abtasteinrichtung ist denkbar, wobei die
Einkerbungen dann jedoch abgeschrägt werden müssen, um. es dein längs der unteren Kante des Tonbandes entlang™ gleitenden Fühlhebel au ermöglichen, in jede Kerbe strossfrei hineingleiten ur.-d aus ihr wieder herausgleiten zu li on η en.
Sofern die Tonaufzeichnung auf magnetischem 'wege geschieht kann man im .Aufnahmeatelier, yenn, wie es häufig geschieht, die Auf nah?::· en..wie der ho It werden raüssen, die Tonspur - nicht dagegen die HiIfsaufzeichnung wieder löschen und bei der nächsten Aufnahme den magnetischen Tonaufzeichnungsträger von neuem "beschreiben.

Claims (5)

Patentansprüche
1.) Verfahren zur Aufnahme von. Bild-Tonfilmen unter Benutzung getrennter bandförmiger Aufzeichnungsträger s%ü
getrennte^. .Antriebsmotoren für die Bild-und 'Tonaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, dass der TonaufζeicImungsträger mit einer Hilfsaufzeichnung, einer Randeinkerbung oder dergl. versehen, ist, aus der mittels einer Abtastvorrichtung und.vorzugsweise auch eines Verstärkers eine V/echselspannung hergestellt wird, die- zur Speisung des Antriebsmotors des Bildaufzeichnungsträgers dient«
2,) Hinrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Abtasteinrichtung für die Hilfsaufseichnung an der S^M^b^n Tonkamera. und einen vorzugsweise über einen Verstärker an die Ausgangsklemmen. d.ieser Abtasteinrichtung angeschlossenen Antriebsmotor der Bildkamera»
3») Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach. .Anspruch unter .Benutzung einer Pi Imp ex'f oration am Tonaufs ei chnungsträg.er als Piilf sauf zeichnung, dadurch gekennzeichnet, dass Brequenzvervielfaeher - und/oder Prequentteilershufen. zwischen den Ausgangsklemmen der Abtasteinrichtung und den Tiingangskleramen des in Abhängigire it von der Hilfs™ aufzeichnung gespeisten. Aivbriebsmotors vorhanden sind»
4.) Bandförmiger Tonaufseichmimrsträger zur .Ausübung des
/
Verfahrens nach Anspruch /., imtor Anschluss magnetischer Tonaufzeichnuiigsträger, /gekennzeichnet durch eine von
/
der Tonaufzeichnung unaohängige Hilfsaufzeichnung oder
Randeinkerbung, die e|ne über die ganze Bandlänge gleich-
5.) Bandförmiger magnetische Tonaufzeichnungsträger zur ..Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I5 gekennzeichnet durch eine von der Tonaufzeichnung unabhängige und bei .Löschung der Tor spur unverändert "bleibende magnetische Hilfsaufzeichnung, die eine über die ganze Band Länge gleichbleibende Feriodizität besitzt.
Bar? df öriii ι r 'r .' T on auf zeichnungsträger1 zur Ausübur: Tee <~-r κ'-lirens nach imspruch I, gekennzeichnet durch eine von der Tonaufzeichnung unabhängige, für ein mechanisches, optisches oder ein anderes Abtastv~erfa.l:ireh geeignete Hi If s auf ze icimung/f^cTi e eine^üb er die ganze Bandlänge gleichbleibende Feriodizität besitzt»

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