DEP0042459DA - Ausleger bei Baggern, Stapelmaschinen o. dgl. - Google Patents
Ausleger bei Baggern, Stapelmaschinen o. dgl.Info
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein heb- und senkbarer Ausleger bei Baggern, Stapelmaschinen o. dgl. Bei derartigen Auslegern ist es von Nachteil, dass die Windenseile zum Heben und Senken des Auslegers schlaff werden, wenn die tiefste Arbeitsstellung erreicht ist und der Antriebsmotor nicht rechtzeitig abgestellt wird. Die Seile heben sich dann von der Windentrommel ab und liegen nicht mehr in den Seilrillen. Auch an den Seilrollen können sich die Seile herausheben, sodass beim Wiederanfahren im Hubsinne Störungen in der Seilführung auftreten, die unter Umständen zu Beschädigungen des Seiles führen.
Mitunter ist es bei Stapelmaschinen auch nicht erwünscht, dass der Ausleger in der gesenkten Stellung mit seinem ganzen Gewicht auf dem Stapelgut liegt.
Ähnliche Mängel treten übrigens auf, wenn statt einer Seilwinde zum Heben und Senken des Auslegers eine andere Hub- und Senkvorrichtung verwendet wird.
Die vorbezeichneten Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass eine Einrichtung zur selbsttätigen Begrenzung der Senkbewegung des Auslegers vorgesehen ist. Im einzelnen kann eine derartige Einrichtung derart aufgebaut sein, dass die Hub- und Senkvorrichtung für den Ausleger an einem begrenzt beweglichen einarmigen Schwenkhebel angreift, der am Ausleger schwenkbar angebracht ist und dessen Bewegung in der Hubrichtung durch einen Anschlag, in der Senkrichtung durch einen Endausschalter für den Antrieb der Ausleger-Hub- und Senkvorrichtung begrenzt wird.
Um das harte Aufsetzen des Auslegers in Richtung der Senkbewegung auf Stapelgut zu vermeiden, wird vorgeschlagen, zwischen Schwenkhebelarm und Ausleger eine Feder anzuordnen, die im wesentlichen das Auslegergewicht trägt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel mit der Einrichtung gemäss der Erfindung. Es ist eine Seitenansicht eines schwenkbar angeordneten Förderband-Auslegers dargestellt.
Der Ausleger 1 ist um den Drehpunkt 2 am Traggerüst 3 auf- und abwärts schwenkbar. Die Schwenkbewegung wird beim Ausführungsbeispiel durch die Seilanordnung 4 mit Hilfe der Motorwinde 5 bewirkt. Die Seilwinden-Anordnung ist mit dem unteren Ende an dem einarmigen Hebel 6 angebracht, der um den Drehpunkt 7 am Ausleger 1 begrenzt schwenkbar ist. Am freien Ende des Hebels 6 ist ein Anschlagbolzen 8 angebracht, der sich in dem Schlitz 9 des Auslegerteiles 10 bewegen kann und in diesem einen oberen Anschlag findet. Die untere Begrenzung für den Hebel 6 ist der Endausschalter 11 für die Motorwinde 5. Die Feder 12 ist angebracht, um im wesentlichen das Gewicht des Auslegers 1 zu tragen und dadurch die Endausschaltung zu beschleunigen sowie die Seile immer straff zu halten.
Die Wirksamkeit der beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt: Wenn der Ausleger 1 in der Senkbewegung die tiefste Auslegerstellung erreicht hat, also auf dem Boden oder dem Stapelgut aufliegt, bewirkt die Motorwinde 5 zunächst eine weitere Senkbewegung für die Seilanordnung 4, der Hebel 6 wird dieser Senkbewegung folgen und schliesslich den Endausschalter 11 betätigen, wodurch der Motor der Winde 5 ausgeschaltet wird. Die Ausschaltung wird in dem Masse beschleunigt wie der Hebel 6 in den Bereich des Endausschalters 11 gelangt. Die Beschleunigung kann u. a. erreicht werden durch die Anordnung der Feder 12 mit einer solchen Spannung, dass sie im wesentlichen das Gewicht des Auslegers trägt. Dann wird die Ausschaltung unmittelbar nach dem Aufsetzen des Auslegers 1 erfolgen. Diese beschleunigte Ausschaltung ist erwünscht bei Anwendung des Förderbandauslegers in Räumen mit Stapelgut, um eine Beschädigung der Verpackung o. dgl. zu vermeiden.
Claims (3)
1) Heb- und senkbarer Ausleger bei Baggern, Stapelmaschinen o. dgl., gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur selbsttätigen Begrenzung der Senkbewegung des Auslegers.
2) Ausleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hub- und Senkvorrichtung (4, 5) für den Ausleger (1) an einem begrenzt beweglichen einarmigen Schwenkhebel (6) angreift, der am Ausleger (1) schwenkbar angebracht ist und dessen Bewegung in der Hubrichtung durch einen Anschlag (8), in der Senkrichtung durch einen Endausschalter (11) für den Antrieb der Ausleger-Hub- und Senkvorrichtung (4) begrenzt wird.
3) Ausleger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Schwenkhebelarm (6) und Ausleger (1) eine Feder (12) angeordnet ist, die im wesentlichen das Auslegergewicht trägt.
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