DE8436634U1 - Schwimmbagger - Google Patents

Schwimmbagger

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DE8436634U1
DE8436634U1 DE19848436634 DE8436634U DE8436634U1 DE 8436634 U1 DE8436634 U1 DE 8436634U1 DE 19848436634 DE19848436634 DE 19848436634 DE 8436634 U DE8436634 U DE 8436634U DE 8436634 U1 DE8436634 U1 DE 8436634U1
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DE
Germany
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trolley
rope
counterweight
gripper
winch
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DE19848436634
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Rohr GmbH
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Rohr GmbH
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Description

I I »III
Schwimmbagger
Die Erfindung betrifft einen Schwimmbagger mit einem Schwimmkörper, auf dem an einem Gerüst ein Querträger mit einem Fahrtarm für eine Laufkatze angeordnet ist, daß auf der Laufkatze das Hubwerk für einen Greifer angebracht ist und daß die Laufkatze -mit einem Fahrantrieb versehen ist.
Derartige Schwimmbagger sind bekannt, die zur Gewinnung von Sand und Kies aus großen Tiefen eingesetzt werden.Zum Ausbaggern dienen Zwei-Schalen-Greifer , wobei das Öffnen und Schließen entweder mit Hilfe von Seilen oder durch eine Hydraulikeinrichtung erfolgt. Der Greifer ist an einer Laufkatze aufgehängt, die entweder selbst fahrend ausgebildet ist, oder einen Seilantrieb aufweist. Zum Heben und Senken des Greifers ist an der Laufkatze ein Hubwerk angeordnet, das die Seilwinde antreibt.
Der wesentliche Nachteil dieser bekannten Schwimmbagger besteh darin, daß beim Heben eine verhältnismäßig große Totlast am Hubwerk zur Wirkung kommt, da derGreifer etwa ein Drittel der zu hebenden Last ausmacht. Dadurch ergibt sich beim Heben ein hoher Energieverbrauch und die Antriebsaggregate des Hubwerke müssen entsprechend groß dimensioniert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen, d.h. für ein weitestgehendes Aufheben des Greifergewichts beim Anheben der Last zu sorgen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß an der einen Seite des Querträgers ein Gegengewicht aufgehängt ist, das über ein Seil mit dem Greifer in einer gegenläufigen
-^ und Senkbewegung Vefbunden ist.
Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin» daß das Seil mit der Haltewinde des Hubwerks verbunden und gegenläufig zum Greiferseil aufgewickelt ist.
Weiterhin ist ss vorteilhaft, ciäij ein Zugseil des Katzfahrantriebs an der gegenüberliegenden Seite zum Gegengewicht einseitig an der Laufkatze befestigt ist.
Es wird weiterhin vorgeschlagen, daß bei einem Vierseilgreifer betrieb mit einer Schließwinde und einer Maltewinde das Gegengewichtsseil auf die Ilaltewinde aufwickelbar ist.
Außerdem ist es vorteilhaft, daß bei einer mit einem Eigenantrieb versehenen Laufkatze das Seil des Gegengewichtes über eine weitere Umlenkrolle am Träger zur gegenüberliegenden Trägerseite mit einer anderen Umlenkrolle und zur Laufkatze geführt ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß das Gegengewicht geteilt und jedes Teilgewicht an einer Seite des Trägers aufgehängt und beim Hydraulikgreiferbetrieb mit einer Vierseilwinde mit der Schließwinde bzw. der Haltewinde verbunden ist.
Die Erfindung bringt den wesentlichen Vorteil, daß das Hubwerk für eine geringere Leistung ausgelegt werden kann, was insbesondere bei großen Hebewegen, die bei solchen Schwimmbaggern bis zu 100 Metern betragen, von großer Bedeutung ist.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
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, auf dem ein an Trägern 2 ein Querträger 3 abgestützt
2 - 5 - Die Laufkatz« Fahrtarm 4 für eine Laufkatze 5 angeordnet
7 Haltewinde 7 i 5 ist mit einem Hubwerk 6 versehen, das
einen derartigen Schwimmbagger im Aufrißj besitzt. An d%r Haltewinde 7 ist ein
Es zeigen, einen Grundriß von Fig. 1,
Fig. 4 eine Weitel"6 AüSführungsform eines solchen
Fig, 5 Baggers in vereinfachter Darstellung im
» ■•■Β · Aufriß,
einen Grundriß von Fig. 3,
6 ein weiteres Ausführungsbeispiel des
Fig. 7 Baggers in vereinfachter Darstellung im
Fig. Aufriß,
8 einen Grundriß von Fig. 5,
9 eine zusätzliche Ausführungsform im Auf
Fig. riß,
Fig. 10 einen Grundriß von Fig. 7,
eine letzte Ausführungsform des Baggers
Fig. im Aufriß und
Fig. einen Grundriß von Fig. 9.
in den Zeichnungen dargestellte Schwimmbagger besitzt
Fig. einen Schwimmkörper 1, auf dem verschiedene Aufbauten ange
Der ordnet sind, bzw.
wird
ist.
eine
Greifer 8 aufgehängt, wobei der Greifer 8 über ein Seil 9 gehoben und gesenkt werden kann.
Auf der Haltewinde 7 ist in gegenläufigem Sinn ein Seil 10 aufgewickelt, das an dem einen Ende des Trägers 3 über eine Umlenkrolle 11 geführt wird und ein Gegengewicht 12 haltert, wobei das Seil 10 über eine Umlenkrolle 13 am Gegengewicht geführt am Träger 3 an einer Halterung IA befestigt ist.
Der etwa um 20% gegenüber dem Gegengewicht 12 schwerere Greifer 8 wird beim Anheben durch das sich gleichzeitig absenkende Gegengewicht 12 im Gewicht entlastet, wobei umgekehrt beim Absenken des Greifers 8 nur geringe Bremskräfte am Hubwerk 6 wirken. Beim Aufsetzen des Greifers 8 auf dem Seeboden sind die Hubwerksbremsen geschlossen, so daß der Greifer mit seinem vollen Gewicht ohne Entlastung graben kann,
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist auf der Haltewinde eine zusätzliche Wickelfläche für das Seil 10 vorgesehen. Man kann das Seil 10 zur Haltewinde 7 auch so anordnen, daß sich dieses Seil 10 beim Absenken des Greifers 8 auf die freiwerdende Haltewinde 7 direkt aufwickelt.
Durch diese Ausbildung und Anordnung des Gegengewichts 12 läßt sich auch der Antrieb 15 für die Laufkatze 5 vereinfachen, wobei dieser Antrieb am gegenüberliegenden Ende des Querträgers 3 zur Umlenkrolle 11 angeordnet ist. Der Antrieb erfolgt über ein Seil 16, wobei bei einer Bewegung in Richtung zum Katzfahrantrieb 15 eine Zugkraft ausgeübt wird, während in der entgegengesetzten Richtung die Laufkatze 5 von dem Gegengewicht gezogen wird und am Antrieb eine Bremswirkung erzeugt werden muß.
Bei der in den Figuren 3 und A dargestellten Ausführungsform wird der Greifer 8 direkt mit dem Gegengewicht 12
entlastet, indem das Seil über eine zusätzliche Umlenkrolle auf der Laufkatze 5 am Greifer 8 befestigt ist. Bei leicht baggerfähigem Material ist diese Ausführungsform ohne weiteres anwendbar.
^ Bei der Ausführungsform nach den Figuren 5 und 6 ist die Laufkatze 5 mit einem eigenen Fahrantrieb versehen, wobei das Seil 10 über zwei zusätzliche Umlenkrollen 18,19, jeweils am Ende des Trägers 3 umgelenkt und an der anderen Seite der Laufkatze 5 befestigt ist.
Die in den Figuren 7 und 8 dargestellte Ausführungsform ist für einen Vierseilgreiferbetrieb geeignet, wobei auf der Laufkatze 5 neben der Haltewinde 7 noch eine Schließwinde angeordnet ist. Das Seil 10 für das Gegengewicht 12 ist hierbei an der Haltewinde 7 angeordnet.
Schließlich zeigen die Figuren 9 und 10 eine Ausführungsform, bei der für einen solchen Hydraulikgreiferbetrieb an einer Vier seilwinde das Gegengewicht 12 geteilt ist und das jeweilige Teilgewicht einnal an der Haltewinde 7 bzw. an der Schließwinde 20 angeordnet ist. Es kann hierbei der vorhandene Fahrantrieb für die Laufkatze 5 beibehalten werden.

Claims (5)

10 15 20 25 30 35 40 Patentansprüche
1) Schwimmbagger mit einem Schwimmkörper, auf dem an einem • Gerüst ein Querträger mit einem Fahrtarm für eine Laufkatze angeordnet ist, daß auf der Laufkatze das Hubwerk für einen Greifer angebracht ist und daß die Laufkatze mit einem Fahrantrieb versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Seite des Querträgers (3) ein Gegeugewicht (12) aufgehängt ist, das über ein Seil (10) mit dem Greifer (8) in einer gegenläufigen Hub- und Senkbewegung verbunden ist.
2) Schwimmbagger sich Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (10) mit der Haltewinde (7) des Hubwerks (6) verbunden und gegenläufig zum Greiferseil (9) aufgewickelt ist.
3) Schwimmbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zugseil (16) des Katzfahrantriebes (15) an der gegenüberliegenden Seite zum Gegengewicht (12) einseitig an der Laufkatze (5) befestigt ist.
4) Schwimmbagger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß bei einem Vierseilgreifer betrieb mit einer Schließwinde (20) und einer Haltewinde (7) das Gegengewichtsseil (10) auf die Haltewinde (7) aufwickelbar ist.
5) Schwimmbagger nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß bei einer mit einem Eigenantrieb versehenen Laufkatze (5) das Seil (10) des Gegengewichtes (12) über eine Weitere Umlenkrolle ( 18) am Träger (3) zur gegenüberliegen den Trägerseite mit einer anderen Umlenkrolle (19) Und zur
4 I · «
Laufkatze (5) • ■·· ·· < * ·* · dadurch gekenn- der SchÜeßwinde (20) bzw. der Halte- 6) Schwimmbagger ··*·· · ■ «·< I geteilt und jedes winde (7) verbunden ist. zeichnet, daß Trägers (3) aufge- Teilgewicht (] - 2 - hängt und beim Hydraulikgreiferbetrieb mit einer Vier 5 geführt ist. seilwinde mit nach Anspruch 1 bis 5 das Gegengewicht (12) .2) an einer Seite des 10 15 20 25 50 35 40
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2574834A1 (fr) * 1984-12-14 1986-06-20 Rohr Gmbh Drague flottante
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DE102017204309A1 (de) * 2017-03-15 2018-09-20 Zf Friedrichshafen Ag Lasthebevorrichtung mit Ausgleichsvorrichtung
DE112014003015B4 (de) * 2013-06-27 2020-03-19 Konecranes Global Corp. Mobilkran

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