DEP0041855DA - Keilriemenscheibe - Google Patents

Keilriemenscheibe

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DEP0041855DA
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belt
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belt pulley
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich Orend
Original Assignee
Orend, Friedrich, Braunschweig
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Description

Bei den bekannten Keilriemenscheiben lässt sich das Uebersetzungsverhältnis nur innerhalb bestimmter, nicht überschreitbarer Grenzen verändern. Der grösste erzielbare wirksame Keilriemenscheibendurchmesser wird bestimmt dadurch, dass die beiden auf gemeinsamer Achse nebeneinander axial zueinander verschiebbaren, kegelstumpfförmigen Keilriemenscheibenhälften bei den bekannten Ausführungen sich nur so weit zusammenschieben lassen, bis ihre einander zugekehrten Stirnflächen aneinander stossen.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird eine weit über das bisher mögliche Mass hinausgehende Veränderung des wirksamen Keilriemenscheibendurchmessers und damit eine entsprechend grössere Veränderlichkeit des Uebersetzungsverhältnisses von Keilriemenantrieben dadurch erzielt, dass die beiden Kegelmäntel zweier zusammengehöriger Keilriemenscheiben mit radialen in Achsrichtung ganz oder teilweise durchgehenden Schlitzen solcher Anzahl und Grösse durchbrochen sind, dass die zwischen den Schlitzen stehengebliebenen speichenartigen Rippen der einen Scheibenhälfte in die ihnen gegenüberliegenden Schlitze der anderen Scheibenhälfte sich einschieben lassen derart, dass die Scheibenhälften nach Art einer Verzahnung ganz oder nahezu ganz ineinandergeschoben werden können.
Unter sonst gleichen Verhältnissen lässt sich durch diese Ausbildung der Scheibenhälften der wirksame Keilriemenscheibendurchmesser gegenüber den bekannten Keilriemenscheiben ganz erheblich vergrössern und dementsprechend auch das Uebersetzungsverhältnis von Keilriemenantrieben in erheblich weiteren Grenzen verändern als bisher.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Ausgestaltung der Keilriemenscheiben ergibt sich dadurch, dass zwischen den speichenartigen Rippen der Kegelmäntel und dem Keilriemen eine mehr punktartige Berührung stattfindet, die eine reibungsschlüssige Anlage des Riemens an den Kegelmänteln auch dann gewährleistet, wenn diese nicht auf der Drehbank bearbeitet werden. Infolgedessen können die z.B. im Kokillenguss hergestellten Keilriemenscheiben ohne weitere Bearbeitung Verwendung finden. Hierdurch werden Die Herstellungskosten für solche Keilriemenscheiben vermindert.
Dass auch eine Material- und Gewichtsersparnis durch das Schlitzen der Scheiben erzielt wird, wirkt sich ebenfalls vorteilhaft aus. Darüber hinaus bietet die Schlitzkanten dem sich leicht in die Schlitze eindrückenden Keilriemen einen besonders guten Halte und ausserdem können etwa zwischen die Scheibenhälften geratene Fremdkörper durch die Schlitze hindurchfallen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 die Stirnansicht einer Keilriemenscheibenhälfte;
Fig. 2 ein auf grössten wi9rksamen Durchmesser ineinandergeschobenes Scheibenpaar im Schnitt und
Fig. 3 das Scheibenpaar aus Fig. 2 auf den kleinsten wirksamen Scheibendurchmesser auseinandergezogen.
Die in bekannter Weise kegelstumpfförmigen Keilriemenscheiben 1, 2 sind erfindungsgemäss in radialen Schlitzen 3 durchbrochen, die axial durch die Scheiben 1, 2 ganz oder teilweise hindurchgehen und über deren Umfang gleichmässig in einer die hinreichende Tätigkeit der Scheiben nicht gefährdenden Anzahl verteilt sind. An den Scheibenrändern können die Schlitze 3, wie Fig. 1 zeigt, aus Festigkeitsgründen geschlossen sein.
Die Schlitze 3 eines zusammengehörigen Scheibenhälftenpaares 1, 2 sind von solcher Weite und Anordnung, dass, wenn sich die auf gemeinsame Achse 5 aufgeschobenen Scheibenhälften 1, 2 gegenüberstehen, die Schlitze 3 der einen Scheibenhälfte den zwischen den Schlitzen 3 der anderen Scheibenhälfte stehengebliebenen speichenartigen Rippen 4 genau gegenüberstehen. Die Weite der Schlitze 3 und die Dicke der Rippen 4 entsprechen einander, d.h. die Rippen 4 der einen Scheibenhälfte vermögen sich mit guter Passung beim Zusammenschieben der Scheibenhälften 1, 2 in die ihnen gegenüberliegenden Schlitze 3 der anderen Scheibenhälfte einzuschieben.
Die Fig. 2 und 3 zeigen die maximalen Einstellungen der beiden Scheibenhälfte 1, 2 zueinander. Danach sind diese Hälften zur Erzielung des grössten wirksamen Keilriemenscheibendurchmessers "D" völlig ineinander geschoben (Fig. 2), während sie für den kleinsten wirksamen Scheibendurchmesser, d, völlig auseinandergeschoben sind (Fig. 3). Entsprechend dieser grossen Verstellungsmöglichkeit lassen sich die Uebersetzungsverhältnisse in viel weiteren Grenzen verändern und als bei den bekannten Scheiben mit einem genormten handelsüblichen Keilriemen.
Um eine seitliche Verschiebung des Keilriemens zu vermeiden, können beide Scheibenhälften 1, 2 symmetrisch zu ihrer gemeinsamen Mittelebene (strichpunktierte Linie E), in der der Keilriemen läuft, verschiebbar auf gemeinsamer Achse 4 angeordnet werden.
Die zum Verschieben dienenden Mittel sind hinlänglich bekannt, so dass auf ihre Darstellung verzichtet werden kann.

Claims (2)

1.) Keilriemenscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammengehörigen Keilriemenscheibenhälften (1, 2) von radialen, axial durch die Scheibenkörper ganz oder teilweise durchgehenden Schlitzen (3) solcher Weite, Anordnung und Anzahl durchsetzt sind, dass die zwischen den Schlitzen (3) stehengebliebenen speichenartigen Rippen (4) der einen Scheibenhälfte (1 bzw. 2) in die Schlitze (3) der anderen Scheibenhälfte (2 bzw. 1) nach Art einer Verzahnung sich einschieben lassen.
2.) Keilriemenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (3) am Rande des Scheibenumfanges geschlossen sind.

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