DEP0041397DA - Verfahren zum Kühlen von heißem Zementklinker - Google Patents
Verfahren zum Kühlen von heißem ZementklinkerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Schnellkühlung (Abschrecken) von heissem Zementklinker in Kühltrommeln, wie sie z.B. im Anschluss an Drehrohrofenanlagen benutzt werden.
Man wendet das Schnellkühlen von Zementklinker an, um den Glasanteil des Klinkers zu vergrössern, den schädlichen Einfluss von MgO zu beheben und um ferner ein leichteres Vermahlen des Klinkers und eine höhere Prüffestigkeit zu erzielen.
Es sind schon mehrere Vorschläge zum Abschrecken des heissen Zementklinkers gemacht worden. Zum Unterschied davon besteht das Verfahren gemäss der Erfindung darin, dass Kühlmittel, z.B. Kaltluft, in die Kühltrommel eingeblasen wird. Das Einblasen des Kühlmittels erfolgt zweckmässig in der Klinkereinlaufzone der Kühltrommel. Das Kühlmittel, das sich an dem heissen Klinker erhitzt hat, kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung teils nach dem Kaltluftauslauf und von dort ins Freie und teils zum Brennofen zu dessen Versorgung mit Heissluft abgeleitet werden.
Eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung besteht darin, dass in die Kühltrommel ein oder mehrere Einblaserohre für das Kühlmittel eingeführt werden. Die Einblaserohre sind vornehmlich mittig in der Kühltrommel angeordnet. Am Kühltrommelauslauf möge eine Abschlusshaube mit Abzug für das erhitzte Kühlmittel angeordnet sein.
In der Zeichnung ist im Schnitt die Anordnung einer Kühltrommel im Anschluss an den Auslauf einer Drehrohrofenanlage dargestellt.
Das Beispiel der Zeichnung veranschaulicht den Auslauf des Drehofens 1 mit der Brenndüse 2 und in üblicher Weise darunter angeordnet die Kühltrommel 3 mit dem Einblaserohr 4 für das Kühlmittel. Im allgemeinen wird man als Kühlmittel Kaltluft verwenden, deren Einblasung mittels Gebläse 5 erfolgt.
Es ist vorzuschlagen, das Einblaserohr 4 mittig in der Kühltrommel anzuordnen und mit der Ausblaseöffnung bis in die
Einlaufzone des Klinkers in die Kühltrommel 3 zu führen. Der aus der Ofenanlage 1 an die Kühltrommel 3 abgegebene Klinker wird dadurch sofort bei seinem Eintritt in die Kühltrommel 3 von der Kaltluft beaufschlagt. Das Kühlmittel wird sich an dem heissen Klinker erhitzen und nach einem weiteren Vorschlag teils als Nebenstrom zur Endkühlung des Klinkers zum Trommelauslauf geführt und durch den Schornstein 6 entweichen und teils als zusätzliche Heissluft zum Brennofen 1 gelangen. Der Auslauf des Kühlers ist durch die Abschlusshaube 7 abgedichtet, die den Schornstein 6 aufweist.
Claims (5)
1. Verfahren zur Schnellkühlung (Abschrecken) von heissem Zementklinker in Kühltrommeln, z.B. in Verbindung mit Drehofenanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass Kühlmittel, z.B. Kaltluft in die Kühltrommel (3) eingeblasen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kühlmittel in die Klinkereinlaufzone der Kühltrommel (3) eingeblasen wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erhitzte Kühlmittel teils nach dem Kühltrommelauslauf und teils zur Brennofenanlage abgeleitet wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung nach den Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kühltrommel (3) ein Einblaserohr (4) für das Kühlmittel vorzugsweise mittig eingeführt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Auslauf der Kühltrommel (3) eine Abschlusshaube (7) mit Abzug (6) für das erhitzte Kühlmittel angeordnet ist.
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