DEP0041385DA - Bandmesser-Zuschneidemaschine - Google Patents

Bandmesser-Zuschneidemaschine

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DEP0041385DA
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DE
Germany
Prior art keywords
knife
band
machine frame
cutting machine
machine
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Paul Ostheimer
Original Assignee
Maschinenfabrik Paul Ostheimer, Aschaffenburg
Publication date

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Description

Bandmesser-Zuschneidemaschinen bestehen aus einem unteren Maschinengestell mit einem darauf befindlichen Maschinenständer. Dieser Maschinenständer weist im allgemeinen einen am oberen Ende liegenden waagerechten Arm auf. Für das Messerband sind bisher drei Messerräder vorgesehen. Ein Messerrad liegt am äusseren Ende des Armes des Maschinenständers, ein zweites Messerrad senkrecht unterhalb des vorgenannten Messerrades, und zwar im unteren Maschinengestell, und das dritte Messerrad ist im allgemeinen am Fuss des Maschinenständers gelagert. Diese Anordnung von drei Messerrädern für das Messerband hat verschiedene Nachteile. Die Belastung des Maschinenständers am vorderen Ende des Armes des Maschinenständers ist durch die erforderliche Bandmesserspannung verhältnismässig gross und führt somit zwangsläufig zu grossen Ständerquerschnitten. Die notwendigen unfallsicheren Schutzverkleidungen des Bandmessers sind im Verhältnis zum Zweck umfangreich und vielgliedrig, ganz abgesehen von dem störenden Einfluss auf das Gesamtbild der Maschine.
Erfindungsgemäss wird angestrebt, die Führung des Messerbandes n Bandmesser-Zuschneidemaschienn derart umzugestalten, dass der Maschinenständer eine zweckmässigere Bauart unter Einsparung von dem bisher notwendigen Maschinengewicht, erhält und wobei andererseits die bisher notwendigen Schutzvorrichtungen in erheblichem Ausmass eingespart werden können. Dementsprechend besteht die Erfindung in erster Linie darin, dass das Messerband über vier Messerräder geleitet wird, von denen zwei Messerräder im unteren Maschinengestell, die beiden weiteren Messerräder am Arm des oberhalb des unteren Maschinengestells befindlichen Maschinenständers angeordnet sind. Die beiden oberen Messerräder können somit etwa in der gleichen Höhe liegen und die Zugkräfte im oberen Messerbandteil wirken sich dementsprechend in der Längsrichtung des Armes am oberen Maschinenständer wesentlich günstiger als bisher aus. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Maschinenständer gemäss der Erfindung einschliesslich des Armes als Hohlkörper ausgebildet ist, so dass die beiden oberen Messerräder verdeckt innerhalb des Hohlraumes dieses Maschinenständers gelagert werden können. Hierbei empfiehlt es sich, dass der Maschinenständer mit seinem Arm ein U-förmiges Querschnittsprofil mit nach aussenliegender Öffnung aufweist. Die bisherige Bauart von Bandmesserzuschneidemaschinen mit drei Messerrädern, die seitlich am Maschinenständer gelagert wurden, wird hierbei als vollkommen verlassen. Die beiden unteren
Messerräder liegen ohnehin geschützt im unteren Maschinengestell und die beiden oberen Messerräder sind verdeckt im Maschinenständer untergebracht. Am äusseren Fussende des Maschinenständers kann ein Schlitz für das seitliche Einführen des Messerbandes vorgesehen sein. Mit Hilfe des Einführungsschlitzes und unter Ausnutzung der nach aussen liegenden Öffnung in dem mit einem U-förmigen Querschnittsprofil versehenen Maschinenständer ist die Aufbringung des Messerbandes auf die vier Messerräder besonders einfach durchführbar. Das Messerband liegt hierbei völlig geschützt im Maschinenständer. Zusätzliche Schutzvorrichtungen oberhalb des unteren Maschinengestells für das Messerband sind nicht erforderlich. Man kann mit einer leicht abnehmbaren Blechwandabdeckung nach der Einbringung des Messerbandes die nach aussen liegende Öffnung des Maschinenständers zusätzlich verschliessen.
Um auch im unteren Maschinengestell eine besondere Schutzverkleidung für den unten liegenden Messerbandteil zu sparen, kann die ohnehin erforderliche Verstrebung im unteren Maschinengestell gleichzeitig als Schutzverkleidung ausgenutzt werden. Eine weitere Verstrebung im unteren Maschinengestell lässt sich darüber hinaus ausnutzen als Führung für einen verstellbaren Lagerarm, an dem der ein Messerrad tragende Antriebsmotor befestigt ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigt:
Abb. 1 Eine Längsansicht einer Bandmesser-Zuschneidemaschine,
Abb. 2 eine Seitenansicht auf die Maschine nach Abb. 1 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles "a",
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie I-I der Abb. 2.
Der Maschinenständer 1 mit seinem oberen waagrecht liegenden Arm ist als Hohlkörper ausgebildet, welcher längs der Bahn des Messerbandes 12 nach aussen hin offen ist. Der Querschnitt dieses Maschinenständers weist demzufolge ein U-förmiges Profil auf, mit einer nach aussen liegenden Öffnung. Im unteren Maschinengestell sind die Messerräder 2 und 5 gelagert, während die Messerräder 3 und 4 sich im Arm des Maschinenständers 1 befinden. Am äusseren Ende des Fusses des Maschinenständers 1 ist ein Schlitz "x" freigelassen. Das Messerband kann in der in Abb. 3 strichpunktiert angedeuteten Weise in die Maschine eingeführt und unter Ausnutzung der erwähnten Öffnung in dem Maschinenständer über die vier Messerräder geführt werden, ohne dass hierbei irgendeine Abmontierung irgendwelcher Maschinenteile notwendig wäre. Bei dieser Art der Ausbildung des Maschinenständers und der zugehörigen Lagerung der Messerräder ist eine besonders gute Standsicherheit unter günstiger Ausnutzung der gegebenen Querschnittsprofile möglich, so dass nicht nur eine gefällige Formgebung der Maschine sich ergibt, sondern das Maschinengewicht selbst gegenüber den bisher bekannten Bauarten ermässigt werden kann.
Die Längsöffnung in dem Maschinenständer kann durch eine Blechwandabdeckung, die mit der Halterung 14 verriegelt wird, abgeschlossen werden, sodass der Hohlraum in dem Maschinenständer einschliesslich der darin untergebrachten Maschinenteile auch gegen Verstaubung geschützt liegt.
Das Messerrad 5 kann in der bisher üblichen Ausführungsart als Einstellrad für die Bandmesserausrichtung vorgesehen bleiben und ist mittels des Lagerstückes 7 im unteren Maschinengestell gelagert. Der Antriebsmotor 6 mit dem Messerrad 2 sitzt auf einem senkrecht angeordneten Lagerarm 8. Die Verstrebung 9 wird ausgenutzt als Führung für den Lagerarm 8. Die Verstellung des Lagerarmes 8 zwecks Einstellung der gewünschten Spannung des Messerbandes 12 erfolgt über die mit Handrad 11 zu bedienende Verstellspindel 10. Eine weitere Verstrebung 15 für das Maschinenuntergestell ist, wie aus Abb. 2 zu ersehen ist, als Winkeleisen ausgebildet und dient gleichzeitig als Schutzverkleidung für den unteren Messerbandteil.
Es ergibt sich aus den Abbildungen 1 und 3, dass der Raum zwischen dem Maschinenständer und dem unteren Maschinengestell in vollem Umfang für die Bedienung der Maschine frei zur Verfügung steht, ohne dass irgendeine Beeinträchtigung, durch bei den bisher bekannten Maschinen notwendigen Schutzeinrichtungen, für das Messerband oder andere Maschinenteile in Kauf zu nehmen wäre.

Claims (7)

1. Bandmesserzuschneidemaschine, dadurch gekennzeichnet, dass das Messerband über vier Messerräder geleitet wird, von denen zwei Messerräder im unteren Maschinengestell, die beiden weiteren Messerräder am Arm des oberhalb des unteren Maschinengestells befindlichen Maschinenständers angeordnet sind.
2. Bandmesser-Zuschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenständer einschliesslich des Armes als Hohlkörper ausgebildet ist, wobei die beiden oberen Messerräder in dem Hohlraum dieses Maschinenständers gelagert sind.
3. Bandmesser-Zuschneidemaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenständer mit seinem Arm ein U-förmiges Querschnittsprofil mit nach aussen liegender Öffnung aufweist.
4. Bandmesser-Zuschneidemaschine nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass am äusseren Fussende des Maschinenständers ein Schlitz für das seitliche Einführen des Messerbandes vorgesehen ist.
5. Bandmesser-Zuschneidemaschine nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die nach aussen liegende Öffnung des Maschinenständers mittels einer leicht abnehmbaren Blechbandabdeckung verschliessbar ist.
6. Bandmesser-Zuschneidemaschine nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verstrebung im unteren Maschinengestell gleichzeitig als Schutzverkleidung für den unten liegenden Messerbandteil ausgenutzt wird.
7. Bandmesser-Zuschneidemaschine nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Verstrebung im unteren Maschinengestell als Führung für den verstellbaren, den Antriebsmotor mit einem Messerrad tragenden Lagerarm dient.

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