DE837302C - Vorhangschiene - Google Patents

Vorhangschiene

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Publication number
DE837302C
DE837302C DEV668A DEV0000668A DE837302C DE 837302 C DE837302 C DE 837302C DE V668 A DEV668 A DE V668A DE V0000668 A DEV0000668 A DE V0000668A DE 837302 C DE837302 C DE 837302C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
curtain
attached
curtain rail
cord
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Expired
Application number
DEV668A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Vollmer
Original Assignee
Karl Vollmer
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Publication date
Application filed by Karl Vollmer filed Critical Karl Vollmer
Priority to DEV668A priority Critical patent/DE837302C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE837302C publication Critical patent/DE837302C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H1/00Curtain suspension devices
    • A47H1/18Other curtain suspension devices, e.g. wire, cord, springs
    • A47H1/19Devices for mounting the wire, cord, or the like

Description

  • Vorhangschiene Uic Li-findung betrifft eine Vorhangschiene und lKstclit ini wesentlichen aus einer vorzugsweise li<ilzerncn, leicht auf- und abzuhängenden Tragschiene und einem oder mehreren an dieser frei aufgespannten Laufdrähten, an denen die Vorhänge mittels Haken, Ösen od. dgl. verschiebbar aufhängt sind.
  • Durch die Hrfindung wird in vorteilhafter Weis eine Laufschiene geschaffen, die überaus einfach in ihrem Aufbau und daher billig herzustellen ist und an der die Vorhänge mit Leichtigkeit befestigt werden können. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Befestigungsmittel der Vorhänge eine punktförmige Auflage erhäl4Fn und die Vorhänge daher besonders leicht und nahezu geräuschlos bewegt werden können.
  • Die Befestigung der Laufdrähte an der Tragschiene kann zweckmäßig so ausgebildet sein, daß jeire an ihren Enden mit Spannschrauben verbunden, z. B, in eine Bohrung derselben gesteckt und mit diesen an der Tragschiene befestigt sind.
  • Damit bei zweiteiligen Vorhängen beide Teile mit einer einzigen Zugschnur gleichzeitig bewegt werden können, kann gemäß der Erfindung die Vorhangschiene vorteilhaft so ausgebildet sein, daß unterhalb der Laufdrähte eine endlose Schnur angeordnet ist, an der die inneren oberen Ecken der leiden Vorhangteile und mit einer derselben eine Zugschnur befestigt sind. Dabei kann diese endlose Schnur zweckmäßig über Rollenlaufen, die auf den Spannschrauben gelagert sind.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer schematisch dargestellten Ausführungsform des Gegenstandes derselben, und zwar zeigt F ig. t die linke Hälfte einer-erfindungsgemäß ausgebildeten Vorhangschiene mit zwei Laufdrähten in verkleinertem -Maßstab, Fin. 2 eine zum .Spännen der Laufdrähte verwendete Spannschraube etwa in natürlicher Größe und Fig.3 einen endlosen Vorhangzug mit Rollen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel des 1? rfindungsgegenstandes ist die Tragschiene rahmenartig ausgebildet und besteht aus einer vorderen Längsleiste a, einer hinteren Längsleiste b und zwei Seitenleisten c. In diese sind je zwei Spannschrauben d eingeschraubt und an ihnen die Enden zweier vorzugsweise aus Federstahl bestehenden Laufdrähte e befestigt, und zwar ist hierzu, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, die Spannschraube d mit einer Bohrung f versehen.
  • Die Laufdrähte e können an der oberen Fläche der Tragschiene angebracht werden, wodurch die Höhe der vorderen Längsleiste a und der Seitenleiste b bis auf 30 Mm verringert werden kann und diese trotzdem die Aufhängung des Vorhangs noch gut bedecken. Eine Vorhangblende wird deshalb nicht mehr benötigt, und die Vorhangschiene gibt dem Zimmer ein modernes Gepräge, das durch abgerundete Ecken noch wesentlich erhöht wenden kann. Sie wird vorzugsweise in Hartholz (Eiche) ausgeführt, und ihre rahmenartige Ausbildung läßt ein gutes Spannen der Laufdrähte e zu. Bei längeren Vorhangschienen kann ein Verbindungsstück in der -litte zwischen den Längsleisten a und c angeordnet sein, das die Festigkeit der Schiene noch erhöht und an dem die Laufdrähte e befestigt werden können, damit sie nicht durchhängen. Die hintere Längsleiste c kann etwas oberhalb der Seitenleiste b angebracht sein, so daß bei aufgehängter Schiene die hinteren unteren Kanten der Seitenleiste b eine Stütze gegen die Wand bilden und die Schiene immer im rechten Winkel zu dieser hängt. Die Aufhängung an der Wand ist durch die hintere Längsleiste c wesentlich vereinfacht. Es genügen zwei kurze Stahlhaken, die so weit in die Wand eingeschlagen werden, daß die hintere Längsleiste c zwischen Haken und Wand eingeschoben werden kann. Diese Stahlhaken können an beliebiger Stelle eingeschlagen werden; es muß nur darauf geachtet werden, daß sie in der g 17 -leichen Höhe sitzen, damit die Schiene waage recht hängt.
  • Die Laufdrähte e werden mittels der Schrauben d in einfacher Weise gespannt: In die vorgebohrte Leiste b wird die Schraube d bis zur Bohrung f eingedreht, das Ende des Drahtes e in diese gesteckt und dann die Schraube d weiter in das Holz eingeschraubt, wobei der Draht e sich in Windungen um die Schraube d legt. Diese Windungen drücken sich wie ein Gewinde in das Holz ein und tragen dazu bei, daß die Schraube sich nicht löst. Der Laufdraht e kann daher vollkommen straff gespannt werden. Seine Länge wird so gewählt, daß die Schraube d immer noch etwas aus dem Holz hervorragt, damit der Draht e gegebenenfalls immer noch nachgespannt werden kann. Die Spannschraube d kann, wie in der Zeichnung dargestellt, einen Rundkopf haben, sie kann aber auch mit einem Vierkantkopf oder mit Flügeln versehen sein. Die für die Laufdrähte e benutzten Stahldrähte sind zum Schutze gegen Rosten entweder verkupfert oder vernickelt. Sie bleiben daher immer glatt, haben einen sehr geringen Reibungswiderstand und bedingen so einen geräuschlosen Lauf der Aufhängemittel.
  • Zum Anbringen der Aufhängemittel wird am oberen Rand des Vorhangs zweckmäßig eine Kordel so aufgenäht, daß etwa alle 8 cm ein Stück von etwa i cm nicht angenäht ist, so daß an diesen Stellen die Aufhängeeinrichtungen in die Kordel eingehängt werden können. Der Abstand zwischen dem Laufdraht e und dem aufgehängten Vorhang beträgt höchstens 2o mm, so daß bei einer Höhe der vorderen Längsleiste a von 3,0 bis 40 mm die ganze einfache Aufhängeeinrichtung verdeckt ist und von vorn nur die Leiste und daran anschließend die Vorhänge sichtbar sind.
  • In Fig. 3 bezeichnet g zwei Rollen, über die eine endlose Schnur la läuft. Diese kann aus einer Leinenschnur, einer Schnur aus Glaswolle mit genügender Festigkeit oder einer metallischen Litze bestehen. Die Rollen g können zweckmäßig auf den Schraubend gelagert sein, die zu diesem Zweck etwas länger gewählt werden. Die beiden Vorhangteile werden mit der endlosen Schnur h in der Weise verbunden, daß, während ihre äußeren oberen Ecken jeweils an den Seitenleisten b festgehalten, beispielsweise in dort angebrachte Häkchen eingehängt werden, an den Punkten i und k Ringe angebracht sind, an denen die inneren oberen Ecken der Vorhangteile befestigt werden. An einem dieser Ringe wird auch die Zugkordel mit Quaste angebracht. Zieht man an dieser Zugkordel mit dem bei i angebrachten Vorhangteil in einer Richtung, so folgt der andere, bei k angebrachte in entgegengesetzter Richtung, d. h. beide Vorhangteile öffnen oder schließen sich zwangsläufig gleichzeitig durch einen Zug in einer Richtung. Mit diesem erfindungsgemäßen Vorhangzug wird insbesondere eine bessere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ausgestattet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorhangschiene, gekennzeichnet durch eine vorzugsweise hölzerne, leicht auf- und abzuhängende Tragschiene und einen oder mehrere an dieser frei aufgespannte Laufdrähte (e), an denen die Vorhänge mittels Haken, Ösen od. dgl. verschiebbar aufgehängt sind.
  2. 2. Vorhangschiene nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschiene rahmenartig ausgebildet ist und aus Längs- und Querleisten (a, b, c) gegebenenfalls mit mittleren Verbirtfungsstücken besteht.
  3. 3. Vorhangschiene nach Anspruch i und 2,, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufdrähte (e) an ihren Enden mit Spannschrauben (d) ver- Bunden, z. B. in eine Bohrung (f) derselben gesteckt und mit diesen an der Tragschiene (a, b, c) befestigt sind. .
  4. 4. Vorhangschiene nach Anspruch r bis 3 für zweiteilige Vorhänge, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Laufdrahtes (e) eine endlose Schnur (h) angeordnet ist, an der die inneren oberen Ecken der beiden Vorhangteile und mit einer derselben eine Zugschnur befestigt sind. Vorhangschiene nach Anspruch r bis dadurch gekennzeichnet, daB die endlose Schnur (h) über Rollen (g) läuft, die auf den Spannschrauben (d) gelagert sind.
DEV668A 1950-03-09 1950-03-09 Vorhangschiene Expired DE837302C (de)

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DE837302C true DE837302C (de) 1952-04-21

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