DEP0041165DA - Schloß für Aktentaschen, Handtaschen, Koffer, Portemonnaies u.dgl. - Google Patents

Schloß für Aktentaschen, Handtaschen, Koffer, Portemonnaies u.dgl.

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Publication number
DEP0041165DA
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DE
Germany
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tongue
lock
bracket
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Nieder-Roden bei Offenbach/M. Franke
Original Assignee
Gebrüder Wilz Metallwarenfabrik, Nieder-Roden bei Offenbach/M.
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft ein Schloss für Aktentaschen, Handtaschen, Koffer, Portemonaies u.dgl. derjenigen Gattung, welche durch ein aus ihr heraustretendes und hinter einen Bügel des zweiten Schlossteiles fassendes Federglied in ihrer Verschlusslage festgehalten wird.
Bei diesem bekannten Schloss nimmt das Federglied den unteren Teil der Zunge ein und ist so lang wie der Teil der Zunge, welcher bis zur Erreichung der Verschlusslage durch den Bügel geschoben wird. Das Federglied besteht aus einer Platte, welche an der Spitze der Zunge mit deren Oberfläche bündig verläuft, während die obere Kante der Federplatte soweit aus der Zunge hervorragt, dass die Zunge nicht aus dem Bügel herausgezogen werden kann. Um das Schloss zu öffnen, wird das Federglied in die Ebene der Oberfläche der Zunge hineingedrückt und dann die Zunge aus dem Bügel herausgezogen.
Das bekannte Schloss lässt sich zwar leicht schliessen, weil hierbei der Bügel das Federglied in die Zunge hineindrückt und das Federglied aus der Zunge herausspringt, nachdem sie soweit in den Bügel hineingeschoben worden ist, dass dieser das Federglied frei gibt. Beim Öffnen dieses Schlosses ergibt sich jedoch der Nachteil, insbesondere bei grösseren Schlössern für Aktentaschen, Handtaschen u.dgl., dass beide Hände benötigt werden, die eine zum Hereindrücken des Federgliedes und die andere zum Herausziehen der Zunge.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses Nachteiles und besteht darin, dass an beiden Seiten der Zunge je ein gekerbtes Federglied angeordnet ist, dessen Kerbe den Seitensteg des Bügels in der Schliesslage beiderseits umfasst.
Bei der Betätigung des Schlosses gemäss der Erfindung wird die Zunge, wie bei dem bekannten Schloss in den Bügel des zweiten Schlossteiles geschoben, bis die Kerben der beiden seitlichen Federglieder in die Ebene der Seitenstege des Bügels gelangen und dann die beiden Federglieder aus den Seitenflächen der Zunge herausspringen und mit den Seitenstegen des Bügels in Eingriff kommen, wodurch die beiden Schlossteile, nämlich Zunge und Bügel miteinander verriegelt werden.
Beim Öffnen des Schlosses gemäss der Erfindung werden mit zwei Fingern einer Hand die beiden Federglieder oberhalb des Bügels erfasst und in die Zunge hineingedrückt. Hierdurch geben die Kerben der Federglieder die Seitenstege des Bügels frei, sodass mit derselben Hand die Zunge ohne weiteres aus dem Bügel herausgezogen werden kann. Die Handhabung beim Öffnen des Schlosses ist also denkbar einfach, weil durch das Erfassen der Federglieder mit zwei Fingern einer Hand und ihr Hineindrücken in die Zunge diese von der Hand festgehalten werden und daher die Entriegelung und das Herausziehen der Zunge mit einer Hand und ohne jede zusätzliche Handbewegung erfolgen kann.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist jedes Federglied in der Zunge schwenkbar gelagert und wird durch eine Feder nach aussen gedrückt. Zweckmässig ist für beide Federglieder eine gemeinsame Feder, z.B. ein U-förmiger Federdraht oder eine U-förmige Blattfeder angeordnet.
Gewünschtenfalls kann das Schloss auch verschliessbar ausgebildet werden. Die Ausbildung dieser Schliessvorrichtung ist beliebig. Sie muss nur bewirken, dass ein Federglied oder beide Federglieder bei abgeschlossenem Schloss nicht in die Zunge hineingedrückt werden kann, bzw. können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Schlosses gemäss der Erfindung in Draufsicht und teilweisem Schnitt dargestellt.
Gemäss der Zeichnung ist am Teil 1 eines zu verschliessenden Gegenstandes, z.B. einer Aktentasche, einer Handtasche, eines Koffers, eines Portemonaies u.dgl. eine Platte 2 befestigt, z.B. angenietet. Die Platte 2 trägt einen zur Plattenebene senkrechten Bügel 3.
An dem anderen Teil 4 des zu verschliessenden Gegenstandes ist mittels einer Platte 5 die Zunge 6 befestigt, z.B. angenietet. Die Seitenflächen der Zunge 6 haben Öffnungen, in welchen je ein gekerbtes Federglied 7, 8, mittels Nieten 9, 10 schwenkbar gelagert isst.
In der Schliesstellung des Schlosses umfassen die Kerben 11, 12 jedes Federgliedes 7, 8 den entsprechenden Seitensteg des Bügels 3, sodass die Zunge 6 nicht aus dem Bügel 3 herausgezogen werden kann.
Die Federglieder 7, 8 stehen unter der Wirkung einer Feder, z.B. einer U-förmigen Blattfeder 13 oder eines U-förmigen Federdrahtes.
Um das Schloss zu öffnen, werden die beiden Federglieder gegen die Wirkung der Feder 13 in die Seitenflächen der Zunge 6 hineingedrückt, wodurch die Kerben 11, 12 die Stege des Bügels 3 freigeben, sodass dann die Zunge 6 ohne weiteres nach oben aus dem Bügel 3 herausgezogen werden kann.
Um die Möglichkeit anzudeuten, dass das Schloss auch verschliessbar ausgeführt werden kann, zeigt die Zeichnung ein Schlüsselloch. Der Schlossmechanismus wird so gestaltet, dass er ein unbeabsichtigtes oder unbefugtes Eindrücken der Federglieder 7, 8 in die Seiten der Zunge 6 verhindert.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt. So ist es z.B. nicht notwendig, jedes Federglied schwenkbar zu lagern. Stattdessen kann jedes Federglied parallel zum Steg 3 verschiebbar angeordnet sein. Auch ist es nicht notwendig für jedes Federglied eine besondere Feder 13 anzuordnen. Vielmehr ist es möglich die Feder 13 so zu gestalten, dass sie auf beide Federglieder 7, 8 wirkt.
Bei gewissen Gegenständen, insbesondere Aktentaschen ist es mitunter erwünscht, dass das Schloss verschiedene Verschlusstellungen ermöglicht je nach dem Umfang des Inhaltes der Aktentasche. Dem kann mit dem Schloss gemäss der Erfindung z.B. dadurch Rechnung getragen werden, dass die Zunge 6 länger ausgeführt wird und an jeder Seitenfläche der Zunge mehrere federnde Verschlussglieder hintereinander liegen, so dass die Verschlusslage des Schlosses davon abhängt, welches Federzungenpaar mit dem Bügel 3 in Eingriff gebracht wird.
Die Verwendung des Schlosses gemäss der Erfindung ist nicht auf die erwähnten Gegenstände beschränkt, sondern überall dort möglich, wo das Bedürfnis eines schnellen und sicheren aber auch leicht lösbaren Verschlusses besteht.

Claims (3)

1.) Schloss für Aktentaschen, Handtaschen, Koffer, Portemonnaies u.dgl., bei welchem eine Zunge durch ein aus ihr heraustretendes und hinter einen Bügel fassendes Federglied in ihrer Verschlusslage gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seiten der Zunge (6) je ein gekerbtes Federglied (7, 8) angeordnet ist, dessen Kerben (11 bzw. 12) den entsprechenden Seitensteg des Bügels (3) in der Schliesslage beiderseits umfassen.
2.) Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Federglied (7, 8) in der Zunge (6) schwenkbar gelagert ist und durch eine Feder (13) nach aussen gedrückt wird.
3.) Schloss nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für beide Federglieder (7, 8) eine gemeinsame Feder (13) z.B. ein U-förmiger Federdraht oder eine U-förmige Blattfeder angeordnet ist.

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