DEP0040939DA - Schnellverbindung für Rohre, insbesondere für Blas- und Spülversatzrohre - Google Patents

Schnellverbindung für Rohre, insbesondere für Blas- und Spülversatzrohre

Info

Publication number
DEP0040939DA
DEP0040939DA DEP0040939DA DE P0040939D A DEP0040939D A DE P0040939DA DE P0040939D A DEP0040939D A DE P0040939DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shell
pipes
connection according
halves
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Buschmann
Original Assignee
Buschmann, Hermann, Duisburg
Publication date

Links

Description

Schnellverbindung für Bohre* insbesondere für Blas- und Spulversatζrohrβ*
Die Erfindung bezieht sich auf Schnellverbindungen für Eohres beispielsweise für Blas- und Spülversatzrohres und in Sonderheit auf solche Bohrverbindungen* bei denen ein um die Bohrbunde gelegter schalenartiger Verschluss bei seinem Verspannen die beiden Bohre gegeneinander anzieht und abdichtete wie sen bekannten Verschlüssen gegenüber besteht die Erfindung darin, dass die die Bohrbunde umfassenden* gelenkig miteinander verbundenen Schalenhälften mittels eines durch Hebel betätigten Exzenters unter Anpresstang der beiden Bohrbunde gegeneinander zur Schale verspannt werden^ wodurch in einfachster Weise und auf dem schnellsten Wege die Verbindung hergestellt wirde Dabei sind Mittel vorgesehen die nach erfolgter Verbindung der Bohre durch Umlegen das den Exzenter betätigenden Hebels letzteren In seiner Verschlusslage selbsttätig sichern* um ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung zu verhindern
Schnellverbindungen für Bohret auch solche für Blas- und SpülversatzrohreB sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt f von denen jedoch nur wenige von dem Gedanken der schalen— artigen Umfassung der Bohrbunde Gebrauch machen« So zeB» sind Bohrbindungen bekanntf bei denen die Verbindung durch Überwurfflanschen erfolgtf die mit konischen Anlageflächen Verstärkungen der Bohrenden umgreifen* Dabei ist zwischen den Überwurfflanschen und den Verstärkungen der Bohrenden ein Bing angeordnet ψ der mit Augenansätzen für die Aufnahme von Verapannungskeilen die Uberwurfflanschen durchdringt9 scidass beim Anschlagen der Eeil© die Überwurfflanschen in Preßstellung gebracht werden» Der-
artige Rohrverbindungen besitzen den Hachteil* dass hier mehrere Keile durch kräftige Hammersehläge gesondert angeschlagen werden müssenf es besteht also die Gefahr* dass bei ungleichmässigem Anschlagen der Keile keine Gewähr einer dichten Verbindung gegeben ist» Ein weiterer lachte il besteht darin* dass die Verbindung in keiner Weise gegen unbeabsichtigtea Lösen gesichert ist* söSass e in Äuseinanderfliegen der unter Druck stehenden Rohrleitung mit den hiermit verbundenen Gefahren beim Lösen der Verbindung im Bereich der Möglichkeit liegt*
Auch sind Schnellverbindungen bekannt 9 bei denen eine aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Schalenhälften bestehende Schale durch Anschlagen eines Keiles gegeneinander gepresst werden» Dabei besteht der Keil aus einem horizontal über der Sehale angeordneten* mit trapezförmig verlaufenden Schlitzen versehenen Flachkeil* in dessen Schlitze beide Schalenenden mit ümbördelungen einfassen? sodass beim Anschlagen des Keiles infolge des trapezförmigen Schlitzverlaufes im Keil die hierin geführten Scha» lenumbörderlnngen der Bohrmittel zu sich nähern und dadureh die Schale verspannt wird« Auch hier sind für die Herstellung der Verbindung kräftige Hammerschläge erforderlich und te es besteht auch hier die Gefahr eines sich selbsttätigen Lösens der Verbindung bei auftretenden Stössen und Erschütterungen in der Leitung^ da vorgesehene Sicherungen unzulänglich sind und einer zusätzlichen besonderen Bedienung bedürfen^ die sehr leicht vergessen wird, Der gröss— te Nachteil dieser Verbindung besteht jedoch darinf dass die gelöste Schale die von ihr umschlossenen Eohrbunde nicht vollkommen freigibt* da die in den Keilschlitzen liegenden Sehalenumbördelun« gen eine vollständige Freigabe der Rohrbunde verhindern» Es muss daher vor ;jejier neuen Verbindung die für die Aufnahme der Rohrbunde dienende Rinne in der Sehale von Hand von dem sich hierin angesammel ten unvermeidlichen Schmutz gesäubert werden* was umständlich
land zeitraubend ist* wobei auch das seitliche Einführen, der !ohr» biiade in die Schale umständlich und zeitraubend ist®
Schliesslich noch, sind Bohrverb indungen bekannt* bei denen ein um mit Bunde versehene Rohrenden gelegten Schellenband mittels eines nach Art eines ELaschenversehlusses ausgebildeten Hebelgestänges angezogen und über die Rohrbunde verspannt wird«, Hier besteht der Verschluss aus einer Anzahl schwacher Einzelhebe 1* die is ihrem Zusammenwirken einen gegen selbsttätiges öffnen ungesicherten und sehr empfindlichen Terschluss darstellen« Derartige Verschlüsse sind umständlieh und teuer» Sie eignen sich auch nur für Rohre dünner Wandstärken* für die sie gedacht sind* nicht aber auch für Blas=· und Spülversatzrohre im rauhen örubenbetrieb* wo es auf einfache 9 kräftige and unempfindliche Verschlüsse ankommt* die ohne besondere umstände ein leichtes und schnelles Verbinden der Rohre bei einer selbsttätigen Sicherung der Verbindung ermöglichen«
Um nun bei einer Schnellverbindung für Rohre * insbesondere für Blas— und Spülversatzrohre 9 die den vorerwähnten Verbindungen anhaftenden lachteile zu vermeiden* schlägt die Erfindung eine Verbindung vorf bei der ebenfalls eine aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälften bestehende Schale die Sohrbunde der miteinander su verbindenden Rohre umfasst und bei ihrem Verspannen gegeneinander anzieht* jedoch erfolgt hier erfindungsgemäss das Verspannen der beiden Schalenhälften zur Schale durch einen durch Handhebel betätigten Exzenter» der beim Umlegen des Handhebels in einfacher und leichter Weise die erforderliche Verspannung der Schale unter gleichzeitigem Anpressen der beiden Rohrbunde gegeneinander bewirkt» Dabei sichert sich die Verbindung nach erfolgtem umlegen des Handhebels in die Verschlußstellung selbsttätig* indem der Handhebel zwangläufig von einem in ihn einfassenden Schnapper erfasst und in seiner Verschlusslage gehalten wird * aus der er bei gewünschtem Iiösen der Verbindung schnell wieder befreit werden kann* und zwar in
-4-
einfaeher Weise durch geringen Druck auf den Handhebel in der Yersehlussriehtung* wodurch der Schnapper den Handhebel wieder freigibt«
In der Zeichnung ist die Schnellverbindung gemäss der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht 9 und zwar zeigen die Abb« 1 und 2 die Verbindung in Seitenansicht und Draufsicht ρ während die Abb* 3 und 4 eine Stirnansicht wiedergeben* und zwar die Abb* 4 bei geöffneter Schale»
Mit t und 2 sind die mittels Bolzengelenkes 5 miteinander verbundenen Schalenhälften bezeichnet und 4 ist der an dem Ende der- einen Schale 2 sitzende Exzenter für das Verspannen der beiden Hälften 1 und 2 zur Schale» Der Exzenter 4 steht unter der Einwirkung eines am gleichen Schalenende schwenkbar gelagerten Handhebels 5? der im Bereich seines Schwenkpunktes eine Ausnehmung 6 besitzt* in die ein hakenförmiger Ansatz 7 der anderen Schalenhälfte Ä nach erfolgtem Umlegen der beiden Schalenhälften 1 und 2 um die Bohrbunde einfasst und wodurch die beiden Schalenhälften zusammengehalten werden» Durch Umlegen des Handhebels 5 rollt sich der Exzenter 4 in einer Hohlkehle 8 des hakenförmigen Ansatzes 7 sbs wodurch die beiden Schalenhälften 1 und 2 zur Schale verspannt werden* Bei dieser Yerspannung der beiden Schalenhälften 1 und 2 werden gleichzeitig auch die von der Schale umfasten Eohrbunde gegeneinandergepresstf und zwar durch Abschrägungen 9 der Schalenrinne 1o? an deren Stelle auch die fiohrbunde eine Absehrägung besitzen können*
Um den umgelegten Handhebel 5 in seiner ferschlusslage zu sichern* ist seitlieh an der Schalenhälfte är ein unter Federspannung 11 stehender Schxnapper 12 angeordnete der in den in die Yerschlusslage herunter gedrückten Handhebel 5 einschnappt« Zu diesem Zwecke besitzt der Handhebel 5 einen Yerschlusshaken 13 mit einer Gleitfläche 14# die sich auf eine entsprechende 6-leitflache des Schnappers 12 auflegt und den Schnapper unter Spannung seiner fe*
der 11 beim Herunterdrücken des Handhebels 5 soweit zurüekdrüektf bis der Schnapper 12 nach Freigabe durch die Hakengleitfläche 14 infolge der sich jetzt entspannenden feder 11 in einen Vorsprung 15 des Handhebels 5 einfasst 9 sojaass der Handhebel 5 in seiner Verschlusslage gehalten ist*
Soll die Verbindung gelöst werden* so genügt ein geringes Niederdrücken des Handhebels 5 in der Verschlussrichtungβ Dadurch wird der Vorsprung 15 des Hakens 13 durch den Schnapper 12 freigegeben und letzterer kann mittels der an ihm befindlichen Schlaufe 16 aus dem Bereich des Hakens 13 des Handhebels 5 gezogen werden* sa&ass nunmehr der Handhebel 5 wieder in die Öffnungslage zurückgelegt werden kanne
für die praktische Verwendung der Verbindung im Grubenbetrieb ist es zweekmässig eine Vorkehrung zu treffenf durch die der Verschluss nach seiner öffnung nicht von den Bohren herabfällt* sondern auf einem der ^ohre verbleibt„ um ihn bei der Herstellung einer neuen Verbindung gleich wieder an seiner Verwen— dangsstelle zur Hand zu haben« Dies kann in verschiedenster Weise erfolgen* beispielsweise dadurch* dass der die beiden Schalenhälften 1 und 2 miteinander verbindende Gelenkbolzen 3 eine Verlängerung erfährt und mit dieser Verlängerung in ein auf einem der Rohre angeschweisstes Auge einfasst und gegen Heraustreten aus diesem gesichert wirdf beispielsweise durch aufschrauben einer zweiten Mutter hinter dem Auge*
Gegenüber den erwähnten bekannten Rohrverbindungen besitzt die n^^e^-Verbindung den Vorteil* dass sie schnell und leicht durch einfaches Umlegen des Hebels von Hand sowohl hergestellt als auch gelöst werden kann* wozu bisher durch Hammerschiäge anzuschlagende Keile benutzt wurden^ deren Ansehlagen umständliehf anstregend und zeitraubender«, Ein weiterer Vorteil besteht darin* dass bei hergestellter Verbindung eine Sicherung der Verbin-
dang gegen unbeabsichtigtes Öffnen sofort zwangläufig gegeben ist, die bisher nicht vorhanden war oder zu deren Herstellung besondere zusätzliche* leicht in Vergessenheit geratende Massnahmen getroffen werden musstene Schlisslich noch besteht ein Vorteil darin* dass bei hergestellter Verbindung keinerlei Teile des Verschlusses gegenüber dem Durehmesser der miteinander verbundenen Rohre wesentlich hervorstehen« Die Bohre können daher trotz der Verbindung gerollt werden,» was sieh für die Verlegung der Bohrleitung günstig auswirkte

Claims (1)

  1. Patentansprüche!
    1,- Schnellverbindung für Rohre* insbesondere für Blas- und Spülversatzrohre 9 bei der eine aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälften bestehende Sehale mit einer rinnenförmigen Ausnehmung die Rohrbunde umfasst und bei ihrem Verspannen gegeneinander presst* dadurch gekennzeichnet f dass das Verspannen der beiden Schalenhälften £1* 2) zur Schale mittels eines an einem der Schalenende angebrachten Exzenters (4) erfolgts der bei seiner Bewegung die beiden Schalenhälften (I9 2) aufeinanderpresst»
    2e- Rohrverbindung nach Anspruch 19 dadurch gekennzeieh— nets dass der Exzenter (4) durch einen mit ihm verbundenen Handhebel (5) betätigt wird, der die beiden Schalenhälften (1t 2) miteinander verbindet und bei seinem Umlegen die Ixzenterbewegung bewirkt»
    3β— Rohrverbindung nach Anspruch 1 oder 29 dadurch gekennzeichnet 9 dass der den Exzenter (4) bewegende Handhebel (5) an einem der Schalenende (2) schwenkbar gelagert ist und eine Ausnehmung (6) aufweistf in die ein hakenförmiger Ansatz (7) & der anderen Schalenhälfte (1) bei zusammengelegten Schalenhälften einfasst«
    4*- Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3$ dadurch gekennzeiehnet t dass der hakenförmige Ansatz (7) der Schalen-
    „7-
    half te (1) eine Hohlkehle (8) besitzt» in die sieh der Exzenter (4) "bei geschlossener Schale einlegt«
    5„- Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 g dadurch gekennzeichnet 9 dass eine Sicherung vorgesehen ist? die
    bei verspannter Schale ein ungewolltes Lösen der Verbindung
    verhinderte
    6e~ Sicherung nach Anspruch 5 ψ bestehend aus einem unter Federspannung (11) stehenden Schnapper (12) an der einen Scha»
    lenhälfte (1) und aus einem hierin einfassenden Versehlusshaken (13) an der anderen Schalenhälfte (2)«
    7β— Sicherung nacfii^Snspruch, 5 und 6f dadurch gekennzeichnet„ dass der Schnapper (12) und Verschlusshaken (13) Gleitflachen (H) besitzen* die beim Aufeinanderliegen durch Druck eine Bewegung zueinander unter gleichzeitiger Spannung einer Schnapperfeder (11) zulassen,,
    8e— Sicherung nach einem der Ansprüche 5 bis 7? dadurch gekennzeichnet9 dass der Schnapper (12) eine Handschlaufe (16)
    besitzt«
    9*» Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis Q9 gekennzeichnet durch ihre unverlierbare Aufbringung auf einen der mittels ihr zu verbindenden Rohre»
    1©«— Rohrverbindung nach Anspruch 9# dadurch gekennzeichnet* dass als Sicherung der die beiden Schalenhälften (1, 2) mitein~ ander verbindende G-elenkbolzen (3) dient* der mir einer Verlängerung in ein auf einem der Rohre befindliches Auge einfasst und hierin gehalten ist©
    11„- Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 1of dadurch gekennzeichnet 9 dass die die Rohrbunde umschliessende
    Schalenrinne (1o) mit Abschrägungen (9) versehen ist«
    12„- Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 t dadurch gekennzeichnets dass die Rohrbunde mit einer Abschrägung versehen sind *

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0055873B1 (de) Golfhandwagen
CH656438A5 (de) Einrichtung zur bildung eines geruests.
DE3103470C2 (de) Stahlrohrgerüst
LU84380A1 (de) Verbindungsmuffe zum loesbaren befestigen des endes eines ersten stabes an einem zweiten stab
EP0051863A1 (de) Vorrichtung zum Tragen von Skiern
DEP0040939DA (de) Schnellverbindung für Rohre, insbesondere für Blas- und Spülversatzrohre
DE69112673T2 (de) Gelenkige Verbindung für Rohrteile.
DE814590C (de) Schnellverbindung fuer Rohre, insbesondere fuer Blas- und Spuelversatzrohre
DE2305928C3 (de) Stativ
DE2642508B1 (de) Fernsehempfangsgehaeuse und Verwendung eines derartigen Gehaeuses
CH660617A5 (en) Coupling device between a post and a scaffolding element, which is directed to the side, in a scaffolding
DE4340404C2 (de) Arretierverbindung für ein gitterförmiges Schienensystem einer Hängedecke
DE2028406C3 (de) Zerlegbare Türzarge
DE944845C (de) Verbindung fuer den Schlossteil und das Traegerprofil eines mit einem zweiten Ausbautraeger durch ein Schloss zu verbindenden Ausbautraegers
DE937882C (de) Kappenverbindung fuer den Grubenausbau, vorzugsweise fuer den Strebausbau im Grubenbetrieb unter Tage
DE836852C (de) Klemmschelle zur Verbindung von sich kreuzenden Geruestrohren
DE29722257U1 (de) Verkehrsbake
AT402843B (de) Kupplungsvorrichtung zur verbindung von möbelstücken und/oder -teilen
DE3703708C2 (de)
DE3801682A1 (de) Mast-gabelbaum-verbindung
DE826910C (de) Gelenkstahlkappe
DE2320290A1 (de) Kupplungsvorrichtung zum verbinden aufeinandersteckbarer fachwerkselemente fuer baugerueste
DE3045520A1 (de) Zweiteilige leitungsschelle und leitungswagen fuer rundleitungen oder schlaeuche mit mehreren zweiteiligen schellen
CH639338A5 (en) Box
DE2937794A1 (de) Anordnung zum verbinden zweier geruestrohre in metallgeruesten