DEP0040939DA - Schnellverbindung für Rohre, insbesondere für Blas- und Spülversatzrohre - Google Patents
Schnellverbindung für Rohre, insbesondere für Blas- und SpülversatzrohreInfo
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Description
Schnellverbindung für Bohre* insbesondere für Blas- und Spulversatζrohrβ*
Die Erfindung bezieht sich auf Schnellverbindungen für Eohres beispielsweise für Blas- und Spülversatzrohres und in Sonderheit
auf solche Bohrverbindungen* bei denen ein um die Bohrbunde gelegter schalenartiger Verschluss bei seinem Verspannen die
beiden Bohre gegeneinander anzieht und abdichtete wie sen bekannten Verschlüssen gegenüber besteht die Erfindung darin, dass die
die Bohrbunde umfassenden* gelenkig miteinander verbundenen Schalenhälften mittels eines durch Hebel betätigten Exzenters unter
Anpresstang der beiden Bohrbunde gegeneinander zur Schale verspannt werden^ wodurch in einfachster Weise und auf dem schnellsten
Wege die Verbindung hergestellt wirde Dabei sind Mittel vorgesehen die nach erfolgter Verbindung der Bohre durch Umlegen
das den Exzenter betätigenden Hebels letzteren In seiner Verschlusslage selbsttätig sichern* um ein unbeabsichtigtes Lösen der
Verbindung zu verhindern
Schnellverbindungen für Bohret auch solche für Blas- und SpülversatzrohreB sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt
f von denen jedoch nur wenige von dem Gedanken der schalen— artigen Umfassung der Bohrbunde Gebrauch machen« So zeB» sind
Bohrbindungen bekanntf bei denen die Verbindung durch Überwurfflanschen
erfolgtf die mit konischen Anlageflächen Verstärkungen der Bohrenden umgreifen* Dabei ist zwischen den Überwurfflanschen und den Verstärkungen der Bohrenden ein Bing angeordnet
ψ der mit Augenansätzen für die Aufnahme von Verapannungskeilen
die Uberwurfflanschen durchdringt9 scidass beim Anschlagen der Eeil© die Überwurfflanschen in Preßstellung gebracht werden» Der-
artige Rohrverbindungen besitzen den Hachteil* dass hier mehrere Keile durch kräftige Hammersehläge gesondert angeschlagen werden
müssenf es besteht also die Gefahr* dass bei ungleichmässigem Anschlagen
der Keile keine Gewähr einer dichten Verbindung gegeben ist» Ein weiterer lachte il besteht darin* dass die Verbindung in
keiner Weise gegen unbeabsichtigtea Lösen gesichert ist* söSass e in Äuseinanderfliegen der unter Druck stehenden Rohrleitung mit den
hiermit verbundenen Gefahren beim Lösen der Verbindung im Bereich der Möglichkeit liegt*
Auch sind Schnellverbindungen bekannt 9 bei denen eine aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Schalenhälften bestehende
Schale durch Anschlagen eines Keiles gegeneinander gepresst werden» Dabei besteht der Keil aus einem horizontal über der Sehale
angeordneten* mit trapezförmig verlaufenden Schlitzen versehenen Flachkeil* in dessen Schlitze beide Schalenenden mit ümbördelungen
einfassen? sodass beim Anschlagen des Keiles infolge des trapezförmigen Schlitzverlaufes im Keil die hierin geführten Scha»
lenumbörderlnngen der Bohrmittel zu sich nähern und dadureh die Schale verspannt wird« Auch hier sind für die Herstellung der Verbindung
kräftige Hammerschläge erforderlich und te es besteht auch hier die Gefahr eines sich selbsttätigen Lösens der Verbindung bei
auftretenden Stössen und Erschütterungen in der Leitung^ da vorgesehene Sicherungen unzulänglich sind und einer zusätzlichen besonderen
Bedienung bedürfen^ die sehr leicht vergessen wird, Der gröss— te Nachteil dieser Verbindung besteht jedoch darinf dass die gelöste
Schale die von ihr umschlossenen Eohrbunde nicht vollkommen freigibt* da die in den Keilschlitzen liegenden Sehalenumbördelun«
gen eine vollständige Freigabe der Rohrbunde verhindern» Es muss daher vor ;jejier neuen Verbindung die für die Aufnahme der Rohrbunde
dienende Rinne in der Sehale von Hand von dem sich hierin angesammel ten unvermeidlichen Schmutz gesäubert werden* was umständlich
land zeitraubend ist* wobei auch das seitliche Einführen, der !ohr» biiade in die Schale umständlich und zeitraubend ist®
Schliesslich noch, sind Bohrverb indungen bekannt* bei denen ein um mit Bunde versehene Rohrenden gelegten Schellenband mittels
eines nach Art eines ELaschenversehlusses ausgebildeten Hebelgestänges angezogen und über die Rohrbunde verspannt wird«, Hier besteht
der Verschluss aus einer Anzahl schwacher Einzelhebe 1* die is ihrem Zusammenwirken einen gegen selbsttätiges öffnen ungesicherten
und sehr empfindlichen Terschluss darstellen« Derartige Verschlüsse sind umständlieh und teuer» Sie eignen sich auch nur für Rohre dünner
Wandstärken* für die sie gedacht sind* nicht aber auch für Blas=· und Spülversatzrohre im rauhen örubenbetrieb* wo es auf einfache 9
kräftige and unempfindliche Verschlüsse ankommt* die ohne besondere umstände ein leichtes und schnelles Verbinden der Rohre bei einer
selbsttätigen Sicherung der Verbindung ermöglichen«
Um nun bei einer Schnellverbindung für Rohre * insbesondere für Blas— und Spülversatzrohre 9 die den vorerwähnten Verbindungen
anhaftenden lachteile zu vermeiden* schlägt die Erfindung eine Verbindung vorf bei der ebenfalls eine aus zwei gelenkig miteinander
verbundenen Hälften bestehende Schale die Sohrbunde der miteinander su verbindenden Rohre umfasst und bei ihrem Verspannen gegeneinander
anzieht* jedoch erfolgt hier erfindungsgemäss das Verspannen der beiden Schalenhälften zur Schale durch einen durch Handhebel betätigten
Exzenter» der beim Umlegen des Handhebels in einfacher und leichter Weise die erforderliche Verspannung der Schale unter gleichzeitigem
Anpressen der beiden Rohrbunde gegeneinander bewirkt» Dabei sichert sich die Verbindung nach erfolgtem umlegen des Handhebels
in die Verschlußstellung selbsttätig* indem der Handhebel zwangläufig von einem in ihn einfassenden Schnapper erfasst und in
seiner Verschlusslage gehalten wird * aus der er bei gewünschtem Iiösen der Verbindung schnell wieder befreit werden kann* und zwar in
-4-
einfaeher Weise durch geringen Druck auf den Handhebel in der Yersehlussriehtung*
wodurch der Schnapper den Handhebel wieder freigibt«
In der Zeichnung ist die Schnellverbindung gemäss der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht 9 und zwar
zeigen die Abb« 1 und 2 die Verbindung in Seitenansicht und Draufsicht ρ während die Abb* 3 und 4 eine Stirnansicht wiedergeben* und
zwar die Abb* 4 bei geöffneter Schale»
Mit t und 2 sind die mittels Bolzengelenkes 5 miteinander verbundenen Schalenhälften bezeichnet und 4 ist der an dem Ende
der- einen Schale 2 sitzende Exzenter für das Verspannen der beiden Hälften 1 und 2 zur Schale» Der Exzenter 4 steht unter der Einwirkung
eines am gleichen Schalenende schwenkbar gelagerten Handhebels 5? der im Bereich seines Schwenkpunktes eine Ausnehmung 6
besitzt* in die ein hakenförmiger Ansatz 7 der anderen Schalenhälfte Ä nach erfolgtem Umlegen der beiden Schalenhälften 1 und 2
um die Bohrbunde einfasst und wodurch die beiden Schalenhälften zusammengehalten werden» Durch Umlegen des Handhebels 5 rollt
sich der Exzenter 4 in einer Hohlkehle 8 des hakenförmigen Ansatzes 7 sbs wodurch die beiden Schalenhälften 1 und 2 zur Schale
verspannt werden* Bei dieser Yerspannung der beiden Schalenhälften 1 und 2 werden gleichzeitig auch die von der Schale umfasten
Eohrbunde gegeneinandergepresstf und zwar durch Abschrägungen 9 der Schalenrinne 1o? an deren Stelle auch die fiohrbunde eine Absehrägung
besitzen können*
Um den umgelegten Handhebel 5 in seiner ferschlusslage zu sichern* ist seitlieh an der Schalenhälfte är ein unter Federspannung
11 stehender Schxnapper 12 angeordnete der in den in die Yerschlusslage herunter gedrückten Handhebel 5 einschnappt« Zu diesem
Zwecke besitzt der Handhebel 5 einen Yerschlusshaken 13 mit einer Gleitfläche 14# die sich auf eine entsprechende 6-leitflache des
Schnappers 12 auflegt und den Schnapper unter Spannung seiner fe*
der 11 beim Herunterdrücken des Handhebels 5 soweit zurüekdrüektf bis der Schnapper 12 nach Freigabe durch die Hakengleitfläche 14
infolge der sich jetzt entspannenden feder 11 in einen Vorsprung 15 des Handhebels 5 einfasst 9 sojaass der Handhebel 5 in
seiner Verschlusslage gehalten ist*
Soll die Verbindung gelöst werden* so genügt ein geringes Niederdrücken des Handhebels 5 in der Verschlussrichtungβ Dadurch
wird der Vorsprung 15 des Hakens 13 durch den Schnapper 12 freigegeben und letzterer kann mittels der an ihm befindlichen
Schlaufe 16 aus dem Bereich des Hakens 13 des Handhebels 5 gezogen werden* sa&ass nunmehr der Handhebel 5 wieder in die Öffnungslage zurückgelegt werden kanne
für die praktische Verwendung der Verbindung im Grubenbetrieb ist es zweekmässig eine Vorkehrung zu treffenf durch die
der Verschluss nach seiner öffnung nicht von den Bohren herabfällt* sondern auf einem der ^ohre verbleibt„ um ihn bei der Herstellung
einer neuen Verbindung gleich wieder an seiner Verwen— dangsstelle zur Hand zu haben« Dies kann in verschiedenster Weise
erfolgen* beispielsweise dadurch* dass der die beiden Schalenhälften 1 und 2 miteinander verbindende Gelenkbolzen 3 eine Verlängerung
erfährt und mit dieser Verlängerung in ein auf einem der Rohre angeschweisstes Auge einfasst und gegen Heraustreten aus diesem
gesichert wirdf beispielsweise durch aufschrauben einer zweiten Mutter hinter dem Auge*
Gegenüber den erwähnten bekannten Rohrverbindungen besitzt die n^^e^-Verbindung den Vorteil* dass sie schnell und leicht
durch einfaches Umlegen des Hebels von Hand sowohl hergestellt als auch gelöst werden kann* wozu bisher durch Hammerschiäge anzuschlagende
Keile benutzt wurden^ deren Ansehlagen umständliehf anstregend und zeitraubender«, Ein weiterer Vorteil besteht darin*
dass bei hergestellter Verbindung eine Sicherung der Verbin-
dang gegen unbeabsichtigtes Öffnen sofort zwangläufig gegeben ist, die bisher nicht vorhanden war oder zu deren Herstellung besondere
zusätzliche* leicht in Vergessenheit geratende Massnahmen getroffen werden musstene Schlisslich noch besteht ein Vorteil
darin* dass bei hergestellter Verbindung keinerlei Teile des Verschlusses gegenüber dem Durehmesser der miteinander verbundenen
Rohre wesentlich hervorstehen« Die Bohre können daher trotz der Verbindung gerollt werden,» was sieh für die Verlegung der Bohrleitung
günstig auswirkte
Claims (1)
- Patentansprüche!1,- Schnellverbindung für Rohre* insbesondere für Blas- und Spülversatzrohre 9 bei der eine aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälften bestehende Sehale mit einer rinnenförmigen Ausnehmung die Rohrbunde umfasst und bei ihrem Verspannen gegeneinander presst* dadurch gekennzeichnet f dass das Verspannen der beiden Schalenhälften £1* 2) zur Schale mittels eines an einem der Schalenende angebrachten Exzenters (4) erfolgts der bei seiner Bewegung die beiden Schalenhälften (I9 2) aufeinanderpresst»2e- Rohrverbindung nach Anspruch 19 dadurch gekennzeieh— nets dass der Exzenter (4) durch einen mit ihm verbundenen Handhebel (5) betätigt wird, der die beiden Schalenhälften (1t 2) miteinander verbindet und bei seinem Umlegen die Ixzenterbewegung bewirkt»3β— Rohrverbindung nach Anspruch 1 oder 29 dadurch gekennzeichnet 9 dass der den Exzenter (4) bewegende Handhebel (5) an einem der Schalenende (2) schwenkbar gelagert ist und eine Ausnehmung (6) aufweistf in die ein hakenförmiger Ansatz (7) & der anderen Schalenhälfte (1) bei zusammengelegten Schalenhälften einfasst«4*- Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3$ dadurch gekennzeiehnet t dass der hakenförmige Ansatz (7) der Schalen-„7-half te (1) eine Hohlkehle (8) besitzt» in die sieh der Exzenter (4) "bei geschlossener Schale einlegt«5„- Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 g dadurch gekennzeichnet 9 dass eine Sicherung vorgesehen ist? die
bei verspannter Schale ein ungewolltes Lösen der Verbindung
verhinderte6e~ Sicherung nach Anspruch 5 ψ bestehend aus einem unter Federspannung (11) stehenden Schnapper (12) an der einen Scha»
lenhälfte (1) und aus einem hierin einfassenden Versehlusshaken (13) an der anderen Schalenhälfte (2)«7β— Sicherung nacfii^Snspruch, 5 und 6f dadurch gekennzeichnet„ dass der Schnapper (12) und Verschlusshaken (13) Gleitflachen (H) besitzen* die beim Aufeinanderliegen durch Druck eine Bewegung zueinander unter gleichzeitiger Spannung einer Schnapperfeder (11) zulassen,,8e— Sicherung nach einem der Ansprüche 5 bis 7? dadurch gekennzeichnet9 dass der Schnapper (12) eine Handschlaufe (16)
besitzt«9*» Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis Q9 gekennzeichnet durch ihre unverlierbare Aufbringung auf einen der mittels ihr zu verbindenden Rohre»1©«— Rohrverbindung nach Anspruch 9# dadurch gekennzeichnet* dass als Sicherung der die beiden Schalenhälften (1, 2) mitein~ ander verbindende G-elenkbolzen (3) dient* der mir einer Verlängerung in ein auf einem der Rohre befindliches Auge einfasst und hierin gehalten ist©11„- Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 1of dadurch gekennzeichnet 9 dass die die Rohrbunde umschliessende
Schalenrinne (1o) mit Abschrägungen (9) versehen ist«12„- Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 t dadurch gekennzeichnets dass die Rohrbunde mit einer Abschrägung versehen sind *
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