DE4340404C2 - Arretierverbindung für ein gitterförmiges Schienensystem einer Hängedecke - Google Patents

Arretierverbindung für ein gitterförmiges Schienensystem einer Hängedecke

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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/06Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation characterised by constructional features of the supporting construction, e.g. cross section or material of framework members
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    • E04B9/122Connections between non-parallel members of the supporting construction one member passing through the other member, both members laying at least partly in the same plane

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Description

Die Erfindung betrifft eine Arretierverbindung für ein gitterförmiges Schienensystem einer Hängedecke mit Längsschienen und Querschienen, von denen jede einen Steg mit an ei­ nem Ende rechtwinklig davon abstehenden Tragflanschen aufweist. Jede Querschiene hat endseitig ein im Wesentlichen in der Stegebene vorstehendes Verbindungsstück mit jeweils einem am unteren Längsrand des Verbindungsstücks ausgebildeten Anschlag, mit wenigs­ tens einer Eingriffsöffnung und wenigstens einem seitlichen Vorsprung sowie mit einem seitlich vorstehenden elastischen Finger, der eine von dem freien Ende des Verbindungs­ stücks abgewandte Schulter aufweist. Im Steg jeder Längsschiene ist wenigstens eine zu den Tragflanschen senkrechte schlitzförmige Öffnung ausgebildet, durch die die Verbin­ dungsstücke in eine Arretierstellung hindurchsteckbar sind. In der Arretierstellung liegen die Anschläge am Steg der Längsschiene an und greifen die Eingriffsöffnung und der seitliche Vorsprung so ineinander, dass ein Trennen der Verbindungsstücke bei Zug in ihrer Längs­ erstreckung verhindert wird. Die Arretierung ist aber durch Verschwenken des Stegs der Längsschiene um eine Längsachse lösbar.
Bei einer solchen, aus der US 4 611 453 A bekannten Arretierverbindung ist die schlitzför­ mige Öffnung erheblich breiter als es für das Durchstecken der beiden Verbindungsstücke erforderlich ist. Die beiden Verbindungsstücke werden durch einen oberen und einen unte­ ren mittigen Vorsprung des Stegs in die schlitzförmige Öffnung voneinander getrennt. Der elastische Finger eines jeden Verbindungsstücks ist dachförmig gebogen. In der Arretier­ stellung liegt der First des dachförmigen Fingers federnd an einer Seitenwand der schlitz­ förmigen Öffnung in der Längsschiene an, während seine Dachfläche mit dem freien Ende über die schlitzförmige Öffnung hinausragt und den Verbindungsstücken zugewandt ist. Dadurch ist der elastische Finger zur anderen Seitenwand der schlitzförmigen Öffnung fe­ dernd vorgespannt und drückt den mit ihm verbundenen seitlichen Vorsprung in eine Ein­ griffsöffnung des anderen Verbindungsstücks, wodurch eine formschlüssige Verbindung der Verbindungsstücke hergestellt wird, die auch bei Einwirkung von stärkeren, in Längsrich­ tung der Querschienen angreifenden Zugkräften hält. Am oberen Längsrand hat jedes Ver­ bindungsstück einen Anschlag mit sehr kurzer Länge, der zur vertikalen Fixierung des Stegs der Längsschiene beiträgt.
Wenn die Verbindung der Querschienen gelöst werden soll, ohne dass dabei eine Ver­ schiebung der Querschienen in ihrer Längsrichtung erfolgt, wird die Längsschiene um eine sich in ihrer Längsrichtung erstreckende Achse so gedreht, dass sich die in Eingriff mit dem First stehende Seitenwand entlang der Dachfläche des elastischen Fingers mit dem freien Ende zu den Verbindungsstücken hin und über das freie Ende hinaus verschiebt. Die bei­ den Verbindungsstücke können durch eine Vertikalverschiebung voneinander gelöst wer­ den.
Trotz des kurzen oberen Anschlags ist die Vertikalstabilität für die Längsschiene im Falle starker Erschütterungen bei Erdbeben nicht gewährleistet, so dass es zu einem Verdrehen der Schiene und zu einem Lösen der Arretierung kommen kann. Bei Überwindung des obe­ ren kurzen Anschlags am Verbindungsstück wird die obere Innenwand der schlitzförmigen Öffnung verformt. Das bedeutet, dass der Monteur von Hand eine relativ große Kraft auf­ bringen muss, um die Arretierverbindung zu lösen. Aufgrund der Beschädigung der oberen Innenwand der schlitzförmigen Öffnung durch den oberen Anschlag beim Drehen der Längsschiene muss die Längsschiene ausgewechselt werden, wenn die gewünschte Stabi­ lität gewährleistet bleiben soll.
Aus der US 4 108 563 A ist eine Arretierverbindung für ein gitterförmiges Schienensystem einer Hängedecke mit Längsschienen und Querschienen bekannt, bei der die Querschie­ nen mit ihren Enden im Wesentlichen in der Stegebene vorstehende Verbindungsstücke haben. Jedes Verbindungsstück hat an seinem unteren und an seinem oberen Längsrand einen Anschlag. Ferner hat jedes Verbindungsstück im Abstand in Längsrichtung zwei Ein­ griffsräume für die Aufnahme von Eingriffsabschnitten des anderen Verbindungsstücks, wenn die Verbindungsstücke durch eine schlitzförmige Öffnung im Steg einer Längsschiene hindurchgesteckt sind. Jedes Verbindungsstück hat dabei einen aus der Ebene des Verbin­ dungsstücks vorstehenden elastischen Finger mit einer Endkante, die nach dem Durchste­ cken der Verbindungsstücke durch die schlitzförmige Öffnung in der Längsschiene dem Steg der Längsschiene zugewandt ist, so dass die Verbindungsstücke der Querschienen an dem Steg der Längsschiene durch ihre gegenüberliegenden Anschläge und die Längskante des elastischen Fingers mit Spiel gehalten sind. Da die Breite der schlitzförmigen Öffnung nur etwas größer ist als es für ein Aneinanderliegen der Verbindungsstücke erforderlich ist, ergibt sich eine lockere Koppelung der Querschienen, die aber in Längsrichtung der Ver­ bindungsstücke zugstabil ist. Ein Lösen der Arretierverbindung ist nur über eine Längsbewegung der Querschienen möglich, wofür die elastischen Finger mit einem Werkzeug so gegen das Verbindungsstück gedrückt werden müssen, dass ein Herausziehen aus der schlitzförmigen Öffnung möglich wird, wofür ein entsprechender Verschiebeabstand in Längsrichtung der Querschienen zur Verfügung stehen muss.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht nun darin, die Arretierverbindung der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten, dass eine sichere und stabile Verbindung der Querschienen durch die schlitzförmige Öffnung im Steg der Längsschiene hindurch auch bei starken Erschütterungen, wie sie bei Erdbeben auftreten, gewährleistet bleibt und ein Lösen der Arretierverbindung von Hand ohne großen Kraftaufwand möglich ist.
Diese Aufgabe wird ausgehend von der Arretierverbindung der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, dass die Breite der schlitzförmigen Öffnung einem Aneinanderliegen der Verbindungsstücke angepasst ist, der Abstand zwischen der Schulter des elastischen Fin­ gers und dem Anschlag in Längsrichtung des Verbindungsstücks der Breite des Stegs der Längsschiene entspricht, und die Schulter des elastischen Fingers in einem vertikalen Ab­ stand von dem Anschlag vorgesehen ist, wobei der elastische Finger für den Durchgang durch die schlitzförmige Öffnung zum Herstellen und Lösen der Arretierstellung in die Ebe­ ne des Verbindungsstücks von Hand ohne Verwendung eines Werkzeugs eindrückbar ist.
Die erfindungsgemäße Arretierverbindung ist äußerst stabil, da die Anschläge am unteren Längsrand der Verbindungsstücke und die Schultern der elastischen Finger aufgrund ihrer Abstandszuordnung voll am Steg der Längsschiene in einem ausreichenden vertikalen Ab­ stand angreifen und die Verbindungsstücke innerhalb der schlitzförmigen Öffnung eng an­ einanderliegend gehalten sind. Die Zugstabilität der Arretierverbindung ist aufgrund des Doppeleingriffs zwischen den Eingriffsöffnungen und den seitlichen Vorsprüngen sehr groß. Durch das formschlüssige Halten des Stegs der Längsschiene durch die Verbindungsstü­ cke ist deren vertikale Lagestabilität ebenfalls gewährleistet. Die Arretierverbindung kann jedoch leicht gelöst werden, indem beispielsweise mit dem Fingernagel der elastische Fin­ ger in Richtung der Ebene des Verbindungsstücks gedrückt wird, wodurch er aus der schlitzförmigen Öffnung beim Drehen der Längsschiene herausrutscht, so dass die Quer­ schienen mit ihren Verbindungsstücken durch eine vertikale Relativbewegung außer Eingriff kommen. Ein entsprechendes erneutes Zusammenfügen vor Ort ist mit der gleichen, unbe­ schädigten Längsschiene möglich, wobei sie nur entsprechend gedreht zu werden braucht. Daneben ist auch die übliche Montage ausführbar, nämlich dass die Verbindungsstücke nacheinander durch die schlitzförmige Öffnung hindurchgesteckt, also in ihrer Längsrich­ tung bewegt werden und sich in der Arretierstellung entsprechend verhaken.
Anhand von Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 zwei Querschienen im Bereich der Verbindungsstücke in der Seitenansicht und eine Längsschiene im Schnitt außerhalb der Arretierstellung,
Fig. 2 in einer Seitenansicht ein Stück einer Längsschiene,
Fig. 3 in einer Ansicht wie Fig. 1 die Querschienen und Längsschiene in der Arretierstel­ lung,
Fig. 4 den Schnitt 4-4 von Fig. 3,
Fig. 5 in einer Ansicht wie Fig. 2 ein Stück der Längsschiene mit einer modifizierten schlitz­ förmigen Öffnung,
Fig. 6 eine Ansicht wie Fig. 1 mit modifizierten Verbindungsstücken und
Fig. 7 in einer Ansicht wie Fig. 6 die Querschienen und die Längsschiene beim Lösen aus der Arretierstellung.
Die in der Ausgestaltung der Fig. 1 bis 4 gezeigte Längsschiene 1 hat einen Steg, von dem an einem Ende rechtwinklig zwei Tragflansche 21 abstehen und zu denen senkrecht im Steg in vorgegebenen Abständen schlitzförmige Öffnungen 5 ausgebildet sind.
In Fig. 1 ist links von der Längsschiene 1 eine Querschiene 2 und rechts von ihr eine Quer­ schiene 2' gezeigt. Im Folgenden wird der Aufbau der Querschiene 2 beschrieben, der dem der Querschiene 2' identisch entspricht, so dass für diese die gleichen Bezugszeichen ver­ wendet werden, die lediglich mit einem Apostroph zur Unterscheidung versehen sind.
Die Querschiene 2 hat endseitig einen nach oben in einem Abstand abgesetzten Trag­ flansch 19, der der Dicke des Tragflanschs 21 (Fig. 7) der Längsschiene 1 entspricht, so dass die Tragflansche auf der Sichtseite der Hängedecke bündig sind. An dem Steg der Querschiene 2 ist endseitig ein Verbindungsstück 6 vorgesehen, das entweder in einem Stück so angeformt oder als gesondertes Stück so festgelegt ist, dass es sich im Wesentli­ chen in der Ebene des Stegs der Querschiene 2 über diesen hinaus erstreckt. Ausgehend von seiner oben abgeschrägten Vorderkante hat das Verbindungsstück 6 zur Querschiene 2 hin aufeinanderfolgend einen seitlichen Vorsprung 9 mit einer seitlich vorstehenden Randkante 13, die an eine Eingriffsöffnung 11 angrenzt, oberhalb der ein elastischer Finger 7 vorgesehen ist, der zur Querschiene 2 hin eine Schulter 7a hat, die in einer zum Steg und den Tragflanschen der Querschiene 2 senkrechten Ebene liegt. Im Abstand von der Ein­ griffsöffnung 11 folgt ein weiterer seitlicher Vorsprung 10 mit einer seitlich vorstehenden Randkante 14 angrenzend an eine weitere Eingriffsöffnung 12. Innerhalb des Stegs ist an der Querschiene 2 eine seitlich vorstehende, eine Tasche bildende Lasche 15 angeordnet. Das Verbindungsstück 6 hat an seinem unteren Längsrand einen Anschlag 8 und an sei­ nem oberen Längsrand einen zum Steg der Querschiene 2 hin und nach oben geneigten Anschlag 20.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind die Längsschienen 1 an Drähten 4 an einer Rohdecke aufge­ hängt, und zwar in zueinander parallelen Reihen mit vorgegebenen Abständen und fluch­ tend zueinander ausgerichteten schlitzförmigen Öffnungen 5. Die Breite der schlitzförmigen Öffnungen 5 ist so bemessen, dass das eine Verbindungsstück 6 und anschließend das andere Verbindungsstück 6' mit dem dagegen gedrückten elastischen Finger 7 aneinander­ liegend in eine Arretierstellung hindurchgeführt werden können, in der die seitlich vorste­ hende Randkante 13' des Verbindungsstücks 6' an der seitlich vorstehenden Randkante 14 des Verbindungsstücks 6 angreift, wobei der seitliche Vorsprung 9 in die Eingriffsöffnung 12' und der seitliche Vorsprung 10 in die Eingriffsöffnung 11' ragt, während die seitlich vor­ stehende Randkante 14' des Verbindungsstücks 6' an der seitlich vorstehenden Randkante 13 des Verbindungsstücks 6 angreift und sich der seitliche Vorsprung 10' in die Eingriffsöff­ nung 11 und der seitliche Vorsprung 9' in die Eingriffsöffnung 12 erstreckt. Ferner liegt der Anschlag 8 am unteren Längsrand des Vorsprungs 6 auf der einen Seite des Stegs der Längsschiene 1 an, während im Abstand oberhalb davon die Schulter 7a des durch die Öff­ nung 5 hindurchgeschobenen elastischen Fingers 7 an der gegenüberliegenden Seite des Stegs der Längsschiene 1 angreift. In gleicher Weise liegt der Anschlag 8' des unteren Längsrands des Verbindungsstücks 6' auf der dem Anschlag 8 gegenüberliegenden Seite des Stegs der Längsschiene 1 an diesem an, während die Schulter 7a' des elastischen Fin­ gers 7' an der gegenüberliegenden Stegseite anliegt. Da der Abstand zwischen dem An­ schlag 8 und der Schulter 7a und in gleicher Weise der Abstand zwischen dem Anschlag 8' und der Schulter 7a' der Dicke des Stegs der Längsschiene 1 entsprechen, ist die Längs­ schiene 1 fest zwischen den Verbindungsstücken 6 und 6', die sich durch die schlitzförmige Öffnung 5 hindurch erstrecken, gehalten, so dass eine vertikale Lagestabilität gewährleistet ist und ein Verdrehen der Längsschiene 1 nicht möglich ist.
In der Ausgestaltung von Fig. 1 und 3 können zur Erhöhung der Stabilität die vorderen En­ den der Verbindungsstücke 6 bzw. 6' in die von der Lasche 15' bzw. 15 gebildete Tasche an der jeweils gegenüberliegenden Querschiene 2' bzw. 2 eingreifen, was in Fig. 4 zu se­ hen ist.
Bei der Modifizierung der Längsschiene 1 von Fig. 5 hat die schlitzförmige Öffnung 18 eine tragflanschseitige untere Verjüngung 17 und am gegenüberliegenden Ende eine obere Ver­ jüngung 16, die ein Spiel zwischen den aneinanderliegenden Flächen der Verbindungsstü­ cke 6 und 6' weiter beschränken.
Anhand der Ausführungsform von Fig. 6 und 7, bei der die Verbindungsstücke 6 und 6' ein­ teilig an den Enden der Querschienen 2 und 2' ausgebildet sind, die Laschen 15 fehlen und die Öffnung 5 einen rechteckigen Querschnitt hat, wird nun das Lösen der Arretierverbin­ dung veranschaulicht, wenn eine Verschiebung der Querschienen 2 und 2' voneinander weg nicht möglich ist. In diesem Fall wird gemäß Fig. 7 der elastische Finger 7 mit dem Finger oder Fingernagel gegen das Verbindungsstück 6 gedrückt, und die Längsschiene 1 über den eingedrückten elastischen Finger 7 nach rechts in die in Fig. 7 gezeigte Lage ver­ schwenkt, in der der Steg der Längsschiene 1 an dem geneigten Anschlag 20 anliegt. Da sich der elastische Finger 7 nun nicht mehr in der schlitzförmigen Öffnung 5 befindet, kann die Querschiene 2 mit ihrem Verbindungsstück 6 in Richtung des Pfeils von Fig. 7 nach oben wegbewegt werden, wobei diese Bewegung durch den Druck des Tragflansches 21 der Längsschiene 1 auf den abgesetzten Stirnflansch 19 der Querschiene 2 eingeleitet wird. Der Verdrehungswinkel der Längsschiene 1 liegt dabei zwischen 15° und 25° und erfordert weniger Kraft, als von einem normalen Menschen aufgebracht werden kann.
Der Lösevorgang kann auch in der entgegengesetzten Richtung erfolgen, indem der elasti­ sche Finger 7' der Querschiene 2' eingedrückt wird und die Längsschiene 1 dann in Fig. 7 nach links verschwenkt wird.

Claims (1)

  1. Arretierverbindung für ein gitterförmiges Schienensystem einer Hängedecke
    mit Längsschienen (1) und Querschienen (2, 2'), von denen jede einen Steg mit an ei­ nem Ende rechtwinklig davon abstehenden Tragflanschen aufweist,
    wobei jede Querschiene (2, 2') endseitig ein im Wesentlichen in der Stegebene vorste­ hendes Verbindungsstück (6, 6') mit jeweils einem am unteren Längsrand des Verbin­ dungsstücks (6, 6') ausgebildeten Anschlag (8, 8'), mit wenigstens einer Eingriffsöff­ nung (11, 12; 11', 12') und wenigstens einem seitlichen Vorsprung (9, 10; 9', 10') sowie mit einem seitlich vorstehenden elastischen Finger (7, 7') aufweist, der eine von dem freien Ende des Verbindungsstücks (6, 6') abgewandte Schulter (7a, 7a') hat, und
    wobei im Steg jeder Längsschiene (1) wenigstens eine zu den Tragflanschen senkrech­ te schlitzförmige Öffnung (5, 18) ausgebildet ist, durch die die Verbindungsstücke (6, 6') in eine Arretierstellung hindurchsteckbar sind,
    in der die Anschläge (8, 8') am Steg der Längsschiene (1) anliegen und die Ein­ griffsöffnung (11, 12; 11', 12') und der seitliche Vorsprung (9, 10; 9', 10') so ineinan­ dergreifen, dass ein Trennen der Verbindungsstücke (6, 6') bei Zug in ihrer Längs­ erstreckung verhindert wird,
    die aber durch Drehen des Stegs der Längsschiene (1) um eine Längsachse lösbar ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Breite der schlitzförmigen Öffnung (5, 18) einem Aneinanderliegen der Verbin­ dungsstücke (6, 6') angepasst ist,
    dass der Abstand zwischen der Schulter (7a, 7a') des elastischen Fingers (7, 7') und dem Anschlag (8, 8') in Längsrichtung des Verbindungsstücks (6, 6') der Breite des Stegs der Längsschiene (1) entspricht, und
    dass die Schulter (7a, 7a') des elastischen Fingers (7, 7') in einem vertikalen Abstand von dem Anschlag (8, 8') vorgesehen ist,
    wobei der elastische Finger (7, 7') für den Durchgang durch die schlitzförmige Öffnung (5, 18) zum Herstellen und Lösen der Arretierstellung in die Ebene des Verbindungs­ stücks (6, 6') von Hand ohne Verwendung eines Werkzeugs eindrückbar ist.
DE4340404A 1993-11-26 1993-11-26 Arretierverbindung für ein gitterförmiges Schienensystem einer Hängedecke Expired - Lifetime DE4340404C2 (de)

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8381 Inventor (new situation)

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