DEP0039878DA - Sprechmaschine mit Plattenwechsler - Google Patents

Sprechmaschine mit Plattenwechsler

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DEP0039878DA
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English (en)
Original Assignee
Hermann Thorens Société Anonyme, Saintc Croix
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Description

Patentanwalt Dr.-Ing. Wolff
Stuttgart-?/
Kleiststr.13 Stuttgart-,7. , d.3.11.30,
^ _n nnn T_ , Eleiststr.13
P 39 878 IXa/42g D
Hermaiaa THORENS Bociέΐέ Anonyme, Sainte-Groix.
Sprechmaechine mit Plattenwechsler«
33er Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein® Sprechmaschine mit Plattenweehsleri bei der ein Stapel von Reserveplatten über dem Plattenteller auf einer Auflage ruht, die an einer Stange angeordnet ist, die durch die in der Mitte der Platten befindliche Oeffnung hindurchgeht · J)er Reserveplattenstapel wird auf der Auflage durch ein auf die Platten drückendes Organ gehalten, da» auf der sentralen Stange angeordnet ist β Mb Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenhalter ©ine Sperrvorrichtung für den tonabnehmer trägt, welche durch die obere Platte des Reserveplattenstapels gesteuert ist und welch®, wenn keine Platten auf dem Reserveplattenstapel sind, Bioh auf dem Weg des von der Mitte aur Peripherie des Plattentellers radial auslaufenden Tonabnehmers befindet, um diesen letzteren entgegen seinem Antriebsmechanismus anzuhalten, wobei der zusätzliche Lauf dieses Antriebsmechanismus von der Zeit ab, wo der Tonabnehmer angehalten ist* zur Steuerung eines Schalters dient, der das Anhalten des Motors der Sprechmaschine bewirkt.
In der bisher bekannten Sprechmaschine mit Plattenwechsler ist eine automatische Sperrvorrichtung nach Gewohnheit vorgewiesen, die nach dem Abspielen der letzten Platte tätig ist.
Solche Sperrvorrichtungen weisen alle einen Taster auf, der aw4i verschiedene lagen besetzen kann, die eine wenn eine Plat-
te sick auf der Auflage des Reserveplattenstapele befindet, die zweite, wenn sieb, kein® Platte auf dieser Auflage befindet . Diese met verschiedenes lagen des Sasters sind entweder durch das Gewicht^ oder durch den Raumbedarf^- der auf der Auflage liegenden Platten regiert» Auf alle Fill® wirkt die Bewegung des Taetere^ durch eine aufgeschobenißteuerung auf den Schalter des Motorst um diesem* wenn der Sonabnehmer seine Ruhelage wieder erreicht hat, anzuhalten.
Die Sperrvorrichtung der Spreohmaechine nach der Erfindung unterscheidet sich von den bekannt en Vorrichtungen dadurch, dass der Taster auf den Sonabnehiaer durch den Schaltmechanismus wirkt ι Durch das Anhalten des Eonabnehiaers entgegen seinem Antriebsmechanismus steuert man den Schaltmechanismus „
Die Vorteile dieser Vorrichtung sind folgend©ι
Der Bewegungstibertraguags-Mechanismus des über dem Reeerveplattenstapel gelegenen Tasters zu dem unter dem Gestell der Maschin© gelegenen Schaltmechanismus ist vereinfacht, und kein anderes Organ als der Tonabnehmer benötigte
Der Tonabnehmer ist gegen die Folgen einer falschen Bedienung geschützt, da das Anhalten des Tonabnehmers gegen seinen Antriebmechanismus, das Anhalten der Maschine bewirkt»
Es zeigen:
Fige -1 eine allgemeine Ansicht der oprechrnaschine,
Figo 2 eine Draufsicht,
Figo 3 eine Ansicht von unten,
Fige 4 eine geschnittene Ansicht der Vorrichtung, die den Tonabnehmer am Ende des Plattenstapels sperrt,
Figo 5 einen Achsialschnitt der Tragvorrichtung der die Platten tragenden Stange in vergrössertem Masstab,
Fig0 6 ein Achsialschnitt, der die Flatten tragenden Stange8
Fig. 7 eine teilweise geschnittene Ansicht des Plattenteller antriebs,
Fige Ö ein Grundriss, der ganzen Einrichtung der Sprechmaschine nach der Linie VIII-VIII der Fige 1 in Spielst ellung s
Fige 9 eir. Grundriss der am 2nde des Stapels wirkenden Anhaltevorrichtung in Sperrstellung des Tonabnehmers.
Fig0 10 einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig0
Fig0 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI der Figo
Fige 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII der Fige S.
In der Zeichnung bezeichnet 1 die Grundplatte der Spreehmaschinel die auf Füssen 2 ruht und unter der der Motor 3 befestigt ists der den Plattenteller 4 mittels einer Reibscheibe 5 antreibt, deren mit einem Gummibelag versehene Felge elastisch gegen die Innenfläche des Landes 4' des Plattentellers gedrückt wird. Mit 6 ist
der Tonabnelimer bezeichnet, der von dem Arm 7 getragen wird, der um eine Achse 8 schwenkbar ist, die in der Senkrechten derart
geneigt werden kann, dass mindestens ein Teil seines Auslaufes,
bei dem der Tonabnehmer am Ende jedes Spiels nach aussen zum Umfang der Platten geführt werden soll, unter der Wirkung der
Schwerkraft stattfindete
9 bezeichnet eine Platte eines Reserveplattenstapels, der über dem Plattenteller 4 auf der horizontalen Auflagefläche 10 einer senkrecht stehenden Stange 11 aufliegt, die durch die Mittelöffnung der Platten in der Achse des Plattentellers 4 hindurchgehtβ Die Reserveplatten 9 werden waagrecht auf der Auflagefläche 10 durch ein Druckstück 12 in Form eines dreiarmigen Sternes gehalten, das mit seiner Nabe 13 auf das obere Ende der Plattenträgerstange 11 aufgeschoben ist.
Die Plattenträgerstange (im Schnitt in Fige 6 dargestellt) besteht aus folgenden Elementen: in ihrem unteren hohlen Ende ist eine
Druckstange 14 gelagert, die entgegen der Wirkung einer Druckfeder 15 achsial gleiten kann, die auf dem unteren, auf der Stange 11 vorstehenden Ende der Stange 14 zwischen einer Scheibe 16 und der Stirnfläche der Stange 11 gelagert ist· Die Feder 15 sucht sie Druckstange 14 nach unten zu ziehen·' Das obei-e Ende der Druckstange 14 trägt einen Querstift 17, der mit einer geneigten Fläche 1Ö? in Berührung ist, die das untere Ende eines Hebels 18 aufweist9 der in einem diametralen Längsschlitz 19 der Stange 11 gelagert und um einen an der Stange 11 befestigten Stift 20 schwenkbar ist·
Die Schwenkung des Hebels 18 wird durch einen anderen Stift 21 begrenzt, der in den Seitenwänden des Schlitzes 19 befestigt ist und durch ein Loch 22 des Hebels 18 hindurchgeht· Eine nadelartige Feder 23 sucht den Hebel 18 in der in Fige 6 dargestellten
Stellung zu halten, in der sein oberes Ende, dessen Stirnfläche IStt sich über der Auflagefläche 10 befindet, auf der die untere
Platbe 9 des Reserveplattenstapels aufliegt, diese Auflagefläche frei lässt und auf der der Auflagefläche 10 entgegengesetzten Seite aus der Stange 11 heraustritt, um das Heruntergleiten der er sten Platten beim Plattenaufladen zu verhindern* Ueber der Auflagefläche 10, die durch einen Ausschnitt 24 der Stange 11 gebildet wird, ist der Längsschlitz 19 verlängerts ^eht aber nicht mehr durch die Stange hindurch. Seine Sohle 10' ist gewölbt und bildet die Gleitfläche eines Schiebers 25 in Form eines Kreissegments, das in diesem oberen Teil des Schlitzes 19 angeordnet ist» Der Schieber:wird mittels eines Längsschlitzes 26 auf einem Querstift 27 geführt, der in der Stange 11 befestigt iste In seiner inneren, in Fige 6 dargestellten Stellung hält der Schieber 25 durch sein unteres' aus der Stange 11 auf der der Auflage 10
entgegengesetzten Seite herausstehendes Ende die vorletzte Platte 9' des Reservestapels gegen jede seitliche Verschiebung, wenn die Druckstange 14 unter der Wirkung der Liefervorrichtung durch ihren Stift 17 von unten nach oben auf die geneigte Fläche 181 des Hebels IS wirkt und diesen zwingt, im Uhrzeigersinn zu schwenken,um die untere Platte 9 des Stapels von der Auflage 10 wegzuschieben und ihr das Herabgleiten auf den Plattenteller 4 zu ermöglichen. Sobald der Stapel ganz aufgebraucht ist, können die
Platten wieder in die Reservelage angehoben oder von der Stange 11 abgenommen werden vermöge des Zufücktretens des oberen Endes des Hebels 18 und des Zurücktretens des Schiebers 25 durch Gleiten von unten nach oben auf der Sohle 19* des Schlitzes 19.
Das obere Ende der Stange 11 weist noch einen anderen LSngsschlitz 2Ö auf, der rechtwinklig zum Schlitz 19 steht und in das das Ende des Stiftes 27 hineinragt, um beim Niedergang des Plattenhalters 12 als Anschlag zu dienen, wenn der Reserveplattenstapel
9 ganz aufgebraucht ist«. Der Plattenhalter 12 ist äurch seine Nabe 13 auf dem oberen Ende der Stange 11 gelagerte Ein durch eine Schraube 31 in der Nabe 13 gehaltener Keil 30 greift in den Schlitz 28 der Stange 11 ein und verbindet.so nicht nur den Plattenhälter 12 winkelrecht fest mit dieser Stange, sondern begrenzt auch das Senken dieses Plattenhalters 12, indem er gegen den Stift 27 stösst, sobald die letzte Reserveplatte die Auflage
10 verlassen hate Der Plattenhalter 12 stützt sich auf die Reserve-
θ. to c
platten durch drei Gummipuffer 32 , 32 , 32 abs von denen die beiden ersten an den Enden zweier seiner Arme fest angeordnet sind, während der dritte 32 am Ende eines Hebels 33 befestigt ist, der um einen Stift 34 schwenkbar ist, der quer in den herabgezogenen Rändern eines Armes des Plattenhalters 12 gelagert ist ο Der Hebel 33 kann frei um den Stift 34 schwingen, aber seine Schwenkung wird durch seinen hinteren Arm 33' begrenzt, der, wie in Fig0' 4 dargestellt, gegen die Unterfläche des zugeordneten Armes des Plattenhalters 12 stösst9 wenn der Hebel infolge des Herabgleitens der letzten Platte des Stapels frei fallen kanne
Sobald der Hebel 33 am Ende des Stapels gefallen ist, legt sich sein GTammipuffer 32 in die Bahnj die der Tonabnehmer 6 nach dem Abhören der letzten Platte durchläuft« Der Tonabnehmer weist ein seitliches Ohr 35 auf s mit dem er gegen den Puffer 32 stössto Der Plattenhalter 12 ist im Winkel fest mit der Stange 11 verbunden, die sich, wie später erläutert werden wird, nur unter der Wirkung eines verhältnismässig grossen Drehmoments drehen kann, das ihr nur von Hand erteilt werden kann. Der Tonabnehmer wird so in seinem Auslauf am Ende des Stapels durch den Puffer 32 des Hebels 33 gesperrte Um den Tonabnehmer zu sperren, muss sich der Arm des Plattenhalters 12, der den Hebel 33 trägt, in der in Fige 2 mit vollen Linien gezeichneten Winkelstellung befinden, d.h. in einer Stellung, die er während des ganzen Laufes der Maschine einnimmt« Um den Tonabnehmer aus dem Bereich von Platten mit 30 cm Durchmesser zu bringen, genügt es, den Plattenhalter 12 im Uhrzeigersinn zu drehen, um ihn in die in Fige 2 strich-punktiert gezeichnete Stellung zu bewegen, die die Stellung beim Stillstand der Maschine ist«
Die Stange 11 ist elastisch auf einer Platte 36 befestigt, die an der Grundplatte 1 mittels vier Säulen 37, 3#, 39, 40 befestigt istβ Sie trägt an ihrem unteren Ende eine durch zwei Schrauben 42 befestigte Muffe 41 und weist einen ringförmigen Flansch 41f auf, mit dem die Stange auf den Rändern eines Loches 43 aufliegt, das in der Platte 36 vorgesehen ist0 Der Flansch 41* wird gegen diese Platte mittels einer federnden Scheibe 44 gedrückt, die sich gegen einen Flansch 45 abstützt, der auf der Platte 36 mittels zwei Schrauben 46 befestigt ist. Diese federnde Anordnung der
Stange U gestattet ihr, sich um einen gewissen Winkel zu neigen, beispielsweise unter der VJirkung eines Stosses, ohne dass sie dadurch beschädigt würde,, Ausserdem hat die federnde Scheibe 44 den Zweck, zwischen dem Flansch 41* und der Platte 36 ein Reibungsmoment zu schaffen, das genügt, dass die Stange 11 nur bei einem genügend starken Impuls schwenken kann, beispielsweise damit man sie nur mit Hilfe des Plattenhalters 12 schwenken kann, der auf ihrem oberen Ende angeordnet ist, und indem man den im Schlitz 2ß angeordneten Keil 3^ wegziehte Die Schwenkung der Stange 11 ist andererseits hinsichtlich
des Winkels durch einen Stift 47 begrenzt, der im Flansch 41* angeordnet ist und in eine ringsegmentfSrmige Oeffnung der Platte 36 eingreift« Der Stift 47 bat noch, und im besonderen eine andere Funktion, die darin besteht, eine Reihe von Hebeln zu betätigen, was weiter unten erläutert werden Wirde
Der Plattenteller 4 ist mit seiner Nabe 4ff auf einer aussen konischen Büchse 49 angeordnet« die sich frei auf der Stange dreht und von einem Kugellager 5° getragen wirde Die Büchse trägt einen Anschlag 51, der auf ihr unteres r.nde nach der Montage einer Reibvorrichtung aufgenietet wird, die zur Befestigung eines Zahnrades 52 auf dieser Büchse dient, das die Steuerscheibe 53 für den Wechselzyklus antreibt,» Diese Reibvorrichtung besteht aus einer Scheibe 54j die als Abstützung für eine Schraubenfeder 55 dient, die das Zahnrad 52 nach unten gegen eine Filzscheibe 56 drückt, die in einer Metallkapsel 57 befestigt ist t : die mit zwei Anschlägen 57! in einen diametralen Schlitz 58 des
Zahnrades 52 eingreift» Die Filzscheibe 56 stützt sich auf den Anschlag 51« ^iese Reibvorrichtung gestattet es dem Zahnrad 52, sich mit einem gewissen Reibungsmoment auf der Büchse 49 zu
drehen und so den Ruck zu vermeiden, der infolge der Trägheit des mit Platten beladenen Tellers 4 beim Anhalten des Motors am Ende des Reserveplattenstapels eintritt. Der Anschlag 51 bildet ei nen 'Teil der selbsttätigen Kupplungs- und Entkupplungsvorrichtung der Steuerscheibe 53, die den Plattenwechsel steuert, einer Vorrichtung, die im einzelnen in einem anderen Patent beschrieben ist β
Die Steuervorrichtung für das selbsttätige Anhalfen des Motors in dem Zeitpunkt, in dem alle Reserveplatten abgespielt worden sind, und das Ingangsetzen der Maschine für eine neue Abhörserie
umfasst die folgenden, in den Fige Ö bis 12 dargestellten Organe:
Ein Schieber 59 gleitet in der Längsrichtung auf der Platte 36 vermöge des Eingriffs zweier Rollen 60 und 61, die sieh um entsprechende, an dem Schieber 59 bezwo der Flatte 36 befestigte Zap-
c1 c1 >*
fen 60 und 61 drehen, in Längsschlitze 62 und 63 der 1-latte 36 bezw. des Schiebers 59· Der Schieber 59 wird durch eine Schubstange 64 betätigt, deren eines Ende um einen Zapfen 65 des Schiebers 59 schwenkbar ist, auf dem sie durch eine Klemme 66 festgehalten wird, und deren anderes Ende an einem Zapfen 67 angelenkt ist, der von der gezahnten Steuerscheibe 53 der Wechselsteuerung getragen wird, die sich um die auf der Platte 36 be festigte Achse 68 dreht« Der Schieber 59 weist eine seitlich angeordnete Platte 59f mit zwei Stiften 71, 72 auf,' die in zwei
schräge Schlitze 69 und 70 eines Schiebers 73 eingreifen» Der Schieber 73 kann sich quer zur Längsachse des Schiebers 59 verstellen, gegen dessen Plank® er durch eine Feder 74 gedrückt wird, die an ein Auge 75 des Schiebers 59 und an ein Auge 76 des Schiebers 73 angehängt ist.
Der Arm des Tonabnehmers 7 ist bei 114 an zwei parallelen Lappen
■3 ι
112 und 112 eines Bügels 112 angelenkt, das heisst, um diese waag rechte Achse 114 schwenkt der Tonabnehmer während des Spiels einer Platte entsprechend den Unregelmässigkeiten der Oberfläche dieser Platte und der durch das aufeinanderfolgende Auflegen der Platten auf den Teller 4 bedingten veränderlichen Höhe* Die Schwenkung des Armes 7 in einer waagrechten Ebene erfolgt um
die Achse S durch Vermittlung zweier Schrauben mit konischer 1 2
Spitze 115 und 115 , die in zwei anderen parallelen Lappen 1 2
112 und 112 des Bügels 112 befestigt sind, und eines zylindrischen Zapfens 116, der auf einem Winkelstück 117 befestigt ist· Dieses letztere ist selbst auf einem Winkelhebel 90 befestigt,
2 3
der mittels zweier paralleler Insatze 98 und 9o auf einem an der Grundplatte 1 befestigten Bügel IIS schwenkbar ist« Durch Einwirkung auf das Ende 9Ö des Hebels 9$ kann man also den ganzen Hebel rechts herum um eine waagrechte Achse 111 schwenken und mit ihm die senkrechte Schwenkachse S des Tonabnehmerarmesi' Die am Ende 7Ö eines mit dem Bügel 112 fest verbundenen Armes JS befestigte Feder 113 kommt dann mit der Sohle des Tonabnehmerarmes 7 in Berührung und hebt ihn an0
77 ist ein senkrechter, auf dem waagrechten Zweig JSt des Armes 7&
befestigter Zapfene Dieser Zapfen 77 ist in der Bahn angeordnet, die der Schieber 73 an 59' durchläuft, und regelt, sobald er durch diesen Schieber 73 gedrückt wiad, das Schwenken des Tonarmes nach links, der den Tonabnehmer 6 gegen die Peripherie der Platten zurückführt. Der Zapfen 77 veranlasst auch, sobald der Tonabnehmer am Ende des Stapels durch den Puffer 32° des Sperrhebels 33 gesperrt ist, das Gleiten des Schiebers 73 quer zum Schieber 59 entgegen der Wirkung der Rückholfeder 74, um eine Funktion zu vervollständigen, die später erläutert werden wirde 79 bezeichnet einen Stromunterbrecher im Stromkreis des Motors 3>
a b
dessen Leitungen an die Klemmen 00 und 80 angeschlossen sind« Dieser Unterbrecher trägt zwei DruckknSpfe Sl und 82, von denen der drste das Oeffnen des Stromkreises und das Anhalten des Motors bewirkt, der zweite das Schliessen des Stromkreises und das Unterspannungsetzen des Motors« 83 ist eine Steuergabel des Unterbrechers 79« Sie ist unter Reibung schwenkbar auf einem mit einem Hebel 85 fest verbundenen Zapfen 84. An ihrem freien Ende weist die über der Platte 36 angeordnete Gabel 83 zwei rechtwinklig abgebogene Ohren 83 und 03 auf, von denen entsprechend der Stellung der Gabel die erste auf den Knopf Öl zu wirken bestimmt ist und die zweite auf den Knopf 82 des Unterbrechers 79· Der Eapfen 84 (Fige' 12) ist unter der Platte 36, durch die er frei hindurchgeht, mit dem Hebel 85 vernietet und liegt auf der Platte mit einer Scheibe 84 β Zwischen der Scheibe
a b 84 und der Gabel 83 ist eine Gummischeibe 84 angeordnet, gegen die die Gabel 83 durch eine Schraubenfeder 86 gedrückt wird, die sich einer auf dem oberen Ende des Zapfens 84 befestigten Scheibe 87 abstützte Die Verbindung der Gabel 83 mit dem Hebel 85
ist so durch eine Reibvorrichtung gesichert9 Der Hebel Ö5 weist
a b
an seinem freien Ende einen durch zwei Schnäbel $9 und Ö9 begrenzten Ausschnitt ÖÖ auf, zwischen die der abgebogene Schnabel 90 ? greift, den das Ende des Armes 90 eines sternförmig
abc
gen, mit drei Armen 90 , 90 , 90 versehenen Hebels 90 bildet, der um einen auf der Platte 36 befestigten Zapfen 91 schwenkbar ist. Der Arm 90^ dieses Hebels 90 weist an seinem freien Ende einen Einschnitt 92 auf, in den der mit der PlattentrSgerstange 11 fest verbundene Zapfen 47 eingreift 0 Der Arm 90 des Hebels 90 weist an seinem freien Ende einen Querschlitz 93 auf, in den ein hakenförmiges Ende einer Stange 94 eingreift, deren anderes Ende in ein Loch 95 eines Winkelhebels 96 eingehängt ist, der um einen unten am Winkelstück 9Ö befestigten Zapfen 97 schwenkbar ist, das einen Teil des Trägers der senkrechten Schwenkachse des Tonarmes
7 bildete Einer der Arme, 96 , des Winkelhebels 96 wird unter der Wirkung einer bei 100 an die Platte 36 angehängten Feder
gehaltene Der andere Arm 96^ des Winkelhebels 96 arbeitet mit einem Zapfen 101 zusammen, der mit einem Hebel 102 fest verbunden ist,
der um IO3 schwenkbar ist mittels einer an 102 angenieteten a
Büchse 102 und an seinem anderen Ende die Wählstange IO4 trägtβ
Diese Wählvorrichtung IO4, 102, 101 begrenzt mittels des Stiftes
101 den Lauf des "Winkelhebels 96, je nachdem, ob die von der Auflage 10 auf den Plattenteller 4 heruntergleitende Platte eine solche von 3O cm oder 25 cm Durchmesser ist» Durch den Winkelhebel 96 bestimmt die Wählvorrichtung die anfängliche Spielstellung des Tonabnehmers0 Tatsächlich kann der Winkelhebel 96 sobald er unter der Wirkung seiner Rückholfeder 99 nach rechts
schwingt, auf den Zapfen 77 wirken, der mit dem den IieToer des Tonarmes 7 "bildenden winkligen Arm 78 fest verbunden
Ler Schieber 59 weist auf seiner S1Ianke eine rechtwinklige AbDiegung lo5 mit einer Abschrägung lo5' auf, die mit dem abgebogenen Tinde 98· des Winkelstückes 98 zusammenzuwirken bestimmt ist, um die Bewegungen des Tonarmes nach oben und unten au regeln. Diese Bewegungen, wie übrigens der ganze wechselsyklus einschliesslich der Zuführung der Eeserveplatten auf den Plattenteller 4, werden dure η die Steuerscheibe 53 gesteuert., die" durch das Zahnsd 52 am Lnde des Abhörens jeder Platte in Umdrehung versetzt wird. Die selbsttätige Zupplungs- und Lntkupplungsvorrichtung der steuerscheibe 53, von der der Anschlag 51 einen Teil bildet und die auch, abgesehen von anderen Organen die Hebel Io6, lo7, lo8, den mit dem winkligen Arm 78 fest verbundenen Zapfen lo9 und die Jeder 110 (fig.8) umfasst, ist im einzelnen in einem anderen Patent beschrieben.
i-'ie wirlrungsweise der dargestellten und vorstenend beschriebenen dprechmaschine mit Plattenwechsler ist folgende ;
Angenommen, die Lprechmaschine sei beim Abspielen einer Platte, z.B. der achten von zehn Platten, von denen die beiden letzten noch auf der Auflage 10 der Ltange 11 aufliegen. Am Lnde des Abhörens dieser achten Platte erteilt die rasch steigende Rille dieser Platte dem Tonabnehmer eine plötzliche Bewegung ^egen
die Mitte und regelt durch die erwähnte selbsttätige Kupplungsvorrichtung, von der der Anschlag 51 einen Teil bildet, die Kupplung der Steuerscheibe 53 mit dem Zahnrad 52» Die durch die Schubstange 64 auf den Schieber 59 wirkende Steuerscheibe 53 drückt diesen letzteren gegen den Träger des Tonarmes 7* Die Abschrägung 105' der Abbiegung 1©5 des Schiebers 59 wirkt auf das abgewinkelte Ende 98* des Winkelstückes 98, das mit dem um die horizontale Achse 111 schwenkbaren ^rager der senkrechten Schwenkachse 8 des Armes fest verbunden Iste Der Tonabnehmer 6
wird so von der Platte abgehoben, die abgespielt worden ist·
Gleichzeitig druckt der Schieber 59 durch den Schieber 73 gegen das Aeussere des Zapfens 77j der mit dem winkligen Arm 7S, der das Anheben des Tonarmes 7 bewirkt, fest verbunden ist, und schwenkt diesen letzteren um die Achse Ö, die geneigt wirde Der Tonabnehmer verlässt die Peripherie der Platten0 Die Steuerscheibe 53 wirkt dann durch einen nicht dargestellten Hebel auf die Druckstange 14, die, in der Stange 11 von unten nach oben gleitend, den Hebel schwenlct«' Dieser macht die neunte Platte von der Auflage 10 frei und lässt sie auf die acht ersten Platten, die auf dem Plattenteller 4 liegen, herabgleitena Die letzte Platte des Reservestapels nimmt den Platz der neunten auf der Auflage 10 ein, wo
sie durch den Plattenhalter 12 waagrecht gehalten wird, der mit den st to C
drei Puffern 32 ,32 und 32 auf ihr Iiegt0 Nachdem die Steuerscheibe 53 eine halbe Umdrehung vollführt hat, wird der Schieber 59 durch die Schubstange 64 nach hinten geführt und lässt den Zapfen 77 frei, der durch den von der Feder 99 gezogenen Hebel 96 nach hinten geführt wird, während die Abschrägung 105*
von dem Winkelstück von oben nach unten durchlaufen wird«, Der Tonabnehmer 6 stellt sich wieder über die äusseren Rillen der neunten Plattee 1 Die anfängliche Spielstellung des Tonabnehmers wird durch den Lauf des Hebels 96 bestimmt, der durch den Stift 101 des Wählhebels 102 begrenzt wirdji dessen Stange 104 beim Durchgang der neunten Platte betätigt worden ist, wenn diese Platte eine solche von 30 cm war, und in ihrer Stellung gelassen worden ist, wenn diese Platte eine solche von 25 cm war. Der vollständige Zyklus des Wechslers wird vervollständigt, sobald die Steuerscheibe 53 eine Umdrehung vollendet hat* Diese Steuerscheibe wird von neuem durch den vorstehend erwähnten Mechanismus
vom Zahnrad 52 abgekuppelt, und der Tonabnehmer 6 spielt die
neunte Platte abe Am Ende des AbhSrens dieser neunten Platte wiederholt sich derselbe Vorgang im ganzen: Der Tonabnehmer 6 hebt sich, verlässt die Peripherie der Platten und stellt sich wieder über die äusseren Rillen der letzten Platte, die unterdessen auf die neun anderen herabgeglitten ist.
Am Ende des Abhorens der letzten Platte wird die Steuerscheibe 53 von neuem mit dem Zahnrad 52 gekuppelt und betätigt durch die Schubstange 64 den Schieber 59, der gleichzeitig durch seine Abschrägung 105t auf ^as Winkelstück 9$ und durch die vordere Fläche des Schiebers 73 auf den mit dem winkligen Arm fest verbundenen Zapfen 77 Vrirkt0 Der Tonabnehmer 6 hebt sich und führt seine gewöhnliche Ausgangsbewegung aus, aber auf seiner Ausgangsbahn stösst er mit seinem Finger 35 gegen den Puffer
32 des an den Plattenhalter 12 angelenkten Hebels 33, der
nach dem Hiedergang der letzten Platte nicht mehr unterstützt
wurde und in die in Fige 4 dargestellte Stellung gefallen warβ Da der Tonabnehmer 6 gesperrt ist, ist der mit dem Tonarm fest verbundene Zapfen 77 unbewegliche Aber da sich die Steuerscheibe 53 weiterdreht, fährt der Schieber 5 9 fort, sich nach a-ussen zu bewegen, und da die Feder 74 nachgibt, verschiebt sich der immer mit dem Zapfen 77 in BeruTirung stehende Schieber 73 schräg und betätigt das abgebogene.iOhr S3 der Gabel 83, die um den Zapfen 84 schwingt und den Knopf 81 des Unterbrechers 79 betätigt, so dass der Stromkreis des Motors 3 unterbrochen und dieser angehalten wirde In dem Augenblick, in dem der Strom unterbrochen wird, fährt der Plattenteller 4 infolge seiner Trägheit fort, sich zu drehen,» Da die Steuersc-h eibe 53 während des Eingriffs in das Zahnrad 52 unbeweglich ist, gestattet die auf der Büchse 49 angeordnete Reibvorrichtung der letzteren
sich noch ein wenig gegenüber dem Zahnrad 52 zu drehen, bremst
sie aber allmählich ab.' Die Fige 9 zeigt die verschiedenen Organe der Anhaltevorrichtung am Ende des Plattenstapels in der Stellung, die sie im Augenblick des Abschaltens des Stromes einnehmen. Die Rechtsschwenkung der Gabel 83 hat die Hebel 85 nicht betätigt wegen der auf dem Zapfen 84 angeordneten Reibvorrichtung und weil der Schnalel 90 des Armes 9 0 des sternförmigen Hebels 90 in dem Ausschnitt 8Ö des Hebels 85 steht, und zwar an dessen Schnabel $9a , der in diesem Augenblick als fest angesehen werden kann. Der mit der Scheibenträgerstange 11 fest verbundene Zapfen 47 befindet sich am linken Ende (in den Figo Ö und 9) des Schlitzes 43 der !latte 36, also in einer Stellung, die der Betriebsstellung der Sprechmaschine und der der in Fige 2 in vollen Linien dargestellten Lage des rlattenhalters
12 entspricht« Der in den Schlitz 92 des Armes 90 des stern· förmigen Hebels 90 eingreifende Zapfen 47 hat diesen Hebel in der in den Fige' 8 und 9 dargestellten Lage gehaltene'
Wenn der Motor angehalten ist, ist es, um die Plattentragerr stange von neuem zu beladen, sei es durch Anheben der schon gespielten Plattenj sei es durch Aufschieben anderer auf die Stange, nachdem die gespielten Platten weggenommen worden sind, notitfendig, zuerst den Tonarm 6 vom Sperrpuffer 32° zu befreien,
um den Aufstieg der gespielten Platten von unten nach oben längs der Stange 11 zu ermöglichen« Um den Tonabnehmer zu befreien, der, einmal frei, von selbst an die Aussenkante der Peripherie der Platten Iaufts genügt es, den Plattenhalter 12 von Hand im Uhrzeigersinn zu drehen, wie in Fig0 2 durch den Pfeil f angegeben, um ihn in die in dieser Figur gestrichelte Lage zu führen«, Durch diesen Vorgang verschiebt sich der Zapfen 47, der mit der Stange 11 fest verbunden ist, die durch den Keil 30 des Plattenhalters 12 in Drehung versetzt wird, in der Oeffnung 45 im Sinne des Pfeils f in Fige 9 und wird am rechten Ende dieser Oeffnung angehaltene' Durch den Zapfen 47 nach links bewegt übt der sternförmige Hebel 90 durch seinen Arm 90 einen Zug auf die Stange 94 auss die den Hebel 96 nach links um 97 schwenkt,
und dieser Hebel 96 lässt den mit dem freien Tonarm fest verbundenen Zapfen 77 frei sich nach aussen bewegen0 Die Neigung der Schwenkachse 8 dieses Armes gestattet dem Tonabnehmer von selbst den Umfang der Platten zu verlassen. Diese Verstellung des Zapfens 77 wird ausserdem durch den Druck des Schiebers 73 begünstigt, der seine Lage längs der Flanke des Schiebers' 59 unter der Wirlnang seiner Rückholfeder 74 wieder einnimmtβ Es
ist au beachten, dass die Linksschwenkung des sternförmigen Hebels 90 den Schnabel 90 ! seines Armes 90 im Ausschnitt 88 des Hebels 85 verstellt, bis er gegen den Schnabel 89 diewes Hebels stösst. Die Rechtsverstellung des Hebels 85, die daraus folgt, bewirkt keine entsprechende verstellung der Gabel 83, die schon am Ende ihrer Bewegung angelangt ist, sondern wird durch die auf dem Zapfen 84 angeordnete Reibvorrichtung aufgenommen«
Nach dem Beladen kann man, wenn die Reserveplatten und der Plattenhalter 12 in Stellung auf der Stange 10 sind, mit dem Ingaggsetzen fOrtfahrene Um dies zu tun, genügt es, den Plattenhalter 12 von Hand entgegen- dem Uhrzeigersinn zu drehen,' um ihn in die in Fige 2 mit voüilen Linien dargestellte Lage zu bringen.'' Diese Drehung des Plattenhalters 12 führt den Zapfen 47 in das linke Ende, der Oeffnung 48, in die in Fige 9 dargestellte Lagee
Der Schnabel 90a des Armes 90a des sternförmigen Hebels 90 wird durch diese Drehung in den Ausschnitt 88 des Hebels 85
et
verstellt und hat auf den Schnabel 89 gedrückt, wodurch dieser Hebel 85 nach links geschwenkt Wirde 1 Durch die auf dem Zapfet Ö4 angeoi'dnete Reibungsvorrichtung wird diese Schwenkung auf die Gabel 83 übertragen, deren Ohr 83 den Hacpf Ö2 des Unterbrechers 79 drückt, so den Stromkreis des Motors 3 schliesst und diesen Motor in Gang setzte Der Motor treibt den Plattenteller 4 durch die Reibscheibe 5 an^ Der Plattenteller 4 treibt die Büchse 49 und das Zahnrad 52 an, das in die Steuerscheibe 53 eingreifte1
Diese betätigt die Druckstange 14, die die zu spielende Platte
a-uf den Plattenteller gleiten lässt und durch die Schubstange 64 gleichseitig den Schieber 59 betätigte1 Dieser Schieber verschiebt sich zuerst nach aussen, wobei er den mit dem Tonarm fest verbundenen Zapfen 77 so nach aussen drückt, dass der Tonabnehmer das Herabgleiten der Platte nicht hinderte Der Zapfen 77 nimmt bei seiner Bewegung den Winkelhebel 96 mit, der, nach links schwenkend, die mit ihrem Ende bei 95 angehängte Stange verstellte Das andere Ende dieser Stange verschiebt sich in dem Schlitz 93 des Armes 90 des sternförmigen Hebels 90« Der Schieber 59 verschiebt sich darauf nach innen. Die Linksdrehung des Zapfens 47 verursacht eine Rechtsdrehung des sternförmigen Hebels
90, dessen Arm 90 die Stange 94 nicht mehr zieht« Der durch die
Feder 99 zurückgeführte Winkelhebel 96 schwenkt nach rechts und drückt den fest mit dem Tonarm verbundenen Zapfen .77 nach innen, bis der Ürm 96 des Hebels 96 gegen den Zapfen 101 des Wählhebels 102 stösst, der seinen Lauf beendet und die anfängliche Spieljage des Tonabnehmers bestimmt, je nach dem, ob die soeben auf den Plattenteller 4 heruntergeglittene Platte eine Platte von oder von 30 cm Ist0
Es ist noch zu beachten, dass die vorbeschriebene Vorrichtung, die das Anhalten des Motors am Ende des Plattenstapels selbsttätig bewirkt, von Hand betätigt werden kann, um den Motor und demzufolge die Maschine in irgend einem Augenblick anzuhalten,
ob sich noch Reserveplatten auf der Stange 11 befinden oder nicht«
Um dies auszuführen, genügt es, den Plattenhalter 12 im Sinne des Pfeiles f (Fige 2) von Hand zu drehen« Durch diese Drehung
verschiebt sich der Zapfen 47, der, sobald die Maschine läuft, sich immer in der in Fige 9 dargestellten Stellung im linken Ende der Oeffnung 40 befindet, in dieser Oeffnung, bis zu deren rechtem Ende gemäss dem Pfeil f und dreht den sternförmigen
aT
Hebel 90 nach links« Der Schnabel 90 des letzteren wirkt auf den Schnabel Ö9 des Hebels Ö5 und schwenkt diesen letzteren nach rechts β Die Schwenkung des Hebels &5 wird auf die Gabel E>3 übertragen, die nach rechts schwingt und mit ihrem Ohr Ö3& auf den Knopf Öl des Unterbrechers druckt9 der den Strom des Motors abschaltete" Die Drehung des sternförmigen Hebels 90 bewirkt auch durch die Schubstange 94 die Linksschwenkung des
Hebels 96 entgegen der Wirkung seiner Rückholfeder 99β Der
Zapfen 77 des Tonarmes bleibt an der Stelle, die er im Augenblick der Betätigung des Plattenhalters 12 einnimmt, und der Tonabnehmer bleibt also auch in der Stellung, die er in diesem Augenblick einnimmt0

Claims (9)

1) Sprechmaschine mit PlattenwechBlers bei der über dem Plattenteller (4) auf einer an einer durch die Mittelbffnung der .Platten hindurchgehenden Stange (11) angeordneten Auflage (10) ein Reserveplattenstapel ruht, der auf der Auflage (10) durch einen auf der Stange angeordneten Plattenhalter (12) gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Plat-i,enLalt er (12) eine Sperrvorrichtung (3/2c,35,33',34) für den Tonabnehmer (!) trägt, welche durch die obere Platte des Reserveplattenstapels gesteuert ist und welche, wenn keine Platten auf dem Reserveplattenstapel sind, sich auf dem Weg des von der Mitte zur Peripherie des Plattentellers ( 4) radial auslaufenden Tonabnehmers (7) befindet, um diesen letzteren entgegen seinem Antriebsmechanisraus anzuhalten, wobei der zusätzliche Lauf dieses Antriebsmechanismus von der Zeit ab, wo der Tonabnehmer angehalben ist, zur Steuerung eines Schalters (79) dient, der das Anhalten des Motors (3) der Sprechmaschine bewirkt.
2) Spreehmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Platxenhalter (12 unverdrehbar mit der die Reserveplatten tragenden Stange (Il) verbunden ist, die zwei bestimmte Winkel-Stellungen einnehmen kann, von denen die eine der Stromscnlussstellung eine? Motorstromunterbrechers (79) und die andere der Offenetellung dieses Unterbrechers (79) entspricht, wobei das Schliessen und Oeffnen des Unterbrechers (79) mittels eines? Systems von Hebeln (90,85,83,73) gesteuert wird, das abhängig ist einerseits von einem mit der Plattenträgerstange (11) fest verbundenen Organ (47·) und anderseits von einem mit dem Tonabnehmer fest verbundenen Organ (77) und zwar derart, a&ss der Unterbrecher (79) geöffnet werden kann, sei es von Hand durch eine jjrehung des Plat-
tenhalters (12der sis Steuerciitt el client, sei es selbsttätig durch Sperrung des Tonabnehmers (7) am Ende des Stapels, und dass die Sperrung in der Stellung der Auflage der Plattenträgerstange stattfindet, die der Schließstellung des Unterbrechers (79) entspricht .
3) Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Reserveplatten tragende Stange (11) elastisch in einem TrSger (36) derart angeordnet ist, dass sie um einen kleinen Winkel zur Vertikale in allen Richtungen geneigt werden kann»
4) SprechmaBChine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass üie Vorrichtung (32c,53) zum Sperren des TonabnehmerB (7) bei seinem Auslauf aus einem Puffer (32c) aus elastischem Material besteht, der am Ende eines an der Innenfläche aes IjIatxenhalters (12) angelenkten, Armes (33) befestigt ist, der gegen denPlattenhalter (12) durch die Platte gedrückt wird, auf die sich der Plattenhalter
(12) stut st, und der sich neigen kann, wenn die letzte Reserveplatce auf dem Platxenteller herabgeglixten ist, sodass der Puffer (32C) sich in die Höhe des Auslaufs des Tonabnehmers ( 7) im Abstand von der unteren Fläche des Platcenhalters (12) einstellt, der durch einen Anschlag (10) auf der Stange (11) gehalten Wirde
5) Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Auslauf des Tonabnehmers (7) durch Hocken (53) und Hebel (64.59.73) die durch ei e Peder (74( wirken, gesteuert ist, wobei
,-ft'
diese Feder (74) so bemessen ist, dass sie ohne drehung die für den Auslauf nötige Etfaft Überträg-. , wenn der Tonabnehmer (7) frei beweglich ist, und dass .sie sich unter der Wirkung dieser !socken (53) und Hebel dehnt, wenn der Tonabnehmer ( 7) in seinem Auslauf durcn die Sperrvorrichtung (32c,33) angehaixen ist, was die Steuerung des Schalters (79) und somit das Anhalten des Motors (3) bewirkt»
6) Spreehmaschine nach Ansprüchen 1 und 3» gekennzeichnet durch einen exzentrisch an der Grundplatte (41*) der Plattentr Liger stange (11) befestigten Zapfen (47), der durch einen ringsegmentförmigen Schlitz (48) einer Platte (56) des Gestells aindurchgreiftf durch einen areiarmigen Hebel (90), der um eine auf der Platte befestigte Achse (97) schwenkbar ist und dessen einer Arm (90b; durch den Zapfen (47) gesteuert Wirdr durch einen ersten Hebel (85), der durch einen zweiten Arm (90a) dea dreiarmigen Hebele (90) gesteuert wird, und durch seinen Scnwenkzapfen (84) mit einer Gabel (83) fest verbunden ist, daren beide Abbiegungen (85a,83b) auf den zwischen ihnen angeordneten Unterbrecher (79) einwirken können, und zwar die eine, um ihn zu öffnen, die andere, um ihn zu schiiessen, durch einen zweiten Eebel (96), euer um eine weitere Achse (97) der Platte schwenkbar und durch eine Schubstange (94) mit dem dritten Arra (90c) des dreiarmigen Hebels (90) verbunden ist, durch ein© feder (99), die der drehung dieses zweiten Hebels (96), die ihm durch einen Zug des dreiarmigen Hebels (90) erteilt Iirdt. entgegenzuwirken sucht, durch einen Schieber (59), der durch eine Schubstange (64) gesteuert wird, ueren Zapfen (67) an der Steuerscheibe (53) fUr den Wechselzykius befestig- ist, durch eine Platte (73 )9 die quer zur V er ε c hi e bung sr i c htung des Schiebers (59) derart gleiten kann, dass sie in ihrer vom Schieber (59) am wei testen entfernten Stellung die mit dem Schroenksapfen (84) des ersten Hebels verbundene Gabel (83) im Sinne des Oeffnens des Unterbrechers (79) betätigen kann, durch eine Feder (74), die die Platte (73) gegen die Jlanke des Schiebers (59) zu ziehen sucht und durch einen mit dem Sonarm (7) fest verbundenen Zapfen (77), der in der Bahn dieser Platte (73) und in der des zweiten Hebels (96) angeordnet ist, und ferner dadurch gekennzeichnet, dass-das Ganze derart betätigt wird, dass wenn der !Eonabnehmer (7) am Ende des Plattenstapels in seinem Auslauf gesperrt wird, der unbewegliche Zapfen (77) die Platte (73) quer zu dem Schieber (59) νer-
schiebt, der unter der Wirkung der Steuerscheibe (53) vorrückt, um die Gabel (83) zu betätigen und den Unterbrecher zu öffnen, dass durch ein© Drehung des den Tonabnehmer ( 7) freigebenden Plat t enthalt ere (12) der genannte Zapfen (77) gegen die Peripherie der Plat- en durch die verschiebbare Platte (73) zurückgearückt wird, die durch ihre feder (74) zurückgeführt wird und die Gabel (83) freigibt, während der zweite schwenkbare Hebel (96) derart gedreht wird, dass er ihm den Weg freigibt, dass durch eine drauf— folgende Urehung des Plat^enhalters (12) in umgekehrtem Sinne als bei der Freigabe des Tonabnehmers der ci.reiaran.ge Hebel (90) unter Vermittlung des ersten Hebels (85) die Gabel (83) im Sinne des Schliessens des Unterbreciiera (79) betätige und den zweiten Hebel (36) unter der Wirkung seiner Rückholfeder (9!?) schwenken lässt, um den Zapfen (77) nach innen zurückzuführen und dass schliesslich durch eine während des Laufes erfolgende Urehung des Plattenhaltera (12) im Sinne der Freigabe des Tonabnehmers (7) der dreiarmige Hebel (90) unter Vermittlung des ersten Hebels (35) die Gabel (83) im Sinne des Oeffnena des Unterbrechers (79) betätigt*
7) Sprechmaschine nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabel (83) zur Betätigung des Unterbrechers (79) mit dem ersten Hebel (85) durch eine auf den Schwenkzapfen (84) dieses Hebels (85) angeordnete Reibvorrichtung verbunden ist*
8) Sprachmaschine nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurcn gekennzeichnet, dass der lieg des zweiten Hebels (96) in rückläufigem Sinne gegen das Innese des Zanfens ( 77) des Tonabnehmers (7) durch einen Wählζspfen (104) für Platten von 25 und 30 cm. begrenzt ist.
9) Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die steuerscheibe (53) für den Plattenwechsel durch ein Zahnrad (52) angetrieben wird, das auf Reibung auf einer Büchse (49) angeordnet ist, die sich unter der Wirkung des Ilattenhalters (12) auf
der PlattentrMgeretange (11) derart frei dreht, dass heim Anhalten dee Motors (3) am Ende des Plattenstapels, wobsi der Tonabnehmer ( 7) und die Steuerscheibe dee Plattenwechslers plötzlich stillgesetzt werden, der beladene Plattenteller (4) infolge seiner Trägheit sich noch weiter drehen kann«

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