DEP0039787DA - Ferraristriebsystem mit magnetisch parallelliegenden Spannungstriebfluß-Luftspalten - Google Patents

Ferraristriebsystem mit magnetisch parallelliegenden Spannungstriebfluß-Luftspalten

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DEP0039787DA
DEP0039787DA DEP0039787DA DE P0039787D A DEP0039787D A DE P0039787DA DE P0039787D A DEP0039787D A DE P0039787DA
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DE
Germany
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compounds
urea
formula
aldehydes
water
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Georg Nürnberg Nützelberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

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Description

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Deutsche Gold- und ^ilber-Soheideanstalt vormals Roessler Frankfurt a/M Weissfrauenstrasse 9
Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Kondensationsprodukten aue Harnstoff und Aldehyden·
Xn der bisherigen Literatur über die Kondensation von Harnstoff mit Aldehyden gilt als feststehende Regel die Beobachtung! dass die Eigenschaften der Reaktionsprodukte ausschlaggebend von der jeweils herrschenden \feasserstoff— ionenkonzentration beeinflusst «erden*
Bei der Umsetzung von Harnstoff mit Aldehyden unter alkalis ο hen Bedingungen bilden sieh die wasserlöslichen., härtbaren Methyloloarbamide, während bei saurem Pg die unlösliohen und unschmelzbaren Methylenoarbamide bezw0 ihre Polymerisationsprodukte entstehen „
Diese wasserlöslichen, in den stabilen Zustand überführbaren Reaktionsverbindungen aus Harnstoff und formaldehyds haben eine ausserordentlioh weitgehende Anwendung auf vielen Gebieten der üunetstoff-^eohnik und mannigfaltigen Industrien gefundene ^ie unlösliohen und unschmelzbaren !^ethylenharnstoffe bezw ihre Polymerisationsprodukte hingegen sind praktisch wertlos, da sie, in *olge eben dieser Eigenschaften, nicht mehr anwendungsfähig sind,
In dem DRF 748 842 ist sum erstenmal gezeigt worden, d^sr Harnstoff, entgegen allen bisherigen Kenntnissen, auoh bei saubrer Reaktion mit Aldehyden in Gegenwart von Acrolein unter Bildung von wasserlöslichen, ausserordentlioh iLondensationeprodukten, umgesetzt werden kenn»
erfindungsgemäaee Verfaärensgedenken des ^RP 748 842 dehingehend abgeändert «orden, dass an Stelle von Acrolein oder s«inen ^ubstitut iodverbindungen andere Aldehyde verwendet werden, worauf die anschliessend vorgenommene Kondensation dee Harnstoffs mit formaldehyd bei sauerer Reaktion zu den angestrebten, wertvollen wasserlöslichen Reaktionsprodukten führte
Ee wurde nun gefunden, dass unter wesentlich einfacheren Bedingungen Barnstoff und/oder seine C- beew S-Substitutionsverbindungen bei saubrer Reaktion mit Aldehyden, insbesondere Formaldehyd, zu unbegrenzt haltbaren, wasserlöslichen, in den ausgehärteten Zustand überführbaren ^ondensationeverbindungen umgesetzt werden kann.
Das erfindungsgemässe Merkmal dieser neuen Reaktionsart von Harnstoff mit Aldehyden, in Gegenwart von sauer reagierenden, katalytisch wirkenden Verbindungen, ist dadurch gekennzeichnet, dess die aminogruppentragende Reaktienekoraponente von der allgemeinen Formel
I R1-C^ 2
^ HR2B5 )
in der ^1 Sauerstoff, Schwefel oder ^min9 R2 und H5 Wasserstoff, Alkyl, Alkenyl 9 Aryl,
oder Aoyle gesättigter oder ungesättigter Säuren ist,
bei Temperaturen von θο - 1oo° mit Ammoniak oder seinen Substitutionsverbindungen von der allgemeinen Formel
TT W
II I^ Rg ,
in der ^1, R2 und K einngemäss Vesserstoff, Alkyl, Oxyalkyl oder Hydroxyl ist, vorbehandelt wird, worauf die kondensation mit Aldehyden, insbesondere Formaldehyd„ durchgeführt wird, unter Einhaltung eines solchen Reaktionsverhältnisses, dass auf einen aktiven Aminowasaer stoff dos Harnstoffmoleküls or6 - 1 ο Mol Aldehyd
Anwendung kommt. Gegebenenfalls können auoh Gemisohe von Verbindungen entsprechend obigen Formeln X und II verwendet werdenο
Die Vorbehandlung von Harnstoff und/Mer seine C-y be ζ W, fi~Substitut iodverbindungen mit den erfindungsgemäss beanspruchten Substanzen wird in dieser Weise durchgeführt, dass Ammoniak oder seine Subs ti tut iodverbindungen in katalytisohen Mengen zur Einwirkung kommen wobei die notwendige unterste Grenze abhängig ist von dem endgültigen Reaktionsverhältnis zwischen aktivem Arainowasserstoff und Aldehyd, und zwar muss urneοmehr Ammoniak angewendet werden, je niedriger die Aldehydmenge bei gleichbleibendem verfügbaren Aminowaseerstoff ist« Während beispielsweise bei einem Verhältnis von 1 11Ol Harnstoff : 4 Molen Formaldehyd 0,015 Mole Ammoniak den erfindungsgemässen Effekt auszulösen vermögen, müssen bei einem Reaktions en teil von 1 Mol Harnstoff und 3 Molen Formaldehyd o,o3 Mole Ammoniak herangezogen werden«,
Als Beispiele für die aminogruppentragenden Reaktionskomponenten seien erwähnt ; Harnstoff und seine N-mono-Alkyl- oder Arylsubstitutionsverbindungen, SuIfοharnetoff und seine Abkömmlinge, Guanidin, ferner AorylcSfi.-harnst off oder Aoryloyl-sulf©harnstoff und deren - undfoaer —Substitutionsverbindungen und acylierter Barnstoff oder Sulfoharnstoff, die einzeln oder in Mieοhung miteinander zur Reaktion kommen können.
Als katalytisch wirkende Verbindungen kommen in Frage ; Ammoniak Alkylamine, Hydroxylamin oder Alkylolamide» wie Mono-, Di* oder Triethanolaminο
Es wurde weiterhin gefunden, dass die Eigenschaften der nach dem Verfahren gemäss der Erfindung erzielten Produkte in geveüneohter *eise abgewandelt werden können wenn man ausser Formaldehyd auoh andere gesättigte un cder ungesättigte Aldehyde, ζ B Jbrolein aC~ undβ-sub
statuiertes Acrolein, furfurol, Acetaldehyd, Butyraldehyd uew bei der Kondensation verwendet· Se hat, .'•ich ζ,0 gezeigt, daes bei der Verwendung τοη Aorolein neben *orsi&ldehyd Produkte erhalten werden, die bei ihrer Verwendung als Textil- oder Lederhilfemittel gegenüber den nioht aoroleinhaltigen Kondensationeprodukten überraschenderweise von Torteil sind Bei dieser Ausfühnuagaform der Erfindung «erden also die neben Formaldehyd verwendeten anderen Aldehyde nioht 1» Sinne eines Katalysators, sondern als Reektionsteilnehaor zur Anwendung geJraohto Gute Ergebnisse wurden S0B0 erzielt mit o,25 * 2, voreugsweise o,5 ~ 1 Mol Aorolein oder einem anderen geeigneten Aldehyd auf 1 Mol Barn·· stoff
Die erfindungsgesiäes herstellbaren Kondensationeprodukte stellen wasserklare oder schwach getrübte, bei reinen Ausgangsmaterialien völlig farblose Äsungen dar, dlt einen bestimmten Anteil latent gebundenen Aldehyd auf« weisen und nach dem Verdampfen des Wassers klare Leime geben, die mit Säuren oder sauer reagierenden Verbindunge in der üblichen Welse gehärtet werden können Diese neue Kondensationsprodukte sind mit wasser nioht nur aieohbart sondern in jedem Verhältnis löslich und haben eine ausserordentlieh groeee Lagerfähigkeit
Die erfindungegemäes beschriebenen Reaktionsprodukte können Verwendung finden zum Hydrophobieren τοη Ereeugnissen aus regenerierten Cellulosehydreten, sum Knitterfestmachen von Kunstseide- und Zellwollgeweben, stur Erhöhung der ^aechfestigkeit von weseerabetossenden Appreturen, »ur Erzeugung von quellfesten Kasohlerunges. auf ^ispersionsbasis, but Erhöhung der Wasohfestigkeit von Appreturen auf der Basis von Kucetetoffeeulsionen^ zur Erhöhung der Quell· und Haftfestigkeit von Dispers ions filmen, bezw Erzeugnissen daraus, leiterhln für die F^rzgerbungy aur Herstellung von Kunstleder gemeinsam iw?.t 1^Ispeι·βionen, zur Erhöhung der
und ^oheuerfestigkeit Ton Ba pier, dann als Fournier und Montageleia, für sieh allein oder in Kombination mit ^unststoffdispereionen, zur Erhöhung der Festigkeit von tierieohen und pflaneliohen Leisten und als Härtungsmittel für Hovolake
Die Erfindung wird in folgenden Beispielen näher erläutert :
1) 60 feile Harnstoff «erden mit 1o Teilen passer und 1 Teil konz» Ammoniak versetzt, 2o Me auf 80 - 9o° erhitztρ auf 4o° abgekühlt und naoh dem Sin« stellen des pg auf 3-4, sit "beispielsweise Essigsäure, mit 4oo Heilen 3o Gew proe formaldehyd während 2o - 5o ££& hei 76 - 8o° kondensiert« Kaoh des abkühlen auf 25 - 3o° wird mit Teilen Sn-^atronlauge neutralisierte
Man erhält eine wasserklare, stabile, naoh Formaldehyd rleohende, niederschlagsfreie, mit Wasser in jedem Terhältnis lösliohe Harzlösung, die naoh dem Eindampfen einen hoohviskesen, klarens sehr stabilen Leim gibt·
2) 60 Teile Harnstoff «erden mit 1o feilen Vasser und 5 Seilen Triäthanolaain verse tat und ?>q^£bZ- auf 9o° erhitzt Hierauf «erden 15o Teile 3o Gew proz Formaldehyd zugegeben und das pH mit 2 feilen Eisessig auf 4,2 eingestellt» Sas Gemisoh wird 2o $£& auf 7o° erwärmt, abgekühlt und mit Alkali neutralisiert
Man erhält eine ferbloee, mit Wasser in jedem Verhältnis mischbare, praktisoh unbegrenzt stabile Lösung 9 in Sex sioh eine geringe Menge eines «eissen Bodensatzes aussoheidetj, ohne dass die Lösliohkeit verloren geht
3) 76 Teile ^ulfoharnstoff werden mit 2o Teilen V,aseer und 2 Teilen konz dfnmoniek während 2o - 3o M&w auf Q0 -- 9o° erhitzt, bei etwa 3o° mit 3oo Teilen 3o Gew prs Formaldehyd versetzt, auf pg 3*4 eingestellt uüü während 2o«3o Hfc bei 7o-*8o° kondensiert* Kaoh de© "i> kühlen auf 25° wird Bit Alkali neutralisiert, Das Reektionsprodukt βteilt eine klare, in Wasser leioht lösliehey auch bei saubrer Reaktion stabile Lösung dar. die naoh dem Eindampfen zu einem viskosen Leim in der üblichen Weise gehärtet werden kann
4) 3o Teile Harnstoff und 38 Teile Sulfoharnstoff werden nut 5o Teilen einer 5 pros wässrigen Methylamin-Lösung versetzt, 2o ^3£X auf 8o~9o° erhitzt, dann bei 5o-4o° mit 35o Teilen eines J5o Gew prozc Forealdehyds ^ νermisοht, auf PH 3-4 eingestellt und während 2o-3oUSE. bei 7o-8o° kondensierte Kaoh Beendigung der Reaktion wird abgekühlt und neutralisiert..
Man erhält eine farblose, klare Harzlösung, die sioh ebenso verhält, wie die in den vorhergehenden Beiepielen beschriebenen Kondensate
5) 6o Teile Harnstoff werden mit 14 Teilen Wasser und j, 5 Teilen konz, Ammoniak versetzt, 2o e auf - 95° erhitzt, auf 45 - 5o° abgekühlt und nach dem Einstellen des p» auf 3 - 4 mit 26 Teilen Acrolein naoh und naoh kondensiert, anschlie&send nooh 5 - 1o auf 7o - 8o° erhi^at, hierauf bei 3o - 35° mit 3oo Teilen Gew, prozο Formaldehyd versetzt, etwa 3o e auf 7o° erhitzt, denn auf 2o - 25° abgekühlt und mit Katronlauge neutralisiert.
Man erhält eine wasserklare, gelblich bis leioht orange gefärbte, stabile, massig naoh Formaldehyd rieohende, niederschlagsfreie Harzlösung, die mit Wasser in jedem Verhältnis mischbar isto

Claims (3)

  1. Patentanspruch e
    1 ) Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Kondensationeprodukten aus Harnstoff und Aldehyden, dadurch gekennzeichnet, dast. Verbindungen von der allgemeinen Formel
    .KH2
    in der R^ Sauerstoff, Sohwefel oder Imin, R2 nnäfoa'er R- Wasserstoff, Alkyl, Alkenyl, Aryl. Aralkyl^ oder Acyl« gesättigter oder ungesättigter Säuren iet,
    mit Ammoniak oder seinen Abkömmlingen τοη der allge meinen Formel
    R1
    in der R1, R2 undjroder R5 sinngemäes Wasserstoff Alkyl, üxyalkyl oder %droxyl ist, bei erhöhten Temperaturen, vorzugsweise zwischen 80 und 1oo°, vor behende!t weraen, vorauf die Condensation mit bei ssurer Reaktion durchgeführt wirda
  2. 2 ) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass für die Vorbehandlung auf 1 *fol der Verbindungen der Formel I weniger als 1 ^ol der Verbindungen der Formel II» vorzugsweise 0 o1 -0,5 MoI9 zur Anwendung gelangen
  3. 3 ) Verfahren naoh -^nsprüohen 1 und 2» daduroh gekennzeichnet) dass auf einen aktiven Aminowasserstoff o,6 * I1O Mol Aldehyd zur Anwendung koinato
    4„j Terf©Ä3?en iiaoh Ansprüchen Ί "· 3, dadurafc ?:'?k^nrL2eioiiifii?t, deae auasar Formaldehyd auch. andere gesättigte und/Sder ungesättigte Aldehyde z. B, A or öl ein,, Furfurol, Aoetsldeijyd bei der £on-

Family

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