DEP0039782DA - Verfahren zur Herstellung von Phenylacetaldehyddiacetalen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phenylacetaldehyddiacetalen

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DEP0039782DA
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DE
Germany
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weight
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temperatures above
alcohol
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Expired
Application number
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Inventor
Karl Dr. Marl Weißbach (Kr. Recklinghausen)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
Publication date

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Description

CHEMISCHE WEEKE'HÜLS ff.m.b.He Mari, den 11.4.1949'
=> Patentbüro - . (Kr«Keeklinghausen)
unser ZPlphenL.O.»j.g_31i. ^
Bekanntlich werden die Phenylaoetaldehyddiaeetale zur Herstellung von Riechstoff-Kompoaitionen verwendete Diese Acetale kön~ nen 3ί.Ββ durch Behandlung des Phenylacetaldehy&s mit a Ikoholi= scher Salzsäure erhalten werden? sind jedoch auf diese Weise nur ..schwierig zugänglich. Es ist auch bekannt, dass Phenylacetylen Alkohole hei massig erhöhten Temperaturen in Gegenwart von Ätzalkalien unter Bildung von-te=Alkoxystyrolen anlagerte
Es wurde nun gefunden, dass man sehr vorteilhaft Phe&ylacetal= dehyddiaeetale herstellen kann, wenn man Phenylacetylen mit Alkoholen in Gegenwart alkalischer Mittel bei Temperaturen ober= halb, etwa 140° kondensierte Als Alkohole ko.mmen, sowohl die aliphatischen, wie Methanol, Äthanol, Propanoi^rButanol jibvU , in Betracht als auch sycloaliphatisches wie Cyclohexanol» Als alkalische Mittel kommen insbesondere die Alkalialkoholate in \ Präge, doch kann man auch■Lösungen oder Suspensionen von Ätz= alkalien in Alkoholen verwende η <> ,Bei Verwendung von niedriger als 140° siedenden Alkoholen empfiehlt es sich, die Kondensat tion unter Druck auszuführen» Man kann, das Verfahren sowohl diskontinuierlich als auch kontinuierlich ausführen, letzteres, indem man beispielsweise.das umzusetzende Gemisch durch ein . auf Reaktiοnstemperatur gehaltenes Rohr führt und den Austrag destillierte " ,
Es hat sich weiterhin gezeigt, dass das bei der Umsetzung von Phenylacetylen und Alkohol zwangsläufig in grösseren oder-kiel,= neren Mengen mitentstehende ω -Alkoxystyrol ein Zwischenprodukt für die Herstellung der Phenylaoetaldehyddiaeetale ist und dass 4sS-=Alkoxystyrol beim Erhitzen mit dem gleichen oder.einem anderen Alkohol in Gegenwart; alkalischer Mittel auf Temperaturen oberhalb -etwa 140° ebenfalls Phenylacetaldehyddiacetale liefert,
Ss ist nicht erforderlich, vom reinen Phenylacetylen auszüge-
hen, man kam auch phenylaeetylenhaltiga Fr ate ti ο »en, wie .sie "beispielsweise bei der Herstellung von Acetylen aus Kohlenwasserstoffen im Lichtbogenverfahren als Hebeiprodukt erhalten werden, ■verwenden« Ebenso kann man. die bei der Kondensation von Phenyl= acetylen mit Alkoholen entstehenden Gemische 9 falls sie neben Phenylaeetaldehyddiacetalen noch Iu ^Alkoxystyrol enthalten» statt sie durch Destillation zu zerlegen.« nach Zusatz alkalischer Mittel mit Alkoholen durch Erhitzen auf Temperaturen oberhalb etwa 140° kondensieren? wodurch weitere Mengen, der entsprechen= den Diacetale entstehen»
Beispiel 1
20 Gewichtsteile einer Rienylaoetylenfraktion,' wie sie bei der Herstellung von Acetylen nach denn Lichtbogenverfahren anfällt, mit etwa 40 $ anderer Kohlenwasserstoffe werden, mit einer An= schlämmung von 3 Gewichtsteilen Itakali in 25 G-ewiclitateilen Methanol -gemischt und durch ein auf 1.60 geheiztes Rohr ge= pumpt« Das nach einer Verweilzeit von ο Stunden abgezogene Se= akti onsgemisch wird durch Destillation von überschüssigem Methanol befreit? worauf der Rückstand nach dem Waschen mit 'Wasser fraktioniert destilliert wird«, Man erhält beim Kp „-» · s 50 =
ά υ mm
100 9 Gewichtsteile Kohlenwasserstoffe und "beim Kp 20
130° 8,6 Gewichtsteile eines Umsetsungsproduktes vom Breehungs pcj ■ -
index %> ' 1<>551O° ^8 diesem Reaktibnsgemisch lässt sieh · durch fraktionierte Destillation ω «Methoxystyrol.und Phenylacetaldehyddimethylacetal gewinnen». . ~
Beispiel 2 _ .
500 G-ewichtsteile eines durch Anlagerung von Methanol an Phenyl acetylen gemäss Beispiel 1 erhaltenen Gemisches, enthaltend 82 fo ω-Methoxystyrol und 18 £ Phenylaoetaldehyddimethy!acetal, werden mit 500 Gewichtsteilen Methanol und 40 Gewichtsteilen Ätzkali 7 Stunden lang unter Druck und unter Rühren auf 170° ■gehalten«, .Hach dem Abdest-illieren des Methanols wird der Rückstand mit Wasser neutral gewaschen und so darm fraktioniert destilliert, unter einem Druck von 20 mm destilliert bei einer

Claims (1)

  1. temperatur von 110, - 120° ; alle a über«. Her anfängliche Brechungs .; iM&x, des Gemisches von Ά^',ν- Γ.5475 fällt auf ■; r^5 '.% 1*5150 ,_ ent apre ch end einem Diaeetalgeliält γοη 73 $> Diireh nochmaliges . Pralctiorderen la,s.st sieh, das Diaoetal mit einem /Kp 20 mm 5 118
    fi20°.:tiad ap25 -':. 1.4930" isolieren» . . .; \ ■.:■., ', , .; ■'·■.,
    250- 'Gewichtsteile Phenylaeetylan werden mit. lQ.ÖO Gewichtsteilen ä-Butaiiol-im,d" 4.0. G-ewichtsteilen Itgkali:unter1 Prüelc und unter · , 8 Sttmden." lang auf 200°/ erhitzt * Man erhält 'bei der Auf
    arbeitiixig geraäss:-Beispiel 1 y^
    '■ f% ■ ''=- " ■ ■'"■ '■' " .■.■■■■-■-■-■■.. ' , " ' '■ . , , .
    Λ' ' s 98 -■■ :100 9 das durch Behandlung mit ButanoIoder ·£■.■ JOtS ■:■ ■'/ - ;: '■ '; ■■··"■■ " "■"="; ■ " "- ■■■■■■■ ' :' :'■■ ·■'Λ
    ■einem .anderen ..Alkohol:in 3er: in Beispiel 2;;angege;beiieii; WeisB.:.
    weitere Heiig en rhenylaoetaldehyddiTDiitylaoetal isw«. gemisöhte -
    i acetale ' lie fort« - :'■..'■■''.'.'■: :,:"■ ■■'■;/ :
    1Ie.) Verfahren zmr Herstellung von' Phenylacetaldeliyddiäoetaleii,^:. dadurch, gekennzeichnet?" dass man Phenylacetylen mit Alkoholen ; lii.'Gegenwart' alkaliseher ."Mittel- hei' Temperaturen oberhalb' etwa 140° kondensiert« v./v ■■■■·;„- .-'■■'.'■"" '■'.■■ ' ■ ■ '.::'' J''■ V- :/ '
    ,2 β) Verfahren nach *a*a«i4plspru,ch I1, dadurelig ekeiinseiehiiet.j, !· : dass man:das\ieivi^^E^<iejisa|iQH aus Ehe^iylaeetylen rniä- A3Jcoho 1 zunäch st ent s t eh en de^ W ";-=Alko xjrs 'ty.ro 1 «Ä^l/Alkoho lea ^iI ff e gen-Vart alkalischer Mittel b ei .Tempera türen oberhalb /etwa/140° :. .'■:.'
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