DEP0039732DA - Verfahren zur Herstellung von Emulsionen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Emulsionen

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Publication number
DEP0039732DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
fatty acids
production
emulsions
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl Dr. Behringer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

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Description

Im Patent ... (Patentanmeldung P. 12 378 Tvd/12a) ist ein Verfahren zur Herstellung von Emulsionen vom Typus Wasser-in-Öl beschrieben, bei welchem man esterartige Produkte aus Nachlauffettsäuren der Paraffinoxydation mit mehrwertigen Alkoholen, bei denen nur ein geringer Teil der Oxygruppen verestert ist, mit festen oder flüssigen Kohlenwasserstoffen vermischt und dann mit geringen Mengen wässeriger Alkalilösung verseift.
Es wurde nun gefunden, dass man Erzeugnisse von ähnlichen Eigenschaften erhält, wenn man anstelle der esterartigen Produkte aus Nachlauffettsäuren der Paraffinoxydation solche aus anderen höhermolekularen, in der Natur vorkommenden oder synthetischen Fettsäuren mit den gleichen mehrwertigen Alkoholen verwendet und im übrigen wie im Hauptpatent verfährt.
Als andere höhermolekulare Fettsäuren zur Herstellung der esterartigen Produkte eignen sich z.B. Stearinsäure, Ölsäure, Kokosöl- oder Ricinusöl-Fettsäure, ferner die Hauptfraktionen der Fettsäuren der Paraffinoxydation, Rüböl-, Thallöl-Fettsäure und dergl.
Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile.
Beispiel 1:
34 Teile eines esterartigen Produktes von der Verseifungszahl 127 und der Säurezahl 11,2, das durch 5-stündiges Erhitzen von 50 Teilen Pentaerythrit mit 75 Teilen Stearin, 25 Teilen Olein und 2 Teilen konzentrierter Schwefelsäure auf 180 bis 200° hergestellt wurde, werden mit 66 Teilen Stearin und 200
Paraffin zusammengeschmolzen und bei 100° mit einer kochend heissen Lösung von 4 Teilen Ätzkali in 80Teilen Wasser verseift. Man fügt schliesslich unter Rühren noch 500 Teile heisses Wasser dazu. Nach dem Erkalten erhält man eine feste Paste, die als Hautcreme verwendbar ist.
Beispiel 2:
70 Teile eines flüssigen esterartigen Produktes von der Säurezahl null und der Verseifungszahl 106,4, das durch mehrstündiges Erhitzen von Pentaerythrit mit der doppelten Gewichtsmenge Kokosölfettsäure auf 180 bis 200° hergestellt wurde, werden mit weiteren 180 Teilen Kokosölfettsäure und 700 Teilen Spindelöl zusammengeschmolzen. Man verseift die Schmelze mit einer kochend heissen Lösung von 10 Teilen Ätzkali in 120 Teilen Wasser und rührt dann weitere 800 Teile Wasser ein. Die erhaltene zähflüssige Emulsion ist sehr stabil. Sie lässt sich mit Wasser verdünnen und ist als Emulsionsschmieröl verwendbar.

Claims (1)

  1. Weiterbildung des Verfahrens des Patents ... (Patentanmeldung P. 12 378 Tvd/12s) zur Herstellung von Emulsionen vom Typus Wasser-in-Öl, dadurch gekennzeichnet, dass man hier esterartige Produkte aus höhermolekularen, in der Natur vorkommenden oder anderen synthetischen Fettsäuren als Nachlauffettsäuren der Paraffinoxydation und mehrwertigen Alkoholen, mit festen oder flüssigen Kohlenwasserstoffen vermischt und dann mit geringen Mengen wässeriger Alkalilösung verseift.

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