DEP0039215DA - Zigarrenwickelmaschine. - Google Patents
Zigarrenwickelmaschine.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zigarrenwickelmaschine, bei der durch Zusammenwirken einer Vorrichtung für die selbsttätige Tabakzuführung, einer Tabakrutsche, einer Vorrichtung für die Strangbildung und eines beweglichen Rolltisches der Wickel hergestellt wird.
In den Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Abb. 1 die Maschine in schematischer Darstellung,
Abb. 2 einen Grundriss der Tabakzuführung,
Abb. 3 den Schnitt A - B derselben,
Abb. 4 die Vorderansicht der Maschine,
Abb. 5 einen Schnitt C - D durch diese,
Abb. 6 den beweglichen Wickeltisch,
Abb. 7 diesen in der Aufnahmestellung im Schnitt,
Abb. 8 die Strangkammer in einer besonderen Stellung nach dem Schnitt E - F durch die Maschine.
Aus der selbsttätigen Tabakzuführung A nach Abb. 1 wird das Füllgut durch ein Schaufelrad, das gleichzeitig den Vorratsbehälter bildet oder aus einem zusätzlich angeordneten Vorratsbehälter schöpft, einem umlaufenden Saugkopf B zugeführt und von diesem auf die Tabakrutsche C befördert. Auf der Rutsche C gleitet der Tabak in die Strangkammer D, wo er durch den Stössel E zusammengepresst wird. Das Messer F schneidet die dem Wickel entsprechende Menge des Füllgutes von dem in der Strangkammer gebildeten Strang ab. Diese Teilmenge gelangt in den rückwärtigen Absatz des Wickeltisches G und wird mittels des Wickeltuches und der Wickelrolle J zum Wickel gerollt. Am vorderen Ende des Wickeltisches G wird der fertige Wickel abgegeben.
Die selbsttätige Tabakzuführung gemäss Abb. 2 und 3 besteht aus dem Tabakbehälter 1, der mittels Traversen 2 an dem Maschinengestell 3 befestigt ist. In dem Tabakbehälter befindet sich ein Schaufelrad 4, welches auf Bolzen 5 gelagert ist und durch Zusammenwirken des Sperrades 6 mit der Klinke 7 und dem durch die Zugstange 9 betätigten Hebel 8 in absatzweisen Schaltungen bewegt wird. Der in den Tabakbehälter 1 eingelegte Tabak wird durch die Schaufeln des Schaufelrades dem umlaufenden Saugkopf 10 zugeführt. Der durch das Kettenrad 11 ständig angetriebene Saugkopf 10 ist an seiner Oberfläche mit feinem Maschendraht 12 überzogen und saugt den Tabak an, sodass er an der Aussenfläche haften bleibt, während der feine Staub abgesaugt wird. Der Saugkopf 10 ist auf einem Rohr 13 gelagert, welches mit Saugrohren 14 verbunden ist, die zu einem nicht dargestellten Exhaustor führen. In dem Rohr 13 befindet sich ein Schlitz, durch welchen ein Sog im Saugkorb erzeugt wird. Ist der Saugkorb 10 in seiner Drehung in die Nähe der Tabakrutsche 15 angelangt, wird der Luftstrom durch nicht gezeichnete Mittel unterbrochen, sodass der angesaug-
te Tabak sich vom Saugkorb löst und auf die Tabakrutsche 15 fällt. An dem Tabakbehälter befestigt ist eine Welle 16, die über einen Hebel 17, einer Zugstange 18 und einem Winkelhebel 19 von der Platte 20 bewegt wird. Auf der Welle 16 ist ein Blech 21 verschiebbar angeordnet. Wenn der Saugkorb 10 mit dem angesaugten Tabak sich an dem Blech 21 vorbeibewegt, wird der Tabak jeweils nach der Stellung der Platte 20 mehr oder weniger abgestreift. Dadurch wird die Menge des der Strangkammer D zugeführten Tabaks geregelt.
Die Tabakrutsche 15 (Abb. 2, 3, 4 und 5) ist an einem Vierkant 22 angebracht, welcher am Maschinenteil 3 befestigt ist. In dem Winkel 23 befinden sich Schlitze für die Schrauben 25. Es ist dadurch möglich, die Tabakrutsche 15 um ihre Längsachse zu schwenken, sodass der Tabak je nach der Einstellung mehr nach links oder nach rechts rutscht. Auf der Tabakrutsche 15 sind Winkel 26 verstellbar befestigt, die den Tabakstrom von der Breite des Saugkorbes 10 nach der jeweiligen Breite der Strangkammer leiten.
Die Strangkammer D (Abb. 4, 5 und 8) wird gebildet durch die am Maschinengestell 3 befestigte Frontplatte 27, die Rückplatte 28 und die beiden Seitenbleche 29. Die Rückplatte 28 ist an einem Scharnierstück 30 befestigt, das mittels Bolzen 31 in Befestigungsstücken 32 gehalten wird. Diese Befestigungsstücke 32 führen sich in den Gewindebüchsen 33 und werden durch Muttern 34 in diesen festgeklemmt. Beim Vor- oder Zurückdrehen der Gewindebüchsen 33 wird der Abstand der Rückplatte 28 von der Frontplatte 27 verschieden eingestellt. Es ist dabei möglich, die Rückplatte 28 schräg zur Frontplatte 27 einzustellen, sodass eine keilförmige Oeffnung, wie in Figur 8 dargestellt, entsteht. Dadurch wird bei stark konischen Wickeln die kegelige Form des späteren Wickels schon bei der Strangbildung berücksichtigt. Wird zudem die Tabakrutsche 15 verkantet, so rutscht jetzt auch an die breitere Oeffnung der Strangkammer mehr Tabak, sodass die Füllung der Fassonkammer trotz der konischen Form gleichmässig ist.
Die Seitenbleche 29 sind mittels Schrauben an der Frontplatte 27 befestigt und begrenzen die Länge des Tabakstrangs.
In der Frontplatte 27 (Abb. 4 und 5) gleiten die zwei Führungsstangen 35, die mittels Hebel und Kurve (nicht dargestellt) auf und ab bewegt werden. An diesen Führungsstangen 35 ist eine Brücke 36 befestigt, an der mittels Führungsstangen 37 der Stösselhalter 38 verschiebbar angeordnet ist. Der Stösselhalter 38 trägt den Stössel 39, der den von der Tabakrutsche zur Strangkammer gelangenden Tabak zusammenpresst und bei zurückgezogenem Messer 40 durch die Kammer hindurch stösst und die jeweilige Tabakteilmenge dem Wickeltischende 51 a zuführt.
Der Stösselhalter 38 wird durch Federn 41 von der Brücke 36 abgedrückt. Mit den Führungsstangen 37 ist eine Platte 20 fest verbunden, die an einem Ende eine Rolle 43 trägt. Ist nun zuviel Tabak der Strangkammer zugeführt worden, so tritt der Stössel 39 nicht tief genug in die Fassonkammer ein, die Federn 41 werden zusammengedrückt, und die Platte 20 bleibt dadurch in einer höheren Lage bestehen. Der Auf der Rolle 43 aufliegende Winkelhebel 19 bleibt auch in der oberen Lage, dadurch wird durch die Lasche 18 und den Hebel 17 die Abstreifplatte 21 der Bahn des umlaufenden Saugkopfes so genähert, wodurch die angesaugte Tabakschicht abgestreift und somit eine weitere Tabakzufuhr unterbunden wird.
Durch die von nicht gezeichneten Mitteln gesteuerte Stange 44 (Abb. 5) werden der Winkelhebel 45, die Lasche 46 und die Führungsstangen 47 betätigt. Die
Führungsstangen 47 lagern in einer Traverse 48 und tragen das an dem Winkel 49 durch eine Platte 50 befestigte Messer 40. Das Messer 40 schliesst die Strangkammer nach unten ab. Wenn der Saugkorb 10 mehrmals Tabak zugeführt hat, wird das Messer zurückgegeben, und der Stössel 39 stösst den Tabak aus der Strangkammer nach unten heraus. Ehe nun der Stössel 39 zurückgeht, wird das Messer 40 wieder nach vorn gebracht und dadurch die aus der Strangkammer herausgetretene Tabakmenge abgeschnitten.
Der Wickeltisch G (Abb. 6 und 7) besteht aus einer Tischplatte 51, die an der Welle 52 gelagert ist und mittels Hebel 55 und Zugstange 54 nach oben und unten geschwenkt werden kann. Die Zugstange 54 wird durch nicht gezeichnete Mittel betätigt. An dem Wickeltisch 51 ist das Wickeltuch 56 mit der Platte 55 befestigt.
Die Wickelrolle J (Abb.5) besteht aus der Rolle 57, dem Rollenträger 58, dem Schlitten 59 und den Führungsstangen 60. Ueber die Lasche 61 wird die Wickelrolle von dem Hebel 62, der durch nicht gezeichnete Mittel bewegt wird, vor- und zurückgeschoben. Auf der Wickelrolle 57 liegt das Rolltuch 56. Es ist durch eine Platte 63 an der Traverse 48 befestigt.
Ist die Wickelrolle in ihrer hinteren Stellung angelangt, wird der Wickeltisch 51 nach oben gebracht (siehe Abb. 7), das Messer 40 zurückgezogen, und der Stössel 39 schiebt den Tabakstrang 64 aus der Strangkammer heraus. Die Dicke des heraustretenden Tabakstranges wird durch den Abstand des Wickeltisches 51a von der Unterkante der Strangkammer begrenzt. Dieser Abstand lässt sich durch den Schlitz im Hebel 53 verstellen, wodurch die für den Wickel vorgesehene Tabakteilmenge geregelt ist, schwenkt der Wickeltisch wieder in seine waagerechte Lage, die Wickelrolle wird nach vorn gebracht und dabei durch das abrollende Wickeltuch 56 der Wickel 65 samt dem Umblatt, das vorher auf den Wickeltisch aufgelegt wurde, eingerollt.
Claims (1)
1. Zigarrenwickelmaschine, gekennzeichnet durch eine unter Saugwirkung stehende Tabakfördervorrichtung und eine von dieser über eine Rutsche belieferte Strangkammer mit auf- und abgehendem Stössel zum Vorschieben des in der Kammer gebildeten Stranges auf einen mit Wickeltuch und Wickelrolle versehenen Wickeltisch und mit hin- und hergehendem Messer zum Abtrennen des aus der Strangkammer ausgetretenen, auf dem Wickeltisch zu rollenden Strangendes.
2. Zigarrenwickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tabakfördervorrichtung aus einem umlaufenden Saugkopf besteht, der den Tabak von einem Schaufelrad abnimmt und beim Abgeben an die Rutsche an einer die Dicke der Tabakschicht regelnden Abstreifplatte vorbeiführt.
3. Zigarrenwickelmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifplatte in Abhängigkeit von dem Füllungsgrad der Strangkammer gesteuert wird.
4. Zigarrenwickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtrennen des Stranges jeweils nach mehrmaligem Zuführen von Tabak zur Strangkammer erfolgt.
6. Zigarrenwickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke einer Vorformung des Tabakstranges die beiden nach hinten begrenzende Rückplatte in ihrem Abstand von der Frontplatte sowohl gleichlaufend wie schräg zu dieser verstellbar ist.
7. Zigarrenwickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der hintere Absatz des Wickeltisches die Begrenzung des aus der Strangkammer heraustretenden Tabakstranges bildet.
8. Zigarrenwickelmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Regelung der Dicke des ausgestossenen Tabakstrangteilstückes der Wickeltisch um regelbare Beträge schwenkbar angeordnet ist.
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