DEP0038646DA - Blattschreiber für die Aufzeichnung von Schriftzeichen - Google Patents

Blattschreiber für die Aufzeichnung von Schriftzeichen

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DEP0038646DA
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DE
Germany
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Rudolf Dr.-Ing. Dietrichsdorf bei Kiel Hell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

PA.2«l 685-2ä4.E0
Kiel9 den 20.April 1950
Blattschreiber für die Aufaeichnohg von Schriftzeichen
Es sind Verfahren zur Sehriftzeichenttbertragung· trekannt, ^bei denen Schriftaeichen' als Impulsreihen übertragen werden9 d$,e einer bildmässigen linienweisen"Abtastung der einzelnen Schriftaeichen entsprechen*
In Abbol ist zur höheren Erläuterung eines derartigen Ver=» fahrens die Abtastung des Schriftaeichene "E" in einem Bildfeld mit sieben Ivbtastlinieni die mit den Ziffern 1 bis 7 bezeichnet sind, gezeigte Die erste Abtastlinie bleibt frei, die zweite Äbtastlinie tagtet den ersten horizontalen Teil des Schriftzei=»= chens Rbi während diu weiteren Abtastlinien drei bzw0 zwei Impulse für die Abtastung der liori^ontalen Sohriftzeichenteile enthalten»
t I
Die siebente Abtastlinie ist wieder fraio Auf der Ge be rapp nrat ur. , ist" eine meist mecThfaais'che Alio'ranüng getroffen* die beispielsweise" bei Betätigung der Sehriftzeichentaste "B" die in den, Abtastlinien 1 bis 7 vorkommenden Impalse nacheinander aussendete In, ähnlicher Weise sind auch die anderen Schriftzeichen in Bildlinien aufgeteilt;*
Es sind Bi ich (ieberap#iar"aturen bekannt, bei denen die Aussec-*' dung nicht mittels einer Tastatur erfolgt sondern durch einen FSUafer-Lochs t r< Ifeni der von der Fernschreibmaschine her bekannt Xsti gesteuert wird*
Dieses System der iGljertragung der Schriftzeichen ist als nHell~Schrelb--verf«hrenrt bekannta
F'4r die WiederseJarift der Schriftzeichen sind aowohl Streifen»
r I
schreiber als ueh Blattschreiber vorgeschlagen worden0 Bei den Blattschreibera ist in einer bekannten Anordnung eine Walze angeordnet ß welche in axialer Hichtung Stege trögts die über die
!»Sage der Walae verlaufen und deren Entfernung der Liinge einer Abtas^linie entspricht* •USber diese Walae wird das Regiatrierblaßt gelegpa Während die Waiae mit einer Geschwindigkeit rotiert* die der Abtastgeschwindigkeit, der einzelnen Schriftaeichenlinien entspricht, wird das Papie1Tblatt entweder kontinuierlich odör jeweils nach der Niederschrift je einer Schriftsseil« ruckweise bewegte 1 Vor dem Papierblatt befindet sich ein Farbbandil welches durch ein längs der Walae gleitendes Magnetsystem im Rhythmus der.einzelnen Bildf eichen geg^n das B jI iRtt gedrückt wiä*d und die Regiatrierung' der ausgesendeten Schriftzeichen bewirkte
In der Praxis ergeben sich gewisse, Schwierigkeiten bei dem Bau eines derartigen Sohreiners dadurcht: dass das Papier um eine schnell rotierende Walae geführt werden muss. Bs erweist sich als notwendig, den Durchmesser der Walze verhältnismässig gross zu wähle'n, wodujrch sich wiederum eine unerwünscht grosse Entfernung awigehen der Waljse und der l'ransportanordnung ergibt », Soll eine Meldung sofort nach ISintreffen abgeschnitten werden, so ist es Erforderlich, das Blatt mindestens um diesen Betrag vorzuschieben, wödureh viel Papier verloren geht«
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird die Sehrelbwalgie durch eine andere ^Anordnung ersotkt, deren gesYunte Bauhbhe wesentlich geringer ist, und die damit die obenerwähnten Nachteile vermeidetό
SrfindungsgemSas werden dem'Schreibblatt eine oder mehrere Druckleisten untergelegt, deren BertthrutFgslinien mit dem: Blatt siöh. synchron mit der lihienwei3en Abtastung am Geber- Verschiebene Der Bereich, in dem die Beruhrungslinien auf dem Blatt wandern, Hegt innerhalb der Länge der niedergeschriebenen Bildlinie« Vor dem Blatt befindet sich beispielsweise ähnlich wie in der bekannten Anordnung ein Magnetsystem, welches in Richtung der Drückleiste über das Blatt gleitet und im Rhythmus der empfangenen* Impulse gegen das Schrei bblf.tn drflckt, so dass dv-rch einen zwischengelegt en FarfetrSger Markierungen hervorgerufen werden» 1 '..
Dieser,ßrfindungsgednnke kann in dfer verschiedensten Art ausgeführt Weiden0 Beispielsweise ist es möglich, nur eine Druckleiste-·
anzuordnen und diese ini der Ebene dee Sclireibblattes au1 bewegena wobei die Bewegung in der !Pransportriehtung des Blatteie (oder ' auch entgegengesetzt) synchron mit der Abtastgeschwindigkeit der Bildlinien erfolgt „ während die Hnckbewejgung mit erhöhter Geschwindigkeit durchgeführt wird* .
In der Abb*2 der Fatehtaeichnung ist ein Ausführltthgsbeispiel ff ir diese Erfindung gezeigt?
Das Schreibblatt 11 ist über die Umlenkrollen 12 geführt„ Hinter dem Schreibblatt liegt die Druckleiste 14, welche an den Blattfedern'J.5 und 16 gehalten ist* Die Druckleiste drückt mit* den Hocken 1? und 18 gegen die Kurvenscheiben 19 und 20, welche die Socken entgegen der Spannkraft der Federn 15 und 1$ wanreh& einer Umdrehung der Achse 21 nach oben heben und wieder schnell zurückführen. Durch diese Steuerung der Druckleiste 14 bewegt' sich die Berührungs 1 in i'e der Druckleiste 14 mit dem Schreibblatt gleiohfBrmig von unten neöh oben, während die McJkftihrung mit ®r<~ höhter Geschwindigkeit erfolgt» pie Druckleiste bewegt sich hier um den Drehpunkt der ^edVrn 15 bzw* 16, feo wäre natürlich auch mSgliohj eine parallele Verschlebuptg durch die Anordnung von ι Doppelfedern zu erre-idhenv Die Achse 21 -wird über die Schneckenräder 22 vom Motor 23 derart angetrieben., dass die Aohae 21 jeweils eine Umdrehung in der Abtastzeit einer Hiidlinie macht» wobei' durch besondere Schaltanordnungen für phasenriehtige Zuordnung der Bewegung der Druekleiste I^f zur Aussenduag der Impulse gesorgt wird* Zur Markierung der Schraftzeiclienf As^ hler eine Anordnung darge» stelltj, die aus den beiden" IiagnetsyiSteman-24 besteht, jäeren Anker* 25 über die Druokstangen 26 eine gemeinsame Magnetsehiene 27 be-»
tätigen ο Die Verbindung zwischen den Magnetankern 25» den Druck— schienen 26 und der Fiihrungs se hi ene 2? erfolgt durch bewegliche · Oelenkei so1 Qass die beiden Magnetsysteme 24 miteinander* nicht starr gekoppelt Sindi eine Anordnung, die sich als notwendig er«» weist* damit die beiden Magnetsyfeteaie ihre - volle Leistung entfalten können» Zwisclien der Führungsleiste 27 und dem Schieibblatt 11 können sich Zwischenglieder 28 bCwegeni, die auf einem gemein--» samen Stahlbaiac 29 befestigt sind» Das Stahlband läuft über dtier beiden Rollen ,»O und 31, wobei die Rolle 31 übe? das Oetriebe 32 venös Motor 23 .*ig3tritibea wirds während die Rolle 30 über eine
Spannvorrichtung 33 mit der Feder 34 das Stahlband 29 unter Spannung hält <> Die Zwischenglieder 28 wandern durch den Antrieb des Motors 23 von links nach rechts über das Schreibblatt und werden durch die Fihrungsschiene 27 des SchreibsyBtems gegen das Schreibblatt gedrückt8 eo dass am Berührungspunkt der Zwischenglieder 28 mit der Druckleiste 14 durch einen gwischengelegten nicht dargestellten Farbträger Markierungen entstehen und die Schriftzeichen entsprechend der Aussenduhg am Geber niedergesohrie«- ben Werdene
Ausbildung der
Naoh einer weiteren^OBrflndung können anstelle nur einer
BruckXeiste mehrere Druckleisten angeordnet werden, die diöht übereinander liegen und das gespannte Blatt in ihrer ftuhes teilung nicht berühren». Von diesen Leisten wird durch eine besondere Kur— vensteuerung jeweils eine Leiste nach vöirne gegen das Schreibblatt gedrückt und awar derart, dass die Leisten nacheinander nach vorae geschoben worden, wobei ,Jede Leiste wieder zurückgeht y': sobald die nachfolgende das Blatt berührt. Dte letzite Leiste folg* wieder der ersten Leiste, Auf diese Weise wandert die Bertthrungslinie der Leiste mit dem Papier Btets von unten nach oben oder ,nach Wunsoh umgekehrt, es erfolgt eine linienweise Abtastung dee Papiers Ston** Iioh wi^e bei dem vorhergenannt en Beispiel*
In der Abb„3 der Patentsseichnung iöt ein Beispiel-fnr dies© Anordnung dargestellt* Die Abbildung zeigt die Blattftihruog und die Anordnung der Druckschienen0 Das Blatt 41 ist über die Tfmlenk«- rollen 42/43 geführt; zwischen diesen beiden Rollen liegen die Druckschienen 4^„ In dem Beispiel sind fnnf Schienen dargestellt/ Diese Schienen erstrecken sich über die ganze Breite 'des Blatte», ihre gemeinsame Höhe entspricht der Läng« einer Schriftliniea Bie Schienen werden durch die schematisch dargestellten Federn 45 nach rückwärts gesogen und gegen die Achsen 46 und 4? gedrüekt„ Die beiden Achsen werden Hber die Jdahnraderpuare 48 und 49 von einer gemeinsamen Welle 50 so angetrieben,, dass eine Umdrehung der Achsen 46 und 47 der Abtastzeit einer Schriftlinie entspricht* Aa den Ber'ihrungsst elld η der Achsen 46,47 mit den Schienen 44 jslnd am Umfang der Achsr gleichmassig verteilte -Nocken angebracht»
In Abbi»4 ist die Anordnung dieser Hocken 51-55 an der^We^l^ 46 genauer dargestellt« Pie Druckschienen sind mit 61.bis 65 beweist net a Der mit 53 bezeichnete Nocken drückt gegen die Schiene 63 und schiebt diese. Schiene gegenüber den Übrigen Schienen gegen das Schreibblatt Vorii so dass in dem gezeichneten Augenblick ©ia,v Impuls vor dieser1 Schiene markiert werden wiirde» Wach, einer $eri'!Sf^ gen Umdrehung, der Welle 46 wird sich der darttberliegeA^e UocJfeön .5^ gegen die Schiene 64 legen und diese Schiene nach vorjie rucken^ während die Schiene 6>3 zurückwandert a Duroh die spiralige Versetz^ der einzelnen Socken werden die Schienen nacheinander nach vorne geschoben^ nach der untersten Schiene wird wieder die oberste an die Reihe kommen,, JBs entsteht durch diese Anordnung die, gleiche Wirkungi die auch die rotierende Wolae hervorruft,,
Der Vorteil dieser Anordnung gegenüber der ander ©ä; Anordnung liegt daring dass durch die Bewegung der, einzelnen I>etöten aa©hoben bei gleichzeitige© Asndruck des Magiietsystems sehr leicht ein Aufreissen des Papiers eintritt„ eine t&Urung, die bei der eben besprochenen Anordnung nicht auf treteA kann»

Claims (1)

  1. ρ 38 646 VIIIa/21«r Γ Kiel, den 20»April 195©
    Pat ent ansprüche
    I0) Blattschreiber für die Aufzeichnung von Schriftzeichen, die als Impulsreihen übertragen werden, die einer linienweisen Abtastung der einzelnen Schriftzeichen entsprechen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schreibblatt eine oder mehrere Pruckleisten untergelegt Sindi deren Bertihrungsliaie mit dem Blatit sich synchron mit der linienweisen Abtastung im lieber innerhalb der Länge einer Bildlinie verschiebt, wobei ein oder mehrere in itichtung der Druckleisten über dem Blatt gleitende, von Magnetsystemen im Rhythmus der empfangenen Impulse gegen das Schreibblatt gedrückte Zwischenglieder durch einen zwischengelegten FarbtrBger Markierungen hervorrufen*
    2,v) Blattschreiber nach Anspruch Ii dadurch gekennzeichnet9 dass nur eine Druekleiste angeordnet ist, die innerhalb der Lenge einer Bildlinie bewegt wird, wobei die Bewegung in einer Richtung synchron mit der Abtastung der Bildlinien und die Rttckbewegung mit erhöhter Geschwindigkeit erfolgt 0
    5*) Blattschreiber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Druckleiste durch eine oder mehrere Kurvenscheiben gesteuert wird,
    40) Blattschreiber aach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Druckleisten dicht übereinander; angeordnet sind, deren gesamte Höhe angenähert gleich der LSnge einer Bildlinie ist und die nacheinander gegen das Papierblatt drücken, wobei der letzten Leiste wieder die erste Leiste folgte
    5o) Blattschreiber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet^ dass die Steuerung der einzelnen Leisten durch Nocken erfolgt, die spiralig versetzt auf eine oder mehrere Steuerwellen aufgebracht sind»

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