DEP0038172DA - Spinntopf oder Spinnhülse für hängende Spinnzentrifugen - Google Patents
Spinntopf oder Spinnhülse für hängende SpinnzentrifugenInfo
- Publication number
- DEP0038172DA DEP0038172DA DEP0038172DA DE P0038172D A DEP0038172D A DE P0038172DA DE P0038172D A DEP0038172D A DE P0038172DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spinning
- pot
- spin
- cake
- hanging
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009987 spinning Methods 0.000 title claims description 42
- 241000239290 Araneae Species 0.000 claims description 2
- 235000012970 cakes Nutrition 0.000 description 12
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- 230000008602 contraction Effects 0.000 description 2
- 238000005265 energy consumption Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 description 2
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 235000021463 dry cake Nutrition 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 210000000653 nervous system Anatomy 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 239000000779 smoke Substances 0.000 description 1
- 238000005728 strengthening Methods 0.000 description 1
Description
PA 258127*124.50
Dr.,Heinrich Hampel Oberhausen/HhId.
Bei stehenden Spinnzentrifugeii darf die innere nutzbare Höhe des am oberen Ende der Antriebswelle angebrachten Spinntopfes aus
d/namisehen Gründen im allgemeinen 75-8o5» das inneren lopfdurchnesaers nicht überschreiten. Auch für hängende Spinnzentrifugen
sind bisher nur Spinntöpfe vorgeschlagen worden, bei denen die Hohe des eingesponnenen Spinnkuchens kleiner ist als der Topf-Innendurchmesser,
weil der Fachmann mit anderen Massverhältnissen einen einwandfreien !opfumiauf für unmöglich hielt und Schwierigkeiten
bei der Kuchenhandhabung befürchtete.
Es wurde nun gefunden, dass bei hangenden opinnaentrifugen. ohne jede Schwierigkeit bis au sehr hohen Drehsahlen auch Spinntöpfe
verwendet werden können, deren vom Spinnkuchen ausgenutzte Höhe grosser, vorzugsweise annähernd doppelt so gross ist wie ihr Innendurchmesser=
Ihrer Massverh-ltnisse wegen kann man derartige üpinntopfe auch als Spinnhilsen bezeichnen. Sie können abnehmbar
oder fest mit der Zentrifugenwelle verbunden sein. Im letztgenannten Pail wird de£ erzeugte Padenkuchen dem am Zentrifugenmotor
verbleibende^Topf nach untsn entnommene Die in den erfindungsgemässen Spinntopf en oder Sp.irmhtO.gen entstehenden Spinnkuchen entsprechend
annähernd den Abmessungen grosser Spulenwickel nnd lassen sich der auftretenden Fadenballon-Bildung wegen leicht über
Zopf abziehen.
i2in besonderer Vorteil bestent darin, dass sich mit den erfindungsgemäasen Spinntöpfen oder Spinnhulsen je nach den Abmessungen
entweder der ^ergieverbrauch erheblich vermindern oder das £uchenge«icht wesentlich erhöhen lasst« Mit einem stehenden
Spinntopf von beispielsweise 2oo mm Innendurchmesser und loo mm innerer Höhe kann man "bei 30 mm Kuchenstärke trockene Gespinstgewichte
von ca» looo g erreichen« Ein erfindungsgemässer Spinntopf von 15o mm Innendurchmesser und 300 mm innerer Höhe enthält
bei 3o mm Kuehendicke ein trockenes Fadengewicht von 13oo g,
wobei der Jo· aft verbrauch dem 2oo/l6o mm Topf gegenüber auf ca. 7o-75^ und die Zugbeanspruchung des Topfmantels auf ca. 60$ sinken«
Behält man einen Topf durchmesser von 2oo mm und eine Küche ns tar ice von 5o mm bei, dann ergeben sich mit Spinntöpfen von 400 mm Höhe
trockene Kuchengewichte von 25oo g, wobei die Materialbeanspruchung gleichbleibt und der Energieverbrauch auf ca. 25o $ steigt.
Wenn mit stehenden Spinntopfen heutiger Bauart ein Padengewicht von 25oo g verwirklicht werden soll, dann muse bei 3o mm TLuchendicüe
ein innerer Topf durchmesser von. 3oo mm und eine innere Topfhähe τοη 25o mm verwendet werden. Dieser Topf hätte dem
200/I60 mm Topf gegenüber einen Kraftverbrauch von 53o% und eine Material beanspruchung von 22of£, sodass er technisch kaum verwendbar
ist.
ürfindungsgemässe Spinntöpfe können genau zylindrisch oder mit nach unten etwas weiter werdendem Durchmesser ausgeführt werden»
Man kann den Topf aber auch - . unten etwas engex halten als oben, wenn diese Durchmesser-Verkleinerung nicht grosser ist als
der Betrag? um. den sich der Spinnkuchen nach dein Aufhören des Umlaufes zusammenzieht. Die beim Topfstillstand eintretende Zuchen-Xontraktion
ist von den Spinnbedingungen, der Topfdrehzahl, dem Topfdurchmesser und von der Art der Flüssigkeit abhängig, die den
Faden durcn den Fadentrichter befördert.
Am unteren Ende der erfindungsgemässen Spinntöpfe ist ein Abschlussdeckel nur dann erforderlich, wenn sich der Spinntopf nach
unten konisch erweitert, wie es bei stehend angetriebenen Töpfen üblich ist« Der aufgesetzte Deckel muss eine .zentrale Öffnung
besitzen, damit die fadenbegleitende Flüssigkeit frei nach unten abfliessen kann.
Wenn der ae^e· Spinnkopf nach der Erfindung zylindrisch ausgeführt wird, ergibt sich auch ohne Topfdeckel ein einwandfreier
Aufbau des Fadenkörpere. während des Sjpinnv organ gea findet ein Herausschleudern des Spinnkuchens nicht statt. Sach dem Abschalten
der Zentrifuge erhöht sich allerdings die Neigung zum Herausfallen des iiuchens, weil die nachlassende Zentrifugalkraft die Fadenmasse
nicht mehr ausreichend feet gegen die Topf-Innenwandung presst.
Zur Verminderung dieser Gefahr kann der erfindungsgemässe Spinntopf an seinem unteren Band um einen geringen Betrag verengt
sein.
In der Zeichnung ist ein Ausf iihrungsbeispiel des erfindungsgemässen Spinntopfes in Form eines vertikalen Ichsialachnittes
dargestellt. Die nutzbare Topfhb'he beläuft sich in diesem Beispiel amf etwas mehr als 15o^ des inneren Topfdurchmessers« In den Erfindungsbereich
faXlen auch bereits hängende Spinntöpfe, deren Höhe etwas grosser ist als der innere Topfdurchmesser. Bach oben
lässt sich die Topfhöhe bia auf etwa 3oo$ des Topfdurehmessers steigern.
J3s ist in der Zeichnung 1 die hohle ftelle des Zentrifugenmotorso Durch ihre Bohrung erstreckt sioh das auf- und abgehende
Padentrichterrohr 2 s welches das au verzwirnende fadenbündel in Begleitung eines Luft— oder Jlüssigkeitsstrahles zuleitet. Auf
der Hohlwelle 1 sitzt ein beispielsweise aus Kunstharzmasse«· bestehender Pormkörper 3, mit dem der Spinntopf 4 fest-oder .nachgiebig verbunden ist. Jiine nachgiebige Verbindung wird dann benutzt,
wenn die Topf—Kreiselschwingungen an dieser Stelle sum Ausgleich kommen sollen. Dex untere Spinntopf—Hand kann in Pörin
eines 7 er Stärkung sr in ge s 5 mit erhöhter Schwungmasse ausgestattet sein«
wenn der erfinduagsgemässe Spinntopf am oberen Hand 6 einen etwas grosseren Innendurchmesser besitzt als an seinem unteren
Band 7» nimmt der Spinnkuchen "bei umlaufendem Topf, d.h„ während des Spinnvorgangess die aus seiner linken Hälfte 8 ersichtliche
Lage ein» Me Zentrifugalkraft drückt ihn fest gegen die Topfinne OTandung. liach. deia Aufhören der Rotation zieht sich der Spinnkuchen
etwas zusammen, wie es die rechte Hälfte der Zeichnung in übertriebener Weise veranschaulicht. Das Äusmass dieser Kontraktion
lcann durch geeignete Spinnbedingungen gesteigert werden. Der untere Topfdurchmesser ist erfämdungsgemäss nur soweit verkleinert
dass sich der Spinnkuchen noch gerade nach unten herausnehmen lässt, wie es on der rechten, nicht mehr umlaufend gedachten Spinn
kuehenhälfte 9 dargestellt ist» Durch eine derartige Durchmesserverengung s die sich gegebenenfalls nur auf ca. 1 jam beläuft,
wird der Halt des Spinnkuchens innerhalb des decJcellosen Topfes verbessert.
In den Spinntopf nach der Erfindung k'onxien auoh an sich bekannte Einsätzmänte 1 aus Blech, Kunstharzmasse«?, Celluloseverbinäungen
Gummi, Papier u.dgl., vor Beginn des Spinnvorganges eingelegt und mit dem Fadenkö'rper wieder daraus entnommen werden.
Claims (2)
1. Spinntopf oder Spinnhülse für hängende Spinnzentrifugen, dadurch gekennzeichnet, dass seine rom Spinnkuchen .ausgenutzte
Höhe grosser, vorzugsweise annähernd doppelt so gross ist wie sein Innendurchmesser.
2. Spinntopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sein unterer Hand verstärkt ausgeführt ist.
3· Spinntopf nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennseichnet, dass sein unterer Innendurchmesser (7) kleiner ist als sein oberer
Innendurchmesser (6), wobei der Unterschied zwischen oberem und unterem Innendurchmesser kleiner ist als die Differenz zwischen
dem Aussendurchmesser des umlaufenden und dem des stillstehenden Spinnkuchens e
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO2003043477A1 (de) | 'salatschleuder' | |
| DE1710026A1 (de) | Kapselspinnmaschine | |
| DE3871959T2 (de) | ||
| DEP0038172DA (de) | Spinntopf oder Spinnhülse für hängende Spinnzentrifugen | |
| DE813427C (de) | Spinntopf oder Spinnhuelse fuer haengende Spinnzentrifugen | |
| DE707772C (de) | Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens zum gleichzeitigen Spinnen und Zwirnen von kuenstlichen Faeden mit einer Drehduese und einem mit dieser umlaufenden Faellbad | |
| DE689951C (de) | Einlaufvorrichtung fuer eine Schleuder mit Schubboden | |
| DE666946C (de) | Waescheschleuder | |
| DE813428C (de) | Spinnhuelse fuer haengende Spinnzentrifugen | |
| DE398102C (de) | Vorrichtung zum Trennen von Gemischen aus festen und fluessigen Bestandteilen, insbesondere von Zuckerkristallen und Mutterlauge | |
| DE2644263C2 (de) | Offen-End-Spinnvorrichtung | |
| DE4386C (de) | Deckvorrichtungen an Centrifugen | |
| DE873920C (de) | Feststehendes Butterfass mit um eine horizontal liegende Achse umlaufenden Schlaegern | |
| AT15624B (de) | Schläger für Butterfässer. | |
| AT510883B1 (de) | Abscheider zum abscheiden von feststoffen aus einem zahnärztlichen abwassergemisch | |
| DE570226C (de) | Trockenschleudervorrichtung | |
| DE600091C (de) | Ableitvorrichtung an Trommelwaschmaschinen fuer Dampf o. dgl. | |
| DE1736523U (de) | Zwirnspindel zum zwirnen ohne luftwiderstand. | |
| AT109725B (de) | Mit ungleichmäßiger Antriebskraft zu betätigende Fliehkraftscheidevorrichtung für zusammengesetzte Flüssigkeiten. | |
| DE940264C (de) | Saugkorb fuer transportable Pumpen, insbesondere von Beregnungs- und Berieselungsanlagen | |
| DE893720C (de) | Verbesserte Pipette und ihre Kombination mit einer Zentrifuge zur Untersuchung von Fluessigkeiten durch Senkung der in ihnen enthaltenen Stoffe oder Koerper, insbesondere zur Messung der Blutsenkung | |
| DE2008182A1 (de) | Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge, insbesondere Zuckerzentrifuge | |
| DE378406C (de) | Schleudertrommel | |
| DE639352C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen einer Fluessigkeit in einer Schleudermaschine, die zum Trennen zweier Fluessigkeiten voneinander bestimmt ist | |
| AT56138B (de) | Spinnflügel für Spinnmaschinen mit einem um eine Achse ausschwingbaren Flügelarm. |