DEP0038172DA - Spinntopf oder Spinnhülse für hängende Spinnzentrifugen - Google Patents

Spinntopf oder Spinnhülse für hängende Spinnzentrifugen

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DEP0038172DA
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Germany
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spinning
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spin
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hanging
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Expired
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English (en)
Inventor
Heinrich Dr. Hampel
Original Assignee
Hampel, Heinrich, Dr., Oberhausen, Rheinl.
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Description

PA 258127*124.50
Spinntopf oder Spinnhalse für hängende Spinnzentrifugen.
Dr.,Heinrich Hampel Oberhausen/HhId.
Bei stehenden Spinnzentrifugeii darf die innere nutzbare Höhe des am oberen Ende der Antriebswelle angebrachten Spinntopfes aus d/namisehen Gründen im allgemeinen 75-8o5» das inneren lopfdurchnesaers nicht überschreiten. Auch für hängende Spinnzentrifugen sind bisher nur Spinntöpfe vorgeschlagen worden, bei denen die Hohe des eingesponnenen Spinnkuchens kleiner ist als der Topf-Innendurchmesser, weil der Fachmann mit anderen Massverhältnissen einen einwandfreien !opfumiauf für unmöglich hielt und Schwierigkeiten bei der Kuchenhandhabung befürchtete.
Es wurde nun gefunden, dass bei hangenden opinnaentrifugen. ohne jede Schwierigkeit bis au sehr hohen Drehsahlen auch Spinntöpfe verwendet werden können, deren vom Spinnkuchen ausgenutzte Höhe grosser, vorzugsweise annähernd doppelt so gross ist wie ihr Innendurchmesser= Ihrer Massverh-ltnisse wegen kann man derartige üpinntopfe auch als Spinnhilsen bezeichnen. Sie können abnehmbar oder fest mit der Zentrifugenwelle verbunden sein. Im letztgenannten Pail wird de£ erzeugte Padenkuchen dem am Zentrifugenmotor verbleibende^Topf nach untsn entnommene Die in den erfindungsgemässen Spinntopf en oder Sp.irmhtO.gen entstehenden Spinnkuchen entsprechend annähernd den Abmessungen grosser Spulenwickel nnd lassen sich der auftretenden Fadenballon-Bildung wegen leicht über Zopf abziehen.
i2in besonderer Vorteil bestent darin, dass sich mit den erfindungsgemäasen Spinntöpfen oder Spinnhulsen je nach den Abmessungen entweder der ^ergieverbrauch erheblich vermindern oder das £uchenge«icht wesentlich erhöhen lasst« Mit einem stehenden Spinntopf von beispielsweise 2oo mm Innendurchmesser und loo mm innerer Höhe kann man "bei 30 mm Kuchenstärke trockene Gespinstgewichte von ca» looo g erreichen« Ein erfindungsgemässer Spinntopf von 15o mm Innendurchmesser und 300 mm innerer Höhe enthält bei 3o mm Kuehendicke ein trockenes Fadengewicht von 13oo g,
wobei der Jo· aft verbrauch dem 2oo/l6o mm Topf gegenüber auf ca. 7o-75^ und die Zugbeanspruchung des Topfmantels auf ca. 60$ sinken« Behält man einen Topf durchmesser von 2oo mm und eine Küche ns tar ice von 5o mm bei, dann ergeben sich mit Spinntöpfen von 400 mm Höhe trockene Kuchengewichte von 25oo g, wobei die Materialbeanspruchung gleichbleibt und der Energieverbrauch auf ca. 25o $ steigt. Wenn mit stehenden Spinntopfen heutiger Bauart ein Padengewicht von 25oo g verwirklicht werden soll, dann muse bei 3o mm TLuchendicüe ein innerer Topf durchmesser von. 3oo mm und eine innere Topfhähe τοη 25o mm verwendet werden. Dieser Topf hätte dem 200/I60 mm Topf gegenüber einen Kraftverbrauch von 53o% und eine Material beanspruchung von 22of£, sodass er technisch kaum verwendbar ist.
ürfindungsgemässe Spinntöpfe können genau zylindrisch oder mit nach unten etwas weiter werdendem Durchmesser ausgeführt werden» Man kann den Topf aber auch - . unten etwas engex halten als oben, wenn diese Durchmesser-Verkleinerung nicht grosser ist als der Betrag? um. den sich der Spinnkuchen nach dein Aufhören des Umlaufes zusammenzieht. Die beim Topfstillstand eintretende Zuchen-Xontraktion ist von den Spinnbedingungen, der Topfdrehzahl, dem Topfdurchmesser und von der Art der Flüssigkeit abhängig, die den Faden durcn den Fadentrichter befördert.
Am unteren Ende der erfindungsgemässen Spinntöpfe ist ein Abschlussdeckel nur dann erforderlich, wenn sich der Spinntopf nach unten konisch erweitert, wie es bei stehend angetriebenen Töpfen üblich ist« Der aufgesetzte Deckel muss eine .zentrale Öffnung besitzen, damit die fadenbegleitende Flüssigkeit frei nach unten abfliessen kann.
Wenn der ae^e· Spinnkopf nach der Erfindung zylindrisch ausgeführt wird, ergibt sich auch ohne Topfdeckel ein einwandfreier Aufbau des Fadenkörpere. während des Sjpinnv organ gea findet ein Herausschleudern des Spinnkuchens nicht statt. Sach dem Abschalten der Zentrifuge erhöht sich allerdings die Neigung zum Herausfallen des iiuchens, weil die nachlassende Zentrifugalkraft die Fadenmasse nicht mehr ausreichend feet gegen die Topf-Innenwandung presst.
Zur Verminderung dieser Gefahr kann der erfindungsgemässe Spinntopf an seinem unteren Band um einen geringen Betrag verengt sein.
In der Zeichnung ist ein Ausf iihrungsbeispiel des erfindungsgemässen Spinntopfes in Form eines vertikalen Ichsialachnittes dargestellt. Die nutzbare Topfhb'he beläuft sich in diesem Beispiel amf etwas mehr als 15o^ des inneren Topfdurchmessers« In den Erfindungsbereich faXlen auch bereits hängende Spinntöpfe, deren Höhe etwas grosser ist als der innere Topfdurchmesser. Bach oben lässt sich die Topfhöhe bia auf etwa 3oo$ des Topfdurehmessers steigern.
J3s ist in der Zeichnung 1 die hohle ftelle des Zentrifugenmotorso Durch ihre Bohrung erstreckt sioh das auf- und abgehende Padentrichterrohr 2 s welches das au verzwirnende fadenbündel in Begleitung eines Luft— oder Jlüssigkeitsstrahles zuleitet. Auf der Hohlwelle 1 sitzt ein beispielsweise aus Kunstharzmasse«· bestehender Pormkörper 3, mit dem der Spinntopf 4 fest-oder .nachgiebig verbunden ist. Jiine nachgiebige Verbindung wird dann benutzt, wenn die Topf—Kreiselschwingungen an dieser Stelle sum Ausgleich kommen sollen. Dex untere Spinntopf—Hand kann in Pörin eines 7 er Stärkung sr in ge s 5 mit erhöhter Schwungmasse ausgestattet sein«
wenn der erfinduagsgemässe Spinntopf am oberen Hand 6 einen etwas grosseren Innendurchmesser besitzt als an seinem unteren Band 7» nimmt der Spinnkuchen "bei umlaufendem Topf, d.h„ während des Spinnvorgangess die aus seiner linken Hälfte 8 ersichtliche Lage ein» Me Zentrifugalkraft drückt ihn fest gegen die Topfinne OTandung. liach. deia Aufhören der Rotation zieht sich der Spinnkuchen etwas zusammen, wie es die rechte Hälfte der Zeichnung in übertriebener Weise veranschaulicht. Das Äusmass dieser Kontraktion lcann durch geeignete Spinnbedingungen gesteigert werden. Der untere Topfdurchmesser ist erfämdungsgemäss nur soweit verkleinert dass sich der Spinnkuchen noch gerade nach unten herausnehmen lässt, wie es on der rechten, nicht mehr umlaufend gedachten Spinn kuehenhälfte 9 dargestellt ist» Durch eine derartige Durchmesserverengung s die sich gegebenenfalls nur auf ca. 1 jam beläuft, wird der Halt des Spinnkuchens innerhalb des decJcellosen Topfes verbessert.
In den Spinntopf nach der Erfindung k'onxien auoh an sich bekannte Einsätzmänte 1 aus Blech, Kunstharzmasse«?, Celluloseverbinäungen Gummi, Papier u.dgl., vor Beginn des Spinnvorganges eingelegt und mit dem Fadenkö'rper wieder daraus entnommen werden.

Claims (2)

-Patentansprüche
1. Spinntopf oder Spinnhülse für hängende Spinnzentrifugen, dadurch gekennzeichnet, dass seine rom Spinnkuchen .ausgenutzte Höhe grosser, vorzugsweise annähernd doppelt so gross ist wie sein Innendurchmesser.
2. Spinntopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sein unterer Hand verstärkt ausgeführt ist.
3· Spinntopf nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennseichnet, dass sein unterer Innendurchmesser (7) kleiner ist als sein oberer Innendurchmesser (6), wobei der Unterschied zwischen oberem und unterem Innendurchmesser kleiner ist als die Differenz zwischen dem Aussendurchmesser des umlaufenden und dem des stillstehenden Spinnkuchens e

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