AT56138B - Spinnflügel für Spinnmaschinen mit einem um eine Achse ausschwingbaren Flügelarm. - Google Patents

Spinnflügel für Spinnmaschinen mit einem um eine Achse ausschwingbaren Flügelarm.

Info

Publication number
AT56138B
AT56138B AT56138DA AT56138B AT 56138 B AT56138 B AT 56138B AT 56138D A AT56138D A AT 56138DA AT 56138 B AT56138 B AT 56138B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wing
spinning
weight
axis
wing arm
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Berliner Jute Spinnerei & Webe
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Berliner Jute Spinnerei & Webe filed Critical Berliner Jute Spinnerei & Webe
Application granted granted Critical
Publication of AT56138B publication Critical patent/AT56138B/de

Links

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spinnflügel für Spinnmaschinen mit einem um eine Achse ausschwingbaren Flügelarm. 



   Bei   Flügelspinnmaschinen   ist die Kötzerlänge von der Länge der Flügelarme   abhängig,   da die Arme von der Schleuderkraft   stark beeinflusst werden, demzufolge   bei hohen Touren- 
 EMI1.1 
 die Länge der Kötzer ihrerseits von der Länge der Flügelarme   abhängig   ist. konnte man bisher bei Verwendung sehr hoher Tourenzahlen auch nur verhältnismässig kleine Kötzer auf der   Flügel-   spinnmaschine erzeugen.

   Wollte man trotzdem grössere Kötzer erzielen, dann war man gezwungen, ein Umspulen vorzunehmen und mehrere kleine Kötzer zu einem grossen zu vereinigen, wobei ausser dem Mühe-, Arbeit-und Zeitaufwand noch der Übelst and hinzukam. dass man die Fadenenden   zusammenknüpfen     musste.   also einen   zusammenhängenden   Kötzerfaden nicht erhielt. 



   Gemäss vorliegender Erfindung werden alle diese   Cbelstände   beseitigt und man kann Kötzer beliebiger Länge bei sehr hoher Tourenzahl auf der Spinnmaschine erzeugen. 



   Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dass ein um eine senkrechte Achse ausschwingbarer Flügelarm derart unter die Einwirkung eines gemeinsam mit dem   Flügelarm um   die Spindelachse umlaufenden Gewichtes gesetzt wird. dass die Schleuderkräfte des Gewichtes einerseits und des   Flügelarmes   andererseits einander entgegenzuarbeiten bestrebt sind. 



   Bei   zunehmender     Kötzerstärke   entfernt sich der Flügelarm von der Spindelachse, während das auf den   Flügelarm einwirkende (Gewicht sich   dieser Achse nähert. Um trotzdem den gewünschten Ausgleich zu ermöglichen. wird bei einer Ausführungsform des   Erfindungsgegen-   standes das mit dem Flügelarm fest   verbundene Gewicht   noch mit. einem zweiten Gewichtskörper, der zungenartig ausgebildet sein kann. gelenkig verbunden, derart, dass das   Hilfsgewicht   
 EMI1.2 
 der Teile veranschaulichen. 



   Statt, wie bisher üblich, einen Flügel mit zwei sich diametral gegenüberstehenden. nach abwärts gerichteten Armen zu verwenden, wird ein Scheibe a benutzt, an deren Stelle auch ein anderer Körper, beispielsweise ein mit radialen Balken versehenes Gestell, verwendet werden kann. Die Scheibe a besitzt ein kurzes nach abwärts gemchtetes Lagerrohr c, welches eine Achse des entsprechend lang ausgebildeten Flügelarmes b aufnimmt. Der mit der Scheibe a umlaufende Flügelarm b kann sich in de Lagerrohr c um seine Achse drehen. Die letztere trägt oberhalb der Scheibe a das   Gegengewicht < /. weiches durch die auf   sie einwirkende   Scrdeuderkraft das   
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 derart einwirkt, dass dieser das Bestreben zeigt, entgegen der auf ihn wirkenden Schleuderkraft sich der Spindel e   m   nähern. 



   Auf diese Weise ist es möglich, den Flügelarm b mit jedem gewünschten Druck gegen den Kötzer   hinzubewegen.   Das zungenartig   Hilfewicht f tritt   besonders dann in Wirksamkeit, wenn das Hauptgewicht d bei zunehmender   Kötzerstärke   sich in'der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise um ein grösseres Stück der Spindelachse nähert. 



   Bei Beginn der Spindeldrehung liegt das Hilfsgewicht f gegen einen Anschlagstift A, wie dies die Fig. 3 erkennen lässt, und es bildet dann sozusagen eine Fortsetzung des Hauptgewichtes d, während bei zunehmender Kötzerstärke sich das hilfsgewicht f winkelig zum Hauptgewicht d eingestellt. 



   Die Scheibe a. für die auch, wie bereits erwähnt, jeder geeignete andere Körper verwendet werden kann, und welche zweckmässig mit einem Flügelarm ausgerüstet ist, kann eine Lagerhülse g zur sicheren Führung tragen. 



   Bei der Ausführungsform der Fig. 5 und 6 ist das gegen einen festen Anschlag h der Scheibe a gewöhnlich anliegende   Hilfsgewicht fl   gesondert von dem Hauptgewicht d'gelagert und nicht wie bei der erstbeschriebenen Ausführungsform an dem Hauptgewicht angebracht. 



   Mit zunehmender   Spulenstärke   nähert das Hauptgewicht dl sich dem Mittelpunkt der Scheibe genau so wie das Hauptgewicht d der erstbeschriebenen Ausführungsform und kommt nach einer gewissen Zeit mit dem Hilfsgewicht f1 in Berührung, welches dann von seinem Anschlag h1 fortgedrückt wird und dieselbe Wirkung ausübt wie das Hilfsgewicht f der Ausführungsform der Fig. 1 bis 4. 



   Durch die gesonderte Lagerung des Hilfsgewichtesfl kann dasselbe eine grössere Länge   aufwei8eu   als wenn es an dem Hauptgewicht angebracht werden würde und daher auch wirksamer arbeiten. 
 EMI2.1 
   l. Spinn & ügel   für Spinnmaschinen mit einem um eine Achse ausschwingbaren Flügelarm. dadurch gekennzeichnet, dass ein um eine senkrechte Achse (c) ausschwingbarer Flügelarm (b) derart unter die Einwirkung eines gemeinsam mit dem   Flügelarm   um die Spindelachse umlaufenden und mit ihm kurbelartig verbundenen Gewichtes (d) gesetzt wird, dass die Schleuderkräfte des Gewichtes einerseits und des   Flügelarmes   andererseits einander entgegenzuarbeiten bestrebt sind.

Claims (1)

  1. 2, Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Flügelarm fest verbundene Gewicht (d) noch mit einem zweiten Gewichtskörper (f), der zungenartig aus- EMI2.2 Hauptgewichtes an die Spindelachse um einen grösseren Betrag nach aussen schwingen kann und dann seinerseits unter der Einwirkung der Schipuderkraft die Rolle des Hauptgewichtes teilweise übernimmt. EMI2.3
AT56138D 1910-09-21 1911-09-13 Spinnflügel für Spinnmaschinen mit einem um eine Achse ausschwingbaren Flügelarm. AT56138B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE56138X 1910-09-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT56138B true AT56138B (de) 1912-11-11

Family

ID=5628658

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT56138D AT56138B (de) 1910-09-21 1911-09-13 Spinnflügel für Spinnmaschinen mit einem um eine Achse ausschwingbaren Flügelarm.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT56138B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0214149A1 (de) Rotor einer windkraftanlage.
DE2814719A1 (de) Flexible schaftkonstruktion fuer eine hochtraegheitszentrifuge
AT56138B (de) Spinnflügel für Spinnmaschinen mit einem um eine Achse ausschwingbaren Flügelarm.
DE238213C (de)
DE632862C (de) Waescheschleuder
DE920054C (de) Vorrichtung zum Beeinflussen der Achslage einer Spule an Spulmaschinen
DE2915833A1 (de) Lageranordnung fuer einen kettbaum, insbesondere an einer webmaschine
DE911947C (de) Federendenschleifmaschine
DE568935C (de) Spulenlagerung fuer Vorspinn-, Feinspinn- und Zwirnmaschinen
DE683451C (de) Verfahren zum dynamischen Auswuchten von nicht umlaufenden, elastisch verformbaren, technischen Konstruktionsteilen, insbesondere von Querrudern an Flugzeugen
DE813427C (de) Spinntopf oder Spinnhuelse fuer haengende Spinnzentrifugen
DE1560335C3 (de) Aufsteckspindel zum Abwickeln von Faserbändern
DE660206C (de) Tragschrauber mit einem mechanisch zu beschleunigenden oder zu verzoegernden Rotor
DE1148491B (de) Einrichtung zum Auswuchten fliegend gelagerter Schleudertrommeln, insbesondere in Waeschezentrifugen
DE956176C (de) Dynamische Dauerpruefvorrichtung fuer Garne
DE424314C (de) Milchschleuder
DE384513C (de) Antriebsvorrichtung fuer Spinntoepfe
AT126010B (de) Glockenspinn- oder Glockenzwirnmaschine.
DE586789C (de) Haengend gelagerte Schleudertrommel
DE175901C (de)
DE590965C (de) Drehtuerfluegelverschluss
DE632291C (de) Federstrebe fuer Flugzeugfahrwerke
AT16776B (de) Halter für abzuspulende Kötzer an Spulmaschinen.
AT145770B (de) Überverbrauchszähler mit mechanischem Gegendrehmoment.
DE275268C (de)