DEP0036623DA - Personenkraftwagen - Google Patents
PersonenkraftwagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine neuartige und fortschrittliche Gestaltung des Verhältnisses der Radspur zur Breite von Personenkraftwagen mit mindestens einem im wesentlichen parallel geführten Radpaar, annähernd gleicher Spurbreite der beiden Radpaare und mindestens drei Sitzen nebeneinander in einem im wesentlichen rechteckigen Wagenkasten.
Die Entwicklung der letzten Jahre auf dem Gebiet des Personenkraftwagenbaues weist unverkennbar eine Tendenz zu immer breiteren Wagentypen auf. Hand in Hand damit ist eine entsprechende Vergrösserung der Spurbreite der Fahrzeuge festzustellen. Für die heute allgemein im Gebrauch befindlichen Fahrzeugtypen kann ein Verhältnis der Radspur zur Breite des Wagens von etwa 0,80 bis 0,85 als Durchschnittswert betrachtet werden. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass das Verhältnis der Radspur beider Radpaare zur Breite des Wagens ungefähr 0,7 oder weniger beträgt.
Die bekannten Fahrzeugtypen weisen der Radspur entsprechend auch eine grosse Federbasis auf. Je breiter die Radspur im Verhältnis zur Fahrzeugbreite ist, desto
stärker werden die von der Fahrbahn ausgehenden Stösse auf den Wagenkasten übertragen, da der Abstand des Reifenauflagepunktes von der Längsmittelebene des Fahrzeuges dem Hebelarm entspricht, mit welchem eine durch Unebenheiten der Fahrbahn verursachte senkrechte Auslenkung des Rades bzw. der Achse durch die Feder auf den Fahrzeugkörper einwirkt. Auf Grund der Erfindung wird nun die Spur soweit verengt, dass durch mässige Stösse von den Rädern her die grosse Masse des Wagenkastens überhaupt nicht mehr in Bewegung versetzt werden kann.
Ein besonders wesentlicher Gesichtspunkt für die Konstruktion des Fahrzeuges ergibt sich daraus, dass bei einem kleineren Werte des Verhältnisses der Spur zur Breite des Fahrzeuges an die Verwindungssteifigkeit des Fahrgestellrahmens weit geringere Ansprüche gestellt werden müssen und dieser daher leichter als bisher ausgeführt werden kann.
In den Abb. 1 und 2 der Zeichnung werden in je einer Vorderansicht ein Personenkraftwagen bekannter Art und ein solcher gemäss der Erfindung einander gegenübergestellt.
Bei Abb. 1 ist die Radspur mit S' und die Breite des Fahrzeuges mit B', bei Abb. 2 die Radspur mit S und die Breite des Fahrzeuges mit B bezeichnet. Das bekannte Verhältnis S'/B' liegt in Abb. 1 bei 0,8, während des Verhältnis S/B bei 0,6 liegt. Jedoch muss auch ein Verhältnis S/B im Bereich von etwa 0,7 noch als im Rahmen der Erfindung liegend betrachtet werden.
Die Vorteile der Erfindung kommen sowohl bei Fahrzeugen normaler Breite und schmälerer Spur, als auch bei besonders breiten Fahrzeugen und normaler oder verringerter Spurweite zur Geltung.
Bei Kraftfahrzeugen mit Rahmen liegen die Rahmenlängsträger zweckmässig ausserhalb der Räder, und zwar sowohl der gelenkten (vorderen) Räder, welche einen genügenden Abstand von den Längsträgern erhalten, um den vollen üblichen Lenkausschlag innerhalb des Rahmens ausführen zu können, als auch der nicht gelenkten (hinteren) Räder. Letztere haben vorteilhaft im wesentlichen die gleiche Spurweite und den gleichen Abstand von den Rahmenlängsträgern wie die gelenkten Räder. Der Schwerpunkt des Fahrzeugs liegt z.B. etwa in Höhe der halben Spurweite.
Claims (4)
1.) Personenkraftwagen mit mindestens einem im wesentlichen parallel geführten Radpaar, annähernd gleicher Spurweite der beiden Radpaare und mindestens drei Sitzen nebeneinander in einem im wesentlichen rechteckigen Wagenkasten, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Radspur (S) beider Radpaare zur Breite (B) des Wagens ungefähr 0,7 oder weniger beträgt.
2.) Personenkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger des Rahmens ausserhalb der Fahrzeugräder verlaufen.
3.) Personenkraftwagen nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkräder so weit innerhalb der Rahmenlängsträger liegen, dass sie innerhalb derselben ihren vollen Lenkausschlag ausführen können.
4.) Personenkraftwagen nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch die nicht gelenkten (hinteren) Fahrzeugräder einen gleichen Abstand von den ausserhalb der Räder verlaufenden Rahmenlängsträgern besitzen, wie für die gelenkten Räder erforderlich ist.
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