DEP0036596DA - Verfahren zur Verminderung der Walkfähigkeit von Wolle - Google Patents
Verfahren zur Verminderung der Walkfähigkeit von WolleInfo
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Description
ΡΛ.5159(
98*24 7.50
Tile Bradford Dyers Association, Ltd. , ρ 36 596 IVd/8kD
Bradford5 Yorkshire/England
Priorität der britischen Patentanmeldung St. 7802rom
15. März 1948
Verfahren aur Verminderung der Walkfähigkeit von Wolle
Ss wurde schön vorgeschlagen, die Walkfähigkeit von Wolle durch behandeln von •«olle oder 1XeEtilmaterialf
welches ganz oder teilweise aus Wolle besteht, mit gasförmigem Chlor oder -»rom zu vermindern» Ein solches
Verfahren, vbesonders aas in der britischen Patentschrift flr. 417 719 beschriebene, hat sieh in wirtschaftlicher
teise als erfolgreich gezeigt.
Each Phillips (J. i>oc · Dy · V/ öl., 1942, 58 246) reagiert
gasförmige^ Chlor i;.it feuehter Tfolle oder sogar mit lufttrockener .vol ie zu schnell, als dass die Reaktion
nach wünsch geleitet werden könnte und dass es, um wirtschaftlich befriedigende Irgebnisse bei dem
Verfahren nach der Beschreibung der britischen Patentschrift 417 719 zu erhalten, wesentlich ist, dass das
Altmaterial der behandelten «olle -icht mehr als 10 $
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Blatt 2
beträgt, wenn es der' Einwirkung des Chlorgases unterworfen wird. Dieses Verfahren erfordert auch die Benutzung
einer teueren Fabrikanlage, das Material kann nur in verhältnismässig kleinen Partien gleichseitig
bearbeitet werden und die Bearbeitung jeder Partie ' dauert ungefähr ein© Stunde. £s wurde nun gefunden,
dass die Reaktion zwischen gasförmigem Chlor oder Brom und mehr als 10 f» Altmaterial enthaltender Wolle derart
geregelt werden kann, dass WirtschIftiion befriedigende Ergebnisse in ununtervrochenem Arbeitsgang und
in Kurser Zeit erreicht werden können, ohne dass ein komplizierter Apparat notwendig ist.
Das Yeriahren zur Behandlung von ftollfasern zur Verminderung ihrer «alkfähigkeit nachder vorliegenden
Erfindung besteht darin, das/ aus den Fasern zusammengesetzte oder sie enthaltende Material in einem vorher
bestimmten Mass fortlaufend durch nine Eammer au führen, deren Atmosphäre Zimmertemperatur und gewöhnlichen
atmosphärischen Druck haben kann, während ein gasförmiges" Halogen, z. B. Chlor- oder Bromgas, in vorher
bestimmtem Masse in £i-e 'Ksmmer .geleitet und der abgängige x/ampf aus ihr abgezogen wird.
Das "ass des Durchgangs des Materials und das Sass der Zufuiir des Gases werden so . eregelt, dass jede Faser der
Atmosphäre in der' Tammer während einem vorher bestimmten ZeitabscLnitt ausgesetzt ist-, Die ^eit bemisst sich
je nachder speziellen Beschaffenheit des Materials, und das Mass des während? dieses Zeitraums eingeführten
^ases wird . it. Rücksicht auf den Betrag oder das Gewicht und die Beschaffenheit des während dieser Zelt
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durch, die Kaniapr wandernden Materials vorherbestimmt.
Mit anderen Viortens das Masss in welchem das Material d,.rch die Kammer läuft, wird geregelt nach (a) der
physikalischen .,truktur des ^titerialsf (b) Oifem totalen Feuchtigiieitsgehalt und (c) (Ter länge des ^eges des
Materials durch- die Kammer» Der Betrag des zu verwendenden Chlor- oder Bromgaaes hängt von dem Gewicht des
siGlliaaterials und desnen potentiellem Walk- oder Verfilzungseinlaufen ab. Das lass, nach welchem das
Chlor- oder Bromgas in die Iaamer geschickt wird, 1st abhängig von dem Maas, ic it welchem das Wo llmaterial
durch die Kammer läuft.
Die Srfindung wird durch folgendes Ausfuhrungsbeispiel erläutert: Zur Behandlung kam ίϋχ gewebtes Wollfabrikat,
welcnes aus doppeltem, gefärbtem Wollgarn-Einfachkette, gefärbtem, gesponnem, gewürfeltem Wollstoff•Einschlag,
sogenanntem Tartan -13? 25 $ TotalfeuchtigKeitB, bestand und dessen potentielle Walk- oder YerfiIzungsfähigjieit
u;it dem S'^messapparat bestimmt, i?n_Bereieh von 26 $ lag. Dieser Apparat zur Irüfung der Vsrfilzungseigenschaften
von Textilfasern besteht im wesentlichen aus einer talk- od-r iil2einrichtung mit einem Trog.,
der das • asergut enthält,, und einem Hammer zum Stampfen des Gewebes (vergl. britische Patentschrift 571 795)·
dieses Fabrikat wurden in Stücken mit offener Breite durch eine Kammer von 366 m in einer Menge
von 5350 g in der Iainute längs eines solchen feges geführt, dass jeder Teil des Gewebes 3i^J75 Minuten lang
mit der Karomeratmosphäre in berührung war. Der Kammer wurde Chlorgas in einer/Menge von 90,70 g in der Minute
zugeführt und ein Abzug-Ventilator entfernte die Ab-
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dämpfe. Die Bewegungdes Gewebes durch die Kammer und die Wirkung des Abzug-Ventilators sicherten eine geeignete
-Berührung zwischen dem Gewebe und dem Chlorgas. Bie Asm^er befand sich bei Zimmertemperaturen und Atmosphäre
nc ruck«. Nachdem das Gewebe aus der Xkam ■"- r ; Äm,
wurde es mit einem Antichlor behandelt und dann wie üblich appretiert. Der potentielle 'alkeinlauf des
behandelten Gewebes, wenn man ihn nach der oben beschriebenen Methode misst, war im -Bereich von 0,50
Eine Prüfung des behandelten Uewebes nach der Kiton •-ed. ^x. Irobe (J. Soc Dy. Ool., 1942, 58 247) zeigte,
dass die Behandlung gleiehmässig war, indem jede £aaer genügend behandäeLt wurde»
Die folgende labeile gibt die nötigen Zahlen zur Anwendung des Verfahrens. Sie ist nach d ie sein Beispiel
für andere Wollfabrikate aufgestellt.
Art d. tf'euchtig-Materiale keitspeh.
Gasstrom Gericht dj.Potent. ; Potent, j in gr pro! behänd..vat. Walk^injLWalkeinlj,
Minute pro Win. * v.d.Be»;,':?naeh der!
handig. ^eiiandlgj,
10Ü i
ft öl Ί garn btockinett
ft öl Ί garn btockinett
33,0 $
31,10 g
1913,63 g
Bereich ■ Bereich von von
17,5 $ \ 3.5
Zweifach ^ette u. Einschlag Vollgarn SGhirting
ί ; Bereich j Bereich ί
35,5 # i 38,27 g I 2296,35 g von \ von
15,0 f 1 1,25 *
50/50 ! »olle u. j •baumwolle j gemischter, ochirting i
45,2 $
j j Bereich \ Bereich!
54,30 g : 1530,90 g! von \ von
: i2,5 i \ os5c i ;·
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Claims (1)
- Blatt 5PatentansprücheVerfahren zur Verminderung der Walkfähigkeit yon Wolle durch behandlung des ^asergutes mit gasförmigem Halogen, dadurch gekennzeichnet, dass man das -Fasergut durch eine Kammer führt, in die gasförmiges Halogen ununterbrochen eingeleitet wird, während andererseits Abgase abgezogen werden, und man dabei Sorge trägt, dans die Halogenzufuhr die . urchgangszeit des Gutes durch die hammer der besonderen Beschaffenheit und dem Gewicht de© zu behandelnden ^asergutee jeweils angepasst ist.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Atmosphäre in der Kaimaer Sim ertemperatur und gewöhnlichen Atmosphärendruck %Ut| ivij ;f,B 2214-/A
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