DEP0036536DA - Luftführung an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Luftführung an Kraftfahrzeugen

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DEP0036536DA
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Germany
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air duct
air
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engine compartment
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Joseph Stuttgart Dauben
Josef Dipl.-Ing. Stuttgart Müller
Original Assignee
Daimler-Benz AG, Stuttgart-Untertürkheim
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Luftführung an Kraftfahrzeugen, insbesondere für die den Motorraum verlassende Luft, und besteht im wesentlichen darin, dass ein hohles Querträgerglied der Karosserie bzw. des Fahrgestells als Luftführungskanal verwendet wird. Die Luft wird hierbei zweckmässig in der Mitte des Querträgergliedes, z.B. unmittelbar im Anschluss an den Durchtritt durch den Kühler und unter der Wirkung eines Ventilators oder Gebläses, zugeführt und an den Enden des Querträgergliedes, vorzugsweise durch die Radkästen, ins Freie abgeführt.
Durch die Erfindung wird der Vorteil erzielt, dass einerseits das zur Versteifung der Karosserie bzw. des Fahrgestells dienende Querträgerglied in besonders zweckmässiger Weise für die Entlüftung des Motorraumes oder auch für andere Luftführungszwecke verwendet wird, wodurch zugleich die mit der Abführung der Luft im allgemeinen sonst verbundenen konstruktiven Umständlichkeiten vermieden werden. Andererseits kann ein solches Querträgerglied in besonders geeigneter Weise zur Versteifung einer z.B. selbsttragenden Karosserie ausgebildet werden.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, dass die vom Motor bzw. Kühler erwärmte heisse Luft von der Stirnwand des Karosserie-Innenraumes ferngehalten und dadurch eine unerwünschte Aufheizung derselben vermieden wird. Gleichzeitig wird dadurch auch eine Übertragung von Geräuschen durch den als Schallträger wirkenden Luftstrom auf die Stirnwand unterbunden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt und zwar zeigt
die Abb. 1 einen Längsschnitt durch den vorderen Teil eines Kraftfahrzeuges, die Abb. 2 einen waagerechten Schnitt nach Linie A - B der Abb. 1 und
die Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie C - D der Abb. 2.
Unter der Motorhaube a mit dem Motorgetriebeaggregat b ist der Kühler c hinter einem vom Motor in geeigneter Weise angetriebenen Ventilator d angeordnet. Motor, Getriebe-Aggregat und Kühler können hierbei unmittelbar auf den Träger e, f des Fahrgestells bzw. der selbsttragenden Karosserie oder auch, wie in der Zeichnung gezeigt, auf einem an diesen Trägern z.B. unter Zwischenschaltung elastischer Glieder befestigten Hilfsrahmen g aufgehängt sein. Der Kühler c ist hierbei z.B. mittels Gummielemente h an einem Trägerglied des Hilfsrahmens g bzw. des Motor-Getriebeaggregates b gelagert.
Die Träger f bzw. die Seitenwandungen i der Karosserie oder des Motorraumes sind ferner durch einen hohlen, kastenförmigen Querträger k gegeneinander abgesteift. Der Querträger besitzt in seinem mittleren Teil eine vordere Öffnung l, welche dem Kühle c angepasst ist. Ein um die Öffnung l umlaufender Flansch m ist durch z.B. schlauchförmige Gummidichtungen n gegen den Kühler c abgedichtet, so dass der Kühler unabhängig von der Karosserie bzw. dem Querträger k in gewissen Grenzen Federungsbewegungen, insbesondere in senkrechter Richtung, ausführen kann. Der Querträger k ist als Luftführungskanal ausgebildet und endet an den Seitenwandungen i in den Radkästen o der Vorderräder p. Die im Motorraum befindliche bzw. den Motorraum durchströmende Luft wird infolgedessen (wie durch Pfeile angedeutet) mittels des Ventilators d durch den Kühler c und den als Luftführungskanal dienenden Querträger k in die Radkästen o und von dort ins Freie gedrückt. Gegebenenfalls kann auch der Raum hinter dem Kühler gegen den Motorraum abgedichtet sein, wie z.B. durch die Wandung q angedeutet ist, so dass der Raum hinter dem Kühler sich nicht mit Motorgasen anfüllen kann. Der Kanal k ist zweckmässig an den Wandungen i angeschweisst, kann aber auch gegebenenfalls an diese angeschraubt sein.

Claims (8)

1.) Luftführung an Kraftfahrzeugen, insbesondere für die den Motorraum verlassende Luft, dadurch gekennzeichnet, dass ein hohles Querträgerglied der Karosserie bzw. des Fahrgestelles als Luftführungskanal verwendet wird.
2.) Luftführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft in der Mitte des Querträgergliedes zugeführt und an den Enden desselben abgeführt wird.
3.) Luftführung nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft aus dem Motorraum durch einen Ventilator oder Gebläse in das Querträgerglied abgeführt wird.
4.) Luftführung nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler - vorzugsweise mit vorgeschaltetem Ventilator - unmittelbar vor der Eintrittsöffnung in das als Luftführungskanal dienende Querträgerglied angeordnet ist.
5.) Luftführung nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler unabhängig vom Querträgerglied mit z.B. senkrechter Nachgiebigkeit gelagert ist und gegen das Querträgerglied durch eine diese Nachgiebigkeit zulassende Dichtung (z.B. eine Schlauchdichtung) abgedichtet ist.
6.) Luftführung nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft aus dem Querträgerglied durch die Radkästen ins Freie abgeführt wird.
7.) Luftführung nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass das hohle Querträgerglied mit hohlen Längsträgergliedern einer selbsttragenden Karosserie verwindungssteif verbunden ist.
8.) Luftführung nach Anspruch 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum hinter dem Kühler bzw. Querträgerglied gegen den Motorraum durch eine Querwand abgedichtet ist.

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