DEP0036465DA - Elektrischer Stecker - Google Patents

Elektrischer Stecker

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DEP0036465DA
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DE
Germany
Prior art keywords
shell housing
shell
contact pins
housing
electrical connector
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Paul Ludwig
Original Assignee
Robert Schneider KG, Offenbach, Main
Publication date

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Description

Bei den bisherigen Steckern waren die Kontaktstifte, welche in die in der Wand befindliche Dose oder Kupplungsdose eingeführt werden, getrennt und unabhängig voneinander in dem Schalengehäuse des Steckers gelagert. Der damit verbundene Nachteil ist ein recht unangenehmer und besteht darin, dass es recht schwierig ist, nach dem Auseinandernehmen des Schalengehäuses zwecks Behebung einer Störung, bzw. zwecks Anschlusses der Leitungen, die Kontaktstifte beim Wiederzusammensetzen des Schalengehäuses in die richtige Lage in das Schalengehäuse zu bringen und beim Zusammenstellen des Schalengehäuses in dieser zu halten. Ein weiterer Mangel der bekannten Stecker beruht auf der Gewohnheit, die Stecker mit Hilfe des Kabels aus der Steckdose zu ziehen, wodurch häufig die Befestigung der Drahtenden des Kabels an den Kontakten der Steckerstife gelöst und nach einiger Zeit häufig auch das Kabel an der Austrittsöffnung für dasselbe an dem Schalengehäuse durchgescheuert wurden.
Das Ziel der Erfindung ist es erstens, diese Mängel zu beheben, ferner eine möglichst einfache Herstellung des Steckers zu ermöglichen und endlich eine ansprechende äussere Form des Steckers zu schaffen. Die Lösung dieser verschiedenen Probleme beruht z.T. auf demselben Lösungsprinzip.
Gemäss der Erfindung werden die Kontaktstifte durch ein besonderes isolierendes Teil zweckmässig aus elektrisch- und wärmeisolierendem, hochhitzebeständigem Werkstoff wie Steatit, nämlich durch eine Platte miteinander verbunden, bzw. in der richtigen Lage und Abstand zu einander gehalten, und dann wird dieses Teil in entsprechende Aussparungen in beide Teile des Schalengehäuses eingeführt. Die beiden Kontaktstifte werden durch die Platte festgehalten und es macht nicht die geringste Schwierigkeit, das Schalengehäuse wieder zusammenzustellen. Da man ferner nicht die einzelnen Kontaktstifte handhaben muss, sondern lediglich die genannte Platte, ist es auch leicht möglich, die Verbindung der Stifte mit den Leitungsdrähten herzustellen. Die einteilige Ausbildung der Stiftplatte hat den weiteren Vorteil, dass die Möglichkeit einer Kriechwegbildung vereitelt ist. Die genannte Stiftplatte wird natürlich nicht nur aus isolierendem sondern auch aus hitzebeständigem Material hergestellt, z.B. aus Steatit. Dadurch ist es nun weiter möglich, ohne die geringste Gefahr für den grösseren Teil des Steckers, nämlich für das Schalengehäuse, das heute mit Recht bevorzugte spritzfähige thermoplastische Material, insbesondere Polystyrol, zu verwenden, denn - wie aus der Zeichnung ersichtlich - sind die beiden Stecker durch das hochhitzebeständige Material von dem Schalengehäuse abgeschlossen. Das hochhitzebeständige Material schützt also die Übertragung einer zu grossen Wärmeerhöhung auf das thermoplastische Material. Ausserdem wird die Stiftplatte nur in dem Schlitz zwischen den beiden Schalenhälften geführt und liegt im übrigen so gut wie frei, wodurch praktisch jede Wärmeübertragung auf das Gehäuse ausgeschlossen wird.
Durch die Möglichkeit der Verwendung von spritzfähigem, thermoplastischem Material ist einerseits eine Verbilligung in der Herstellung gegeben, andererseits können die Schalengehäuse ohne Schwierigkeiten in beliebigen Farben ausgeführt werden. Um dem Stecker ausserdem eine möglichst gut aussehende Form zu verleihen, ist aussen an jeder Schalenhälfte eine tiefe Einziehung vorgesehen. Diese haben den ferneren Vorteil, dass sie einen einwandfreien Griff zum Herausziehen des Steckers bilden und so den Bedienenden zum Ergreifen des Steckergehäuses statt des Kabels beim Herausziehen aus der Steckdose bringen. Dadurch wieder wird natürlich das Kabel geschont.
Um eine Zugentlastung des Kabels zu gewährleisten, ist die Öffnung der Kabeleinführung des Schalengehäuses derart bemessen, dass das Kabel in dieser Öffnung eng anliegt. Ausserdem wird die Öffnung in bekannter Weise mit kammartig ineinandergreifenden Teile versehen, oder es wird auf das betreffende Stück des Kabels eine Tülle aufgebracht.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt:
Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Steckers in Perspektive,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Obenansicht,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV - IV in Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V - V in Fig. 2,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI - VI in Fig. 4,
Fig. 7 endlich zeigt einen Aufriss, Grundriss und Seitenriss der Stiftplatte.
a und a(sub)1 sind die beiden Teile des Schalengehäuses, welche durch eine Schraube b zusammengehalten werden. c sind die äusseren Einziehungen des Gehäuses. d sind die beiden Kontaktstifte, welche in der zweckmässig aus Steatit bestehenden Platte e gehalten werden. f stellt den Schlitz zwischen den beiden Schalenhälften dar, in denen die Platte e geführt wird. g ist die Austrittsöffnung für das Kabel, l sind die Aussparungen jeder Schalenhälfte, welche zur Aufnahme der Stiftplatte e dienen.

Claims (3)

1. Elektrischer Stecker mit zweiteiligem Gehäuse, in dem die beiden Kontaktstifte ruhen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstifte fest in einer besondere isolierenden Platte gelagert sind, welche von einem von den beiden Schalenhälften des Schalengehäuses gebildeten Schlitz geführt wird und ausserdem in Aussparungen des Schalengehäuses liegt.
2. Elektrischer Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kontaktstifte tragende Platte aus elektrisch- und wärmeisolierendem hochhitzebeständigem Material, vorzugsweise Steatit, besteht, während das Schalengehäuse vorzugsweise aus thermoplastischem, spritzfähigen Material hergestellt ist, insbesondere Polystyrol.
3. Elektrischer Stecker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalengehäuse zur leichteren Handhabung aussen, sich gegenüberliegend, oben und unten zwei tiefe Einziehungen besitzt.

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